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“Sehr schönes Hotel, jedoch nur für Engländer”

Ein wundervolles Hotel mit zum Teil unfreundlichem Personal. Es nur auf britische Gäste ausgelegt. Das ist kein Nachteil. Sondern die vorher so gescholtenen Briten, die eben im Urlaub trinken, bis zum Umfallen, stehen auch für Ihre eigenen Überzeugungen, und das ist gut so.

Und auf Menschen, die dem Mainstream angehören. Dazu aber später.
Das Frühstücksbuffet ist von enormer Qualität und sättigt bis zum Abend. Es ist das beste Büffet in allen Hotels, die ich je bereist habe. Weltweit. Hut ab.
Die Zimmer sind beispielgebend für andere Hotels, schick, funktionell und großzügig, sauber und auch nicht Hotel verwohnt. Das Labyrinth ist eher der Großzügigkeit des Hauses geschuldet.

Allerdings, deshalb nur zwei Sterne.

Ich warne jeden aus der LGBT Gemeinde dorthin zu fahren.

Einem wird klar gemacht, dass man nicht erwünscht ist. Nicht durch offene Diskriminierung, sondern durch Spott und direkten Hass. Immer wieder, bis man geht. Auch durch Mitarbeiter des Hauses. Absolute Intoleranz und bodenlose Gemeinheiten stehen auf dem Programm. Schuld an dem wird den Opfer der öffentlichen Bloßstellungen gegeben. Selbst andere Gäste, diesmal Briten, waren fassungslos über die Hasstiraden an der Rezeption.
Es ist weit ab, jeglicher europäischer Normen und das Menschenrecht wird extrem mit den Füssen getreten. Das erinnert an die Diktatur unter Franco, gegen die viele tapfere Spanier mit Vehemenz kämpften.

Ich kann jeden nur ausdrücklich warnen, der der LGBT Gemeinde angehört, sich in das Hotel einzubuchen.

Ich kann und will nicht zum Boykott aufrufen, aber ein Hotel sollte internationalen Menschenrechtsfragen offen gegenüberstehen.

Das Einkaufszentrum, in dem das Haus etabliert ist birgt weitere Unwegsamkeiten, es treibt sich Gesindel herum, z. B. männliche Prostituierte, die gezielt alleinreisende Frauen ansprechen und sehr aggressiv werden, wenn man den Wünschen nicht nachkommt, die sie nun zwecks des finanziellen Interesses haben. Man muss sich darauf einstellen, dass man diesen nur entkommt, in dem man die Polizei ruft oder nicht alleine ausgeht. In den Tapasbars um das Hotel herum, ist das ein extremes Problem. Weil dann schon mal das Weinglas zu Boden geht oder das Essen vom Tisch gestoßen wird. Die Sonnenbrillenverkäufer, so schwierig die Lage der Immigranten ist, fallen über einen her, wenn man aus der Tür kommt. Die Geschäfte in der Mall sind Nepp und vor falschen Angestellten von Apple oder Samsung, die Telefone verkaufen, sollte man sich vorsehen.etc.etc

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