Gerade am Vatertag, meinen die Spammer reiche Beute zu machen.
Die Spam-Mails von erotikrendezvous@erotikrendezvous.com gehören zu einer typischen Masche im Erotik-Bereich.
Die Website erotikrendezvous.com wirbt mit zahlreichen Profil-Teasern attraktiver Frauen aus verschiedenen deutschen Orten wie Arzberg, Greven, Meersburg oder Torgau. Namen wie Laura, Silvia, Mandy, Gaby oder Amanda versprechen Abenteuer, Spaziergänge in der Natur, gemeinsame Reisen oder einfach nur unkomplizierten, geilen Kontakt. Die Seite richtet sich ausdrücklich an Erwachsene ab 18 Jahren und lockt mit Formulierungen wie „Kostenloser Fick? Das ist auch heute noch möglich! Melden Sie sich sofort und kostenlos an!“
Wer sich näher mit der Plattform beschäftigt, merkt schnell, dass es sich um eine klassische Kontakt- und Flirtseite handelt, die massenhaft Werbe-E-Mails verschickt. Solche Portale funktionieren meist nach dem gleichen Prinzip: Die Anmeldung und das Anschauen der Profile sind zunächst kostenlos, doch sobald man richtig schreiben, chatten oder Nachrichten versenden möchte, wird eine kostenpflichtige Mitgliedschaft nötig. Viele Nutzer berichten, dass die angebotenen Profile oft nicht echt oder nur sehr eingeschränkt erreichbar sind, was den Verdacht auf Lockangebote und Marketing-Tricks verstärkt.
Besonders auffällig ist das Fehlen eines ordentlichen Impressums. Auf der Seite selbst findet sich kein vernünftiger Eintrag mit vollständigen Angaben zu Betreiber, Anschrift, Handelsregister oder Verantwortlichen, wie es nach deutschem Recht eigentlich vorgeschrieben wäre.
Das ist ein klares Warnsignal und kein Einzelfall bei solchen Erotik-Plattformen.
Es werden zudem zahllose unaufgeforderte Mails versandt, die nicht mehr abbestellt werden können.
Häufig sitzen die Verantwortlichen im Ausland und nutzen aggressive Spam-Kampagnen, um möglichst viele deutschsprachige Nutzer anzulocken.Wer eine solche E-Mail erhält, sollte am besten gar nicht erst auf Links klicken und keine persönlichen Daten preisgeben. Stattdessen empfiehlt es sich, die Nachricht als Spam zu markieren und den Absender zu blockieren. Falls jemand bereits auf der Seite war und später eine Rechnung oder Mahnung für ein vermeintliches Abo erhält, ist Vorsicht geboten.
Viele ähnliche Anbieter arbeiten mit schwer kündbaren Abofallen, bei denen Verbraucherschützer häufig eingreifen und Betroffenen helfen können.
erotikrendezvous.com ist ein weiteres Beispiel für den weit verbreiteten Erotik-Spam, der mit großen Versprechungen lockt, aber selten echte Treffen oder unkomplizierte Kontakte liefert. Die beste Strategie bleibt, solche Mails konsequent zu ignorieren und zu blocken, bevor man Zeit oder Geld investiert. Falls Sie eine konkrete Mail oder sogar eine Rechnung erhalten haben, können Sie sich gerne an der folgenden Diskussion beteiligen.
