Titelbid:Andreas Portmann, BKA
Aktenzeichen XY am 9. September 2026 – Drei Schicksale, die ganz Deutschland bewegen
Am Mittwoch, dem 9. September 2026 um 20:15 Uhr im ZDF läuft Folge 630 von Aktenzeichen XY… Ungelöst und diese Folge wird eine ganz besondere, weil sie auf einen Schlag zeigt, warum es diese Sendung nach fast 60 Jahren immer noch braucht und warum ohne die Hilfe aus dem Wohnzimmer viele Verbrechen für immer ungelöst bleiben würden. Das ZDF hat für diesen Abend drei Fälle ausgewählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die doch das gleiche verbindliche Element haben, dass die Ermittler an einem Punkt stehen, an dem sie ohne einen einzigen entscheidenden Hinweis aus der Bevölkerung nicht mehr weiterkommen.
Der erste Fall ist der Vermisstenfall, der in der Schweiz seit Monaten für große Anteilnahme sorgt und der auch in deinem http://web.de Link schon angerissen wurde, der Fall Andreas Portmann aus Wattwil. Der 27-jährige Schweizer wird seit Sonntagabend, dem 8. März 2026 vermisst und seine Spur ist so klar dokumentiert und bricht dann doch so abrupt ab, dass er die Ermittler verzweifeln lässt. Am Abend des 8. März verlässt er um 20:20 Uhr seine Wohnung in Wattwil, fährt mit der S17 nach Sargans, wo er als Wochenaufenthalter in einem Monatszimmer im Hotel zum Ritterhof untergebracht ist. Um 21:56 Uhr wird er am Bahnhof Sargans auf Video aufgenommen, wie er den Zug verlässt. Das ist die letzte sichere Spur des Abends. Am nächsten Morgen, am Montag, dem 9. März um 05:53 Uhr verlässt er das Hotel wieder zu Fuß in Richtung Bahnhof. Danach verliert sich jede Spur. Er ist wie vom Erdboden verschluckt. Die Kantonspolizei St. Gallen vermutet, dass er möglicherweise in Mühlehorn am Walensee ausgestiegen oder unterwegs gewesen sein könnte. Andreas Portmann ist 184 Zentimeter groß, hat eine feste Statur, kurze braune Haare und trug zum Zeitpunkt seines Verschwindens eine schwarze Jacke mit gelbem Innenfutter und Reflektorstreifen, dazu schwarze Jeans und schwarze Schuhe, außerdem hatte er eine rote Kaufland-Tasche und einen auffälligen blauen Nike-Rucksack bei sich. Die Polizei hat bereits zwei große Öffentlichkeitsfahndungen am 24. März und am 30. April 2026 gestartet, beide ohne jeden Erfolg. Deshalb kommt jetzt Leiter der Ermittlungsdienste Silvan Duft selbst ins Studio nach München. Es ist ein historischer Moment, denn es ist der erste Schweizer Vermisstenfall seit dem Comeback von Aktenzeichen XY im Schweizer Fernsehen. Seit dem 26. März 2025 läuft die Sendung wieder parallel im SRF 1 und im ZDF nach über 20 Jahren Pause und genau dieses neue Eurovision-Format über die Grenzen hinweg soll jetzt helfen, Hinweise aus ganz Europa zu bekommen. Wer etwas gesehen hat, erreicht die Kantonspolizei St. Gallen unter ,+4158 229 49 49.
Der zweite Fall kommt aus Karlsruhe-Durlach und ist in seiner Tragik kaum zu ertragen, weil das Opfer noch ein Kind ist. Am Abend des 2. Februar 2025 stürzt ein damals 15-jähriger Jugendlicher von einer Brücke nahe der Raiherwiesenstraße in Durlach in die Tiefe und überlebt nur mit unglaublichem Glück. Er erleidet lebensbedrohliche Verletzungen, die ihn bis heute zeichnen. Bis heute ist nicht geklärt, was genau auf dieser Brücke passiert ist, ob der Jugendliche gestoßen wurde, ob er vor jemandem weglief oder ob es einen Streit gab. Die Polizei spricht deshalb ganz bewusst von einem bislang ungeklärten Geschehen mit möglichen bislang unbekannten Tätern. Für Hinweise, die zur Identifizierung der Hintergründe führen, hat die Staatsanwaltschaft Karlsruhe 5000 Euro Belohnung ausgesetzt. In der Sendung am Mittwoch wird die Polizei vor allem die Menschen ansprechen, die an diesem Sonntagabend im Februar 2025 zwischen 19 und 21 Uhr im Bereich der Raiherwiesenstraße, direkt an der Brücke und an den angrenzenden Kleingärten unterwegs waren. Jede noch so kleine Beobachtung kann wichtig sein, ein Streit, zwei Jugendliche, die plötzlich wegrennen, ein Schrei, ein Fahrrad, das dort sonst nie steht. Der Kriminaldauerdienst Karlsruhe ist unter +497216665555 für Hinweise erreichbar.
Der dritte und schwerste Fall des Abends ist der Mord von Lampertheim, der seit fast zwei Jahren die Region um Darmstadt in Atem hält. Am 16. September 2024 wird eine 36-jährige Frau im Lampertheimer Wald beim Joggen mit mehreren Messerstichen getötet. Es ist eine Tat von unvorstellbarer Brutalität. Der Täter hat zwar DNA am Opfer hinterlassen, ein männliches Profil, das aber in keiner Datenbank in Deutschland einen Treffer liefert. Trotz einer der größten Aktionen in der Geschichte des Polizeipräsidiums Südhessen mit 1300 freiwilligen DNA-Proben aus der Region und über 200 Zeugenhinweisen gibt es bis heute keine Übereinstimmung. Was die Ermittler haben, sind Puzzleteile, die einzeln vorhanden sind, aber noch nicht zusammengefügt werden konnten. Das Handy des Opfers wurde später auf dem Weg Richtung Bürstadt gefunden, vermutlich hat es der Täter nach der Tat weggeworfen, um Spuren zu verwischen. Es gibt Hinweise auf einen hellen Kleinwagen mit einem Kennzeichen aus dem Zulassungsbezirk Worms, also WO, der zur Tatzeit am Waldrand gesehen wurde. Und es gibt zwei Männer, die bisher nur als wichtige Zeugen gesucht werden, weil sie zur Tatzeit im Wald gesehen wurden, sich aber bis heute nie bei der Polizei gemeldet haben. Auch hier hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt 5000 Euro Belohnung für den entscheidenden Hinweis ausgesetzt. Die Mordkommission 1609 des Polizeipräsidiums Südhessen wird während der Sendung ein eigenes Hinweistelefon schalten.
Drei Fälle, drei Orte, drei Familien, die seit Monaten und teilweise seit Jahren auf eine Antwort warten, was wirklich passiert ist. Genau dafür ist Aktenzeichen XY erfunden worden. Nicht für Spekulationen, sondern für den einen Moment, in dem einer der Millionen Zuschauer am Mittwochabend sagt, diesen blauen Nike-Rucksack habe ich doch damals am Walensee gesehen, dieses Auto mit WO-Kennzeichen stand doch bei uns am Waldrand und auf dieser Brücke in Durlach war ich an diesem Abend auch und habe etwas gehört.
