Da rotteten sich verblendete, haltlose Menschen zusammen, insistierten einer verbrecherischen Doktrin, fĂźhrten das Leben von der modernen Bonny, von gleich zwei oder drei Clydes, vielleicht sind es auch ein paar mehr braunen Desperados.
Wer weiĂ das schon so genau?
Wer will das eigentlich wissen?
Die Taten scheinen verdrängt.
Das ist beschämend, weil diese Taten unglaubliches Leid brachten.
Die Frage ist auch nicht, warum wurden diese AuswĂźchse nicht rechtsstaatlich beendet.
Wahrscheinlich, weil der Verfassungsschutz sich ein operatives Feld belassen wollte. Infiltrieren wollte, manipulieren, desinformieren, wie das Arbeit des Geheimdienstes nun mal ist.
Niemand will den Schlapphßten bei ihrer Arbeit in den Weg, in die Quere kommen. Welche trßben Sßppchen dabei gekocht werden, weià noch nicht mal der Kontrollausschuss, der sich mit der Tätigkeit des Absurden beschäftigt. Es scheint, als wßrde, so erklärte es sich nach dem gescheiterten NPD Verbot vor ein paar Jahren, der Verfassungsschutz die Nazis komplett unterwandern, in eine Richtung beabsichtigter AuflÜsung ßberfßhren. So viele V- Leute waren in der angeblich kontrollierten Szene unterwegs. Gingen ihrer diffusen Arbeit nach.
Da fragt sich der normale BĂźrger, wie ist das mĂśglich? Warum kĂśnnen diese braunen Horden frei agieren?
Jeder halbwegs intelligent operierende Mensch scheint in der Lage eine x- beliebige Terrorzelle zu grĂźnden, wie eine marodierende Bande Ăźber das Land zu ziehen. Die rechte Internetgemeinde sagt sich los von denen, die so wĂśrtlich âihr GlĂźck als Bankräuber versuchen wollten..â
Das scheint harmloser als das, was die Nazis veranstalten, was die Nazis tun.
Neo-Nazis, die nicht verstanden haben, dass die Doktrin, die sie verbreiten, ihr vĂślkisch, rassistisches Geseiche ewiggestriger, verbrecherischer Parolen in den MĂźlleimer der Geschichte gehĂśren.
Nazis scheinen ßberfordert mit den Anforderungen der modernen Zivilisation, wie der Verfassungsschutz allem Anschein nach durch seine im Verborgenen agierenden V- Mann- Fßhrer gänzlich mit der Zersetzung dieser Gruppen, Grßppchen ßberfordert scheint.
Der Rechtsstaat zeigt sich nicht hart genug im Kampf gegen die Verächter der Demokratie, auf der Strecke bleiben ungezählte Opfer und die Mär von einer Braunen Armee Fraktion, deren Wurzeln in dem Sumpf zwischen Illegalität und politischer GroĂmannssucht der offiziellen Radikalen zu finden sein wird.
Mit welch einer Verachtung die Neo-Nazis Ăźber die Opfer sprechen, zeigt, dass sich dieses Trio nicht gelĂśst hat, die heimliche Bewunderung fĂźr die mutmaĂlichen Terroristen eine eigene, destruktive Sprache spricht.
Aber diese Ausdrucksweise trägt sich in die Geister derer, die noch zĂśgerten, sich den wirren, schon 1945 in Berlin gescheiterten Ideen innerlich, nicht nach auĂen anzuschlieĂen.
Wieder wird alles, was dieser rechte Bodensatz macht, verharmlost, vergraben, weil wir uns unserer eigenen Historie schämen.
Im Vertrauen darauf arbeiten die Verfassungsschutzorgane ohne Kontrolle, scheinbar auch glĂźcklos.
Die NPD gibt es immer noch, dazu eine beispiellose Mordserie, deren gesammelte Taten niemals mehr ermittelt werden kann.
In Zeiten wirtschaftlicher Not suchen die âgeistigen Tiefflieger des braunen Bodensatzesâ nach neuen Helden ihrer eingeschränkten Weltanschauung. Das beschränkt sich nicht auf Absingen einschlägiger Lieder, Abende mit politischen Schreihälsen. Nein, sie missbrauchen das Instrumentarium der Demokratie, um ihrem geistigen Verbrechen wahre Taten folgen zu lassen. Helden ihrer geschmähten Existenz hinzuzufĂźgen. Jedem ist klar, dass die âmĂśrderischen Bubisâ nicht alleine agiert haben, vielleicht haben sie auch Tarn-Papiere dafĂźr erhalten, von irgendeinem V- Mann- FĂźhrer, der im Untergrund nicht mehr so recht wusste, was er eigentlich machen sollte, um das gesteckte Ziel des Verfassungsschutzes zu erreichen. Dann im Kampf um die Sache den Faden vollends verlor.
Dadurch war es mĂśglich, dass der wahre mutmaĂliche Drahtzieher ungehindert der Hasstaten nachgehen konnte.
Wenn man sich an die Prozesse gegen die âBaader-Meinhof Bandeâ erinnert, die aus dem entgegengesetzten, linken Spektrum entsprang, wenn man die Tage der Prozesse gegen die damals Angeklagten sich in Erinnerung ruft, dann staunt man, wie wenig EmpĂśrung aus dem Volk kommt. Damals ernannte sich jeder Ungefragte zum Henker oder zum Richter, der Bundesanwalt wurde fĂźr das allgemeine Volksurteil nicht mehr benĂśtigt. Das stand schon fest, bevor Theodor Prinzig dem linksverblendeten TerrortrĂźppchen seine Auffassung des Rechtsstaates im Namen des Volkes erklärte.
Diesmal diskutieren die BĂźrger, zum Teil wĂźtend im Internet, fragen sich zwar wie es so weit kommen konnte, aber niemand ruft nach dem Verbot aller rechtslastigen Ideen. Aller neonazistischen Ideen.
Nun sprieĂen die wildesten Theorien aus dem Boden.
Kungelei zwischen der Fraktion der Schlapphßte und den braunen Horden oder gar die Hinrichtung der beiden Männer in dem Wohnmobil.
Absurd, Geheimdienstgeschichte aus dem Umfeld jeder C- Produktion in dieses Wohnmobil zu projizieren. Es hat auch nichts von Gangster-Romantik, es waren feige Morde, die auf diesem Weg geschahen. Es waren Morde aus menschlicher Verachtung, ohne Gnade und von einer systemischen Menschenverachtung geprägt, die aus einer gescheiterten Politik nach der Wende, nach der deutschen Einheit, erwuchsen.
Es fehlte die gesellschaftliche Anklage gegen jede Form von Diktatur, die DM heilte alle Wunden, alle politischen Zwänge.
Daraus erwuchs der Wunsch nach Hass, der sich zu dem potenzierte, das den Grundstein, den Nährboden fßr die Morde legte.
Es fehlt bis heute die gesellschaftliche Anklage, was wir an geistigem Gut Ăźbernommen haben, um noch so tolerant zu sein radikale Ideen Ăźberhaupt noch zu dulden.
Nachdem werden Nazis keine Chance mehr haben, weil im Laufe der Diskussion werden wir feststellen, dass diese Hetzer eine gesellschaftliche Verurteilung benĂśtigen. Gegen diesen Konsens zu agieren, aus der Isolation, wird auch fĂźr die legalen Arme der Neo-Nazis schwer, wenn nicht unmĂśglich. Damit ist auch das Verbot der NPD erteilt. Dort, wo sich jahrelang das zu beobachtende Sammelbecken etablieren konnte.
