Afrika

Das Geheimnis des Shakahola-Waldes

Titelbild: Beispielbild Kenia

Die Behörden in Malindi /Kenia haben am Dienstag mit der zweiten Exhumierung der Opfer der Shakahola-Sekte begonnen. Die 112 Leichen, die in der ersten Exhumierung gefunden wurden, sind bereits untersucht worden. Das melden mehrere kenianische Zeitungen.

Die meisten der Opfer sind an Hunger gestorben, einige waren Opfer von Strangulation oder Erstickung. Einige der Opfer waren ihrer Organe beraubt. Dies weist auf einen Handel mit Organen hin.

Zunächst wurden 20 Massengräber im Shakahola-Wald exhumiert.

Kriminalbeamte, Pathologen, Gerichtsmediziner und Kriminaltechniker haben ihre Arbeit am Dienstagmorgen wieder aufgenommen.

Der Sekretär des Kabinetts für Innere Angelegenheiten, Kithure Kindiki, der den Beginn der Exhumierungen beaufsichtigt hatte, erklärte gegenüber Journalisten, dass man es mit 20 Massengräbern zu tun habe. Er wies darauf hin, dass es in dem Wald noch viele weitere Gräber geben könnte.

Die Suche nach Opfern könne sich hinziehen, da sichergestellt werden müsse, dass alle Leichen auf den 800 Hektar, die mit Pastor Paul Nthenge Mackenzie in Verbindung gebracht werden, aufgefunden würden. Der ehemalige Taxifahrer hatte eine Sekte gegründet.

Nach Angaben von Kindiki sind die Sicherheitskräfte auf der Suche nach wichtigen Hinweisen auf Personen, die Mackenzie bei dem Massenmord geholfen haben sollen.

Er sprach von einer gut organisierten und minutiös geplanten kriminellen Handlung.

Das Team, das die Obduktion der Shakahola-Opfer durchführte, wurde vom Chefpathologen der Regierung, Dr. Johansen Oduor, geleitet.

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