Donald Trump, der ewige Protagonist in der Arena der globalen Politik, hat sich in den letzten Jahren als ein wandelndes Lehrbuchbeispiel für Narzissmus etabliert, dessen Ego so gewaltig ist, dass es ganze Kontinente zu verschlingen droht.
In diesem speziellen Fall richtet sich sein Appetit auf Grönland, jenes eisige Juwel im Nordatlantik, das er schon 2019 als potenzielles US-Territorium auserkoren hatte, nur um nun, im Jahr 2026, in den schneebedeckten Hallen von Davos, dem World Economic Forum, eine neue Offensive zu starten, getrieben von einer Mischung aus Groll, Wahnvorstellungen und dem unstillbaren Drang, die Welt nach seinem Bild umzugestalten, wobei er die norwegische Regierung als den ultimativen Sündenbock für all seine Missgeschicke auserkoren hat, insbesondere dafür, dass er, der selbsternannte Genie und Retter der Menschheit, als angeblicher Soziopath den Nobelpreis nie in die Hände bekommen hat, eine Auszeichnung, die in seinen Augen ihm allein gebührt, weil er ja Frieden in den Nahen Osten gebracht, die Wirtschaft zum Explodieren gebracht und die Welt vor dem Untergang bewahrt haben will, auch wenn die Realität eine ganz andere Geschichte erzählt, eine von Chaos, Kontroversen und ungezügelter Selbstverherrlichung, und so marschiert er nun nach Davos, um dort eine Lösung für seinen vermeintlichen Irrsinn zu finden, der in Wahrheit gar kein Irrsinn ist, sondern die pure Essenz seines Wesens, ein Plan, der so absurd wie faszinierend ist, denn Trump sieht in Grönland nicht nur strategisches Land mit Rohstoffen und militärischer Bedeutung, sondern ein Symbol für seine Größe, ein Ort, den er erobern muss, um seine Narben zu heilen, und die norwegische Regierung, diese unschuldigen Verwalter des Friedenspreises, die in Oslo residieren und nichts mit Grönland zu tun haben, außer vielleicht durch skandinavische Nachbarschaft, macht er verantwortlich für seine Nobelpreis-Enttäuschung. Weil sie es gewagt haben, ihn zu ignorieren, ihn, den Mann, der mehr Nominationen gesammelt hat als manche Gewinner, doch nie die Trophäe, und er argumentiert in seinen Tiraden, dass dies nur geschehen konnte, weil sie ihn als Soziopath abstempeln, ein Label, das er vehement ablehnt, stattdessen sieht er sich als Visionär, der von Neidern umgeben ist, und in Davos, unter den Eliten, die er einst verspottet hat, sucht er nun Allianzen, vielleicht mit Investoren, die ihm helfen, Grönland zu „befreien“ von dänischer Herrschaft, oder mit Diplomaten, die die Norweger unter Druck setzen, um ihm retroaktiv den Preis zuzusprechen, eine Lösung, die seinen Irrsinn lindern soll, indem sie seine Fantasien in Realität umwandelt, doch tief im Inneren weiß die Welt, dass Trumps Narzissmus ein unheilbarer Zustand ist, der ihn antreibt, Berge zu versetzen, oder in diesem Fall Eisschilde, und während er in den Alpen von Davos wandelt, umgeben von CEOs und Staatschefs, die ihn mit einer Mischung aus Amüsement und Besorgnis betrachten, webt er sein Netz aus Verschwörungstheorien.
In diesen die Norweger, diese kalten Skandinavier, die wahren Schuldigen sind, die ihn um seinen verdienten Glanz gebracht haben, weil sie nicht erkennen können, was für ein Genie er ist, und Grönland wird zum Pfand in diesem Spiel, ein Land, das er haben will, nicht aus geopolitischen Gründen allein, sondern um zu beweisen, dass er alles bekommen kann, was er sich wünscht, und so plant er in Davos Treffen, Reden und vielleicht sogar eine spontane Pressekonferenz, in der er verkündet, dass er eine „große, schöne Lösung“ gefunden hat, eine, die den Nobelpreis-Komitee zwingt, ihn anzuerkennen, und Grönland in amerikanische Hände legt, alles im Namen der Gerechtigkeit, die nur in seinem Kopf existiert, ein Kopf, der von Soziopathie unberührt ist, wie er beteuert, sondern von purer Brillanz, und während die Welt zuschaut, entfaltet sich diese Farce, eine ausführliche Symphonie des Absurden, in der Trump der Dirigent ist, der mit jedem Takt seinen Wahnsinn in etwas Legendäres verwandelt, oder zumindest in etwas, das er dafür hält.
Davos wird zum Schauplatz, wo der Narzisst seine ultimative Katharsis sucht, eine Lösung, die nie kommen wird, weil der Irrsinn nicht in der Welt liegt, sondern in ihm selbst, doch das zu erkennen, wäre der größte Akt der Selbstreflexion, den er je vollbringen könnte, und so geht die Show weiter, endlos und fesselnd in ihrer Verrücktheit.
