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Covid19 und die Folgen

15-10-2020 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Covid19 und die Folgen

Was man nicht alles dieser Tage liest. "Good Morning in the Morning" als Gruß der Spaßgesellschaft Verschwörungstheoretiker haben derzeit Hochkonjunktur. Nun ist es nicht mehr Neuschwabenland der Nazis, sondern eine Seuche, die...

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Bundeswehr: Die Vertuschung als neustes …

07-10-2020 Hits:0 News Desk Sascha Rauschenberger - avatar Sascha Rauschenberger

Bundeswehr: Die Vertuschung als neustes Mittel der IT-Security

Wenn uns im Rahmen der Digitalisierung die rosaroten Wolken verkauft werden, werden uns gern die Prämissen unterschlagen. Nötige Netzbandbreiten, Hochverfügbarkeit, Sicherheitsanforderungen und vor allem auch Risiken. Es hat immer alles...

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Der Chef des Militärischen Abschirmdien…

26-09-2020 Hits:0 News Desk Sascha Rauschenberger - avatar Sascha Rauschenberger

Der Chef des Militärischen Abschirmdienstes, Christof Gramm, muss gehen

Bundeswehr: MAD-Präsident muss gehen – Warum eigentlich? von Sascha Rauschenberger Die Entscheidung über die Personalie von Christof Gramm kam überraschend. Der Präsident war ein in Nachrichtendiensten geschätzter und verlässlicher Partner.  Der Präsident des...

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Die Redaktion

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Muscheln à la Galizien

Muscheln sind eines der leckersten Gerichte, die die Küche zu bieten hat. Durch das Eiweiß sind Muscheln auch extrem gesund und gut verträglich.

Eines der Rezepte, die man mit einem trockenen Weißwein genießen sollte, haben wir bei einem italienischen Küchenchef erfragt:

Zutaten 500 gr. Miesmuscheln pro Person

Für den Sud: 1 Liter Wasser 3 Prisen Salz 1 Zitrone 4 Knoblauchzehen 1 frische Chilischote 1 Bund frische Kräuter 1/2 Weißwein

Zubereitung Die Zutaten in einen Topf geben und aufkochen lassen, dann die Muscheln dazugeben. 15 Minuten köcheln lassen. Ab und zu nachsehen, wann sich die Muscheln öffnen. Fertig.

Achtung: Die Muscheln, die sich nach dem Kochen nicht öffnen, sollte man entsorgen, da diese ungenießbar sind und zu schweren Vergiftungen führen können.

Je nach Geschmack kann man in den Sud noch Crème fraîche einrühren. Zu den Meerestieren reicht man kleine Toast-Viertel mit Butter.

Warnung an deutsche, österreichische und Schweizer Urlauber(2): Die Küste des Verbrechens

 

Schande für ganz Spanien, nicht nur für Teneriffa

Die Saison beginnt. Bei booking.com und anderen Anbietern werden die schönsten Ferienwohnungen dargestellt, mit 9.2 von 10 möglichen Punkten. Dieser Eindruck ist weder falsch oder es sind Fake - Kommentare. Die Wohnung, die wir speziell ansprechen, stinkt nach Abwasser, weil die Rohre nicht frei sind. Dutzende Kakerlaken kommen jede Nacht aus den Rohren und machen es sich in der Wohnung gemütlich.

 

 

Kakerlaken eigentlich überall
kasaan media, 2017

 

Hier gilt das Faustrecht, die unglaubliche Gier und der Handel mit harten Drogen

Prostitution ist hier normal und alle damit verbundenen Probleme. Briten bedienen sich gerne im horizontalen Gewerbe des sonst von dem politischen Britannien so verschmähten Osteuropas. Es wird gefeilscht, gehandelt und gedroht, wenn der Freier dann betrunken ist, hat man auch eine Ausrede, dass man die Prostituierten, schlagen und treten kann, denken die Vertreter von der Insel, bis sie das nehmen, was man bereit ist zu bezahlen. Die Bars rund um den Ballermann Teneriffas sind voll von britischer Weltherrschaft und dem Untergang des Brexits geweiht. Auch auf britischer Seite ahnt man nicht, wie das Theater mit der EU weitergeht. Solange kann man sich mal schlecht benehmen. Briten sind speziell, Platzhirsche in Sachen Getränke aus der kühlen Theke. Die Polizei kommt nicht mehr, wenn Urlauber von betrunkenen Briten bedroht werden, geschubst oder geschlagen.

Die Mafia ist allgegenwärtig

Kontrolliert wird das von der Mafia aus geparkten Autos, aus der Bar, in der Männer sitzen, denen man die Zugehörigkeit zu den italienischen Verbrecherfamilien ansieht. Frauen sind nur Ware. Sie kommen aus Osteuropa, werden dort als Servicekräfte angeworben. Der alte Trick funktioniert immer noch, wenn darauf Mädchen hereinfallen. Drogen auch, verdorbene Lebensmittel, an denen die Mafia glänzend mitverdient. Ein Beispiel: Deutsche Frikadellen, abgelaufen, umetikettiert für 5,85 im günstigsten Supermarkt. Aber damit nicht genug, die Urlauber an der Costa del Silencio setzen sich der Gefahr aus, dass ihnen Mafiosos Service verkaufen, den sie nicht haben wollen. Dann wird schon mal Druck gemacht. Unter Service versteht man hier, ein Hausmädchen, das fünf Euro die Stunde bekommt, aber dafür muss man an die Agentur, die das Mädchen vermittelt für die Zeit des Urlaubs, 400 Euro zahlen. Wer länger bleibt, zahlt eben jeden Monat 400 Euro. Niemand spricht darüber, jeder weiss es.

Tricksen und täuschen

Was die Agenturen und Touristenabzocker am besten können, täuschen. Wer an die Costa del Silencio fährt, ist selbst schuld. Es gibt nur eine Möglichkeit, die Geschäftemacher wieder zur Vernunft zu bringen, Boykott. Wodkaseelige Russen besorgen sich dann das nötige Kleingeld für die nächste Kneipentour, indem sie Leute erpressen oder zusammentreten. Die Polizei, Fehlanzeige. Auffällig hält sich die Guardia Civil, die sonst überall zu sein scheint, zurück.

 

 

 

Was in vielen Portalen als gute Adresse beschrieben, ist der Komplex Atlantico II. Eine Beleidigung für jeden Touristen. Spanner fotografieren Frauen am Pool. Hier herrscht ein anderes Regiment, hier werden die Gesetze selbst geschnitzt. Immer auf den schnellen, betrügerischen Profit aus. Die Anlage ist heruntergekommen und wird von einem kruden Hausveraltungsregime geführt. Tägliche Schlägereien mit betrunkenen Engländern, deren Frauen an vulgärem Verhalten nicht zu überbieten sind, inklusive. 700 Euro im Monat für ein wenig Sperrmüll, keinen vernünftigen Tisch zum Essen, drei Teller und ein paar rostige Messer. Schmutzige Gabeln, Teller mit verschimmelten Spagetti vom Vormieter, der für ständig ausfallenden Strom, Kabelbrände, stinkende Kloake, dazu statt der Aussicht auf das Meer, Aussicht auf afrikanische und rumänische Drogenhändler, die sich die Straße teilen, Rackets, die von Ausländern verlangen, Service für 400 Euro im Monat zu zahlen. Alleine ist man nicht, Mitbewohner hat man immer, die aus der Kanalisation einen neuen Weg in unerschlossenes Land suchen. Pool und Tennis nur für ausgesuchte Gäste. Postkontrolle inklusive. Rumänische Banden beherrschen Einbrüche und Schutzgelderpressungen von Urlaubern und Langzeitresidenten. Sonst fliegt schon mal ein Stein, Müll oder etwas anders auf den Balkon. Wer ist schuld, der Urlauber.

 

Nur ein öffentlicher Pranger hilft gegen Dickfelligkeit und unstillbare Gier

In den Hauptrollen englische Agenturen, die schnell noch ein paar Pfund machen wollen. Wochenlang hatte die Mieterin darum gebeten, dass der Boiler repartiert wurde, das wollte man nicht. Es war teuer, den Boiler auszutauschen, der vor Rost auseinanderfiel und leckte, bis sie sich verbrannte, als die Zu-und Ableitungen immer wieder platzten. Zweimal wurde eine Urlauberin verbrüht, weil das Ventil platzte. Oberflächliche Reparaturen helfen hier nicht weiter. Ein ständiger Gestank steht in der Wohnung, die Rohre sind verstopft, dadurch werden Kakerlaken angezogen. Ja, die Tiere, auf Teneriffa sehr verbreitet, gibt es umsonst. Sie kriechen aus der Kanalisation. Längst hat die Polizei vor den Drogenhändlern, fliegenden Breitling-Fake Verkäufern kapituliert. 

 

 

 

Las Galletas, kasaan media, 2019

 

Nächtlicher Klingelterror betrunkener Briten

Da wird schon mal in den Vorgarten uriniert, Briten machen sich daraus nicht viel. Zu fürchten haben sie nicht, der Brexit gibt ihnen, wie sie sternhagelvoll schwadronieren, das Recht in den Vorgarten zu urinieren, wann immer sie es wollen. Dabei rufen sie bezeichnender Weise "Theresa! Theresa!" mitten in der Nacht. Die Costa del Silencio ist etwas wie eine soziale No Go Area geworden. Wir versuchen den zuständigen Referenten der EU in Brüssel zu erreichen, dort zeigt man sich tief betroffen über die Zustände. Man will unverzüglich die Regionalregierung in  Santa Cruz über die Umstände informieren, in Bezug auf die NoGo Situation. Ein besonders schlimmes Restaurant ist Bolle.

 

Der Kellner frech, die Preise von der unstillbaren Gier gezeichnet. In einer der Partymeilen. Der Sangria ist eine Beleidigung für das spanische Getränk. Das Glas kostet fünf Euro und schmeckt nach Abwaschwasser.

 

Alles in Allem ist die Costa del Silencio sehr heruntergekommen.

 

Trümmerwüste, Costa del Silencio, kasaan media, 2019

Kapitaler Konstruktionsfehler- im Peugeot 3008

Mu, das Mietkonzept von Peugeot soll eigentlich Käufer anlocken.

Einfach zu handhaben ist das Konzept ja. Das Fahrzeug allerdings nicht. Was sich jedoch in dem Vermietungskonzept abspielt, ist eine Schande für den Großkonzern Peugeot. Wer mit den Tücken und Fallen zu hatte, möchte kein Auto mehr bei Peugeot kaufen, auch keines mehr leihen.

Mu ist das unfreundlichste Kundenkonzept Deutschlands.

Beschimpfungen aus dem Callcenter inklusive. Ein schlecht geschulter Telefonist beschimpft und beleidigt die Kundschaft. Service ist ihm egal, er verhöhnt die, die bei Assistance um Hilfe ersuchen. Ob der Kunde noch nicht begriffen hätte, dass er das Geld für nichts einzahlen dürfte. Er sollte es wie Lotto sehen, verloren, weil nicht die richtigen Kugeln fielen, dann wurde der Callcenteragent ausfällig. Die Nummer führt ins Nichts, kein Anschluss unter dieser Nummer. Schuld ist natürlich, wie könnte es anders sein, der Kunde.

Dann gerät der Kunde in einer Werkstatt doch noch an einen freundlichen Servicemitarbeiter, der den 3008 verleiht, zunächst ein wunderschön anzusehendes französisches Kraftbündel. Ein etwa 2000 km gelaufener Vorführwagen von dem französischen Fahrzeugbauer enttäuscht völlig. Das Auto wirkt wie ein billig verarbeitetes Spielzeug, das die Erwartungen, die an das futuristische Design gestellt werden, nicht erfüllt.

Wer größer als 1,70 Meter ist, hat Schwierigkeiten den Cruisecontrol zu sehen, geschweige denn im „Blindflug“ zu bedienen. Der Peugeot 3008 ist sehr seitenwindempfindlich, der Verbrauch zu hoch während der 900 km Testfahrt etwas mehr als 12,9 Liter (!) Superbenzin über 100 km bei defensiver Fahrweise. Nie über 120 km/h. Der Wagen ist kurvensicher, verfügt über zu viel elektronischen Schnickschnack, der behindert. Ein Display, auf dem die Geschwindigkeit nochmals digital angezeigt wird, reflektiert in der Sonne.

Es irritiert beim Fahren, auch nach Tagen. Plötzlich, auf einer Kreuzung in Eimsbüttel, mitten in Hamburg, steht der Wagen. Nichts rührt sich mehr, nur noch der orange Kasten, der über den Motorschaden informiert. Da hilft nur noch schieben. Nach einigen Minuten, der Überlegung den ADAC zu rufen, springt er wieder an. Danach läuft oder vielmehr steht das Fahrzeug nur noch im sogenannten Notprogramm.

Auch der als Ersatz gegebene manuelle Bruder des 3008 kann nicht überzeugen, ihm stehen gleiche Konstruktionsmängel wie seinem automatischen Bruder zu. Der Kunde traut sich mit dem schaltgetriebenen Wagen nicht mehr zu fahren, zu sehr fürchte er, dass auch dieser plötzlich stehenbleiben könnte. Ein paar Tage später klingelt das Telefon, ein unverschämter Verkäufer verlangt von dem entnervten und völlig verdutzten Kunden, dass er ihm eine Viertelstunde gebe, um ihm zu dem Erwerb eines Neuwagens der Firma Peugeot zu gratulieren. Als er ihm sagt, dass er keinen Wagen erworben habe, heißt es, dass Unterlagen niemals falsch wären, und wenn es so wäre, dann „Hopp-Hopp“ zur Unterschrift, damit er seinen Traumwagen erhalte.

Der Kunde legt nur noch auf. Niemand meldet sich, warum auch? Der Kunde schreibt etliche E-Mails an Peugeot, um die verbliebenen 150 Euro zurückzuerhalten. Einmal spricht er noch mit der Hotline, mit einem netten Herrn, der verspricht, sich darum zu kümmern. Es meldet sich niemand mehr. Irgendwann, in diesen Tagen, schreibt der Kunde die 150 Euro als Lehrgeld ab. Drei Wochen später scheidet er aus mu aus. Sechs Wochen danach erhält er die 150 Euro.

Das Kaisenhaus- Urgroßvater der "Tiny House" Bewegung

Rückblick: 2010 schien alles einfacher, jedoch, der erste Unmut kam auf. Die Bürger ließen sich nicht mehr viel gefallen und übten scharfe Kritik an den Verwaltungen. Der Artikel ist heute aktueller denn je, weil offensichtlich durch die Flüchtlingskrise, eine weitere Verschärfung der Wohnungsnot eintrat. Es wird Zeit alte Konzepte wiederzubeleben, und diese nicht nur mit einem neuen Namen zu versehen. Die Idee An den unvergessenen, charismatischen SPD-Mann Wilhelm Kaisen, der nach dem 2. Weltkrieg der erste Bürgermeister einer eher vollkommenen, trostlosen Trüm-merwüste wurde, erinnert sich heute fast noch jedes Kind in Bremen. Als alles nach dem verlorenen Krieg eine Mondlandschaft war, die Hansestadt unter alliierter, amerikanischer Besatzung stand, von allen Seiten unzählige Flüchtlinge nach Bremen kamen, entstanden die, nach dem Politiker benannten, kleinen, in Gärten verwunschenen, Häuser. Die sich innerhalb des Stadtgebietes streckenden Siedlungen, in einem ehemals urbanen, jedoch über Jahre im Krieg, zerstörten Ballungsraums. Diese so genannten „Kaisenhäuser“ wurden im Laufe der Jahre zu erbärmlichen, schäbigen Zankäpfeln, zu ungemeinen Spekulationsobjekten zwischen den Besitzern der ratlosen und starren Politik und den allgegenwärtigen Finanzhasardeuren. Hier machen die Bremer, in unmittelbarer Nähe zur Stadt, relaxenden Kurzurlaub vom Alltag. Fahren raus an den weitflächigen, von dichtem Waldbestand umwachsenen, Unisee. Sitzen unter knorrigen, alten Apfelbäumen, die ihnen an sonnigen Tagen kühlenden Schatten spenden, an Ufer besäumenden, wild wuchernden Brombeerbüschen. Nunmehr aber entwickelt sich aus der ehemaligen Oase der Ruhe und Rast, ein ständig schwelender und gärender Streit. Vereinsmeiereien in den Kleingartenvereinen war man seit Jahrzehnten gewöhnt, jedoch, die Arbeit der Lobbyisten toppt alles, was bislang da war. Kaisenhäuser sind der Vorläufer der "Tiny House" Bewegung. Zwischen dem schmalen, unebenen und nur mit verblasstem Schotter bewehrten Akazienweg und dem Schneeglöckchenweg am Waller Fleet, in all den einst liebevoll angelegten Gärten, spielt sich mittlerweile der politisch gewollte Verfall einer ganzen Epoche, eines gesamten sozialen Gefüges ab.

 

Was nach dem Krieg, in den Jahren 1945 bis 1951, Abertausenden von Flüchtlingen, die aus dem Osten und anderen Gebieten nach Bremen strebten, assimilierte, als Heimat diente, in der kriegsverlorenen Gesellschaft der heimkehrenden Soldaten, der Ausgebombten, als ein reines Wohngebiet mit funktionierender Infrastruktur ent-stand, wurde im Laufe der Jahre dem völligen, endlichen Ruin preisgegeben.

 

 Ungeheurer Frust

Einen heilsamen, einigenden Mittelweg gab und gibt es nicht. Diesen sollte und soll es nicht geben. Also wurde, wie schon so oft ein einseitiger, von vielen, als erzwungen verstandener Kompromiss, der des „Abwohnens der Generationen “, geschlossen. Die Kaisenhäuser wurden vom reflexartig reagierenden Verwaltungsapparat auf das Niveau einer Gartenlaube reduziert. Einer der Freizeitgärtner aus den neuen, nur noch höchstens noch 25 qm großen Gartenhäuschen ruft uns über den Zaun zu, hebt dabei wütend die Harke in seiner rechten Hand. Er saugt an seiner Zigarre, denkt einen Moment nach. „Es ist eine Schande, was hier gemacht wird. So denken alle hier, nur niemand sagt was, weil alle Angst haben, dass sie die Nächsten sind, deren Häuser die Bagger platt machen!“ Hinter den wilden, über Jahre hoch gewachsenem Gestrüpp, rankenden Sträuchern vor einem, an der folgenden Straße verlaufenden, breiten Fleet wurden. Viele Gärten sind schon bereinigt. Einige verlassene Häuser in dem Gebiet abgerissen, andere wurden zu einem elementaren, latenten Sicherheitsrisiko. Die spätere Begründung für den Abriss wurde gleich geschaffen. „Im letzten Jahr entzündete sich, unbemerkt, ein seit Jahren leer stehendes Haus, in dem wild Müll abgeladen wurde, selbstständig. Es brannte. Wenn Kinder hier spielen und nicht beaufsichtigt werden, ist das Risiko, dass sie in ehemalige Sickergruben fallen, immens “, klagt eine junge Frau, Mutter von zwei Mädchen, nur einen Weg weiter. „Die Siedlung verkommt, wie all die anderen, zusehends. Da geht es nur um das widerliche Geschacher von einigen, die daraus Gewerbefläche machen wollen!“ Dann meint sie nachdenklich: „Die meisten verlassenen Häuschen wurden noch nicht beseitigt, weil die Abrisskosten viel zu hoch sind! Das ist eine Schande für Bremen. Ich bin in einem Kaisenhaus aufgewachsen,“ fügt sie nach einem Augenblick noch hinzu: „Von Ökologie kann ja wohl hier nicht mehr die Rede sein, hier stehen täglich mehr Schrotthaufen herum. Das ganze Gelände ist eine wilde Müllkippe geworden, seitdem alles bereinigt wird!" Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße parken abgemeldete Fahrzeuge, Schutt- und Müllhaufen türmen sich meterhoch auf. Ein chaotisches Gewirr an losen Drähten und stählernen Kabeln und korrodierten Trägern ranken sich daraus. „Ich will ja der Politik nicht sagen, dass sie erneut versagt, das hat sowieso keinen Sinn mehr“, winkt einer ab. „Sondern mir geht es um die tausenden von Menschen, Familien mit Kindern, die unter der allgemeinen Armutsgrenze leben. In Zeiten, wo Deutschland einen, wie auch immer gearteten, unheiligen Krieg am Hindukusch führt, ist es essentiell, armen Familien mit Kindern, erneut ein Stück dauerhaften Glücks in den Grenzen, dieser doch einmal so schön gewachsenen Siedlung zu ermöglichen!“

Zukunft offen

Wir gehen weiter, den mit schon herbstlich gefärbtem Laub übersäten Weg, bis zur folgenden Trasse. Tatsächlich gibt eine Menge verlassener Grundstücke, hier und da ein ausgebrannter Wohnwagen, ein zusammengebrochenes Dach. Nur noch Ratten finden in den schwarz verschimmelten Gemäuern ungestört Platz. Dort wieder, ein schon verrosteter, alter Wagen, dessen Entsorgung in diesen Tagen zu teuer wurde, dessen Reifen im Laufe der endlosen Standzeit porös geworden sind.

 

Dabei war die Idee der Kaisenhäuser eine der besten der Jahre nach dem Krieg. Heute heißt es nur Tiny House.

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