Titelbild: hausgemachter Pflaumenkuchen, kasaan media, ram, 2026
![]()
Pflaumenkuchen ist Herbst auf dem Teller.
Saftig, süß-säuerlich, mit Zimt, vielleicht Streuseln und auf jeden Fall einem Klecks Schlagsahne. Wenn draußen die Luft kühler wird, die Blätter sich färben und das Licht goldener wird, dann ist es Zeit dafür. Ein Stück warmer Pflaumenkuchen, ein Kaffee, ein Wollpulli, das Fenster leicht beschlagen. Mehr Herbst braucht man nicht.
Und das Gute daran, der Gaumenschmaus ist wenig Arbeit und schmeckt ohnehin am besten selbstgemacht. Es gibt verschiedene Varianten, je nachdem welche Teiggrundlage man mag. Unsere Redaktion hat ein schnelles Lieblingsrezept, das wir gerne mit unseren Leserinnen und Lesern teilen.
Wir lieben Pflaumenkuchen mit einem Quark-Ölteig. Alle Zutaten werden gemischt und der Teig auf einem gefetteten Blech ausgerollt. Darauf legt man die gewaschenen und entkernten Pflaumen/Zwetschgen. Für ein großes Blech werden dabei, je nach Größe der Früchte, zwischen 70 und 90 Stück benötigt.
Teig:
350 g Mehl (Weizenmehl oder Dinkelmehl, gerne auch mit einem Viertel Vollkornmehl)
3 TL Backpulver
50 g Zucker
1 Prise Salz
150 g Quark
1 Ei
5 EL Sonnenblumenöl
5 EL Milch
Das fertige Blech kommt dann für ca. 40-50 Minuten bei 180 Grad in den Backofen. Kurz auskühlen lassen und dann heißt es nur noch „Lasst es euch schmecken“.
Während man umgangssprachlich von Pflaumen spricht, meint man in diesem Fall die Zwetschge. Pflaumen sind eher rundlich. Es gibt sie in verschiedenen Farbvarianten von blau bis gelb. Die eigentliche Zwetschge ist botanisch eine Unterart der Pflaume. Sie ist kleiner, fester und immer dunkelblau. Das Fruchtfleisch ist fester und deshalb für Kuchen besser geeignet. Zudem lassen sich die Kerne leichter lösen.

Bild: Die Hauszwetschge ist einer Unterart der Pflaume und bestens für Kuchen geeignet. kasaan media, ram, 2026
