Die untenstehende Mail ist ein eindeutiger Betrug, der in unzähligen Varianten weltweit per E-Mail verbreitet wird.
Es handelt sich um eine klassische Vorschussbetrugsmasche, bei der Kriminelle mit gefälschten Absendern arbeiten, um bei den Empfängern den Eindruck zu erwecken, eine große Geldsumme stehe kurz vor der Auszahlung.
In diesem Fall wird behauptet, die Vereinten Nationen hätten nach Beschwerden verschiedener Sicherheitsbehörden entschieden, alle Gebühren zu erlassen und eine Entschädigung von 10,5 Millionen Dollar freizugeben – lediglich eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 495 Dollar werde noch benötigt. Solche Nachrichten sind jedoch vollständig erfunden und dienen einzig dem Zweck, persönliche Daten oder Geld von ahnungslosen Empfängern zu erlangen.
Weder die Vereinten Nationen noch ihre Untergeneralsekretäre oder andere offizielle Stellen versenden derartige Mitteilungen.
Die UN warnt ausdrücklich und wiederholt vor genau diesen Betrugsversuchen und stellt klar, dass sie niemals Gebühren verlangt, um angebliche Fonds, Entschädigungen oder Gewinne freizugeben. Es existiert kein Under-Secretary-General Christian Ramirez, der solche E-Mails schreibt, und die angeblichen Hintergründe mit dem FBI, europäischen, asiatischen oder südamerikanischen Behörden sind frei erfunden. Die Täter nutzen bewährte psychologische Tricks: Sie erzeugen künstliche Dringlichkeit mit Fristen von nur wenigen Stunden oder Tagen, sie berufen sich auf hochrangige Persönlichkeiten wie den Generalsekretär António Guterres und sie stellen die Sache so dar, als sei die Auszahlung bereits beschlossen und nur noch eine letzte Formalität nötig.
Wer auf diese Masche hereinfällt, wird in der Regel zunächst die geforderte kleine Summe zahlen und danach mit immer neuen Ausreden und höheren Folgegebühren konfrontiert – für Steuern, Überweisungskosten, Anwaltsgebühren oder angebliche Freigabebestätigungen. Am Ende bleibt das Opfer nicht nur ohne das versprochene Millionenvermögen, sondern auch um die bereits gezahlten Beträge erleichtert. Häufig werden bei der ersten Kontaktaufnahme auch Bankdaten, Ausweiskopien oder andere sensible Informationen abgefragt, die dann für Identitätsdiebstahl oder weitere Betrügereien missbraucht werden können.
Es ist daher dringend geboten, solche Nachrichten sofort und ohne jede Reaktion zu löschen. Keinesfalls sollten Bankverbindungen, persönliche Daten oder Zahlungen übermittelt werden. Die UN selbst betont auf ihren offiziellen Seiten, dass alle echten Mitteilungen ausschließlich über verifizierte Kanäle erfolgen und dass jede Aufforderung zur Vorauszahlung ein sicheres Zeichen für Betrug ist. Wer bereits geantwortet oder Daten preisgegeben hat, sollte umgehend das eigene Bankkonto überwachen, Passwörter ändern und bei Bedarf die Polizei oder eine Verbraucherzentrale einschalten. Solche E-Mails sind ein weit verbreitetes Werkzeug internationaler Betrügerbanden und sollten stets als das behandelt werden, was sie sind: eine ernstzunehmende Gefahr, vor der man sich nur durch konsequentes Ignorieren schützen kann.
United Nations System Funds programmes,
This is to inform you that after a series of complaints from the FBI and other Security agencies from Asia, Europe, South America and the United States of America respectively, against the Federal Government and the British Government for the rate of scam activities going on in these nations.
Right now, as directed by our secretary general Mr.António Guterres, have decided to waive away all your clearance fees/Charges and authorize the bank to effect the payment of your compensation of $10.5 Million approved by the British government and the UN into your account without any delay. The only fee you will pay to confirm your fund in your account is your Processing fee $495.
Get back to us with your banking information and full name: address:
telephone number
urgently respond to this message so that I can advise you on how best to confirm your funds in your account within the next 42 hours.
Mr Christian Ramirez
Under-Secretary-General of the United Nations
