Madeleine Beth MacCann
Vermisste

Madeleine Beth McCann – ein 43 jähriger Deutscher steht unter dringendem Tatverdacht

Was geschah in Portugal an der Algarve?

update 3.Juni 2020

Fernseh-Deutschland stand während der xy Sendung an diesem Abend das Herz still.

Es gibt einen Tatverdächtigen, der von 1995 bis 2007 mehr oder minder dauerhaft an der Algarve lebte.Das Bundeskriminalamt führt diese Fakten in dem Sachvortrag sehr ausführlich aus. Wahrscheinlich war der wegen sexuellem Missbrauch in Erscheinung getretene, spätere Drogenhändler, zu Maddie in das Zimmer gestiegen, wie ein gewöhnlicher Einbrecher, und änderte in dem Haus seine Absichten. Maddie wurde entführt. Das BKA geht davon aus, dass das Mädchen tot ist.

In diesem Zusammenhang sind die Bilder eines VW Buses besonders wichtig.

Wer kennt dieses Fahrzeug?

Weitere Bilder befinden sich auf der Seite des BKA

Dazu hat das Bundeskriminalamt Fragen,  die wir in der Originalfassung des BKA übernehmen.

Text BKA: 

Im Rahmen der Aufklärung der Tatumstände geht es insbesondere um die Feststellung des tatsächlichen Aufenthaltsortes des Beschuldigten zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt, der zwischen 21:10 Uhr und 22:00 Uhr am Tattag liegt.

Der Tatverdächtige nutzte zur tatkritischen Zeit einen dunkelfarbenen Jaguar XJR 6, über die konkrete Zulassung vor der Tat liegen keine Erkenntnisse vor, die letzte bekannte Zulassung nach dem Tattag war von der Stadt Augsburg, sowie einen weiß-gelben VW T3 Westfalia mit portugiesischer Zulassung. Es liegen Hinweise vor, wonach er eines dieser Fahrzeuge zur Begehung der Tat genutzt haben könnte.

Darüber hinaus nutzte er im fraglichen Tatzeitraum mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die portugiesische Mobilfunknummer + 351 912 730 680. Mit einer bislang unbekannten Person wurde am 03.05.2007 zu einer tatrelevanten Zeit im Bereich von Praia da Luz ein Telefonat geführt. Der Gesprächsteilnehmer nutzte hierbei die portugiesische Rufnummer + 351 916 510 683. Der Nutzer dieser Nummer kommt als wichtiger Zeuge in Betracht, hielt sich während des Telefonats aber nicht in dem Bereich auf.

Das Bundeskriminalamt sowie die Staatsanwaltschaft Braunschweig bitten Sie um Ihre Mithilfe:

  • Können Sie Angaben zu den vom Tatverdächtigen genutzten Fahrzeugen machen bzw. haben Sie diese Anfang Mai 2007 gesehen oder haben Kenntnis über ihre Abstellorte im genannten Zeitraum?
  • Können Sie Angaben zu den genannten Rufnummern bzw. deren Nutzern im Mai 2007 machen?
  • Können Sie Angaben zu den abgebildeten Häusern, Zimmern oder sonstigen Anlaufpunkten machen?
  • Haben Sie sich Anfang Mai 2007 an der Algarve aufgehalten und verfügen ggf. noch über Bildmaterial wie Urlaubsfotos oder Videos?
  • Standen Sie in Kontakt zu einer Person, welche in Verbindung zu den gezeigten Fahrzeugen, Gebäuden und Telefonnummern stand und können Sie Angaben zu dessen Aufenthalt Anfang Mai 2007 machen?
  • Wurden Sie möglicherweise selbst Opfer einer Straftat durch diese Person?
  • Weiterhin besteht Anlass zur Annahme, dass es neben dem Täter selbst noch weitere Personen gibt, welche über konkretes Wissen zum möglichen Tathergang und ggf. Ablageort der Leiche verfügen. Diese Personen bitten wir ausdrücklich, sich zu melden und ihr Wissen mitzuteilen.

Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit der Prüfung, diese Hinweise vertraulich zu behandeln!

Bilder und Videos können Sie über das BKA-Hinweisportal unter bka.hinweisportal.de hochladen.

Detailinformationen zu den Fahrzeugen:

Fahrzeug 1: Jaguar XJR 6
Farbe: dunkelrot / aubergine
Kennzeichen: Die letzte bekannte Zulassung nach dem Tattag war bei der Stadt Augsburg.
Verbleib: Der Verbleib des Fahrzeugs ist geklärt.

Fahrzeug 2: VW T3 Westfalia
Farbe: weiß / gelb
Kennzeichen: Im Mai 2007 waren portugiesische Kennzeichen am Fahrzeug montiert.
Verbleib: Der Verbleib des Fahrzeugs ist geklärt.
Hinweis: Der Beschuldigte war nicht Halter des Fahrzeugs. Der Halter ist als Tatverdächtiger auszuschließen.

Wir bitten Sie, Ihre Hinweise dem Bundeskriminalamt unter + 49 (0) 611 / 55 -18444 oder jeder anderen Polizeidienststelle mitzuteilen.

*Über die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für an der Straftat nicht beteiligte Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

VW Bus rechtsseitig, BKA, 2020

VW Bus Rückansicht, BKA, 2020

VW Bus linksseitig, BKA, 2020

Was geschah an diesem Abend des 3. Mai 2007 an der Praia da Luz im Resort „Ocean Club“?

Erklärungen gab es bislang viele. Handfeste Beweise keine. Viele falsche Sichtungen und Irrspuren, die ins Nichts führten.

Manche warfen selbst den Eltern vor, dass sie das Kind aus Publicity-Gründen hätten verschwinden lassen.

Das eigentliche Verschwinden der Maddie ist herzzerreißend.

Jedes Kind, selbst in Marokko, aufgenommen mit einer Handykamera, wurde zum Gegenstand der internationalen Jagd nach einem damals 3-jährigem Phantom.

Es gab die Theorie, dass Maddie schon in dem Apartement verstarb. Auch diese Spur, die sich durch nichts erhärten ließ, Mantrailerhunde wurden eingesetzt, konnte ausgeschlossen werden.

Es gibt internationale Kinderhändlerbanden, Marc Dutroux war eines der besten Beispiele. Vielleicht wurde das Kind von einer Gruppe, die sicherlich sehr gute Ortskenntnisse besaß, in die Umgebung, in eine der verfallenen Hütten an der Praia da Luz verschleppt.

Nie wurde der mitfühlenden Weltgemeinschaft erklärt, ob es noch andere Kinder gab, die in Portugal auf diesem Weg verschwanden. Oder, ob es tatsächlich „Baby Farmer“ gab.

Keine Tätergruppe hätte je das Kind in Portugal belassen.
Es wurden die absurdesten Theorien angestellt. Es steht zu vermuten, dass Maddie noch lebt. Wem das Mädchen in die Hände fiel, kann nur spekuliert werden.

Schon Anfang des vergangenen Jahrhunderts gab es „Baby Farmer“ in Grossbritanien.

Es waren absolute Profis, die das Kind 2007 in Portugal entführten. Es steht zu vermuten, dass die Täter das Mädchen eine ganze Zeit zuvor schon beobachteten.
Die Eltern waren, entgegen den Ermittlungen der portugiesischen Polizei, zu einer solchen Tat überhaupt nicht fähig. Sie hätten Spuren hinterlassen, die die Ermittler aus vielen Ländern, die sich mit dem wohl größten Kindesentführungsfall der modernen Geschichte befassten, sicherlich hätten auswerten können. Sicher hätten die Eltern irgendwann aufgegeben, nach einem Kind zu suchen, von dem sie wussten, dass es tot war.

Eine Netflix-Reportage will jetzt Licht in das Dunkel an der Küste des Lichts, der Praia da Luz, bringen. Die Mccanns, die mit hohem Aufwand nach ihrer Tochter suchten, sind nicht begeistert, da der Beitrag nicht die Meinung des Elternpaares wiedergibt.
Vielleicht hilft es zumindest, das Schicksal des Kindes zu klären.

Wer Informationen über Maddie besitzt, soll sich bitte an folgende Stellen wenden:

Email: investigation@findmadeleine.com
Hinweistelefon: +44 845 838 4699

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