Titelbild: Lieferfahrzeug (kasaan media Patent) ,2026
Renault Master mit Modultechnik soll warme Menüs aufs Land bringen
(Patent Pending)
Konzept zur Nahversorgung beim Patentamt in München eingereicht
Hamburg – Der Döner um die Ecke und die Frittenbude am Marktsterben aus. Vor allem auf dem Land. Eine neue Idee will diese Lücke schließen: Ein Renault Master, umgebaut zur mobilen „Menüküche“.
Das Konzept setzt nicht auf Fritteuse und Grill, sondern auf Modultechnik. Kern des Systems sind zwei Profi-Mikrowellen, eine Warmhaltevitrine und eine komplette Edelstahl-Arbeitszeile mit Spüle und Kühlung. Alles ist auf Einschub-Schienen verbaut.

Patentzeichnung kasaan media, 2026
So funktioniert es:
Tiefgekühlte Fertigmenüs von regionalen Produzenten werden im Fahrzeug gelagert. Vor Ort werden sie in 3-4 Minuten in der Mikrowelle regeneriert und über eine seitliche Ausgabetheke verkauft. Umbauzeit zwischen „Menübetrieb“ und „Snack/Getränke“ liegt bei ca. 30 Minuten.
Die Vorteile auf einen Blick:
1. Energieeffizient: Kein Dauerbetrieb von Fritteuse und Abzug
2. Hygienisch: Geschlossene Module, wenig Handkontakt
3. Flexibel: Einsatz auf Baustellen, in Gewerbegebieten, auf Dörfern und bei Events
4. Personalarm: 1 Person kann den Wagen betreiben
„Ziel ist es, Orte wieder mit warmen Mahlzeiten zu versorgen, wo heute nichts mehr aufmacht“, so der Entwickler. „Wir ersetzen die alte Pommesbude durch ein sauberes, modernes System.“
Die technischen Zeichnungen für Frontansicht, Ladefläche und Grundriss wurden zur Prüfung beim Deutschen Patent- und Markenamt in München eingereicht.
Ob und wann das Fahrzeug auf die Straße kommt, ist noch offen. Investoren und Partner aus der Lebensmittelbranche sind aber bereits angefragt.
Kasten: Eckdaten „Mobile Menüküche“
– Basis: Renault Master L2H2
– Module: Mikrowellenblock, Warmhaltevitrine, Spüle, Kühlung, Stauraum
– Strom: Bordbatterie, Solarpanel, Landstrom
– Wasser: 60L Frisch- + Abwassertank
– Bezeichnung: „Mobiles, modulares Ausgabesystem für regenerierte Fertigmenüs“
