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Ursula Haverbeck erneut wegen Leugnung des Holocausts verurteilt

Gestern wurde Haverbeck vom Landgericht Hamburg erneut wegen Volksverhetzung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt. Die heute 95-Jährige hatte wiederholt behauptet, Auschwitz sei kein Vernichtungs-, sondern ein Arbeitslager gewesen.
Ursula Haverbeck ist eine deutsche rechtsradikale Aktivistin. Sie ist bekannt für ihre nationalsozialistischen Ansichten und die wiederholte Leugnung des Holocaust. Sie wurde am 8. November 1928 in Winterscheid, Hessen-Nassau, Preußen geboren.

Haverbeck war in der Vergangenheit mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Sie hatte wiederholt behauptet, im Konzentrationslager Auschwitz habe kein Massenmord stattgefunden. Wegen dieser Äußerungen mehrfach verurteilt und inhaftiert. Zuletzt war sie von Mai 2018 bis November 2020 inhaftiert.

Auch in Vereinen und Parteien war Haverbeck aktiv. Den Verein Collegium Humanum als „Akademie für Umwelt und Lebensschutz“, der 2008 wegen fortgesetzter Leugnung des Holocaust verboten wurde, gründete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Werner Georg Haverbeck. Mit Verbindungen zu bekannten Holocaustleugnern und Neonazis war sie auch in der rechtsextremen Szene aktiv.

Es ist wichtig hervorzuheben, dass der Holocaust ein gut dokumentiertes historisches Ereignis ist, bei dem sechs Millionen Juden und viele andere Opfer ermordet wurden. Den Holocaust zu leugnen, ist nicht nur historisch falsch, sondern in vielen Ländern, darunter auch in Deutschland, strafbar.

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