Titelbild: Andrew Mountbatten-Windsor , US-Department of Justice
Die neuesten Veröffentlichungen der sogenannten Epstein-Papiere durch das US-Justizministerium vom 30. Januar 2026 haben Andrew Mountbatten-Windsor, den ehemaligen Prinzen Andrew, erneut massiv belastet und den ohnehin schon dramatischen Absturz seiner Reputation weiter verschärft. In der größten bisherigen Freigabe wurden über drei Millionen Seiten Dokumente, mehr als 180.000 Bilder sowie rund 2.000 Videos öffentlich gemacht – ein Schritt, der aufgrund eines Kongress-Gesetzes längst überfällig war und nun endgültig erfolgt ist.
Besonders schwer wiegen die Fotos, die Andrew Mountbatten-Windsor in kompromittierenden Posen zeigen: Auf mehreren Bildern ist er zu sehen, wie er auf allen Vieren über einer liegenden Frau kauert, deren Gesicht geschwärzt wurde, während er direkt in die Kamera blickt.
Andere Aufnahmen zeigen ihn liegend auf den Knien mehrerer Frauen im Salon von Sandringham, dem königlichen Anwesen, wobei Ghislaine Maxwell im Hintergrund zuschaut. Diese Bilder stammen aus Epsteins Besitz und wurden ohne weiteren Kontext veröffentlicht, was Spekulationen über mögliche sexuelle oder zumindest hochgradig unangemessene Situationen anheizt und seine früheren Dementis noch unglaubwürdiger erscheinen lässt.
Dazu kommen brisante E-Mail-Korrespondenzen aus dem Jahr 2010, also kurz nach Epsteins Haftentlassung wegen Vergehen an Minderjährigen. Epstein bot Andrew darin Treffen mit einer 26-jährigen russischen Frau an, die er als „clever“ und „beautiful“ beschrieb – eine Formulierung, die im Kontext von Epsteins kriminellem Netzwerk alarmierend wirkt.
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Andrew antwortete positiv und zeigte Interesse an einem Kontakt. Weitere Nachrichten deuten darauf hin, dass er Epstein persönlich nach Buckingham Palace einlud, um dort in privater Atmosphäre zu speisen.
Das widerspricht Andrews langjähriger Behauptung, die Verbindung zu Epstein sofort nach dessen Verurteilung abgebrochen zu haben, und zeigt stattdessen eine anhaltende enge Beziehung, selbst als Epsteins Verbrechen bereits öffentlich bekannt waren.
Der Name Andrew Mountbatten-Windsor taucht Hunderte Male in den Akten auf – in Gästelisten, Korrespondenzen, Notizen und Medienausschnitten. Zusammen mit den früheren Enthüllungen, darunter die von Virginia Giuffre erhobenen Vorwürfe sexuellen Missbrauchs, die er stets bestritt, aber mit einer hohen Abfindung beilegte, zeichnen diese neuen Dokumente das Bild eines Mannes, der sich bewusst in Epsteins Umfeld bewegte, obwohl oder gerade weil dort junge Frauen systematisch missbraucht wurden.
Die Veröffentlichung erfolgte unter enormem öffentlichem Druck und nach wiederholten Verzögerungen; sie enthält auch Erwähnungen anderer prominenter Figuren wie Donald Trump oder Elon Musk, doch die Belastung für Andrew ist besonders gravierend, da sie seine königliche Vergangenheit direkt tangiert.
Seit dem Verlust aller royalen Titel und Privilegien im Herbst 2025 lebt Andrew Mountbatten-Windsor zurückgezogen. Die aktuellen Enthüllungen dürften jedoch weitere rechtliche, mediale und gesellschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen – möglicherweise sogar neue Forderungen nach Aussagen vor US-Kongressausschüssen. Die Papiere verstärken den Eindruck, dass seine Nähe zu Epstein weit tiefer und problematischer war, als er je zugeben wollte, und zerstören endgültig jedes verbliebene Vertrauen in seine Version der Ereignisse.
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