Scammer Alarm

Wann unternimmt die EU etwas gegen Meta?

Titelbild: Beispielbild Pixabay 

Der Meta-Konzern, vormals bekannt als Facebook Inc., hat sich in den letzten Jahren zu einem Giganten der digitalen Welt entwickelt, der Milliarden von Nutzern verbindet, doch hinter dieser Fassade der Vernetzung und Innovation lauert ein dunkles Geheimnis aus Gier, Nachlässigkeit und systematischer Duldung von Betrügereien, die das Leben unzähliger Menschen ruinieren und in den Tod treiben.

 

Auf Plattformen wie Facebook und Instagram wimmelt es von absurden Gaunereien, die von raffinierten Phishing-Attacken über gefälschte Werbeanzeigen bis hin zu Deepfake-Videos reichen, die Prominente missbrauchen, um Nutzer in betrügerische Investitionsschemata zu locken, und Meta tut erschreckend wenig dagegen, solange der Geldfluss stimmt.

Interne Dokumente enthüllen, dass Meta schätzungsweise 10 Prozent seines Umsatzes – rund 16 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 – aus Anzeigen für Scams und verbotene Waren generiert, und das Unternehmen zeigt täglich bis zu 15 Milliarden hoch riskante, betrügerische Werbeanzeigen an seine Nutzer.

Diese Scams umfassen alles von falschen Online-Shops, die nie gelieferte Produkte versprechen, über illegale Casinos und abartiger Pornografie bis hin zu gefälschten Investitionsangeboten, die mit KI-generierten Bildern von Berühmtheiten wie Elon Musk oder Warren Buffett werben, um ahnungslose Opfer in Kryptowährungsfallen zu locken.

Besonders absurd wirken die Methoden, bei denen Scammer die Identitäten realer Unternehmen stehlen, um gefälschte Seiten zu erstellen, die mit zu guten um wahr zu sein Angeboten locken – wie Kredite ohne Schufa-Prüfung oder Gewinne aus Lotterien, die nie existierten – und dabei Millionen an Werbegeldern an Meta zahlen, das diese Einnahmen priorisiert, anstatt die Plattform zu säubern.

Was die Situation noch absurder macht, ist Metas selektive Moderationspolitik, die kleine Nutzer gnadenlos verfolgt, während große, organisierte Betrügerbanden ungestört operieren dürfen. Viele normale Facebook-Nutzer berichten, dass ihre Konten für harmlose Verstöße wie das Teilen eines Memes, das als „Hassrede“ interpretiert wird, oder für das Posten eines Links zu einem Konkurrenzprodukt gesperrt werden, oft ohne echte Möglichkeit zur Berufung, während massive Scam-Operationen, insbesondere aus China, Milliarden an Werbeeinnahmen generieren und nur halbherzig bekämpft werden.

Interne Teams bei Meta haben festgestellt, dass etwa 19 Prozent der Werbeeinnahmen aus China – über drei Milliarden Dollar – aus Scams stammen, und als ein Anti-Fraud-Team diese Anzeigen halbiert hat, indem es strengere Maßnahmen ergriff, wurde es von CEO Mark Zuckerberg persönlich gestoppt, weil der Umsatzrückgang zu schmerzhaft war. Dafür müsste Zuckerberg persönlich haften. Stattdessen kletterten die verbotenen Anzeigen wieder auf 16 Prozent, und Meta implementierte stattdessen eine Art „Scam-Steuer“ – höhere Gebühren für verdächtige Werbetreibende, die sie als „Strafgebote“ bezeichnen, anstatt sie zu bannen, was die Betrüger einfach akzeptieren und weiterzahlen.

Das Unternehmen behandelt diese Scammer wie Premium-Kunden, da ihr Algorithmus gezielt vulnerable Nutzer identifiziert – ältere Menschen, die einsam sind, oder solche mit finanziellen Problemen – und ihnen noch mehr betrügerische Inhalte zuspielt, weil das die Klickraten und damit die Einnahmen steigert.

Diese Doppelmoral wird durch zahlreiche Beispiele untermauert 

Wer aufmuckt, wird gesperrt. Das ist Meta, wie es Zuckerberg vorlebt.

 

Kleine Unternehmen oder Influencer, die versehentlich gegen Werberegeln verstoßen, sehen ihre Seiten deaktiviert oder ihre Reichweite gedrosselt, während organisierte Gruppen aus Ländern wie Nigeria oder China Tausende von Fake-Seiten betreiben, die täglich Phishing-Nachrichten versenden, die Nutzer warnen, ihr Konto werde gelöscht, wenn sie nicht auf einen Link klicken, der zu einer gefälschten Login-Seite führt.

Solche Scams haben in den letzten Jahren explodiert, mit einem Anstieg von Impersonation-Betrügereien um 1400 Prozent allein in diesem Jahr, oft unterstützt durch KI-Tools, die Deepfakes erzeugen, um Politiker oder Stars in Werbungen zu missbrauchen.

Meta gibt vor, mit KI und Moderatoren dagegen vorzugehen, doch Transparenzberichte zeigen, dass nur ein Bruchteil der gemeldeten Inhalte überprüft wird, und die Moderationsteams – gerade einmal 5548 für 24 EU-Sprachen – sind hoffnungslos unterbesetzt für die 260 Millionen aktiven Nutzer in Europa allein.

Tierquäler, wie der Vietnamese Ngoc Ka, der zahllose Konten bei Facebook unterhält, Spendenbetrüger und politische Hetzer werden bevorzugt behandelt.

 

Stattdessen lehnt Meta 96 Prozent der Nutzer-Meldungen über Betrug ab und plant, den Anteil scam-basierter Einnahmen nur langsam zu reduzieren. Ein Insider berichtet, dass Konten, der den Betrug melden, eher gesperrt werden, damit der Umsatz für Zuckerberg nicht gefährdet wird. So wandern Kopien von Passkopien von Facebook zu Scammern, sagt ein Insider aus. 

Von 10,1 Prozent 2024 auf 5,8 Prozent bis 2027, als ob es sich um ein akzeptables Geschäftsrisiko handele.

Sie haben sogar ein Budget von einer Milliarde Dollar für erwartete Strafen eingeplant, da die Einnahmen aus diesen Scams um ein Vielfaches höher sind – ein klares Zeichen, dass Bußgelder für sie nur ein „Kostenfaktor“ sind, nicht ein Anreiz zur Veränderung.

In Ländern wie Thailand und den Philippinen, wo Scams auf Facebook eine nationale Plage darstellen, haben Regierungen Meta gezwungen, Tausende von Fake-Seiten zu blocken, unter Androhung von Plattform-Sperren, was zeigt, dass Druck von außen wirkt, wo interne Ethik versagt. Dennoch ignoriert Meta in den USA und Europa ähnliche Forderungen, wo Schätzungen besagen, dass das Unternehmen an einem Drittel aller erfolgreichen Scams beteiligt ist, was jährlich 50 Milliarden Dollar an Verlusten für US-Verbraucher allein verursacht.

Die Absurdität kulminiert darin, dass Meta, während es kleine Nutzer für triviale Regelverstöße jagt – wie das Posten eines zu kontroversen Kommentars oder das Teilen eines nicht autorisierten Links –, die großen Spieler laufen lässt, weil sie die Kasse füllen.

Dieses System ist nicht nur fehlerhaft, es ist absichtlich so gestaltet, um Profit über Schutz zu stellen, und es unterstreicht, wie ein Konzern, der sich als Verbinder der Welt präsentiert, in Wahrheit zu einem der größten Ermöglicher von globalem Betrug geworden ist, der vor allem die Schwächsten trifft und die Reichen reicher macht.

Wo bleibt eigentlich Brüssel, um Milliarden Strafen gegen Meta festzulegen und zu vollziehen? Ein Anfang wäre eine Netzsperre von Facebook.

Wir haben den Artikel zuvor der Kommissionspräsidentin, Frau Dr. Ursula von der Leyen, übersandt. 

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