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Jupitermond Europa, aufgenommen aus einer Entfernung von 677.000 km von der Raumsonde Galileo am 7. September 1996 NASA/JPL/DLR - http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA00502 (TIFF image link)
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Wo Wasser ist, kann auch Leben sein – Europa

Wie allerdings könnte das Leben unter der Oberfläche aussehen?

Es mehren sich die Erkenntnisse, dass auf den Jupitermonden riesige Ozeane existieren sollen. Wahrscheinlich, so meint die NASA, sind es Salzwasserozeane.Vielleicht auch ein zusammenhängender Ozean, der dann das größte Meer im Sonnensystem wäre.

Warum auch nicht?

Irdische Verhältnisse, Raumschiff Enterprise und andere unterhaltsame SciFi-Historien muss man vergessen. Es ist ein anderes, wahrscheinlich ebenso wundervolles Umfeld der Schöpfung, wie wir es von der Erde kennen. Ein ca. 100 Km tiefer Ozean, wie auf Europa vermutet wird, ist fast eine Garantie dafür, dass sich auf dem zweitinnersten Mond von Jupiter Leben entwickelt hat. Die Eisschicht scheint gigantisch, die die Afrika große Oberfläche des Mondes überzieht. Diese ist von Furchen und Tälern, Kratern durchzogen.

Auf Europa sind gefürchtete Himmelsboten eingeschlagen, Kometen und Meteoriten. Diese transportieren die Bausteine des Lebens, zudem besteht auf der Oberfläche von Europa ein elektrisches Leitersystem.

Es ist dunkel. Gibt es Organismen, die sich von einer Art Elektrizität ernähren können? Der Ursprung des Lebens ist nur unter ganz außergewöhnlichen Bedingungen möglich. Unklar ist, ob die Bausteine des Lebens überhaupt das Wasser erreichten, bevor diese Oberfläche, wie eine Art gigantischer Brutkasten zufror.

Vielleicht gibt etwas wie „Unterwasserglühwürmer“die ihre Wärme selbst erzeugen können. Vielleicht ist der Ozean auch warm durch eine uns unbekannte Quelle, von der Wärme ausgeht- etwas, wie ein Magnet, Europa soll einen Eisenkern haben. Wahrscheinlich sind auch quallenartige Lebewesen. Wissenschaftler rechnen auch Oktopustypen eine Chance unter der massiven Eisschicht zu finden. Würmer, die sich durch die Strömungen treiben lassen.

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