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Zum Tag des Grundgesetzes sammeln sich S…

23-05-2021 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Zum Tag des Grundgesetzes sammeln sich Schwurbler in Berlin

Am Jahrestag des Inkrafttretens des Grundgesetzes, dem 23. Mai, sammeln sich die, die das Grundgesetz nur dazu verwenden, weitere Unruhe zu stiften. Diese Unruhe ist dem LAnd nicht mehr zuzumuten...

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Berlin heute

21-04-2021 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Berlin heute

Am heutigen Tag wird die Neuregelung des Infektionsschutzgesetz verabschiedet. In Berlin sammeln sich die, die noch nicht verstanden haben, dass eine Neuregelung während der Corona-Krise gefunden werden musste.  Von fünf...

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Rechte Schwurbler in Berlin sprechen von…

28-03-2021 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Rechte Schwurbler in Berlin sprechen von "Menschenversuchen"

Es geht immer noch hoch her in Berlin, nun mit Festnahmen:    Gut so! Nehmt die #covidioten alles fest! #Covidiotensindtoedlich #b2803 https://t.co/LCpDzoiEHr — Zocko (@El_Zocko87) March 28, 2021   Die Behauptungen der "Demonstrationsteilnehmer" werden immer...

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"IHR - WIR - ZUSAMMEN!" Eine Bilanz- eine Woche nach der Katastrophe

"IHR - WIR - ZUSAMMEN!", steht auf dem Bundeswehrlaster... Es war das Bild des Tages vom Dienstag und wurde überall und von allen im Einsatzgebiet geteilt.

 co via rs/kasaanmedia, 2021


Doch die medialen Bilder werden schon weniger. Das Hochwasser wird langsam zu einem Ereignis, das seinen Stellenwert in der medialen Landschaft einzubüßen beginnt. Normal wird... Also höchste Zeit einmal zu hinterfragen und nachzufassen, WAS ALLES bisher, in dieser kurzen aber arbeitsreichen einen Woche, so alles geleistet wurde.

 

Das Dreck-braune Wasser floss langsam ab, die Schäden wurden sichtbar und die Hilfe lief richtig an. Erst schleppend und sich orientierend. Zum Teil auch unkoordiniert und sich langsam vortastend. Mit zu wenig Kräften hier und zu vielen dort. Aber nun, nach einer Woche läuft es zunehmend rund. Verantwortlichkeiten, Führung und prozessuale Organisation sind zunehmend verzahnt und effektiv. Man wurde zum Team. Zum WIR!

co via rs/kasaanmedia, 2021

Dennoch sind die Herausforderungen gewaltig. Sie waren es und sind es immer noch. Auch wenn viel getan wurde.

Man stelle sich vor, dass alles, was die Menschen im Ahrtal brauchen, gleichermaßen mehrfach händisch umgeladen werden muss, um dann zum Teil auf Trampelpfaden oder per Hubschrauber die Menschen zu erreichen. Bis hoch in die Seitentäler, wo einzelne Häuser allein im Wald stehen. 


Über weggeschwemmte und zugeschüttete Straßen, deren Brücken fehlen. Wo selbst Trink- und Abwasserrohre über Kilometer zerstört oder verstopft wurden. Die Gasleitung auf Monate kaputt sein wird. Der Strom komplett ausgefallen ist.

 

co via rs/kasaanmedia, 2021

Wo nichts mehr ging und jede Pfütze unter sich einen tiefen mit Schlamm gefüllten Trichter verstecken konnte. Jeder Schritt zur Gefahr werden konnte. Wo mit einbrechender Dunkelheit kein elektrisches Licht mehr funktionierte. Wo wirklich alles, was man zum Leben brauchte, weggeschwemmt worden ist.

 

Was wurde also geleistet?

Die Anfragen liefen zum Teil ins Leere. Nicht jeder hat statistisch erfasst, was getan wurde. Manche sind auch gar nicht zu erreichen. So wird auch dieser Versuch hier kaum umfänglich genau sein können. 

Ahrtal - Unsere Bundeswehr (sie berichtet selbst HIER) darf nicht alles herausgeben, dennoch ein kurzer Überblick:


Die Bw ist mit 1250 Leuten vor Ort. Sechs Pionierpanzer DACHS und 8 Bergepanzer räumen die Zufahrtsstraßen ins Tal, beseitigen fast rund um die Uhr Autowracks und Geröll von den Straßen, die sich zum Teil haushoch aufgetürmt haben.

Sieben Hubschrauber haben bis dato fast 200 Einsätze geflogen und all die erreicht, die sonst nicht zu erreichen waren. Soldaten selbst haben Trinkwasser eingeflogen!

Über 300 Patienten und Flutopfer wurden abtransportiert. Diese mussten zum Teil mehrfach umgeladen werden, um überhaupt geborgen werden zu können. Manchmal hieß es Patienten über lange Strecken zu tragen, weil nichts anderes mehr ging.

Das Kommando SES betreibt in Ahrweiler nun ein Luftlanderettungszentrum als zentrale Anlaufstelle und zur Erstversorgung.

co via rs/kasaanmedia, 2021

Um überhaupt ein genaues Lagebild zu bekommen hat ein Tornado-Aufklärer sowie ein A319-Beobachtungsflugzeug (zur Luftüberwachung gem. KSZE-Vertrag) das Katastrophengebiet hochauflösend fotografiert.

Insgesamt wurden nun sieben (7!) Brücken gebaut, da fast alle tragfähigen Brücken von den wasser- und Geröllmassen zerstört oder beschädigt worden waren. Erst mit ihnen wurde die Hilfe wirklich effektiv. Es gibt fast wieder so etwas wie eine durchgehende Straße im Ahrtal.

Erst gestern konnte die Bundeswehr Menschen erreichen, die sich schon als vergessen angesehen hatten. Sie irrten sich. Es war nur nicht früher möglich sie zu erreichen. Keiner wird vergessen.

Eine weitere unangenehme Aufgabe wurde auch bewältigt und findet noch statt. Die Suche und die Bergung von Leichen. Und von Tierkadavern. 70 Soldaten unterstützen hier andere Kräfte von DRK und THW bei der Flächensuche. Viele Opfer wurden weggeschwemmt. Hängen zum Teil in Bäumen oder wurden in Rohre gedrückt. Und nach einer Woche sommerlichen Temperaturen wird das zunehmend belastend. Psychologen begleiten die Leute. 

Was sich bewährt hat, ist der fast 40 Jahre alte und auch schwimmfähige Transportpanzer FUCHS, der fast überall durchkommt. Menschen bergen und abtransportieren oder Versorgungsgüter anliefern kann. Notfalls kann er auch als Zugmaschine verwendet werden, die in sich verkeilte Trümmerberge auch im Wasser auseinanderziehen kann.
Auch der alte UNIMOG hat sich wieder einmal als universell einsetzbar bewährt. So, wie es der Erfinder einst, 1947, wollte.

 

Dass auch andere außer der Bundeswehr beteiligt waren, steht außer Frage, und wir hätten hier auch gern Zahlen und Fakten gebracht. Nur wollte das Innenministerium von RLP hinsichtlich der Polizei nicht auf unsere recht simple Presseanfrage antworten.
Die Landesverbände von THW und DRK waren gar nicht erst zu erreichen.

Letztlich zeigt so etwas, dass je höher die Führungsebene ist, desto mieser läuft es. 
Wir möchten uns gar nicht vorstellen, welche wirklich wichtigen Anfragen im Ministerium oder bei den Landesverbänden auch so durchrutschen.

Wir haben die Anfragen mit der Option verbunden, bei uns dann auch ein wenig Personalmarketing für das Recruiting zu betreiben. Immerhin sind solche Gelegenheiten immer recht gut, wenn es um Personalgewinnung geht.

Beschränken wir uns also auf die Bundeswehr.

 

 

Zehn Jahre nach Utøya

Die Insel des Todes

Breivik war nachdem Bombenanschlägen von Oslo zu der Insel Utøya gefahren, um dort Morde zu begehen, weil er Überfremdung und "Kulturmarxismus" in der Gesellschaft ausgemacht hatte. Deshalb mussten die Menschen auf Utøya sterben. Das Lager der  sozialdemokratischen Jugendorganisation Arbeidernes Ungdomsfylking wurde gleichermaßen "hingerichtet". Es ist einer der schlimmsten Terrorattacken der Nachkriegszeit, die bis heute verstört. Die Taten Breiviks waren bis ins Detail geplant und können nur Übelkeit erregen.   

Rechtsradikaler brutaler Wirrkopf 

Breivik, der die Insel Utøya für sein bizarres Morden unter Feuer nahm, hinterließ eine Spur des Todes, die 69 Menschen an diesem 22. Juli 2011 das Leben kostete. Die Opfer sind unvergessen. Er selbst wurde ca. zwei Stunden später, ohne Widerstand zu leisten, festgenommen. Ein Feigling wie die, die im Namen ihrer rechten Gesinnung morden. Mit einer List gelang er auf die Insel und konnte, nachdem er den Anwesenden vorgetäuscht hatte, dass er die Anwesenden der AUF nach den Bombenanschlägen von Oslo, die er selbst begangen hatte, beschützen wollte, seinem mörderischen Handwerk nachgehen. 

Breivik suchte später Kontakt zu der NSU Terroristin Beate Zschäpe, die er augenscheinlich zutiefst verehrt. 

Welche Lehren wurden aus den Taten Breiviks gezogen?

Wenige! Rechtsterrorismus ist eines der Probleme unserer Zeit durch die Polarisierung der Gesellschaft. Breivik war nur einer der Wirrköpfe, die am Anfang einer Entwicklung standen, die sich durch das ganze Jahrzehnt zog und bis heute fortdauert. Breivik selbst studiert Politikwissenschaften und hat sich Odin zugewandt, weil er als Islamhasser nun auch das Christentum verschmäht. Er empfindet, trotz einer lebenslangen Haft und anschließender Sicherungsverwahrung bis heute keine Reue. 

 

Porträtfoto von Anders Behring Breivik auf einem von ihm gefälschten Polizeiausweis Von Wolfmann - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=72764094

Eine Schneise der Verwüstung, Covid-19, mehr als 160 Tote und zahllose Verletzte, Plünderungen und Expertenstreit

 
Man wundert sich. Man staunt und fragt sich, was los ist in Deutschland.

Eine Krise ist anders zu meistern. Das Ausmaß ist noch nicht bekannt und niemand versteht, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Warnungen wurden genug ausgesprochen.

Während sich die Experten gegenseitig die Schuld zuweisen, dass sie vorher gewarnt hätten und niemand hätte auf sie gehört, ist das Ausmaß der Katastrophe mit biblisch zu bezeichnen. Es haben mehr als 165 Menschen das Leben verloren.

Armin Schuster, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe macht den Eindruck eines weltfremden Kobolds in einem der bizarrsten Interviews der letzten Jahre. Schuster, um Ausreden nicht verlegen, weist jede Schuld von sich und erklärte doch tatsächlich in einem Interview, die gesamte Warninfrastruktur hätte vollständig funktioniert und die Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes "wäre im Nachhinein ziemlich gut gewesen". Es konnte nur leider niemand wissen, wie die räumliche Ausdehnung und mit welcher Intensität die Katastrophe, die betroffene Gebiete treffen würde.  Schuster selbst berief sich in dem Interview auf die Sensibilität seiner Warnungen und das extreme Wetterereignis. Schuster war in dem Interview, das der Deutschlandfunk führte, mehr als desorientiert über seine eigenen Zuständigkeiten und wies jede Kritik an seinem Verhalten zurück oder die seiner Behörde. Am Ende drehte der wortgewandte und völlig weltfremde Verwaltungschef die Angelegenheit herum und fragte noch, wie viele Menschen durch seine Hilfeleistung und diese Systeme gerettet wurden. Er zeigte in dem Interview, dass er Humor hat und mit diesem verabschiedete er sich. Armin Schuster hat gezeigt, dass solche Leute wie er, nicht an der Spitze eines solchen Behördenapparates stehen dürfen.

Es ist unerträglich, dass er nach dem Interview mit dem Deutschlandfunk nicht abgesetzt wurde - und zeigt eine gewisse Degeneration des gesamten Verwaltungsapparates in Deutschland.
 

In den Gebieten geht die Angst um, dass das Coronavirus sich rasant ausbreiten könnte. Nun werden Impfkampagnen vorbereitet wie inmitten völligem Chaos. Durch tausende toter Tierkadaver, die unter Schlamm und Schutt liegen, wird Ungeziefer angezogen, das weitere Krankheitserreger bringen wird.

Aber nicht nur das alles beherrschende Virus geht um, man hört von immer mehr Plünderungen, die als solche nicht bezeichnet werden sollen.

Jedoch, wie könnte man die Handlungen derer, die in Geschäfte eindringen und dort stehlen, anders bezeichnen?

Es scheint, als wäre das Wort Plünderung etwas Anrüchiges oder gar nicht erwünscht in diesem Zusammenhang. Aber der normale Bürger versteht nicht, wie es sein kann, dass zahllose Personen in den Gebieten von der Polizei aufgegriffen werden, während sie irgendwelche Güter davon schleppen.

Die Polizei will natürlich nicht davon reden, dass es organisiert ist. Sie sprechen immer noch von Einbrüchen. Aber die Fälle scheinen sich zu häufen und in mehreren Regionen in Nordrhein-Westfalen ermittelt die Polizei wegen Plünderungen. Zahlreiche Verdächtige wurden festgenommen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland meldet, kamen drei sogar in Haft. Das bezieht sich auf die Polizei in Bonn, Euskirchen und im Rhein-Sieg Kreis.

Sieben Tatverdächtige wurden alleine in Weilerswist und Schopfheim vorläufig festgenommen. Auch diesen Fakt teilte das Redaktionsnetzwerk Deutschland mit. Armin Laschet hatte in einer Fernsehansprache angekündigt, dass die Polizeikräfte verstärkt würden, um solche Vorfälle zu vermeiden. Es gab zahlreiche Notrufe in diesem und in anderem Zusammenhang.

Wie kann so etwas dann trotzdem passieren? Das bleibt die Frage.

Noch immer suchen die Polizei und die anderen Hilfskräfte in verschiedenen Gebieten mit Hunden nach Verschütteten. Es wirkt wie ein Kriegsgebiet, sieht man die Zerstörungen aus dem Helikopter.

Armin Laschet, seines Zeichens Kanzlerkandidat der CDU, lacht im Gefolge von Bundespräsident Steinmeier während eines Informationsbesuches in den Krisengebieten scheinbar über das Leid der Menschen und entschuldigt sich später halbherzig im Fernsehen. Diese Politiker werden untragbar für das menschliche Elend, das sich erst nach und offenbart. Eines der schockierenden Beispiele ist die Infrastruktur, die wie die Autobahn 1 und 61 monatelange Reparaturarbeiten benötigen, um wieder funktionsfähig zu sein. Ganze Ortschaften sind vom Boden wegradiert und schon melden sich die Experten von Fridays for Future zu Wort. Jugendliche ohne Lebenserfahrung, mit dem Ideal, die Welt zu verbessern. Sie meinen, sie hätten den Stein der Weisen in den Trümmern gefunden und statt mit der Schaufel und dem Spaten in die Gebiete zu gehen und zu helfen, Vermisste auszugraben, organisieren sie diese geschickte Werbemaschine.

Proteste in 40 Städten, die dringend benötigte Kräfte während der Covidkrise und der Verwüstung binden. Diese werden anderen Ortes gebraucht. Es vermittelt den Eindruck von Selbstdarstellern, die die hehren Ziele nicht erfüllen können, die sie sich selbst gesteckt haben, weil es nicht um die Folgen einer Klimakrise, sondern um eine Diktatur eines irrealen Werbefeldzuges geht.

Neubauer und Thunberg sollten einmal den Menschen die Möglichkeit geben, zu trauern und daher ihren Mund halten. Ein Land muss den Schock verarbeiten und die Volksseele kocht bei ständig zeternden Kindern dieser Tage.

Trotz Warnungen vor der Flut - die Hilfe in den Katastrophengebieten kommt an

Hilfsbereitschaft


In den Hochwassergebieten kommen immer mehr Hilfen an. Auch von Einzelpersonen, Gruppen oder Vereinen und Verbänden organisiert. Spontan und getragen von Mitgefühl und purer Hilfsbereitschaft den Opfern in den zerstörten Ortschaften beistehen zu wollen. Irgendwie.

Bauern aus NRW und RP eilen mit ihrem Gerät den Bauern zu Hilfe, deren Felder und Wirtschaftsflächen nun verwüstet sind. Bauunternehmer schicken Bagger und Raupen. Tankstellen spenden Diesel, der teilweise auch von Spenden finanziert wird, die überall gesammelt werden, wo solche Hilfskonvois entstehen.

Überhaupt ist die Flut an Sachspenden enorm. Inzwischen auch ein Problem, denn sie ist vielerorts nicht mehr handhabbar. Kann auch Opfer gar nicht erreichen, weil zu viele Straßen immer noch unpassierbar sind. Unter Wasser stehen oder Fahrdämme so aufgeweicht sind, dass man sie besser nicht befährt.

co via rs/kasaan media, 2021

In den Orten selbst versorgen die Menschen, die nicht selbst weggeschwemmt wurden all die, die den Schlamm und das Geröll aus ihren Häusern und Kellern schaufeln müssen. Unterstützt durch offizielle Hilfskräfte aber auch durch angereiste Helfer, die einfach nur helfen wollten.

Überall gehen Menschen durch die Straßen wie in Stolberg, die Tee und Kaffee ausschenken. Kuchen und Gebäck herumreichen. Den Helfern wird eine breite Palette an landesüblichen Spezialitäten geboten, denn die Hilfe beschränkt sich nicht nur auf einheimische Spender. 

Pizzabäcker backen kostenlos und verteilen ihre Pizzen an Helfer. Unterstützt durch Spenden aus Geschäften (Zutaten) oder durch Geld. Teilweise werden Öfen mit Notstromaggregaten betrieben, neben denen sich Kanister mit Diesel als Spenden stapeln.

Es zeigt sich, dass Deutschland auf der Mikroebene hervorragend funktioniert. Bereit ist anzupacken. Opfer zu bringen, um anderen zu helfen. Besonders dort, wo das Wort Nachbarschaftshilfe noch existiert.

Vor Ort muss diese Hilfe aber koordiniert werden. Und hier hapert es. Teilweise stehen sich die Leute mit ihren "Projekten" gegenseitig im Weg. Das ist normal. Denn, wo Eifer ist, da gibt es auch Fehler. Man bemüht sich das zu regeln.

Was aber wirklich stört, ist der Katastrophentourismus derer, die jetzt am Sonntag und bei Sonnenschein Bilderchen und Filmchen machen wollen und so wirklich allen im Weg stehen. Straßen für Hilfskräfte verstopfen, Freiflächen zuparken und vielleicht auch noch durch das Getrampel über aufgeweichte Deiche diese schädigen.
Oder auch mit ihren Live-Übertragungen per Handyvideo das ohnehin desolate Netz schließen. Auch für die Retter.
Und bei all dem gefährden sie sich zum Teil selbst, das sie für tolle Bilder Risiken einzugehen bereit sind, die untragbar sind. Dann wieder Einsatzkräfte binden.

 

co via rs/kasaan media, 2021

Unsere Polizei ist vor Ort und greift durch. Alle von uns kontaktiere Pressestellen sagen das unisono, und bitten das zu verbreiten.

Ausflügler bleibt zu Hause!

Und für die, die helfen wollen, gern auch mit Schaufel und Werkzeug anreisen wollen, sollen das bitte nicht auf gut Glück versuchen. 
Die Hilfskräfte vor Ort brauchen die wenigen freien Wege für die Versorgung der Bevölkerung und Wiederherstellung der Infrastruktur. Entlang der Ahr wurde die Gasleitung auf Kilometer hin zerstört. Das gesamte Tal ist ohne Gas, was Probleme für das Kochen und Heizen mit sich bringt. Nur ein Beispiel, wo es gerade drückt.

Und wir bitten auch nicht zu vergessen, dass es noch nicht vorbei ist. In Tschechien hat es gestern stark geregnet. So stark, wie zum Teil auch im Ahrtal. Das Wasser fließt nun auch ab. Kommt über Elbe und Oder zu uns. Wenn es noch etwas regnet, könnte auch Ostdeutschland in den nächsten zwei Tagen schon wieder unter Wasser stehen.
Bayern erlebt gerade die Flut aus den Alpen heraus, die sich Richtung Donau wälzt. Und die fließt dann zu unseren Nachbarn.

co via rs/kasaan media, 2021

Und was auch stört, ist dieser unsägliche VIP-Tourismus der sog. politischen Eliten samt Gefolge. Die werden gern durchgelassen. Damit sie sich informieren. Das ist schön. Dabei dürfen sie aber die Presse zur alleinigen Selbst-Inszenierung im Wahlkampf weglassen. Besinnungsgespräche mit Opfern vermeiden. Dann entfällt auch das Kichern, wenn andere Betroffenheit zeigen (wollen)...

Es ist noch nicht vorbei. Haltet weiter zusammen und organisiert eure Hilfe. Sprecht sie mit den Koordinatoren (THW, Johanniter, DRK) vor Ort ab.

Es sind THW-Einheiten bekannt, die in Ost-NRW schon vor dem Regen mit Großgerät abmarschbereit den Einsatzbefehl erwartet haben. Als Experten, die wussten und wissen, was 200 Liter Regen pro Schreibtischfläche in zwei bis drei Tagen wirklich bedeuten. Aber nie angefordert wurden...

Allen Verantwortlichen sei daher angeraten diese Ressourcen zu nutzen. Auch im Vorgriff auf das, was jetzt vielleicht aus Tschechien als Wasser auf uns zurollt.

Wir haben schon anderes überstanden. Und das werden wir auch überstehen. Zusammen!

 

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