Damals

Das Ende von Air France F-BHBI auf Lanzerote

Titelbild: Air France F-BHBI Bildrechte kasaan media, 2024

Air France F-BHBI war eine Lockheed L-1049G Super Constellation, die von 1956 bis 1972 für die französische Fluggesellschaft Air France im Einsatz war. Das Flugzeug nahm an mehreren historischen Ereignissen teil.

Am 24. Oktober 1957 flog sie den französischen Präsidenten René Coty nach Moskau, wo er den sowjetischen Führer Nikita Chruschtschow traf.


Am 28. Mai 1961 wurden die ersten 153 Freiwilligen der Organisation “Médecins Sans Frontières” nach Algerien geflogen, wo sie den Opfern des Algerienkriegs medizinische Hilfe leisteten.
Am 25. August 1969 musste die Maschine auf dem Flughafen von Lanzarote notlanden. Zwei der vier Triebwerke waren ausgefallen. Das Flugzeug war mit 68 Passagieren und 10 Besatzungsmitgliedern an Bord auf dem Weg von Bissau nach Lissabon.


Nach der Notlandung wurde das Flugzeug auf Lanzarote zurückgelassen, wo es im Laufe der Jahre vor sich hin verfiel. Einige Teile wurden von der spanischen Luftwaffe beschlagnahmt, andere waren Gegenstand von Diebstählen durch Schrotthändler und Souvenirjäger. 1984 brannte das Flugzeug aus.

Heute sind nur noch wenige Überreste des Flugzeugs zu sehen. Ein Triebwerk ist im Luftfahrtmuseum von Lanzarote ausgestellt.

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