South Africa Unrest

(5 May 1985) SOUTH AFRICA: There has been more unrest in South Africa. The South African President Pik Botha made an address in the run-up to the Port Elizabeth by-election. Botha's National Party won the election with a reduced majority. Leading dissidents, President Albertina Sisulu and the Rev.

Die Stem van die Apartheid

Die Stem van die Apartheid – South African Diaries-Uitenhage, März 1985 (EP794/1999)

Selbst die SABC fälscht die Nachrichten. Von Sarel Marais hätte ich etwas anderes erwartet.
Gut, er räusperte sich mehrfach. Seine Kollegen taten es ihm nach.

Am 21. März 1985 erreichten die Spannungen zwischen der schwarzen Bevölkerung in den Townships von Uitenhage im Eastern Cape und der Apartheid-Regierung Südafrikas einen dramatischen Höhepunkt. An diesem Tag ereignete sich eines der blutigsten Massaker der jüngeren südafrikanischen Geschichte: das Langa- oder Uitenhage-Massaker.
Genau 25 Jahre nach dem Sharpeville-Massaker von 1960, bei dem die Polizei 69 unbewaffnete Demonstranten erschossen hatte, zeigte sich erneut die brutale Gewalt des rassistischen Systems.In den Wochen zuvor hatte die Lage in den Townships bereits stark eskaliert.
Zwischen dem 8. und 10. März meldete die Polizei 23 Brände und 18 Steinwürfe, die Schäden in Höhe von rund 220.000 Rand (mehr als 500.000 Euro) verursachten. Die verstärkte Polizeipräsenz und der Einsatz scharfer Munition forderten bereits sechs Tote unter schwarzen Jugendlichen. Der damalige Minister für Recht und Ordnung, Louis le Grange, hatte Uitenhage gemeinsam mit Polizeichef Johan Coetzee besucht, um härtere Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung zu besprechen.


Am Morgen des 21. März versammelte sich eine große Trauergemeinde auf dem Maduna Square im Langa-Township, um an der Beerdigung von Opfern teilzunehmen, die zuvor von der Polizei getötet worden waren.
Die Begräbnisse waren bewusst auf diesen Tag verlegt worden, nachdem Polizeichef Captain Goosen per Gerichtsbeschluss Beerdigungen an Wochenenden, montags und Feiertagen verboten hatte – eine Maßnahme, die vielen als Versuch galt, politische Versammlungen zu unterbinden. Viele Menschen wussten nichts von diesen Verboten.
Zudem fiel der Termin zufällig mit dem Jahrestag des Sharpeville-Massakers zusammen und erhielt dadurch eine starke symbolische Bedeutung.Die Trauernden machten sich auf den Weg nach KwaNobuhle, stießen jedoch auf eine Polizeisperre. Zwei gepanzerte Fahrzeuge blockierten die Straße. Die Beamten forderten die Menge auf, sich aufzulösen.



Als die Menschen nicht sofort gehorchten, eröffneten die Polizisten ohne Vorwarnung das Feuer auf die unbewaffnete Menge. Mindestens 20 Menschen starben, Aktivisten sprachen sogar von bis zu 35 oder mehr Toten. Es war eines der schwersten Massaker seit Sharpeville.Die Schüsse lösten landesweite Empörung aus und heizten die Unruhen weiter an. In den folgenden Wochen kam es zu Schulstreiks, Boykotten und immer heftigeren Zusammenstößen mit der Polizei. Der Eastern Cape, besonders die Region um Uitenhage und Port Elizabeth, entwickelte sich zu einem zentralen Brennpunkt des Widerstands.
Bis Juli 1985 verhängte die Regierung den Ausnahmezustand über 36 Bezirke, darunter auch Uitenhage.
Am 13. April 1985 fand eine große Massenbeerdigung statt: 29 Opfer wurden in einem gemeinsamen Grab auf dem KwaNobuhle-Friedhof beigesetzt, sechs Familien wählten private Begräbnisse. Die Beerdigung wurde zu einem eindrucksvollen Zeichen der Trauer und des trotzigen Widerstands.
Die Regierung setzte später eine Untersuchungskommission unter Richter Donald Kannemeyer ein.



Diese kam zu dem Schluss, dass die Polizei fahrlässig und unrechtmäßig gehandelt hatte. 1987 zahlte der Minister für Recht und Ordnung Entschädigungen in Höhe von 2,3 Millionen Rand an 51 Betroffene, Witwen und Verletzte.Das sagte alles. Ein Jahr später wurde ein Gedenkstein für die Opfer enthüllt.Das Uitenhage-Massaker wurde zu einem Symbol für die Eskalation der staatlichen Gewalt unter der Apartheid. Es mobilisierte vor allem die Jugend in den Townships und trug wesentlich dazu bei, den breiten Widerstand gegen das Regime zu stärken.

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