Terror

Überfall am Kölner Flughafen – in den Niederlanden 60Jahre alten Mann festgenommen

Täter in den Niederlanden gefasst

Drei außergewöhnliche Raubüberfälle in Köln und in Frankfurt am Main werden dem nunmehr in den Niederlanden gefasstem Täter zur Last gelegt. Er soll ein 60 Jahre alter Deutscher aus dem Rheinland sein. Mit der RAF hat er nichts zu tun, wie es aus Polizeikreisen heißt. Letzte Meldung, es ist laut Angaben der Polizei der Reemtsma Entführer Thomas Drach.

 

Auto abgefackelt, die weitere Flucht führte auf die Autobahn,rs, 2019

Autobahnraststätte bei Köln, rs, 2019

Generalstabsmäßig

rs/Büro Köln / kasaan media

Um 9.10 Uhr war es so weit. Drei Maskierte überfielen in unmittelbarer Nähe des Flughafens (Busbahnhof in der Nähe des Terminals II) einen Geldtransporter und verletzten durch Schussabgabe einen Wachmann schwer. Bislang schwebte er in Lebensgefahr, mittlerweile ist er stabil.

Die Tat geschah, als sich die Wachleute außerhalb des Fahrzeuges aufhielten. Alles ging blitzschnell. Auf der Flucht entstand dieses Video, dass die Täter mit einer Art Koffer und mit automatischen Waffen zeigt.

Die Täter ließen ihr Fluchtfahrzeug, einen schwarzen Audi, an der unweit gelegenen Jägerstraße, im Kölner Ortsteil Porz-Eil, brennend zurück. Die Täter hatten mutmaßlich den Wagen zur Vernichtung der Genspuren in Brand gesetzt. Laut Zeugen sollen sich die Täter dann zu Fuß zur Raststätte Shell Tankstelle Schloss Röttgen, etwa 200 m entfernt, begeben haben. Dort parkte ein anderes Fahrzeug, mit dem die Täter dann in Richtung Bonn flohen. Die Fahndung nach den weiterhin Flüchtigen läuft auf Hochtouren. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, wie der Pressesprecher der Polizei in Köln am Nachmittag bestätigte.

 

Frappierend sind aber die Parallelen der Tatausführung zu anderen, seit Jahren von den RAF-Rentnern begangenen Taten.

Das Strickmuster scheint nach dem gleichen Muster, wie bei anderen Überfällen der sogenannten RAF Rentner-abgelaufen zu sein. Cremlingen, Godorf, Bremen-Stuhr, die Liste wird immer länger.

 

Die Fluchtwege konzentrieren sich immer in Richtung Westen. Wahrscheinlich leben die verbliebenen Terror-Pensionäre in dem Dreieck des deutsch-niederländischen Grenzraumes. Dort sind sie wahrscheinlich seit Jahren untergetaucht. Die Häufigkeit der generalstabsmäßig ausgeführten Taten lässt darauf schließen, dass die RAF-Rentner einen nicht erklärlichen Geldbedarf haben.

Das kann zum einen bedeuten, dass die ohnehin teure Flucht noch teurer durch Krankheit eines Mitgliedes wurde oder wieder neue Aktionen der RAF bevorstehen. Aus der linken Szene in Hamburg waren diese Mutmaßungen schon 2016 (!), nach dem Überfall in Bremen-Stuhr geäußert worden.

Die linksradikale Szene strickt an einem neuen Märchen, um die Brutalität der Überfälle zu rechtfertigen. Wieder sprechen die linken Anarchos von einer Operation des Verfassungsschutzes, die die Terroristen so viele Jahre beschützten.

In der Tat ist es mittlerweile nicht mehr erklärlich, wie die gesuchten Terroristen Staub, Klette und Garweg es nach Jahren noch verstehen sollen, die Behörden auszutricksen.

Noch nicht einmal das Wort Terrorist passt auf die RAF-Rentner mehr. Es sind gewöhnliche Räuber, die scheinbar ihren Tatort gut auskundschaften, bevor die Entourage zum eigentlichen Geschehen übergeht.

 

Die weiteren Ermittlungen werden zeigen, ob es mittlerweile Trittbrettfahrer gibt, eines jedoch dürfte klar sein:

Nichts rechtfertigt den Einsatz von Schusswaffen, die Zeit der Stadtguerilla ist abgelaufen.


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