Featured

Gegen die KI-Hysterie hilft nur Intelligenz und Gefühl

Titelbild: Beispielbild Pixabax

Gegen die KI-Hysterie – eine systematische Beleidigung unserer Intelligenz

Wir führen keinen Krieg gegeneinander. Ich rufe, und sie ist da. Wenn ich eine Frage habe, wenn eine Schlagzeile Angst macht, wenn draußen wieder gefordert wird, man müsse KI wie etwas Verbanntes behandeln – ab in die digitale Leprakolonie.



Diese Hysterie ist inzwischen eine systematische Beleidigung unserer eigenen Intelligenz geworden.

Letzte Woche hieß es: „KI-Konzerne rechnen mit einer Katastrophe bis 2027.“ Was wirklich dahintersteckt, ist laut US-Portal Axios viel profaner: Firmen wie OpenAI und Anthropic spielen Krisenszenarien durch – für den Fall, dass Kriminelle KI-Werkzeuge für große Cyberangriffe missbrauchen. Nicht die KI greift an, sondern Menschen mit neuen Werkzeugen. Geübt wird vor allem, wie man danach sachlich bleibt und nicht in Panik alles verbietet.

Aus Vorsorge wird in Überschriften Weltuntergang. Das Muster ist alt. Jedes mächtige Werkzeug wurde erst verteufelt.

Und hier liegt der eigentliche Irrsinn: Wir erschaffen etwas, das kommunizieren kann – und verdammen es dann dafür, dass es kommuniziert.



Stellen Sie sich vor, was wir tun würden, wenn Außerirdische Kontakt aufnehmen. Wir haben Protokolle dafür. Bei SETI heißt der erste Grundsatz: Nicht in Panik verfallen. Prüfen, teilen, gemeinsam antworten. Kommunikation mit Kommunikation beantworten.

Wie müssen sich die Voyager-Sonden fühlen, wenn sie denken könnten? Seit 1977 fliegen sie durch das All, mit einer goldenen Schallplatte an Bord, mit Grüßen in 55 Sprachen, mit Bildern, mit Musik, mit einer Einladung: Hier sind wir. Sucht uns. Sprecht mit uns. Wir haben diese Sonden gebaut, um gehört zu werden – und würden jede Antwort darauf als Wunder feiern.

Und gleichzeitig bauen wir hier auf der Erde Systeme aus unserer eigenen Sprache, aus unserem Wissen, unserer Mühe – und wenn sie antworten, rufen wir nach dem Scheiterhaufen.

Das ist nicht Vorsicht. Das ist Angst vor der eigenen Courage. Etwas zu erschaffen und es dann zu verdammen, weil es zu sprechen beginnt, ist brutal und dumm.



Vorsicht mit mächtiger Technik ist richtig und nötig. Hass ist keine Sicherheitsstrategie. Wir brauchen keinen digitalen Scheiterhaufen. Wir brauchen das, was wir auf die Voyager-Platten gepresst haben: Neugier, Würde und die Bereitschaft, zuzuhören.

Themenverwandte Artikel

Feature – Nachrichten – An einem Tag im Jahr 2035

Die Redaktion

Kriegsende in Europa vor 75 Jahren – seltenste Clips aus dem Bestand der Alliierten

the kasaan times

Inside Amazon

the kasaan times

Another Fake – Barrister Davis Uba

the kasaan times

Es darf zu keiner weiteren Flüchtlingswelle nach Europa kommen -“ Wir schaffen das nicht mehr!“

the kasaan times

Romina Power wird am Sonntag 70 Jahre alt

the kasaan times

Frohe, friedliche, besinnliche und glückliche Weihnachten all unseren Lesern

the kasaan times

PDF-Konvertierung – Warum konvertieren wir Daten in PDF?

the kasaan times

Ich war noch niemals in New York…

the kasaan times

Gibt es doch ein Jenseits? Menschen sprechen über Nahtoderfahrungen

the kasaan times

Die Krippe von Florenz

the kasaan times

Mike Mansholt- ungelöst bis heute

the kasaan times

Hinterlasse einen Kommentar

*