Allgemeine Nachrichten

Anschlagsversuch in England und brutale Drohung aus Moskau

Titelbild: Patruschew, Duma.gov.ru

Während Russland Polen mit Zerstörung droht, geschieht das hier in England

Polen – verbale Vernichtung in 2-3 Tagen, England – echte Bombenangst in 400 Metern

Es sind zwei Nachrichten derselben Nacht. Und sie gehören zusammen.

Am 15. September sagt Nikolai Patruschew, einer der engsten Berater Wladimir Putins, in der russischen Staatsagentur TASS: Wenn Polen militärisch gegen Russland vorgeht, werde Russland sein gesamtes Arsenal einsetzen. Der polnische Staat werde in zwei bis drei Tagen aufhören zu existieren.


Es ist eine Drohung, die kalkuliert ist. Sie kommt als Antwort auf die Worte des polnischen Außenministers Sikorski, der auf der Konferenz in Kiew gesagt hatte, die NATO würde einen russischen Angriff schnell gewinnen – wegen 2.500 Kampfjets.

In Warschau und Berlin wird die Drohung ernst genommen, aber eingeordnet. Die NATO sagt: Ein offener Angriff ist weiter unwahrscheinlich. Die Gefahr ist ein hybrider Unfall. Genau deshalb läuft seit einer Woche die Operation „Eastern Sentry“ an der Ostflanke.

Und während in Polen über theoretische Vernichtung debattiert wird, wird in England praktisch evakuiert.

In der Nacht zum Samstag, 27. September, 0:45 Uhr, drei weiße Lieferwagen nahe RAF Fairford in Gloucestershire. Die Basis ist kein normaler Flugplatz. Seit März liegen dort US-Langstreckenbomber. Von dort aus fliegen die USA nach Genehmigung Londons Angriffe auf iranische Raketenstellungen. Es ist einer der wichtigsten US-Stützpunkte im Iran-Krieg.

Jemand ruft die Polizei. 30 Einsatzwagen, Anti-Terror-Polizei, ein Bombenentschärfungsroboter zwischen den Autos. 85 Haushalte werden mitten in der Nacht aus ihren Betten geholt und in eine Sporthalle gebracht. Fünf Männer werden festgenommen – Verdacht auf Vorbereitung eines Terroranschlags und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz.


Die Lage ist am Vormittag unter Kontrolle, sagt die Polizei. Was in den Autos war, ist noch nicht öffentlich.

Zwei Fronten, ein Muster.

In Polen droht Russland mit der Totalvernichtung eines NATO-Staates, um Angst zu erzeugen, ohne zu schießen. In England muss jemand nicht mehr drohen, er fährt mit dem Auto vor.

Das eine ist hybrider Krieg aus Worten. Das andere ist hybrider Krieg aus Taten.

Beides zielt auf dasselbe: die Gesellschaften müde zu machen. In Polen soll die Bevölkerung das Gefühl haben, jede Unterstützung für die Ukraine könnte das Ende Polens bedeuten. In England soll die Bevölkerung das Gefühl haben, jede Unterstützung für die USA im Iran-Krieg holt den Krieg ins eigene Dorf nach Whelford.

Der Nationale Sicherheitsrat in Berlin hat am Montag genau das festgestellt: Die Zahl hybrider Angriffe hat sich 2026 verdoppelt. Über 200 Vorfälle. Das Risiko ist nicht die große Invasion. Das Risiko ist, dass einer dieser kleinen Vorfälle zu weit geht und viele Tote fordert – und dann die Eskalation erzwingt, die keiner wollte.

Patruschew sagt, Warschau würde in drei Tagen nicht mehr existieren. In Whelford mussten 85 Familien für eine Nacht ihre Häuser verlassen, damit Warschau vielleicht doch existiert.

Das ist der Krieg von 2026.

Themenverwandte Artikel

Wenn Geiz uncool wird- Amazons Hinterhof (1)

the kasaan times

Weiteres Geheimtreffen der Identitären

the kasaan times

Flaggschiff auf dem Weg in die Ägäis: Minenjagdboot Grömitz

the kasaan times

Schließfächereinbruch in Gelsenkirchen immer mysteriöser

the kasaan times

Eilantrag gegen Warnstreik bei der Bahn

the kasaan times

Sie hassen Deutschland- AfD und die Träume von der Machterschleichung

the kasaan times

Nach den Pagern sind andere elektronische Geräte betroffen – Hisbollah ist fast vernichtet

the kasaan times

Ungeheuere Machenschaften- SPD-Politiker in Dresden angegriffen-17-Jähriger stellt sich

the kasaan times

Die Frage nach dem Schicksal der männlichen Küken bleibt offen 

the kasaan times

Pegel sinken- Todesopfer zu beklagen

the kasaan times

129 Tote und 180 Verletzte nach Fußballspiel in Indonesien

the kasaan times

Mindestens 290 Todesopfer bei Zugunglück, mindestens 900 Verletzte

the kasaan times

Hinterlasse einen Kommentar

*