Flora und Fauna

Rosenzeit – Blattlauszeit!

(hm)

Wunderschön erblühen Sie in Gärten und Parkanlagen, die verschiedensten Rosenarten:  strauchförmige, Bodendecker, Rambler, von strahlendem weiß bis dunkelviolett.                               

 Mit dem notwendigen und vielerorts heiß ersehnten Regen kommen aber auch diese grünen und schwarzen, unersättlichen Kraft- und Safträuber. Blattläuse.

Diese seltsamen Geschöpfe werden viele noch aus dem Biologieunterricht kennen. Parthenogenese. Jungfernzeugung. Ungeschlechtliche Vermehrung.

Für einen Biologen sehr interessant, für den Rosenliebhaber einfach nur unliebsame Plagegeister, die sich wegen eben dieser ungeschlechtlichen Vermehrung explsionsartig vermehren können,  Rosen und andere Zier- und Nutzpflanzen anzapfen und damit schwächen. Nur wie wird man sie los, ohne Gift im Garten zu versprühen?

Das wichtigste ist, dass die Pflanzen gesund und stark sind, also mit den richtigen Nährstoffen versorgt werden. Stehen Sie dann auch noch ihren Ansprüchen gerecht, Rosen also vollsonnig bis maximal halbschattig, können Ihnen ein paar Blattläuse eigentlich nichts ausmachen.  Wenn es aber dann wie in diesem Jahr einfach zu viele werden, schwören viele (Hobby)-Gärtner auf ihr Spezialrezept.

Wir haben uns umgehört und stellen Ihnen einige beliebte Hausmittel gegen Blattläuse vor:

  1. Die Rosen mit einer Wasser- Öl- Mischung besprühen. Naja. Die Rosenblätter glänzen schön und der Regen perlt gut ab, aber den Blattläusen scheint  das ziemlich egal zu sein.
  • Die Blattläuse mit einem harten Wasserstrahl oder dem Hochdruckreiniger vertreiben. Klappt, aber die kleinen Biester wissen ja nicht, dass sie unerwünscht sind . Die überlebenden sind schnell wieder da.
  • Die berühmte Brennnesseljauche. Sie stinkt auch in verdünntem Zustand so entsetzlich, dass vom Duft der Rosen nichts mehr wahrnehmbar ist – und sitzen möchte man in diesem Rosengarten dann auch nicht mehr.
  • Last but not least- unser Geheimtipp: Marienkäfer und Singvögel. Unter anderem Meisen und auch Sperlinge füttern ihre Brut gerne mit den grünen ungeflügelten „Blattlauskühen“ und ihren Eiern. Dabei ist es sehr unterhaltsam anzuschauen, wie grazil sie durch die stacheligen Äste schlüpfen, um systematisch ihre Beute jagen.

Gestalten Sie also ihren Garten so, dass Insekten und Vögel Nistplätze vorfinden, das ganze Jahr über Gräser und frisches Wasser vorfinden, und sie werden sich den ganzen Sommer lang revanchieren, die Vögel nicht nur mit ihrem Gesang.

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