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Iran

Der Schlächter Chamenei bereitet die Flucht nach Moskau vor

Titelbild: Ali Chamenei, khamenei.ir

Derzeit kursieren in internationalen Medien, vor allem basierend auf einem Bericht der britischen Zeitung The Times, alarmierende Hinweise darauf, dass Ayatollah Ali Chamenei, der oberste Führer der Islamischen Republik Iran, einen detaillierten Notfallplan für eine mögliche Flucht aus dem Land vorbereitet hat – und zwar ausgerechnet nach Russland.Hintergrund dieser Spekulationen sind die anhaltenden und sich massiv zuspitzenden landesweiten Proteste im Iran Anfang 2026, die von wirtschaftlicher Verzweiflung, explodierenden Lebenshaltungskosten und offener Regimekritik getragen werden.

Die Demonstrationen haben sich mittlerweile auf Dutzende Städte ausgeweitet, es gibt Tote, Hunderte Verletzte und Tausende Festnahmen. Die Sicherheitskräfte setzen brutale Gewalt ein, doch immer mehr Berichte deuten auf erste Risse in der Loyalität von Teilen der Revolutionsgarden und der regulären Armee hin.Laut dem der Times zugespielten Geheimdienstbericht (vermutlich westlicher Provenienz) hat Chamenei einen sogenannten „Plan B“ ausarbeiten lassen. Dieser sieht vor, dass der 86-jährige geistliche Führer zusammen mit einem sehr engen Kreis von maximal 20 Personen – darunter engste Vertraute, Berater und vor allem Familienmitglieder wie sein Sohn und designierter Nachfolger Mojtaba Chamenei – aus Teheran flüchtet, sobald klar wird, dass die Sicherheitsapparate die Kontrolle verlieren, desertieren oder Befehle verweigern. Als einzig realistisches Ziel wird Moskau genannt.

Bemerkenswert ist, dass dieser Fluchtplan ganz offensichtlich am Vorbild der spektakulären Flucht des syrischen Diktators Baschar al-Assad im Dezember 2024 orientiert ist: Auch Assad floh damals, als Rebellen Damaskus stürmten, mit seiner Familie direkt nach Russland, wo ihm Wladimir Putin Asyl gewährte.

Chamenei sieht offenbar in Putin seinen letzten verlässlichen Verbündeten. Mehrere Quellen berichten übereinstimmend, dass der iranische Revolutionsführer Putin schon lange bewundert und die russische Kultur der iranischen für näher hält als jede westliche Alternative.Zusätzlich zum reinen Exit-Szenario umfasst der Plan intensive Vorbereitungen zur Sicherung des immensen Vermögens Chameneis. Schätzungen (u.a. ältere Reuters-Recherchen) gehen von einem kontrollierten Reichtum in Höhe von etwa 95 Milliarden US-Dollar aus, der größtenteils über mächtige Schattenorganisationen wie Setad (das „Exekutivkommando des Imam“) verwaltet wird. Dieser gigantische Finanzapparat wird nun offenbar dafür genutzt, liquide Mittel, Auslandsimmobilien und andere Vermögenswerte so umzuschichten, dass eine sichere und komfortable Existenz im Exil möglich wird. Experten wie der ehemalige israelische Geheimdienstmitarbeiter Beni Sabti, der selbst aus dem Iran floh, betonen: Russland sei für Chamenei „der einzige Ort, an den er gehen kann“. Andere potenzielle Zufluchtsorte wie China oder arabische Golfstaaten gelten als unrealistisch – teils wegen mangelnder persönlicher Beziehungen, teils wegen der geopolitischen Feindschaften.Ob dieser Plan jemals tatsächlich aktiviert wird, bleibt natürlich höchst ungewiss. Das Regime zeigt nach außen weiterhin Härte und Entschlossenheit, und Chamenei selbst hat in jüngsten Äußerungen demonstrativ Stärke betont. Gleichzeitig mehren sich jedoch die Anzeichen für Panik in den höchsten Kreisen: Die Kombination aus geschwächtem Gesundheitszustand des greisen Führers, den militärischen und wirtschaftlichen Rückschlägen der letzten Jahre sowie der aktuellen Massenmobilisierung gegen das System lässt das Szenario einer Flucht nach Russland plötzlich nicht mehr völlig abwegig erscheinen.

Vorerst handelt es sich um einen hochbrisanten Geheimdienstbericht und Medienrecherchen – keine offizielle Bestätigung. Doch allein die Tatsache, dass ein solcher Plan ernsthaft diskutiert wird, zeigt, wie tief die Krise des iranischen Systems mittlerweile reicht.

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