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Salavati für Hinrichtung von Sharmahd in Deutschland wegen Mordes beschuldigen

Titelbild: Blutrichter Salavati, Meghdad Madadi

Abolghassan Salavati, im Iran als „Henkerrichter“ bekannt, ist berüchtigt für seine harten Urteile und die Durchführung von Schauprozessen, die er selbst inszeniert.

Er hat zahlreiche Todesurteile gegen politische Gefangene und Demonstranten verhängt. Die Prozesse sind oft inszeniert und basieren auf erzwungenen Geständnissen.

Nun würde gegen Sharmahd die Todesstrafe vollstreckt, das Urteil war wie das eines Freisslers. Das Gericht wusste, sie richten einen Unschuldigen hin.

Der deutsch-iranische Dissident Jamshid Sharmahd wurde am 28. Oktober 2024 im Iran hingerichtet. Ihm wurde vorgeworfen, 2008 einen Bombenanschlag in Shiraz geplant zu haben, bei dem 14 Menschen getötet und über 200 verletzt wurden.

Sharmahd wurde 2020 von iranischen Behörden in Dubai entführt und in den Iran zurückgebracht. Sein Prozess und seine Hinrichtung wurden weithin als unfair verurteilt; es gab Vorwürfe der Folter und der Verweigerung eines Rechtsbeistandes.

Deutschland und die USA haben das Vorgehen des Iran scharf kritisiert und den Prozess als Schauprozess und die Hinrichtung als unmenschlich bezeichnet. Auch die Familie von Sharmahd und Menschenrechtsorganisationen haben die Vorwürfe zurückgewiesen und die Hinrichtung verurteilt.

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