Cold Case

Wer ermordete Ulla Lilienthal 1985?

Quelle und Titelbild: Mordkommission Hannover

Die Polizei Hannover bemüht sich auch 39 Jahre nach dem gewaltsamen Tod der damals 15-jährigen Ulla Lilienthal weiter um Aufklärung. Die Ermittlerinnen und Ermittler der Mordkommission Hannover hoffen, neue Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten und stellen den Fall am Mittwoch, 21.08.2024, in Aktenzeichen XY…ungelöst“ vor.

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Ulla Lilienthal wurde am 23.01.1985 zum letzten Mal lebend gesehen und ist seitdem spurlos verschwunden. Ihre unbekleidete Leiche wurde von zwei Spaziergängerinnen am 10.02.1985 gegen 16.45 Uhr gefunden. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde Ulla L. zuletzt am frühen Abend des 23.01.1985 lebend gesehen. Danach verschwand die Jugendliche spurlos. Der Fundort der Leiche befand sich in der Gemarkung Fuhrberg, in einem Waldstück des sogenannten „Sprillgeheges“ im Jagen 230 an der Landesstraße 381 zwischen Großburgwedel und Fuhrberg. In dem angrenzenden Waldstück westlich des Parkplatzes „Sprillgehege“ waren wenige Tage zuvor, am 02.02.1985, gegen 17.30 Uhr Bekleidungsstücke gefunden worden, die im Nachhinein der vermissten Schülerin zugeordnet werden konnten.

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Ein rotes Sweatshirt „Boston College“, das dem Opfer gehörte, aber nach dessen Verschwinden von einem der damaligen Tatverdächtigen getragen wurde, spielte bei den damaligen Ermittlungen eine zentrale Rolle. Dieses Sweatshirt war zusammen mit anderen Kleidungsstücken der 15-Jährigen in dem angrenzenden Waldstück westlich des Parkplatzes „Sprillgehege“ aufgefunden worden.

Der Tatverdacht gegen den zum damaligen Zeitpunkt Tatverdächtigen konnte nicht erhärtet werden, so dass der Mordfall bis zum heutigen Tag als ungeklärt gilt.

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Die eigens zu diesem Zweck eingerichtete Ermittlungsgruppe „Cold Case“ hat in den vergangenen Jahren verschiedene Maßnahmen zur Gewinnung neuer Hinweise ergriffen. Zuletzt fanden im Dezember 2023 Plakat- und Flyeraktionen im Bereich Burgwedel und Isernhagen statt, die jedoch keine neuen Erkenntnisse brachten.

Polizeioberkommissarin Anabel Vater von der für schwerste Gewaltkriminalität zuständigen Kriminalinspektion 1 des Zentralen Kriminaldienstes Hannover stellt den Fall am Mittwoch, 21. August 2024, um 20.15 Uhr im ZDF vor.

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Zeugen und Zeuginnen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden um Kontaktaufnahme mit dem Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer +49511 109-5555 gebeten. Eine Belohnung von 5.000 Euro ist für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung des Falls oder zur Ergreifung des Täters oder der Täterin führen.

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