Flüchtlinge

Boris Johnson will Asylbewerber aus England nach Ruanda in Lager fliegen lassen

Beispielbild: kasaan media, Calais, 2015

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Beispielbild: One Way Ticket von Calais nach Kigali

Boris Johnson ist immer wieder für eine Idee gut, die Zuhörer sprachlos macht. Diesmal will er Flüchtlinge, die mit Schlauchbooten über den Kanal von Dover in Großbritannien angelandet sind, mit dem Flieger nach Ruanda bringen lassen, wo sie in Lagern ihr Asylverfahren abwarten sollen. Er sprach ausdrücklich von Personen, die sich illegal in Großbritannien seit dem 1. Januar 2022 aufhalten.

Johnson- immer in Partylaune

Das bedeutet jahrelange Internierung in einem Staat, in dem vor 25 Jahren einer der blutigsten Bürgerkriege Afrikas tobte. Tutsis und Hutus bekämpften sich Jahrzehnte.

Johnson, der offensichtlich eine weitere populistische Entscheidung der Logik vorzieht, dass die Ursachen der Flüchtlingsbewegung durch Klärung vor Ort gelöst werden können, ließ die Nachricht heute Morgen verlauten.

Es wirkte zynisch und menschenverachtend, was Johnson vortrug. Priti Patel, die den Deal mit der ewigen Regierung von Paul Kagame einfädelte, verkaufte das neue Asylverfahren als Lifesaver.

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