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In der Nacht wurde die Suche nach Vermissten eingestellt

Text und Fotos: Deutsches Havariekommando <Suche nach den vermissten Seeleuten des Frachters VERITY DGzRS

Am frühen Dienstagmorgen (gegen 5 Uhr) ist es zu einer Schiffskollision in der Deutschen Bucht gekommen. Etwa 12 Seemeilen (22 Kilometer) südwestlich der Insel Helgoland und 17 Seemeilen (31 Kilometer) nordöstlich der Insel Langeoog stießen die Frachtschiffe POLESIE und VERITY zusammen. Das Havariekommando hat die Gesamteinsatzleitung übernommen.

In der Nacht zum Mittwoch wurde die Suche nach den vier vermissten Seeleuten der südwestlich von Helgoland der gesunkenen VERITY eingestellt.

Aufgrund der zahlreichen Einsatzmittel – Schiffe und Hubschrauber – in dem Gebiet war es möglich, das in Frage kommende Seegebiet auch in der Nacht ein weiteres Mal vollständig abzusuchen. Dies verlief ergebnislos. Die Einsatzkräfte stellten die Suche ein. Im Laufe des Abends und der Nacht verschlechterte sich das Wetter an der Unfallstelle leicht. Der Wind weht mit sechs Windstärken und die Wellenhöhe beträgt zwei bis drei Meter.

Heute wird nicht wieder an der Wasseroberfläche gesucht. Das Havariekommando wird am Vormittag entscheiden, welche Maßnahmen rund um die Unfallstelle im Laufe des Tages ergriffen werden können.

Im niedersächsischen Cuxhaven machte die beschädigte POLESIE gegen vier Uhr morgens fest. Das Frachtschiff, das am Dienstagmorgen (24. Oktober) mit der VERITY kollidiert war, konnte aus eigener Kraft Cuxhaven anlaufen.

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