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Tod bei Kiew

Titelbild Beidpielbild ki generiert Die mutmaßliche Attentäterin des Monaco-Anschlags wurde tot in der Nähe von Kiew aufgefunden. Die 39-jährige Ukrainerin Anastasiia Berezovska (auch Anastasija Beresowska oder ähnlich geschrieben) war von Interpol mit einem internationalen Haftbefehl gesucht worden, nachdem sie als Hauptverdächtige für einen schweren Bombenanschlag im Fürstentum Monaco galt. Ende Juni 2026 ereignete sich in Monaco eine heftige Explosion in einem luxuriösen Wohngebäude. Das Ziel war offenbar der ukrainischstämmige Multimillionär und Immobilienunternehmer Wadym Jermolajew (auch Vadym Yermolaiev oder Iermolaiev), der schwer verletzt wurde. Bei dem Anschlag erlitten auch seine Partnerin Anna Nasobina schwere Verletzungen, darunter den Verlust beider Beine durch Splitter und Verbrennungen, sowie deren gemeinsamer 13-jähriger Sohn. Die Bombe war in einem Paket oder Rucksack platziert worden, den die Täterin – verkleidet als Mann – in der Eingangshalle des Gebäudes hinterlassen hatte, bevor sie aus sicherer Entfernung zündete. Überwachungskameras und Ermittlungen führten schnell zu Berezovska, einer Ukrainerin mit Wohnsitz in Hessen/Deutschland. Sie war braunhaarig, sprach Deutsch und trug ein auffälliges Tattoo am rechten Arm (möglicherweise eine Schlange von der Schulter bis zum Ellbogen). Nach dem Anschlag floh sie offenbar über mehrere europäische Länder, unter anderem mit einem Auto mit deutschem Kennzeichen, und kehrte schließlich in die Ukraine zurück. Monaco und Interpol warfen ihr versuchten Mord, die Platzierung eines Sprengsatzes mit krimineller Absicht sowie die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vor. Am Montagabend, dem 6. Juli 2026, wurde ihre Leiche in der Umgebung von Kiew entdeckt – erschossen und teilweise vergraben. Die ukrainische Sicherheitsbehörde SBU und andere Ermittler bestätigten Schusswunden am Kopf. Im Zusammenhang mit ihrer Tötung wurden zwei Männer festgenommen: ein aktuelles Mitglied des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR (GUR), das den Schuss gestanden haben soll, sowie ein ehemaliger Angehöriger der Sicherheitskräfte. Bei den Verdächtigen wurden Beweise wie Patronenhülsen und Hinweise auf einen Kellerraum gefunden, der möglicherweise als Folterkammer gedient hatte. Es gab zudem finanzielle Verbindungen zwischen Berezovska und den Festgenommenen. Der Tod der Hauptverdächtigen wirft viele Fragen auf und erschwert die Aufklärung des ursprünglichen Anschlags in Monaco erheblich. Es wird spekuliert, ob es sich um eine interne Abrechnung handelte, möglicherweise im Kontext ukrainischer Geheimdienstkreise oder oligarchischer Rivalitäten. Jermolajew war in der Ukraine sanktioniert worden wegen angeblicher Russland-Nähe, was er jedoch bestritt. Die Ermittlungen zwischen Monaco, der Ukraine und anderen Ländern laufen weiter, um die Hintermänner des Bombenattentats zu finden. Bislang bleiben viele Details im Dunkeln, darunter das genaue Motiv und mögliche Auftraggeber. Dieser Fall verbindet internationales Verbrechen, Geheimdienstaktivitäten und geopolitische Spannungen in einer dramatischen Wendung: Von der Fahndung einer getarnten Attentäterin bis zu ihrer eigenen gewaltsamen Eliminierung nur wenige Tage später in ihrer Heimat. Die Behörden in der Ukraine haben die Ermittlungen zu beiden Vorfällen aufgenommen, während Monaco weiterhin auf Aufklärung drängt.

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