Deutschland

Stolberg: 5 Festnahmen bei Plünderungen

Zu den gemeldeten Plünderungen im vom Hochwasser stark betroffenen Stolberg bei Aachen sind inzwischen Strafverfahren bei fünf Personen zu drei Strafsachverhalten eingeleitet worden.

Auf Nachfrage hat die Polizei in Aachen die Nationalitäten der Verdächtigen mit je einmal irakisch und libanesisch und dreimal rumänisch benannt.

Weiterhin widerspricht die Polizei in aller Form und Deutlichkeit, dass es sich um Plünderungen durch Menschenmassen gehandelt hat. Die Polizei legt Wert darauf zu sagen, dass einzelne Personen und Kleinstgruppen bei vereinzelten Straftaten dingfest gemacht wurden. Auch wenn das Wort Einzelfall vorbelastet ist, so waren es nach Darstellung der Polizei wirklich nur einzelne Straftaten. Keine organisierten Massenstraftaten.

Auch machte die Polizei deutlich, dass nicht wegen den „Plünderungen“ vermehrt Einsatzkräfte vor Ort geschickt wurden, sondern diese ohnehin schon aufgrund der Krisenlage dort waren und weiter sein werden. 

Die Polizei bittet mögliche Zeugen solcher Vorfälle sofort die 110 anzurufen, damit den vor Ort befindlichen Einsatzkräfte ein schneller und Beweis-sichernder Zugriff ermöglicht wird. Das Gefahrenpotenzial für alle minimiert werden kann.

Unseren eigenen Quellen nach war die Polizei nach der Meldung von Einbrüchen kurzfristig zur Stelle und auch Hubschrauber überwachten die Szene. Es gibt kein Grund zu der Annahme, dass unsere Polizei nicht schnell Herr der Lage war und die Kontrolle über das Geschehen hat.

Die Polizei bittet daher vom Katastrophentourismus abzusehen, da die Einsatz- und Rettungskräfte am Limit arbeiten. Es gilt nun vorrangig die Hochwasseropfer zu versorgen, die Straßen freizuräumen und die Versorgung zu sichern.

Es gibt aber auch Schönes zu berichten, was Mut macht:
In der kleinen Stadt wird gerade die Nachbarschaftshilfe großgeschrieben. Man hilft den betroffenen Geschäftsleuten ihre Läden zu sichern und auszuräumen. Ein Pizzadienst hat umsonst Pizzen verteilt- und überall packt man gemeinsam dort an, wo es nötig ist.

Leider wird es ein paar Dinge in Stolberg nicht mehr geben.

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