Titelbid: Karikatur, kasaan media, 2026 ki generiert
Sarah Wagenknecht wittert Morgenluft. Kaum ist die erste Hochrechnung aus Sachsen-Anhalt über die Bildschirme gelaufen, kaum zeigt sich das Beben im Parteiensystem, da tritt sie wieder auf die Bühne, als sei genau das ihr Moment.
Es ist ein Muster, das man seit Jahren beobachten kann. Wenn Unsicherheit groß ist, wenn Unzufriedenheit laut wird, dann bietet Wagenknecht einfache Antworten an, die immer in die gleiche Richtung zeigen.
Sie ist ein widerwärtiger Satellit Moskaus, eine Helferin der Bande um Putin, die nach innen Abgrenzung predigt und nach außen Verständnis für Moskau einfordert.
Ihr Verhältnis zur Wahrheit ist dabei seit langem angespannt. Sie spricht von Frieden, meint aber das Einfrieren eines Krieges, den Russland begonnen hat. Sie spricht von Diplomatie, schweigt aber wenn es um Bucha, Mariupol, Irpin geht, um die systematischen Angriffe auf zivile Infrastruktur, um die Verschleppung ukrainischer Kinder, um die dokumentierten Kriegsverbrechen. In ihren Erzählungen werden diese Verbrechen nicht widerlegt, sie werden einfach weggelassen, unter den Tisch gekehrt, relativiert als angebliche Propaganda des Westens. Wer die Opfer nicht benennt, macht sich mitschuldig an ihrer zweiten Unsichtbarmachung.
Ihre Moskau-Freundlichkeit ist kein Ausrutscher, sie ist politische Linie. Jahr für Jahr vertritt sie Positionen, die sich mit den Narrativen des Kreml decken, von der angeblich provozierten NATO über die Dämonisierung von Waffenlieferungen bis hin zur Forderung, die Ukraine solle sich mit dem Verlust ihres Staatsgebietes abfinden. Als widerwärtiger Satellit Moskaus übernimmt sie die Rolle der Helferin für die Bande um Putin im deutschen Diskurs, nicht weil sie russisch spricht, sondern weil sie russisch argumentiert. Dass sie versucht, aus dem Ergebnis in Sachsen-Anhalt neues Kapital zu schlagen, macht diese Haltung nur noch durchsichtiger.
