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Trump fabuliert die Straße von Hormuz zum US-Territorium

Titelbild: KI Karikatur kasaan times, 2026

KOMMENTAR: „Make America Great Again“ – oder: Wie man die Welt mit Grönland-Gutscheinen und Öltanker-Drohung regiert

Washington. Man muss es dem Mann lassen: Langeweile kommt unter ihm nicht auf.

Erst wollte er Grönland. Nicht mieten. Nicht pachten. Kaufen. Wie man bei Amazon eine Mikrowelle bestellt. Dänemark sagte nein. Grönland sagte nein. Also wurde das Angebot eben als „strategische Weitsicht“ verkauft. Klingt besser als „Ebay-Kleinanzeigen für Arktis“.


Und kaum hat man sich an die Vorstellung gewöhnt, dass man Staaten wie Immobilien behandelt, steht die nächste Bühne bereit: Die Straße von Hormuz. Durch die fahren 20% des Weltöls. Perfekt also, um mal wieder zu zeigen, wer die größte Kanone hat. Sicherheit nennen die einen das. Die anderen nennen es Roulette mit der Weltwirtschaft.

*MAGA* hieß das einst. „Make America Great Again“. Übersetzt heißt das heute: Alleine groß. Laut groß. Unberechenbar groß. Verbündete? Kostenfaktor. Verträge? Verhandelbar. Diplomatie? Hat doch keiner Zeit für.


Die Anhänger klatschen. Endlich sagt es mal einer. Endlich stellt sich mal einer hin.
Die Kritiker halten den Kopf in den Händen. Und der Rest der Welt guckt zu und rechnet aus, wie teuer der nächste Tweet wird.

Größe misst man nicht in Drohnen über der Hormuzstraße. Und auch nicht in Kaufangeboten für Eis. Größe wäre Verlässlichkeit. Aber die steht gerade wohl auf der Ebay-Auktion. Mit Sofortkauf.



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