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Lufthansa streicht wegen Pilotenstreiks am Freitag fast alle Flüge

Titelbild/ Beispielbild: Lufthansa Airbus A321neo, geparkt und an eine Fluggastbrücke im internationalen Flughafen Athen ATH angedockt. Nahaufnahme des Lufthansa-Seitenlogos und des Cockpits. Das moderne A321 NEO-Flugzeug der deutschen Fluggesellschaft hat die Registrierung D-AIEH und den Namen Suhl. Die Deutsche Lufthansa ist das Flaggschiff Deutschlands, die zweitgrößte Fluggesellschaft in Europa und Mitglied der Star Alliance. Vor kurzem musste die Lufthansa aufgrund von Streiks des Personals und der Piloten Flugausfälle hinnehmen, wodurch Tausende von Passagieren ihre Flüge verloren. Während des Sommers 2022 sieht sich die europäische Luftfahrtindustrie mit großen Verspätungen, Flugausfällen und einem Verkehrschaos konfrontiert, vor allem wegen des Personalmangels an den Flughäfen nach der Covid-19-Coronavirus-Pandemie, die zu einer erhöhten Nachfrage nach Flugreisen führte. Trotz dieser Situation sind die griechischen Flughäfen gut ausgelastet. Athen, Griechenland am 31. Juli 2022 (Foto von Nicolas Economou/NurPhoto)

Frankfurt am Main, Deutschland

Wegen des angekündigten Pilotenstreiks streicht die Lufthansa am Freitag nahezu alle Flüge von und nach Frankfurt am Main sowie München. Betroffen sind 800 Verbindungen, vereinzelt werden auch am Donnerstag schon Flüge gestrichen, wie der Konzern mitteilte. Voraussichtlich rund 130.000 Fluggäste sind demnach von den Annullierungen betroffen. Sie sollen noch am Donnerstag benachrichtigt und wenn möglich umgebucht werden.

Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hatte die Pilotinnen und Piloten von Lufthansa und Lufthansa Cargo in der Nacht zu einem ganztägigen Streik am Freitag aufgerufen – sie will damit im laufenden Tarifstreit Druck bei ihren Lohnforderungen machen. Nicht betroffen sind Flüge der Lufthansa-Tochter Eurowings.

Der Konzern warnte, dass es auch am Samstag und Sonntag noch zu Einschränkungen wie „einzelnen Flugausfällen oder Verspätungen“ kommen könne – gleichwohl arbeite die Lufthansa „mit Hochdruck“ daran, den Flugbetrieb wieder so schnell wie möglich zu normalisieren. Für den Streikaufruf fehle dem Unternehmen hingegen „jedes Verständnis“, betonte die Lufthansa.

hcy/ilo

© Agence France-Presse

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