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Diktator Trump in einer Reihe mit anderen Diktatoren

Titelbild: KI generiert

Donald Trumps telefonische Kontaktaufnahme mit FIFA-Präsident Gianni Infantino reiht sich nahtlos in eine lange historische Tradition ein, bei der autokratische Herrscher und Despoten den weltweiten Volkssport Fußball gezielt für ihre politische Selbstdarstellung und Machtlegitimation instrumentalisieren. Ein prominentes historisches Beispiel für diese toxische Verknüpfung von Sport und Diktatur ist der ugandische Diktator Idi Amin, der sich selbst als leidenschaftlicher Sportler inszenierte, Boxkämpfe organisierte und den nationalen Fußball nutzte, um von den brutalen Menschenrechtsverletzungen seines Regimes abzulenken und internationale Anerkennung zu erzwingen.


Ähnlich brutal agierte Jean-Bédel Bokassa im zentralafrikanischen Kaiserreich, der den Sport rigoros kontrollierte, um eine Fassade von Modernität und nationaler Einheit aufzubauen, während er gleichzeitig die Ressourcen seines Landes für verschwenderische Selbstdarstellungen plünderte. In der jüngeren Geschichte zeigt sich diese Dynamik besonders deutlich in der Demokratischen Volksrepublik Korea unter Machthabern wie Kim Jong-un, wo sportliche Großereignisse und die Zurschaustellung von Athleten im Ausland als reine Propagandawerkzeuge dienen, um die angebliche Überlegenheit des sozialistischen Systems zu demonstrieren, während im Inland jegliche Opposition im Keim erstickt wird. Die Urform dieser gigantomanischen Sportpropaganda findet sich jedoch im Nationalsozialismus unter Adolf Hitler, dessen Inszenierung der Olympischen Spiele von 1936 in Berlin als globaler Maßstab für die Instrumentalisierung des Sports gilt, um ein friedliches, hochentwickeltes Deutschland vorzutäuschen, während im Hintergrund bereits der Vernichtungskrieg und der Völkermord vorbereitet wurden. Indem Trump nun direkt den Kontakt zu den höchsten Funktionären des Weltfußballs sucht, bedient er sich genau dieser bewährten Mechanismen der Aufwertung durch die Strahlkraft des Sports, um sich auf einer globalen Bühne als entscheidender Akteur und internationaler Staatsmann zu präsentieren, was Kritiker als direkte Parallele zu den Legitimationsstrategien historischer und gegenwärtiger Autokraten werten.


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