Iran

Blutzoll für das iranische Regime wird immer höher

Titelbild: Beispielbild Pixabay 

In Teheran und vielen anderen Städten im Iran wird das wahre Ausmaß der Gewalt gegen die Protestierenden immer deutlicher sichtbar, je mehr Informationen trotz der massiven Internetblockade und der Zensur nach außen dringen.

Lange Zeit hat das Regime die Opferzahlen kleingeredet oder ganz geleugnet, doch nun mehren sich Berichte unabhängiger Organisationen, Ärzte und Augenzeugen, die von einer Katastrophe in nie dagewesenem Ausmaß sprechen. Die Zahlen der getöteten Demonstranten liegen nach Schätzungen von Menschenrechtsgruppen wie HRANA oder Iran Human Rights inzwischen bei mehreren Tausend bis hin zu Zehntausenden – weit höher als die offiziellen Angaben der Behörden, die oft nur von wenigen Hundert oder gar „Terroristen“ sprechen.Besonders erschreckend sind die Berichte über die Tage Anfang Januar, als Sicherheitskräfte in Teheran und anderen Provinzen mit scharfer Munition, Maschinengewehren und gezieltem Beschuss gegen unbewaffnete Menschen vorgingen. In Krankenhäusern stapeln sich die Verletzten, viele mit Schusswunden im Kopf oder Oberkörper, was auf eine klare Absicht hindeutet, nicht nur zu stoppen, sondern zu töten.

Videos aus Leichenhallen zeigen Reihen von verhüllten Körpern, verzweifelte Familien suchen nach Angehörigen, während das Regime weiter Leichen verschwinden lässt oder die Toten als Regimegegner diffamiert. Einige Quellen sprechen sogar von bis zu 30.000 Opfern allein in zwei besonders blutigen Tagen, basierend auf internen Dokumenten des Gesundheitsministeriums – Zahlen, die das Regime natürlich vehement bestreitet und stattdessen Israel und die USA für die Unruhen verantwortlich macht.Mitten in dieser eskalierenden humanitären Tragödie ist nun die militärische Präsenz der USA in der Region spürbar stärker geworden.

US-Präsident Donald Trump hat wiederholt von einer großen Armada gesprochen, die sich dem Nahen Osten nähert und inzwischen auch angekommen ist. Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln samt Begleitschiffen – darunter Lenkwaffenzerstörer und Kampfflugzeuge – hat die Region erreicht und liegt nun in Reichweite. Trump betont, dass die USA die Lage genau beobachten und bereit seien einzugreifen, falls das Regime die Massaker fortsetzt oder andere rote Linien überschreitet. Er hat Teheran gewarnt, dass „Hilfe unterwegs“ sei, und deutet an, dass Verhandlungen möglich wären – allerdings zu Bedingungen, die das Regime bisher ablehnt.Die iranische Führung reagiert mit scharfen Drohungen: Jeder Angriff würde als totaler Krieg gewertet, mit möglichen Gegenschlägen gegen US-Stützpunkte oder sogar Israel.

Gleichzeitig versucht Ayatollah Khamenei, die Schuld umzudrehen und Trump persönlich als „Verbrecher“ zu brandmarken, der die Proteste angeheizt habe. Doch auf den Straßen Teherans spüren die Menschen vor allem die Repression: Checkpoints überall, Hausdurchsuchungen nach Satellitenschüsseln, um Starlink und andere unabhängige Verbindungen zu unterbinden, und eine Atmosphäre der Angst, die dennoch nicht die Entschlossenheit der Demonstrierenden bricht.Die Welt schaut zu, wie sich eine der brutalsten Unterdrückungswellen der jüngeren iranischen Geschichte entfaltet – mit einer Todesbilanz, die wahrscheinlich noch weiter steigen wird, solange das Regime glaubt, mit Gewalt überleben zu können. Trumps Armada vor der Küste ist nun Realität und verändert die Dynamik dramatisch: Sie dient als Druckmittel, als Drohkulisse und vielleicht als letzte Chance, das Blutvergießen zu stoppen, bevor es zu einer noch größeren Katastrophe kommt. Die nächsten Tage und Wochen werden entscheiden, ob Diplomatie, Sanktionen oder doch militärische Schritte folgen – während in Teheran jede Stunde neue Opfer fordert.

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