Restaurants

Mc Donald ist nur ein Schatten der Vergangenheit

McDonalds: Zynisch, ungenießbar und unverschämt teuer

Wer bei McDonalds heute noch von Fast Food spricht, meint schnell und fast genießbar. Beides stimmt nicht mehr.

Die Burger sind ein zynisches Abbild dessen, was einmal ein Burger war. Ein labbriges, süßlich pappiges Brötchen, das beim Anfassen schon klebt, dazwischen eine dünne, grau gebratene Scheibe aus der Kategorie pädagogisch wertvolles Pressfleisch, die nach Fett und Verzweiflung schmeckt, ein Blatt Salat, das aussieht, als hätte es den Transport seit 2019 überlebt, und eine Soße, die alles zukleistert, damit man nicht merkt, dass da nichts ist. Die Pommes dazu: außen laff, innen mehlig, gesalzen als wolle man den Durst für zwei Liter Cola erzwingen, die Beilagen sowieso nur noch in homöopathischen Portionen.


Und dann die Rechnung. Für diesen bösen Burger, der satt macht wie eine Serviette, ruft der Konzern Preise auf, die in Frankfurt sonst ein ordentliches Restaurant verlangt. 9,50 Euro für ein Menü, 13 Euro mit Käse und Speck, der aussieht wie ein Radiergummi, und das für etwas, das in zwei Minuten lieblos in eine Pappschachtel geworfen wurde. Das ist keine Gastronomie mehr, das ist Abzocke mit goldenem M im Logo.

McDonalds verkauft keine Burger mehr. McDonalds verkauft die Erinnerung an Burger, verpackt in Marketing, und lässt sich das fürstlich bezahlen.


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