HomeToGo CBD VITAL Weinvorteil DE
Iran

Tausende Tote im Iran befürchtet

Titelbild: Beispielbild Pixabay 

In den letzten Stunden, von der Nacht des 12. auf den 13. Januar 2026 bis in die frühen Morgenstunden, hat sich die Lage im Iran weiter zugespitzt, wobei die Proteste gegen das Regime in einer Welle der Gewalt und Unterdrückung kulminieren, die an die Grenzen eines inneren Konflikts stößt, ohne jedoch bereits als vollständiger Bürgerkrieg zu gelten.

Die Unruhen, die Ende Dezember 2025 durch einen dramatischen wirtschaftlichen Kollaps ausgelöst wurden – darunter Hyperinflation, Währungszusammenbruch des Rials, akute Wasser- und Lebensmittelknappheit sowie Stromausfälle –, haben sich mittlerweile auf alle 31 Provinzen des Landes ausgebreitet und betreffen über 200 Städte, von Teheran über Isfahan bis hin zu entlegenen Regionen wie Sistan und Belutschistan. Berichte von Menschenrechtsorganisationen wie HRANA und Amnesty International sprechen von mindestens 544 getöteten Demonstranten, darunter zahlreiche Frauen und Jugendliche, die an der Spitze der Bewegung stehen, sowie von 47 bis 109 getöteten Sicherheitskräften, was die Eskalation der Auseinandersetzungen unterstreicht. Die tatsächliche Zahl der Opfer könnte jedoch weitaus höher liegen, da das Regime seit nunmehr fünf Tagen einen nahezu totalen Internet-Blackout verhängt hat, der Kommunikation behindert, Berichterstattung erschwert und die Koordination der Protestierenden unterbindet – ein taktischer Schachzug, der an frühere Unterdrückungswellen erinnert, aber diesmal mit einer Intensität einhergeht, die internationale Beobachter als Versuch einer Vertuschung massiver Gräueltaten deuten.

 

In der vergangenen Nacht sickerten dennoch vereinzelte Videos und Berichte durch, oft über verschlüsselte Kanäle oder Auslandsnetzwerke wie Starlink, die von brutalen Szenen in Städten wie Kermanshah und Lorestan zeugen: Sicherheitskräfte, darunter Einheiten der Revolutionsgarden (IRGC) und der Basij-Miliz, feuerten mit scharfer Munition, Schrotflinten und Tränengas auf friedliche Versammlungen, was zu Dutzenden Todesfällen führte, während Demonstranten in einigen Fällen mit Molotow-Cocktails oder Steinen reagierten und Regierungsgebäude, Polizeiwagen und Basij-Basen in Brand setzten. Krankenhäuser in betroffenen Regionen melden Überlastung, mit Leichen, die in Massen ankommen, und Familien, die gezwungen werden, für die Freigabe der Toten zu zahlen, was die humanitäre Katastrophe vertieft.

Das Regime unter Chef-Mullah Ayatollah Ali Khamenei und Präsident Masoud Pezeshkian hat auf diese Welle mit unerbittlicher Härte reagiert: In einer Fernsehansprache am späten Abend des 12. Januar bezeichnete Khamenei die Protestierenden als „Saboteure“ und „Agenten ausländischer Mächte“, die von den USA und Israel gesteuert würden, und schwor, nicht nachzugeben, während der Oberste Nationale Sicherheitsrat ankündigte, keine Gnade walten zu lassen – inklusive der Androhung von Todesstrafen für „Feinde Gottes“.

Über 10.600 Verhaftungen wurden dokumentiert, viele davon willkürlich, mit Berichten über Folter und erzwungene Geständnisse in Haftzentren. Gleichzeitig organisierte das Regime in Teheran und anderen Großstädten pro-regimekundgebungen mit Millionen Teilnehmern, die oft staatlich orchestriert wirken, um den Eindruck von Unterstützung zu erzeugen, doch diese stehen in scharfem Kontrast zu den authentischen Aufständen in den Provinzen, wo Slogans wie „Tod dem Diktator“ und die Wiederbelebung der vorrevolutionären Löwen-und-Sonne-Flagge auf einen tiefen Wunsch nach Regimewechsel hindeuten.
Internationale Spannungen haben in den Morgenstunden des 13. Januar weiter zugenommen, insbesondere durch die Haltung des US-Präsidenten Donald Trump, der die Situation als Chance für „Freiheit wie nie zuvor“ in Iran bezeichnet und wiederholt gedroht hat, militärisch einzugreifen, falls das Regime weiter Demonstranten tötet – eine Drohung, die er mit Phrasen wie „Wir sind geladen und bereit“ untermauert und die nun konkrete Formen annimmt.


Berichten zufolge wird Trump heute, am 13. Januar, von Beratern wie Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth über Optionen informiert, darunter gezielte Luftschläge auf Sicherheitsanlagen in Teheran, Cyberangriffe oder die Verlegung eines Flugzeugträgerkampfverbandes in die Region, obwohl eine finale Entscheidung noch aussteht. Trump hat zudem angekündigt, 25-prozentige Zölle auf alle Länder zu verhängen, die mit Iran handeln, was als wirtschaftlicher Druck gedacht ist, um Teheran zu isolieren, und Länder wie Indien, China und Russland trifft, die weiterhin Öl- und Waffenlieferungen aufrechterhalten. Iranische Offizielle, darunter Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf, haben in der Nacht mit scharfen Warnungen reagiert: Jede US-Intervention würde US-Basen in der Region und Israel zu „legitimen Zielen“ machen, mit Drohungen von Raketenangriffen und regionaler Destabilisierung, was die Angst vor einem breiteren Konflikt schürt.
Hinter Trumps Rhetorik steckt jedoch ein Rätsel: Während er sich als Retter der iranischen Freiheit präsentiert, kritisieren Beobachter, dass seine Motive weniger altruistisch sein könnten – nicht primär um die Menschenrechte geht es ihm, sondern um geopolitische Vorteile, wie die Schwächung der Achse des Widerstands (Iran, Russland, China), den Schutz israelischer Interessen oder gar wirtschaftliche Chancen in einem post-mullahischen Iran, wo Ressourcen wie Öl und Mineralien neu verteilt werden könnten. Kritiker sehen in Trump einen „rechten Diktator“, der ähnlich autoritär agiert wie die Mullahs, die er verurteilt, und der die Situation nutzt, um seine „America First“-Agenda voranzutreiben, ohne Rücksicht auf Kollateralschäden.

In den frühen Morgenstunden sickerten weitere Meldungen durch: In Teheran und Isfahan hielten Proteste trotz Ausgangssperren an, mit Berichten über Defektionen in den Sicherheitskräften und Aufrufen des Exilprinzen Reza Pahlavi, der die Demonstranten ermutigt, Stadtzentren zu besetzen. Die UNO und europäische Staaten verurteilen die Gewalt, fordern Sanktionen, doch konkrete Hilfe bleibt aus, während Russland und China das Regime weiter stützen, um ihren Einfluss zu wahren. Die Situation bleibt explosiv – ein Funke wie ein US-Schlag könnte alles in einen offenen Krieg kippen, während die iranische Bevölkerung zwischen Hoffnung auf Freiheit und dem Schatten der Repression gefangen ist.

Themenverwandte Artikel

Das iranische Unrechtsregime seit 1979

the kasaan times

Das iranische Terrorregime gerät vollkommen in Vergessenheit

the kasaan times

Absolutes Chaos im Iran

the kasaan times

Chamenei ist ein Mörder- Todesstrafe im Iran

the kasaan times

Iran greift mit Marschflugkörpern Israel an

the kasaan times

Eskaliert Trump den Krieg mit dem Iran?

the kasaan times

USA kündigen weitere Sanktionen gegen den Iran an

the kasaan times

Überall Tote im Iran

the kasaan times

Revolution im Iran?

the kasaan times

Teheran heute Morgen – Mullahs auf der Flucht

the kasaan times

Naht diesmal wirklich das Ende der Mullahs?

the kasaan times

Circa 1000 Frauen im Iran wurden aus Gefängnissen entlassen

the kasaan times

Hinterlasse einen Kommentar

*