Am Morgen auf dem Planeten Corona

Krise rund um den Globus

Die Corona- Krise hat die ganze Welt erfasst. Vielerorts ist das öffentliche Leben komplett zum Stillstand gekommen. Man fragt sich, wie es soweit kommen konnte. Es scheint, als hätte die Zivilisation ihre Ziele aus den Augen verloren. Überall geht Angst um, auch an dem Virus zu erkranken. Weitgehend werden die Sicherheitsmaßnahmen der jeweiligen lokalen Behörden eingehalten. Auf der norwegischen Halbinsel Frosta, dem Epizentrum in Norwegen, sinken die Zahlen durch den Lockdown. Im Kleinen macht es Hoffnung für die Welt

In Trumpistan

Trump bepöbelt die großen US-Autoproduzenten regelrecht mit seinen Vorstellungen, was sie zu produzieren hätten oder nicht. Er "schreit" buchstäblich auf twitter. Als der ernstaussehende Kriegsherr im Designeranzug. Dabei zeigt sich wieder, dass er unfähig ist, mit der Krise umzugehen. Geld heilt alles, denkt sich der Seelenkrämer Trump und unterschreibt am Nachmittag ein Förderprogramm über 2 Billionen US $ für die Helikopter-Wirtschaft der USA bis zu den Wahlen. Die eigentlichen Probleme hat er intellektuell überhaupt nicht verstanden. Doch zeigt die Krise, dass Typen wie Trump ausgedient haben, nicht weil sie eigentlich den Sinn der Krise nicht begriffen haben, sondern weil diese seltsamen Charaktere sich noch mit der Krise in Szene setzen. Die Krise als eine Art große Veranstaltung verstehen, die ihren Launen und ihrem stupiden Nationalismus dienen. Trump versucht sich mit einer Art Wahlkampfveranstaltung. 

Lächerlich ist geradezu das Theater zwischen den Vereinigten Staaten und  China, die sich gegenseitig bezichtigen, irgendwie an der Pandemie schuld zu sein. Die USA, dass China die Krise versuchte im vergangenen Jahr zu vertuschen. Nachvollziehbar ist das alles nicht. Auf der anderen Seite beschimpft ein einflussreicher Funktionär die USA, die Seuche in die chinesische Metropole Wuhan gebracht zu haben. Es zeigt die Unfähigkeit beider Staaten, mit den wahren Problemen der Menschheit umzugehen. Ein Sündenbock wird für die Situation gesucht. 

Da Trump die Situation am Anfang völlig unterschätzt hat, zeigt er sich jetzt noch hilfloser und aggressiver.

 

Die Welt

In Südafrika hat in der vergangenen Woche ein nationaler Lockdown begonnen, wie auch in Indien steht das Leben vollkommen still.

Die Bilder und Beiträge der prügelnden Polizei in Indien sind ohne Beispiel: 

 

Andernorts, in Kenia, zeigt sich die Unreife des ganzen Systems in der Krise:

Afrika könnte durch seine geografische und infrastrukturelle Lage zu einer zweiten Welle von Corona in Europa führen. Man will überhaupt nicht darüber nachdenken, was geschieht, wenn das Virus in den Flüchtlingslagern ausbricht und quasi wieder nach Europa importiert wird.

 

Mit Sicherheit wird es zu einer weltweiten Wirtschaftskrise kommen. Diesen Umstand kann sich jeder ausrechnen, dass nicht ganze Volkswirtschaften über Monate weltweit brachliegen können. Aber sollte man diese Krise nicht als Chance verstehen, grundsätzliche Dinge zu verändern? Es hilft nicht mehr Geld in die Wirtschaft zu stecken- an der Struktur arm und reich muss sich etwas ändern. 

Schockierende Parallelen

In Frankreich ging in dieser Woche das Schreckenswort aus den Kriegszeiten um. "Triage", es heißt soviel wie Auslese. Normalerweise wird es bei Kaffee oder anderem verwandt. 

 

Eigentlich heißt es nichts anderes, als dass die Ärzte entscheiden, wer noch eine Möglichkeit des Überlebens hat. Diese Patienten werden dann durch die moderne Medizin gefördert. Die anderen werden möglichst schmerzfrei und sanft in den Tod entlassen. Die Mediziner der Uni in Tübingen beschrieben das so: "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln" Schrecklich, wenn man darüber nachdenken soll, dass man ja selbst durch das Virus in die Situation kommen kann, dass Ärzte entscheiden müssen, ob man lebensfähig ist. Auf dem Schlachtfeld in den Sanitätszelten mag das während des I. und II. Weltkrieges eine zum Teil menschenverachtende Alternative gewesen sein, aber doch nicht in modernen Zeiten, in Europa. Nun werden Kranke aus Frankreich in Krankenhäuser nach Deutschland geflogen. 

 

Wounded Triage France WWI.jpg
Von Otis Historical Archives Nat'l Museum of Health & Medicine - originally posted to Flickr as Reeve017413, CC BY 2.0, Link

Eher beiläufig wird an diesem Morgen in der Bundesrepublik Deutschland erwähnt, dass der Kanzleramtsminister Braun klar gestellt hat, dass die Maßnahmen bis zum 20. April beibehalten werden. Wahrscheinlich ist es anhand der explodierenden Infektionszahlen besser so. Er sollte besser mal nachdenken, wie die Pflegekräfte, statt der Aufforderung zu kollektivem "Klatschhasenverhalten", wirklich entlastet werden. Nicht nur mit Geld. 

 

Nebenbei erwähnt:

"Unsere Solidarität gegen Eure Isolation"

 

Die linke Szene hält nichts davon ab, selbst während einer nationalen Krise, weitere Anschlägen zu begehen.

Im Gegenteil, es wurden einigen Ortes Fahrzeuge angezündet und somit weiter die Angst geschürt. Eigentlich ist die linke, wie die rechte gewaltbereite Szene ein Problem, das unmittelbar nach der Krise einmal eine Klärung finden muss, weil die Gewalt mittlerweile Ausmaße annimmt, die sich durch nichts mehr rechtfertigen lässt. Gewalt ohnehin nicht.

Unter dem Deckmantel gegen den Kapitalismus anzutreten, lässt sich das Verhalten der Drahtzieher dieser Szenen schon lange nicht mehr rechtfertigen. Radikale aller Couleur kann man getrost als einen weiteren Virus sehen. 

In Italien ist die Situation vollkommen außer Kontrolle geraten. Schon versucht man zu erklären, warum es gerade in Italien so ist.

Erstaunlich war, dass man jetzt schon lesen konnte, dass ca. 400 Personen Tirol verklagen wollen, weil in Ischgl beim Après-Ski der Virus übertragen wurde. Wieder wird ein Sündenbock gesucht. Viren und Bakterien sind allgemeines Lebensrisiko. 

 

 

Tote Hose auf  St. Pauli 

Haltestelle Reeperbahn, tt/kasaanmedia, 2020

 

Dort, wo gewöhnlicherweise jede Stunde tausende von Menschen durchkommen, ist derzeit nichts los.

Die Reeperbahn ist nicht mehr das Zentrum des Vergnügens, alles ist geschlossen. Hier stehen Züge der Hamburger Hochbahn, wo normalerweise im Minutentakt Bahnen einfahren und wieder abfahren. Auf Facebook wird man darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Hamburger Obdachlosen, die auf der Reeperbahn gewöhnlich ihr Quartier haben, in einer sehr schwierigen Situation befinden. Es gibt Hilfe durch private Initiativen. Der Senat  wollte nichts unternehmen,wie man aus einem weiteren Eintrag entnehmen kann.

In schwierigen Zeiten suchen auch in Deutschland bestimmte rechte Kräfte nach Sündenböcken, diesmal werden die Genderstudien für diese Zwecke missbraucht, wie ein Tweet beweist, den die sogenannte "Werteunion" absetzte. Hass gegen Menschen zu schüren, das Unterfangen so subtil wie möglich zu gestalten, können die Operateure des rechten Spektrums bestens: 

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SARS Covid19 und die Folgen - Wir bleiben zuhause und üben uns in Social Distancing

Realitätsverlust- tatsächlich geht es um Leben und Tod. Was daran für einige Zeitgenossen so schwer zu verstehen ist, kann niemand nachvollziehen. 

Nachdem sich fast ganz Europa in einer vom Coronavirus geprägten Ausgangsbeschränkung befindet, gibt es augenscheinlich immer noch Leute, die meinen, sie müssten größere Partys feiern, um im Gespräch zu bleiben. In dieser Beziehung kennt der Wahnsinn keine Grenzen.

Wer nicht zuhause bleibt, macht sich gegebenenfalls zum Mörder seines Nächsten. Niemand hat diese Absicht. Aber schlichte Ignoranz und Dummheit führen zu sogenannten Corona-Parties.

Wie können sich Gruppen zusammenrotten, um Parties zu feiern, während anderenorts an dem Virus, den sie verbreiten, Menschen regelrecht verrecken?

Die Generation der Spaßgesellschaft hat den Boden zur Realität verloren. Das ist kein Film bei einem Kabelsender, sondern die schiere Realität. Diese Realität ist ungleich grausamer, als das hohle Geschwafel eines spätpubertierenden 23-Jährigen, der meint, dass er oder seine direkte Umwelt immun gegen SARS Covid 19 sei. Auch junge Menschen werden von der Lungenseuche befallen. Und sterben. 

Der Staat droht mit Strafen. Die Frage bleibt, wie man Menschen bestrafen kann, die die Notwendigkeit in einer solchen biblischen Krise nicht verstehen. Das Risiko des permanenten Virusbefalls bis zur vermeintlichen Herdenimmunität, nach der Durchseuchung von geschätzten 70 % der Bevölkerung, ist ziemlich hoch. Corona, das sollte selbst der letzte verstanden haben, ist keine Biersorte, die man mal schnell einschenken und austrinken kann. Von Corona werden alle lange etwas haben. 

Eine Ausgangsbeschränkung legt Europa in seinem Verständnis von Freiheit und Drang nach anderen Ufern sicherlich nicht fest, um, wie es in den sozialen Netzwerken zu lesen war, eine Diktatur zu errichten.

Ganz einfach: Das Gesundheitssystem ist jetzt schon an den Grenzen des Machbaren angekommen.  Es gibt nur eine bestimmte Anzahl an Beatmungsgeräten, die für die Patienten zur Verfügung stehen. Ein Dank sei denen mit höchstem Respekt gezollt, die ihr eigenes Leben gefährden, um die Patienten zu heilen. Auch den Kassiererinnen an den zahllosen Kassen, die eigentlich das Leben der Menschen ermöglichen, stehen an vorderster Front gegen das Virus, das auch sie jederzeit befallen kann.

In diesem Zusammenhang ist das ausgereizt, was Ärzte und Pflegepersonal in der Lage sind zu geben. 

Nicht nur in Spanien und Italien ist die Lage dramatisch. In  Madrid und dem Corona- Hotspot Bergamo zeichnet sich ein Drama ungeahnten Ausmaßes ab. Die Welt ist mit einem Virus, vor dem Jahre, Jahrzehnte gewarnt wurde, komplett überfordert. Es hilft nicht, die Augen vor dem Leid der Kranken und derjenigen zu verschließen, die die unmittelbaren Folgen der täglich schwelenden Corona-Krise bekämpfen müssen. Die Bilder der Militär- Lastwagen, die die Leichen wegfahren, gehört wahrscheinlich zu den Symptomen der Sorglosigkeit, die die Welt sich nunmehr selbst zuzuschreiben hat. Wenn es auch bis ins Mark erschüttert, was sich quasi vor den Augen der Weltöffentlichkeit in  extremer Gnadenlosigkeit abspielt. Wie man später der demoralisierten Bevölkerung in naher Zukunft helfen kann, werden auch die Experten nicht sagen können. Der Vergleich mit der Pest, den Pocken, mit Cholora oder Typhus hinkt. Die moderne Medizin wird einen Weg finden. Es ist wahrscheinlich, weil die Welt über den SARS -Virus seit mehr als einer Dekade Bescheid wusste. Damals und in der Zeit danach war SARS weit weg. Es wurde vor diesem pandemischen Virus nicht nur einmal gewarnt, sondern in vielen Versammlungen und Aufforderungen der WHO, der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen.

Toilettenpapier-Hamsterer

Der gewöhnliche Homo sapiens konnte sich viel vorstellen, vor der Krise. Dass einmal in einer der führenden Industrienationen dieser Welt, Toilettenpapier gehamstert würde, als würde es kein Morgen geben, entspricht dem Zeitgeist. Dass es deswegen zu Rangeleien und regelrechten Auseinandersetzungen an der Ladenkasse kam, verschlägt dem Normalbürger die Sprache. Nudeln und Reis, Kartoffeln und Fleisch könnte jeder nachvollziehen, wenn der Vorrat in unsicheren Zeiten ein wenig größer ausfallen muss. Bei einigen Zeitgenossen scheint ein chronisches Misstrauen gegenüber den Aussagen des Staates in Bezug auf die Versorgungslage zu bestehen. 

Nochmals, diese Sorge ist unbegründet, weil die Bundesregierung seit Jahrzehnten über eine strategische Reserve verfügt. 

Donald Trump - der apokalyptische Fake News-Reiter aus dem Wilden Westen

 

Donald Trump, der selbsternannte Macher lernt das erste Mal, dass man mit Geld eine Krise nicht heilen kann. Nun fühlt er sich noch als Kriegsherr. Mit Malariamitteln. Trump denkt zunächst an den pekunären Aspekt der Situation und nicht an die Menschen, das Leid und die möglichen Folgen. Seine Intension ist die Gewinnmaximierung. 

Das  martialische Benehmen eines Unkundigen ist auf jeden Fall Trumps persönlicher Gau.

Angela Merkel drückte es in ihrer Fernsehansprache anders aus: die schwerste Krise seit dem 2. Weltkrieg. Auch den 2. Weltkrieg oder dessen Ende mit dem unsichtbaren Feind Covid 2019 zu vergleichen, ist der Situation geschuldet.

Auch Politiker sind nur Menschen, Populisten entlarven sich durch den Virus als komplett unfähige Hampelmänner ihres eigenen Systems, das sie sich in völliger Unkenntnis von Kompetenz und politischer Verblendung, wie Boris Johnson in England, geschaffen haben. Die Bevölkerung muss eine absolute Katastrophe fürchten. 

Man könnte versucht sein, Trump als den apokalyptischen Reiter zu verstehen, wenn er dann mit seinen neuen Konzepten über Helikoptergeld jedem Amerikaner einen 1000 $ Schein schenken will, und dem  Freund Kim Jong-un, Bruder im Geiste und auch Cheeseburger-Liebhaber, noch einen netten Brief über doch die Freundschaft zwischen ihm und dem nordkoreanischen Diktator  übersendet. Derzeit werden aber andere Dinge von dem  Machthaber Washingtons,  als die guten Beziehungen zu Nordkorea zu betonen, verlangt. Aber selbst die Schwester Kims, Kim yo un musste betonen, dass Trump die Freundschaft zu ihrem Bruder erhalten möchte, um wieder auf sich aufmerksam zu machen. 

Martialische Sprache

Auch der französische Staatspräsident Emmanuel Macron bediente sich dieser Vergleiche, Frankreich sei im Krieg gegen das Virus - das Coronavirus.  Währenddessen werden Feldlazarette in Frankreich aufgebaut und Baden-Württemberg nimmt Kranke aus Frankreichs völlig überlasteten Gesundheitssystem auf. 

Die spröden Apparate Europas gewinnen an Fahrt. Man weiß manchmal nicht mehr, vor was man mehr Angst haben soll, vor dem Virus oder der folgenden Wirtschaftskrise, die einmal mehr jede Furcht vor dem Auseinanderbrechen des Wirtschaftsgefüges Europas bedient.Wahnsinn bekommt eine Kontur. 

Schreckensbotschafter

Wie in jeder Krise kommen die Schreckensbotschafter mit irgendwelchen Nachrichten, über die die Welt nur noch staunen kann: geheime Labore  - Verschwörung durch Kriminelle in China, gegenseitige Schuldzuweisungen. China bezichtigte die USA, den Virus durch irgendwelche Angehörigen der Armee ins Land gebracht zu haben. Die USA und zahlreiche andere westliche Nationen rügten öffentlich den Unwillen der Volksrepublik China, am Anfang des Ausbruch in Wuhan das Virus komplett unterschätzt zu haben und mit den Methoden eines totalitären Regimes die Nachricht vom "Chinesischen Virus" unterdrückt zu haben.

Da fragt man sich, ob die Zahlen aus China stimmen oder ob die Seuche nur ihren Standort wechselte. 

Kriminelle Seilschaften in China wollen an der Krise verdient haben.  Es sind Vorwürfe, die kaum zu beweisen sind. Die aber auch nicht zu entkräften sind. In Nordkorea soll es  keine Erkrankungen bislang geben, was sich niemand mehr vorstellen kann. Genosse Kim hatte sogar Muße, einen weiteren Raketentest durch das Fernrohr zu beobachten und sich seiner liebsten Beschäftigung zu widmen, dem Kriegspiel. In den nordkoreanischen Medien kann man nichts entnehmen, was auf Infektionen hinweist. Angeblich hätten die gute Zusammenarbeit zwischen dem Regime in Pjöngjang und Peking am Anfang der Krise dazu beigetragen, dass das  Hunger- und Raketenparadies Nordkorea von dem kapitalistischen Virus verschont bleibt.

Doch die größte Krise steht der Welt erst bevor, wenn in Afrika das Virus sich seine Bahnen bricht und ganze Landstriche entvölkern wird. Der derzeitige Hotspot ist Südafrika und hier vor Ort wurde das Gesundheitssystem durch ein korruptes Regime zerstört. Durch die vielen Flüchtlinge in Südafrika, die drängende Enge in den Squatterquartieren wird sich das Virus ungehindert vermehren können. 

Auch hier hilft nur das Social Distancing und das uneingeschränkte Einhalten der Ausgangssperren. 

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Neues von der Bande von Brabant

Update am 17.06.2020
 
In den mysteriösesten Fall der belgischen Kriminalgeschichte kommt nach 38 Jahren wieder Bewegung. Die Taten der Bande von Brabant sind hinreichend in dem unteren Abschnitt des Artikels beschrieben. 
In diesem Zusammenhang fragt die belgische Polizei:
Wer ist dieser Mann?
 
Kann jemand zu diesem Mann Angaben machen?
 
Vielleicht auch im Zusammenhang mit paramilitärischen Gruppen in Südafrika (Transvaal) oder dem Kongo (Katanga) in den 1980er Jahren?
 
Diese Person hält auf dem Foto ein Doppelfunktionsgewehr (Pumpe / Halbauto) der italienischen Marke Franchi Typ Spas 12 - Kaliber 12.
 

Handout/Freigegeben auf Antrag von Frau Magistrat Michel in Charleroi

Wenn Sie diesen Mann erkennen, wenden Sie sich bitte dringend an die Ermittler unter der kostenlosen Telefonnummer 0800/30 300 oder aus dem Ausland 00 32 2 554.44.88 .
 
 
 
 

Update:

 17.12.2018

Wer erkennt diese Kennzeichen oder Fahrzeuge?

Tatfahrzeuge, Rijkswacht Belgie

Tatfahrzeuge, Rijkswacht Belgie

 

 

Wer erkennt diese Gegenstände, oder kennt jemanden in dessen Besitz diese Gegenstände sich befunden haben?

Schecks aus dem Delhaize van Aalst, gefunden in "large de Fauquez". Rijkswacht Belgie

Schecks aus dem Delhaize van Aalst, gefunden in "large de Fauquez". Rijkswacht Belgie

 

Schnelle, brutale Truppe, 28 Tote und Rosa Ballette

In der ersten Hälfte der 1980er Jahre wurde die Provinz Brabant von einer Gruppe von Räubern heimgesucht.

Bei Überfällen erbeuteten sie wenig Geld, jedoch, sie hinterließen 28 Tote und nach damaligen Schätzungen mehr als 20 Verletzte.

Das militärisch gezielte Vorgehen der Gruppe erschreckte schon damals, 1985, nach dem letzten Überfall auf einen Delhaize Supermarkt in Aalst. Bei der Tat erbeuteten die Phantome ein paar Tausend, damals noch gültige, Belgische Franc, hinterließen aber acht Tote und neun Verletzte.

Danach endete die Serie abrupt.

 

Die Fahnder vermuteten damals schon die Täter im Umfeld der eigenen Reihen, viele Spuren führten ins Nichts und zu der später enttarnten belgischen Gladio - Gruppe.
Auch in eine Art national und international arbeitenden Kinderschänder-Ring, der das Rosa Ballett genannt wurde. Der Hauptgenannte im Zusammenhang dieses Rosa Balletts, ein gewisser Brüssler Arzt, André Pinon, hatte sich Anfang der Jahrtausendwende nach Portugal abgesetzt. Er wurde im Rahmen seines Scheidungsverfahrens immer wieder in den Kontext mit Kindersex- und Drogenparties gebracht, die in den höchsten Kreisen der belgischen Gesellschaft stattfanden.

 

Anscheinend war auch die Verstrickung von der Bande von Brabant zu belgischen Rechtsradikalen offensichtlich, die in der Verbindung zwischen Paul Latinus, dem Chef der Westland New Post und einem ehemaligen südafrikanischen Polizisten mit belgischer Herkunft bestanden, Jean-Philippe van Engeland. Letzterer hatte sich 1982 nach Paraguay zu Stroessner abgesetzt.

 

 

 

Le geant oder der unsichtbare Riese

 

Etwas eigenartige Geschäftpartner

Auf der Rand Show im April 1987 in Johannesburg, in Südafrika, spielten sich eigenartige Dinge ab. Nicht nur die geschäftliche Flaute, aufgrund der internationalen Sanktionen, die man umgehen konnte, indem man mit dem Berater einer Firma von den Seychellen konferierte, sondern auch sonst.

Es lief nichts mehr auf der ehemals florierenden Messe in der südafrikanischen Metropole. Allenfalls das Bier in Strömen.

In Südafrikas Alltag war man in der Realität der UN-Sanktionen angekommen.

 

 

Zartbitter - Pralinen mit Füllung

Zwei Belgier, die nicht nur Zartbitter-Pralinen an den Ständen naschten, sondern sonst auch gerne im Söldner-Business verhaftet waren,  offerierten ihre Dienste auf der Messe, nebst Maschinen und Hydraulik, die eigentlich in Waver in Brabant lebten, plauschten beim Castle Lager am langen Büffet des Holiday Inns in Johannesburgs Innenstadt am liebsten über die Bande, die Belgien zu dem Zeitpunkt immer noch in Atem hielt.

Sie wussten über die Bande von Brabant schlicht alles und waren mit van Engeland, eigenem Bekunden nach, befreundet. Zuerst dachte der deutsche Geschäftsmann, er wäre Spinnern aufgesessen, um seine Hydraulik zu verkaufen. Schnell wurde klar, die beiden Brabanter wussten erheblich mehr als die belgische Presse.

Abends, in der Bar im 10. Stock des Hotels in Johannesburg, bekundeten sie, dass die Gangster, die harmlose Passanten und Supermarktbesucher gerichtet hatten, aus den Reihen der Polizei kamen. Das hatten sie angeblich von ihrem Freund erfahren, dem sehr weit rechts, mit der mittlerweile aufgelösten Westland New Post, sympathisierenden van Engeland. Latinus war seit April 1984 verstorben. Dahin führte auch die Spur der Bande von Brabant in späteren Ermittlungen.

 

Im August 1987 wollten sich die drei Verhandlungspartner wieder treffen, diesmal in Wavre bei Brüssel in Belgien. Es ging um Hydraulikanlagen für Stauwehre.

Bei dem ersten Treffen klappte dies auch vorzüglich, und der mögliche Gewinn für die kleine Firma in Deutschland, ließ ihn nach der Grillparty mit den freundlichen Belgiern und deren Freunden zum nächsten Termin anreisen. Wieder nach Waver.
Es war Sommer 1987.

Doch, zu allem Übel wohnte in dem Haus nun ein Ehepaar, das aus dem Kongo heimgekehrt war, und sich auf all das Vorgetragene keinen Reim machen konnte. Doch der deutsche Geschäftsmann hatte Pech, seine belgischen Geschäftspartner schienen sich in Luft aufgelöst zu haben.
Unter der Telefonnummer meldete sich das bekannte Ehepaar aus Wavre. Die hatten schon die Polizei informiert und Anzeige wegen Einbruch erstattet.

 

Unverrichteter Dinge musste er wieder abreisen. Er hörte nie wieder etwas von den ominösen Geschäftspartnern und wunderte sich, wie es möglich war, dass die Geschäftspartner über die wahren Täter schon vor Jahren Bescheid wussten.

Die Episode brachte der deutsche Geschäftsmann, der sein Missgeschick auf jeder Party zum Besten gab, erst Jahre später mit den damaligen Ereignissen in Verbindung.

Neue Erkenntnisse

Vor zwei Jahren, 2015, soll dem Sterbebett einer der damals Tatbeteiligten "Le geant" über seine Morde berichtet haben und dieser geständige Mann war der lange gesuchte Riese. Pikant daran, der Riese war ein ehemaliger Elite-Polizist.

Gab es Verbindungen zwischen Jean Michel Nihoul und der Bande von Brabant?
Gab es das Rosa Ballett wirklich und waren die Überfalle, die von der Bande von Brabant inszeniert wurden, nur der Auftakt einer ganzen Serie von Taten, die folgten?

 

 

52 Mädchen verschwanden in dieser Zeit spurlos, ohne dass den belgischen Behörden es möglich gewesen wäre, deren Schicksal nachhaltig zu klären.
Waren Dutroux und seine Mittäter, darunter seine Ex-Ehefrau, die Grundschullehrerin M. Martin, tatsächlich nur die Beschaffer für ein ganzes Netzwerk von Pädophilen? Im Fall Dutroux wurden zahlreiche Zeugen ermordet und Jean Michel Nihoul äußerte sich oft nebulös über seine Rolle in dem Fall Dutroux.
Zudem war er für Drogen zuständig, diese zu besorgen, was wieder auf das Rosa Ballett verweisen würde.
Die Spezial Polizeieinheit, in der verstorbene Riese tätig war, wird Gladio, dem Untergrundnetzwerk der NATO im Kalten Krieg zugerechnet.

 

Deckten Beamte aus dem belgischen Justizapparat das sogenannte Rosa Ballett, sowie die Spezialeinheit? Es würde beweisen, dass die belgische Öffentlichkeit mit ihrem Marsch 300.000 durch die Brüssler Innenstadt richtig lag, als es eine Fast-Revolte in Belgien gab. Damals, als die grausamen Morde nach den gezielten Verschleppungen der Mädchen aufgedeckt wurden.

Stehen Bandenmitglieder der Brabanter Gangster hinter dem Ableben der Zeugen im Dutroux Prozess?

Wenn man die Meinung, nicht die Gerüchte hört, die die einfachen Bürger in Nivelles mehr 30 Jahre nach den Taten vertreten, muss es so sein. 28 Tote sprechen eine eigene Sprache, die in dem Umfeld von Dutroux und der Bande von Brabant standen.

Das ist wahrscheinlich.

Dafür spricht auch, dass der ehemalige Ermittler Eddy Vos, der den Löwenanteil an den Ermittlungen gegen die Bande von Brabant trug, auf eigenen Wunsch um Versetzung bat und danach in erheblichster Form bedroht wurde.

Die Taten sind nach belgischem Gesetz mittlerweile verjährt, sollte man den verbliebenen Mitgliedern der Brabanter Räuber nicht nachweisen, dass sie auch in die Ermordung von Zeugen im Dutroux-Verfahren verwickelt waren. Die einzige Verbindung hierzu, sind die geheimen Rosa Ballette und eine Spur, dass die Räuber von Brabant angeblich auch Teilnehmer dieser "Veranstaltungen" erschossen, während sie die Märkte überfielen.
Nur dieser Umstand würde beweisen, dass Bande von Brabant sich nicht einfach, mir nichts, dir nichts auflöste, sondern noch bis jüngste Zeit aktiv war.

 

 

Am Hindukusch Nichts Neues, Cover, kasaan media publishers, 2016

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