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Schlumpfkarte wird zur Grundlage von Gefährderansprache

In Ribnitz-Damgarten, Mecklenburg-Vorpommern, wurde eine 16-jährige Schülerin plötzlich von drei Polizisten aus dem Unterricht geholt, während ihre Mitschüler zusahen.

Ein TikTok-Video, das die Schülerin veröffentlicht hatte, war der Grund für diesen unerwarteten Vorfall. Die Mutter der Schülerin war entsetzt über das Vorgehen. Sie sagte, ihre Tochter sei wie eine Kriminelle behandelt worden. Diese Geschichte wird jedoch unterschiedlich erzählt.

Die Frage “Was haben Deutschland und die Schlümpfe gemeinsam?” zeigt das Video, das zu diesem Vorfall führte. Das Video zeigt in Anspielung auf die Umfragewerte der AfD eine Deutschlandkarte, die in Wahlkreise unterteilt ist und sich nach und nach blau färbt.

Die Mutter der Schülerin kritisiert vor allem die Indiskretion an der Schule.

Die Polizisten hätten ihre Tochter aus dem Klassenzimmer geholt und ins Rektorenzimmer gebracht. Dies sei von vielen Schülern und Handwerkern, die in der Schule arbeiten, beobachtet worden. Es folgte eine sogenannte „Gefährderansprache“ für die 16- jährige Schülerin.

Die Polizei widerspricht dieser Darstellung. Sie betont, dass die Polizisten draußen auf dem Flur vor dem Klassenzimmer gewartet hätten, während der Direktor die Schülerin aufgefordert habe, das Klassenzimmer zu verlassen. Die Mutter ist empört über die Vorwürfe gegen ihre Tochter. Sie engagiert sich politisch und unterstützt die AfD. Sie vermutet, dass sie mundtot gemacht werden soll. Der Schülerin wurde mitgeteilt, die Intervention diene ihrem Schutz vor möglichen Anfeindungen.

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