Scammer Scammer Alarm

Jetzt schon Scam von der South African Reservebank

Titelbild: 5 Rand Coin /South African Reserve Bank

Die Mail:

Herr/Frau,

Seien Sie darüber zuverlässig informiert, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gemeinsam mit der Europäischen Union und der Zentralregierung 10,5 Millionen US-Dollar als Entschädigungsfonds für Sie als Betrugsopfer genehmigt hat. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, uns Ihre Bankdaten für die Zahlung über das Bank-zu-Bank-Zahlungssystem mitzuteilen oder uns Ihre Wohn- oder Dienstadresse für die Zahlung in Form einer Visa-Master-Karte zu senden. Was auch immer oben angegeben ist, dass Sie das Geld benötigen, geben Sie es so bald wie möglich an, während wir mit der Zahlung wie angeordnet fortfahren. Sie sollten auch Ihre direkte Telefonnummer angeben, um eine einfache und effektive Kommunikation zu ermöglichen, während der Übertragungsprozess in Ihrem Namen läuft.

Aufrichtig,

Denis Ojo
Ständiger Sekretär, Bundesministerium der Finanzen
Alternative E-Mail: fmfngr2011@hotmail.com



Diese Nachricht ist ein klassischer Betrug, der auch als 419-Scam oder Vorschussbetrug bekannt ist. Gmail hat sie zu Recht als Spam markiert, da sie sämtliche typischen Merkmale solcher Betrügereien aufweist. Der Absender verwendet eine private Gmail-Adresse (sareservebnksa@gmail.com), während die echte South African Reserve Bank ausschließlich mit der offiziellen Domain @resbank
.co.za schreibt.



Die Behauptung, dass die Vereinten Nationen, die Europäische Union und die südafrikanische Regierung Ihnen plötzlich 10,5 Millionen US-Dollar als Entschädigung überweisen möchten, ist frei erfunden. Seriöse Institutionen kontaktieren niemanden unaufgefordert per E-Mail mit solchen Summen und bitten um Bankdaten, Adresse oder Telefonnummer.



Genau darin besteht der Trick: Sobald Sie Ihre Daten übermitteln, folgen kurze Zeit später angebliche „Gebühren“, „Steuern“ oder „Bearbeitungskosten“, die Sie im Voraus bezahlen sollen – das versprochene Geld erhalten Sie jedoch nie. Der Name „Denis Ojo“ sowie die Hotmail-Adresse tauchen seit Jahren in diversen Betrugslisten auf. Zudem ist die Sprache holprig und unprofessionell, was ebenfalls ein klares Kennzeichen solcher Massenbetrügereien darstellt.


Bei dieser E-Mail handelt es sich nicht um eine Mitteilung der südafrikanischen Zentralbank. Es ist ein weit verbreiteter Internetbetrug. Löschen Sie die Nachricht am besten sofort und antworten Sie keinesfalls darauf. Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten heraus.
Falls Sie in der Vergangenheit bereits auf ähnliche Nachrichten hereingefallen sind oder Daten versendet haben, sollten Sie umgehend Ihre Passwörter ändern und Kontakt mit Ihrer Bank aufnehmen.

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