Ex-BND-Chef August Hanning wegen Spionageverdachts festgenommen
Hamburg/Berlin – 6. Oktober 2026. Paukenschlag in der deutschen Sicherheitslandschaft.
Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning (79), ist heute von Bundesbehörden festgenommen worden.
Der Vorwurf wiegt schwer. Spionage, Landesverrat und Ausspähen von Landesgeheimnissen.
Wie zuerst FOCUS berichtete, sollen Ermittler im Zuge der laufenden Ermittlungen im Fall Christina Block auf die neue Spur gestoßen sein. Demnach soll Hanning auch nach seiner Zeit als BND-Chef (1998-2005) noch Informationen aus dem Dienst erhalten und mit dem Ziel der Weiterveräußerung an eine fremde Macht entgegengenommen haben.
Bereits seit 2025 ermittelt die Staatsanwaltschaft Hamburg gegen Hanning wegen des Verdachts, als Verantwortlicher einer Sicherheitsfirma an der geplanten Entführung zweier Kinder der Block-Familie beteiligt gewesen zu sein. Hanning weist diese Vorwürfe zurück.
Die neuen Spionage-Vorwürfe haben eine völlig andere Dimension. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre es einer der schwersten Fälle von Geheimnisverrat in der Geschichte des BND.
Für den 79-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.
