Calais, kasaan media, 2021
Brexit

Mr. Brexit triumphiert einen Moment-Chaos in Calais und Dover

Johnson feiert sich wie eine Diktator 

Er ist nun Mr. Brexit, so feiert er sich und Britannien ist am Ende. Die Folgen kann die britische Wirtschaft, geschwächt durch Corona, nicht mehr verkraften.

In Calais und Dover baut sich ein Chaos auf, das so hätte nicht sein müssen.

In seiner eigenen sehr rechtspopulistischen Ideologie verhaftet, lehnte Johnson jeglichen vernünftigen Vorschlag ab, die Brexit-Frist zu verlängern.

Das Sprachrohr der Brexit Regierung, der „Daily Telegraph“, sprach im Zusammenhang mit der SARS Covid-19 Mutation von einem gezielten Rachefeldzug der EU, die Grenzen Frankreichs auch für Fracht zu sperren.

In der Realität dieser Tage geschah dies aus reiner Vorsorge, um der Covid19-Mutation keinerlei Möglichkeit zu geben, sich weiter auszubreiten. Johnson und seine völlig desorientierten Minister sollten nicht jammern, die Probleme kamen mit dem Brexit, der jeglicher Grundlage entbehrte. Eine simple Umfrage war 2016, im Hass der vielen kleinen Farages, ein Plebiszit.

Das Brexit-Chaos haben sich die Torries selbst zuzuschreiben. Die Torries wollten die EU verlassen, nicht die Briten. Nun finden selbst die Anhänger des allzeit frechen und nie um eine populistische Ausrede verlegenen Boris Johnson heraus, dass der Brexit die schlechteste aller politischen Optionen war. Es werden nach Feststellungen internationaler Beobachter, erhebliche Lebensmittelengpässe in dem Königreich erwartet. Auch diese sind Boris Johnson persönlich zuzurechnen. Niemand hat ihn gezwungen, die EU zu verlassen.

Außer sein eigener Machthunger. Nun muss Johnson fürchten, dass der dümmste politische Schritt des Vereinigten Königreichs seit Bestehen desselben, dem desorientierten Premier und seiner unfähigen Mannschaft um die Ohren fliegt.

Johnson ist an Widerlichkeit nur noch von Trump überboten worden

Derweil bittet das NHS um eine Verlängerung der Brexit-Frist, weil das NHS die Zahlen der Infizierten nicht mehr auffangen kann. Johnson, der sich als der größte Premier aller Zeiten und als ein Autokrat im Amte sieht, zeigt sich unbeeindruckt von der Bitte. Menschliches Leben ist unwichtig für den Despoten, wenn es kein Geld bringt. Lieber lässt er Tausende sterben und stärkt Typen wie Farage den Rücken.  Das bringt Geld.

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