Titelbild : Beispielbild KI
Am Mittwochabend, dem 18. März 2026, brach kurz vor 18 Uhr auf einer Mülldeponie im Gewerbegebiet Ost von Zeulenroda im Landkreis Greiz ein Großbrand aus. Die Deponie, die sich in der Industriestraße befindet und unter anderem Hausmüll lagert, geriet plötzlich in Flammen, wobei sich das Feuer sehr schnell auf zwei Müllhaufen ausbreitete. Innerhalb kurzer Zeit standen rund 2.700 bis 3.000 Quadratmeter Deponiefläche in Brand, meterhohe Flammen loderten empor und eine riesige, dunkle Rauchwolke stieg kilometerweit sichtbar in den Himmel über Zeulenroda und Umgebung auf. Die starke Rauchentwicklung führte schnell zu einer deutlichen Geruchsbelästigung in weiten Teilen der Stadt und darüber hinaus.
Die Zentrale Leitstelle in Gera alarmierte umgehend zahlreiche Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Greiz. Insgesamt rückten Dutzende Einsatzkräfte – Berichte sprechen von bis zu rund 100 Feuerwehrleuten und elf oder mehr Wehren – an die Unglücksstelle aus. Zwischenzeitlich wurden weitere Kräfte nachalarmiert, um den Großbrand unter Kontrolle zu bringen. Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch äußerst schwierig und zogen sich bis in den Donnerstagmorgen hin. Immer wieder kam es im brennenden Müll zu kleineren Explosionen, die vermutlich auf im Hausmüll entsorgte oder andere leicht entzündliche Gegenstände zurückzuführen sind. Glutnester tief im Müllhaufen erschwerten die Bekämpfung zusätzlich, sodass Spezialgeräte wie Kettenbagger eingesetzt werden mussten, um die brennenden Schichten freizulegen und ablöschen zu können.
Die Behörden gaben über die Warn-App NINA eine dringende Empfehlung an die Bevölkerung heraus, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungen abzuschalten, um eine mögliche gesundheitliche Gefährdung durch die Brandgase zu minimieren. Ein Spezialteam untersuchte parallel, ob und in welchem Umfang giftige oder schädliche Stoffe in die Luft gelangten. Auch am Donnerstagvormittag war das Feuer noch nicht vollständig gelöscht, die Rauchentwicklung hielt an und die genaue Dauer der aufwendigen Löscharbeiten blieb zunächst unklar. Die Bewohner von Zeulenroda mussten weiterhin mit starker Geruchsbelästigung und sichtbarem Rauch rechnen, während die Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen gegen die Flammen kämpften.
