Titelbild: Beispielbild Pixabay
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich in den vergangenen Jahren als eine Partei enttarnt, die nicht nur rhetorisch gegen die Grundpfeiler unserer Gesellschaft wettert, sondern aktiv daran arbeitet, den Rechtsstaat und die Demokratie in Deutschland zu untergraben.
Was als konservative Alternative begann, hat sich zu einer Bewegung entwickelt, die von rechtsextremen Ideologien durchdrungen ist, Korruption und Vetternwirtschaft pflegt und letztlich darauf abzielt, die freiheitliche Ordnung abzuschaffen, die uns allen Schutz und Freiheit garantiert.
Diese Entzauberung der AfD ist nicht nur eine Frage politischer Meinung, sondern basiert auf einer Fülle von Fakten, Skandalen und gerichtlichen Einschätzungen, die zeigen, wie gefährlich diese Partei für unser Land geworden ist. Während sie sich als Opfer staatlicher Verfolgung inszeniert, offenbart ein genauerer Blick ein Netzwerk aus Selbstbereicherung, antidemokratischen Bestrebungen und Verbindungen zu extremen Kräften, das den Staat nicht stärkt, sondern zerstört. Wie lange will der Staat noch warten, bis ein Verbotsverfahren endlich eingeleitet wird? Diese Frage drängt sich auf, denn die AfD nutzt jede Verzögerung, um ihre Positionen weiter zu festigen und die Gesellschaft zu spalten.
Beginnen wir mit dem Kern der Kritik: der Vetternwirtschaft und Korruption innerhalb der AfD, die wie ein Krebsgeschwür die Partei durchzieht und ihre Heuchelei entlarvt. Die AfD prangert regelmäßig die „Altparteien“ an, sie seien korrupt und selbstbedienend, doch in Wahrheit praktiziert sie genau das, was sie anderen vorwirft – nur in einem Ausmaß, das an Clankriminalität grenzt.
In Sachsen-Anhalt, wo die AfD stark vertreten ist und sogar Ambitionen auf die Regierung hat, haben Recherchen von Medien wie NDR, WDR und ZDF ein dichtes Netz aus familiären Anstellungen aufgedeckt. So wurden Verwandte von AfD-Politikern in Büros von Parteikollegen untergebracht, oft mit Steuergeldern finanziert. Nehmen wir das Beispiel von Martin Reichardt, dem Landesvorsitzenden. Seine Angehörigen sollen in Bundestagsbüros von AfD-Abgeordneten gearbeitet haben, was den Verdacht der Vetternwirtschaft nährt.
Ähnlich Ulrich Siegmund, der Spitzenkandidat für die Landtagswahl, der sich in einem Skandal wiederfindet, bei dem Familienmitglieder von Parteifreunden in gut bezahlten Positionen landeten. Diese Praktiken sind nicht nur ethisch verwerflich, sondern verstoßen gegen den Geist der Transparenz, die die AfD angeblich fordert.
Der ehemalige AfD-Generalsekretär Jan Wenzel Schmidt hat in einem brisanten Brief Abrechnungsbetrug und Vetternwirtschaft vorgeworfen, was die Partei in eine Schlammschlacht stürzt. Und es geht weiter: In Niedersachsen soll der Landesvorsitzende Ansgar Schledde, genannt „der Pate“, Spenden auf sein Privatkonto umgeleitet haben, während eine „Allianz“ über Posten und Geld entscheidet.
Sogar im Europaparlament weitet sich der Skandal aus, mit Fällen wie Petr Bystron, dessen Partnerin in einem AfD-Büro angestellt wurde. Diese Vorfälle sind kein Zufall, sondern System.
Die AfD nutzt öffentliche Mittel, um ein Netzwerk der Selbstversorgung aufzubauen, während sie die Steuerzahler als „Opfer des Systems“ hinstellt. Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der Deutschen solche Praktiken für problematisch hält, und doch reagiert die Partei mit Leugnen und Gegenangriffen, anstatt mit Aufklärung. Diese Korruption entzaubert die AfD endgültig. Sie ist keine Alternative, sondern ein Spiegel der schlimmsten Auswüchse, die sie bei anderen anprangert.
Noch gravierender ist jedoch, wie die AfD den Rechtsstaat und die Demokratie attackiert. Die Partei, die sich als Verteidigerin der Freiheit geriert, zielt systematisch darauf ab, diese Grundlagen zu zerstören. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die AfD bundesweit als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft, weil sie gegen die Menschenwürde, das Demokratieprinzip und das Rechtsstaatsprinzip verstößt.
In Ländern wie Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gelten die Landesverbände bereits als erwiesen rechtsextrem, mit Positionen, die die Demokratie verachten und Minderheiten diskriminieren. AfD-Politiker wie Björn Höcke nennen Deutschland „keinen Rechtsstaat mehr“ und fordern die Abschaffung des „Parteienstaats“, was nichts anderes bedeutet als den Sturz der pluralistischen Demokratie.
Die Partei verbreitet Geschichtsrevisionismus, attackiert Gerichte und Institutionen und pflegt Verbindungen zu Neonazis und Putin-Freunden. In Thüringen blockiert die AfD Wahlen zu Justizausschüssen, um die Funktionsfähigkeit der Justiz zu sabotieren – ein direkter Angriff auf den Rechtsstaat. Extremismusforscher wie Matthias Quent warnen.
Die AfD ist die größte Gefahr für die Demokratie, da sie Hass sät und den inneren Frieden bedroht. Ihre Rhetorik gegen „das System“ ist nichts als Tarnung für den Wunsch, eine autoritäre Ordnung zu errichten, in der Minderheitenrechte ignoriert werden und die Gewaltenteilung aufgehoben ist. Berichte des Deutschen Instituts für Menschenrechte unterstreichen, dass die AfD die freiheitliche Grundordnung beseitigen will, indem sie rassistische und antidemokratische Positionen verfolgt. Diese Angriffe sind kein Randphänomen, sondern zentraler Bestandteil der AfD-Strategie, die auf Spaltung und Destabilisierung abzielt.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die drängende Frage: Wie lange wartet der Staat noch auf ein Verbotsverfahren?
Die Grundlage dafür ist gegeben – Artikel 21 des Grundgesetzes erlaubt das Verbot von Parteien, die die freiheitliche Ordnung beeinträchtigen.
Bereits 2025 gab es Anträge im Bundestag, und in Ländern wie Thüringen und Hamburg werden Anhörungen zu einem Verbot geplant. Das Bundesverfassungsgericht könnte prüfen, ob die AfD verfassungswidrig ist, doch der Prozess ist langwierig und erfordert Beweise, die der Verfassungsschutz bereits gesammelt hat. Aktuell ruht die Einstufung als „gesichert rechtsextrem“ aufgrund einer Klage der AfD, aber Experten wie Markus Ogorek sehen im Gutachten des Verfassungsschutzes eine solide Basis für ein Verfahren.
Zivilgesellschaftliche Initiativen wie „AfD-Verbot jetzt“ fordern Bundestag, Bundesrat und Regierung auf, endlich zu handeln, da die AfD vor Landtagswahlen 2026 weiter an Macht gewinnt. Umfragen zeigen, dass 41 Prozent der Deutschen ein Verbot für richtig halten, doch politische Zögerlichkeit – aus Angst vor Misserfolg oder Polarisierung – lässt die AfD ungestört weitermachen.
Demonstrationen in Städten wie Stuttgart fordern eine Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht, und Gutachten wie das der Gesellschaft für Freiheitsrechte arbeiten an einer fundierten Bewertung. Die Verzögerung ist riskant: Je länger gewartet wird, desto tiefer gräbt sich die AfD in die Institutionen ein, wie in Sachsen-Anhalt, wo sie mit 1,5 Millionen Euro Wahlkampf plant. Ein Verbot würde Jahre dauern, aber es ist notwendig, um die Demokratie zu schützen.
Zusammenfassend ist die AfD komplett entzaubert. Eine Partei, die Korruption und Vetternwirtschaft institutionalisiert, den Rechtsstaat attackiert und die Demokratie abschaffen will, hat in unserer Gesellschaft keinen Platz.
Ihre Skandale in Sachsen-Anhalt und anderswo sind nur die Spitze des Eisbergs, und ihre antidemokratischen Positionen bedrohen uns alle. Der Staat darf nicht länger zögern – ein Verbotsverfahren ist überfällig, um diese Gefahr zu bannen und die Werte zu verteidigen, die Deutschland stark machen. Die Zeit des Wartens ist vorbei; es ist Zeit zu handeln, bevor es zu spät ist.
