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Zum Tag des Grundgesetzes sammeln sich S…

23-05-2021 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Zum Tag des Grundgesetzes sammeln sich Schwurbler in Berlin

Am Jahrestag des Inkrafttretens des Grundgesetzes, dem 23. Mai, sammeln sich die, die das Grundgesetz nur dazu verwenden, weitere Unruhe zu stiften. Diese Unruhe ist dem LAnd nicht mehr zuzumuten...

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Berlin heute

21-04-2021 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Berlin heute

Am heutigen Tag wird die Neuregelung des Infektionsschutzgesetz verabschiedet. In Berlin sammeln sich die, die noch nicht verstanden haben, dass eine Neuregelung während der Corona-Krise gefunden werden musste.  Von fünf...

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Rechte Schwurbler in Berlin sprechen von…

28-03-2021 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Rechte Schwurbler in Berlin sprechen von "Menschenversuchen"

Es geht immer noch hoch her in Berlin, nun mit Festnahmen:    Gut so! Nehmt die #covidioten alles fest! #Covidiotensindtoedlich #b2803 https://t.co/LCpDzoiEHr — Zocko (@El_Zocko87) March 28, 2021   Die Behauptungen der "Demonstrationsteilnehmer" werden immer...

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European News Agency

Weitere Suche nach der Identität der Isdal-Frau - Jugoslavijo, dobar dan 

Spuren im Nebel einer der mysteriösesten Morde der Nachkriegsgeschichte

Der Fall der Isdal-Frau wird spannender, als er zunächst, auch nach den neueren Untersuchungen der Staatsanwaltschaft in Bergen im Jahre 2016 wirkte. Klar wird, wenn man den Fall der Isdal-Frau aus der Distanz betrachtet, dass zahlreiche Unterlagen der polizeilichen Ermittlung aus diesen Tagen nicht den Weg in das Staatsarchiv in Bergen fanden. Diese Unterlagen scheinen bis heute zurückgehalten zu werden.

Der Grund ist recht einfach, die Erwerber gewisser Gegenstände müssten diese zwangsläufig an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgeben.  Andere Unterlagen, die in den Koffern der unbekannten Toten aufgefunden wurden, sind hingegen schon veröffentlicht worden. Wie die unselige Streichholzschachtel von dem Beate-Uhse-Versand. Warum das so ist oder war, lässt sich heute sicherlich nicht mehr feststellen. Der militärische Nachrichtendienst der Norweger bekleckerte sich sicherlich nicht mit Ruhm in diesen Tagen. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Isdal-Frau auch in Hamburg Aufenthalt hatte, ist sehr groß. Die deutschen Waren könnten aus dem Kepa / Karstadt in Hamburg stammen, die sich damals in Steinwurfweite des Bahnhofs befand. Im Sortiment waren die Gegenstände, die bei Isdal-Frau gefunden wurden, sicher. Zahlreiche Vorgeschichten und journalistische Recherchen können Sie hier finden. 

FOTO: POLITIET / STATSARKIVET I BERGEN

Es sind im Herbst 50 Jahre vergangen, dass Staatsanwalt Carl Halvor Aas an diesem nebligen November-Tag des Jahres 1970 die Ermittlungen übernahm.

 

 

Ausgeschlossen wurde ein angeblicher Selbstmord mit 60 Femenal Tabletten im Magen und einer Kohlenmonoxidvergiftung. Diese Tabletten gab es nicht in Norwegen.  Selbst die Ermittler glaubten nicht an den Suizid. 

Schon nach der Aussage des Fischers konnte man Zweifel über die Vollständigkeit der Akten haben. Diese Aussage steht nun in einem anderen Kontext. Es wurden in den Unterlagen der unbekannten Toten keinerlei Spionagewerkzeuge wie Minikameras etc. gefunden. Trotzdem wurde sie nach dem Treffen mit den beiden südländisch aussehenden Herren auf einem Waldweg kurz vor ihrem Tod, das von einem Zeugen beobachtet wurde, als Spionin gesehen. Der Code, den sie in ihren Tagebüchern verwendete, war ein einfacher und eher naiver Code. Schuhe und Deodorant aus Deutschland wiesen gleich auf eine Mitarbeiterin der Spionage hin. Zudem waren alle Schilder aus der Kleidung entfernt worden. 

Die Pinguin-Raketen werden in diesem Zusammenhang keine Rolle gespielt haben. Auch der später einvernommene Mitarbeiter des israelischen Mossad „Lillehammer-Affäre“ kannte den Namen nicht. Vielmehr ist der Besuch in dem Hotel Bristol in Trondheim interessant - als Vera Jarle aus Antwerpen vom 6. bis 8. November. Zuvor hatte sie unter dem Namen von Alexia Zarna-Merchez, geboren am 27.11.1943 in Ljubljana, im Hotel Neptun in Bergen vom 30.10.1970 - 06.11.1970 übernachtet. 

Die Spur führte laut der Sauerstoff- und Strontium-Isotopen-Analyse der Universität in Canberra auch in das damalige innerstaatliche Grenzgebiet zwischen Serbien und Kroatien. Auf eine gedachte Linie zwischen Užice und Sarajevo.     

 

 

FOTO: KART FRA PROF. JURIAN HOOGEWERFF/NATIONAL CENTRE FORENSIC STUDIES/UNIVERSITY OF CANBERRA 

Die Isdal-Frau gab nicht nur einmal an, dass sie Antiquitätenhändlerin war. Dieser Umstand scheint sich 50 Jahre nach dem Auffinden der Leiche im Isdal zu bewahrheiten. Dazu stehen die Aussage des italienischen Fotografen und die Hotelmeldung zur Verfügung. Sie reiste augenscheinlich immer wieder unter falschen Legenden, gab jedoch bei verschiedenen Gelegenheiten auch den Beruf als Verziererin an. Sie kannte sich hervorragend mit Porzellan aus, gab der italienische Fotograf Giovanni Trimboli zu Protokoll. Trimboli war eine zweifelhafte Gestalt, dem Verbindungen zur Mafia und Schmuggel lange nach seinem Tod nachgesagt wurden. Das Fotografieren wäre nur eine Tarnung gewesen.

Es ging um Kunstschmuggel aus dem ehemaligen Ostblock

Grenzübergang Helmstedt BRD/DDR 1969, kasaan media, 2020

Ostberlin hatte seit der Aktion Licht im Jahr 1962, in der alle seit dem Krieg nicht genutzten Schließfächer in Banken von Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit geöffnet wurden, die sich nach dem Krieg nicht mehr gemeldet hatten,

Die devisenklamme DDR brauchte Geld. Diese Aktion Licht brachte ihr mehr als 4 Millionen DM zur damaligen Zeit. Darunter zahllose Kunstgegenstände, die in aller Herren Länder geschmuggelt wurden.

Besonders wertvolle Stücke (Gemälde, Schmuck, Antiquitäten, etc.) wurden demnach den Besitzern in den jeweiligen Ländern durch Kuriere übergeben. Erst im Februar 1973 wurde in Ostberlin die KuA GmbH (Kunst und Antiquitäten GmbH) gegründet. Diese setzte noch bis lange in die 1980er Jahre „Verkäufer" via dem ehemaligen Jugoslawien ein.   Vor Jahren war schon eine Spur zu einem Kunstmaler offenbar geworden, der damals in Norwegen und im Süden Frankreich lebte. Ein gewisser Kjell Varvin zu dem nun die Fährte der Isdal-Frau, auch in anderem Zusammenhang, führte.

 

Riksarkivet (National Archives of Norway) from Oslo, Norway - Vidkun Quisling og hans kone Maria.

Wahrscheinlich hatten die Schergen bei der Operation Licht Jahre zuvor Anhaltspunkte zum sagenhaften Kunstschatz des Vikun Quisling aufgefunden. Quisling, dessen Name heute noch für die größte Schande Norwegens steht, war der Statthalter der Nazis in Norwegen und hatte seit Ende der 1930er Jahre zusammen mit seiner russischen Gattin eine riesige Kunstsammlung aufgebaut, die nach dem Krieg zum Teil im Osten Deutschlands verschwand.

 

 2. Teil Die Schmuggler von Titos Gnaden

 

 

 

 

 

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Neues von der unbekannten Toten im Plaza Hotel in Oslo - Jennifer Fergate

 

Unheimlicher Sachverhalt

Am 3. Juni 1995, einem Samstag, ging gegen 19.58 Uhr ein Notruf bei der Polizei in Oslo ein.

Wer sich erinnern will, hier die Tagesschau dieses Tages.

 

Was zunächst wie ein Routineeinsatz aussah, entpuppte sich im Laufe der folgenden Jahre als einer der mysteriösesten Kriminalfälle Skandinaviens. Der Einsatz führte die Beamten ins damalige Nobelhotel „Oslo Plaza" am Hauptbahnhof der norwegischen Hauptstadt.

 

Ein Wachmann wollte aus Zimmer 2805, im 28.Stockwerk, einen Schuss gehört haben. Angeblich hielten sich zu dem Zeitpunkt zwei Personen in dem Zimmer auf. Dieser Umstand wird für die späteren Ermittlungen wichtig. Es benutzte wohl auch jemand anderes als die in dem Zimmer aufgefundene Tote in der Nacht der Anreise, eine der Zimmerschlüsselkarten. Das geschah etwa um 0.20 Uhr am Anreisetag. Zwei Tage vor den hier geschilderten Ereignissen. Danach wurde die unter dem Namen Jennifer Fergate eingecheckte Frau nur zwei Mal gesehen. Einmal gab sie dem Zimmerservice ein fürstliches Trinkgeld, sonst hing das "Do not disturb" Zeichen an der Tür. Jedoch muss die Unbekannte das Zimmer verlassen haben und auch das Hotel. Wann das geschah, darüber gaben die Aufzeichnungen im Plaza keine Antwort.

 

 

Die Zimmertür war von innen gesichert worden. Die Plastikschlüsselkarten lagen im Raum.
Auf dem Bett, wie im Artikel "Der mysteriöse Tod im Oslo Plaza" beschrieben, lag die Leiche der "Jennifer Fergate".  Eine junge kultivierte Person, wie sie von Zeugen beschrieben wurde. Die Frau lag rücklinks auf dem Bett und starrte nach oben. In ihrer Stirn ein einzelnes Einschussloch. Das Zimmer war dunkel.  Schnell konnte festgestellt werden, dass sie sich unter falschem Namen eingetragen hatte, mit einer nicht existenten belgischen Adresse, zusammen mit einem Begleiter, Lois Fairgate (Fergate).   Nur Lois Fairgate fehlte, er war einmal gesehen worden, beim Einchecken. Er wurde etwa auf 1.85 m und damals zwischen 35-40 Jahren beschrieben.

Der Zweck des Besuches der Unbekannten, die sich auf dem Zimmer aufhielt, und die mehrfach angemahnt worden war, an die Rezeption zu kommen, war nicht klar. Sie war die Rechnung schuldig geblieben (Etwa 300 Euro). Die Unbekannte hatte das Kreditlimit überschritten. Sie hatte das Zimmer das erste Mal telfonisch am 22. Mai 1995 gebucht und am 31. Mai 1995 erneut auf ein anderes Datum verschoben. Fluglistenauswertungen aus diesen Tagen ergaben nichts hinsichtlich der unbekannten Personen.

 

Spuren, die in Richtung Terrorismus deuteten, an denen die Unbekannte beteiligt hätte sein können, wurden schnell verworfen. Auch schied eine mögliche Umweltaktion wegen der damals bekannten Brent Spar, die vor Norwegen von dem Ölkonzern Shell versenkt werden sollte, aus.

Es fanden in diesen Jahren unter der Vermittlung Norwegens auch die Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern statt, aus denen Oslo I und Oslo II hervorgingen. Schwer vorzustellen, dass jemand mit einem solchen gewichtigen Auftrag in einem Osloer Hotel unter den Umständen absteigt, eine karge Henkersmahlzeit zu sich nimmt und dann erschossen wird. Von wem auch immer.

Karge Henkersmahlzeit, Kriminal Politi Sentralen, Oslo, Norge Karge Henkersmahlzeit, Kriminal Politi Sentralen, Oslo, Norge

Einzig blieb die nachrichtendienstliche Beschaffung von Informationen wegen des Bosnien-Krieges. Ganze Familien hatten sich damals nach Norwegen gerettet. Es war die erste große Fluchtwelle, die noch während der Belagerung von Sarajevo angelaufen war.

 

Nur mit welchem Zweck war sie dann auf nicht zu ermittelnden Wegen und in mysteriöser Legende nach Oslo gereist? Die Legende war so wackelig, dass sie jederzeit hätte auffallen können.

Es gab noch zahlreiche andere Theorien, die in diesem Fall allerdings nur als Arbeitsthesen verstanden werden durften. Die Polizei in Oslo hatte einfach zu wenig Ansatzpunkte, bevor die Tote 1996 begraben wurde.

 

War die Plaza-Frau ein Drogenkurier? Dafür sprach nichts. Auch nicht das Gepäck. Dem Profil entsprechend, war die Unbekannte auch keine Drogenhändlerin, die Ware nach Skandinavien überbracht hatte.
War sie eine professionelle Attentäterin oder eine Auftragsmörderin? Die gesamte Situation wäre grotesk, sie war laut der späteren Analyse aus 2017, ca. im Jahr 1971  geboren worden.
Prostitution im Bereich einer international operierenden Edel-Hure schied auch aus, weil die Frau noch nicht einmal über Kosmetika verfügte. Die Handtasche, die sie beim Einchecken dabei hatte, fehlte bei der Fundortbeschau. Selbst Hose oder Rock fehlten.

 

Damals wurde der Tod der jungen Unbekannten schnell zu dem Archiv der "Isdal Frau" und dem Kambomannen hinzugefügt. Ganz wohl war den Ermittlern dabei nicht, den Tod der Unbekannten als Selbstmord auszugeben.  Zuviel sprach dagegen, wie die Entfernung aller Etiketten aus der Kleidung, den Schuhen, und jeglicher persönlicher Gegenstände, wie Papieren, Geldbörse, Make-up aus dem Besitz der Toten. Allerdings wäre die Tote geschminkt gewesen, berichteten die Zeitungen damals.


 

Auch fehlten der Frau, in deren rechter Hand eine belgische 9 mm Browning von Herstal gefunden wurde, jegliche Blut- und Schmauchspuren, die für eine solche Situation typisch gewesen wären, wenn die Frau sich selbst gerichtet hätte. Die Waffe wurde wahrscheinlich 1990 oder 1991 gefertigt. Die Waffe wurde einmal zum Zwecke des Testschusses, wahrscheinlich durch Schalldämmung mittels Kissen, abgefeuert und dann nochmals, als es zu dem tödlichen Schuss kam.

Rechte Hand, Jennifer Fergate, Kriminal Politi Sentralen, Oslo, Norge

Probeschuss, Jennifer Fergate, Kriminal Politi Sentralen, Oslo, Norge Probeschuss, Jennifer Fergate, Kriminal Politi Sentralen, Oslo, Norge

 

Wie kam sie in den Besitz der Pistole und wie kam diese Pistole mit ihr nach Norwegen?

Ungeklärt ist auch, ob die Fingerabdrücke der Toten in Kontext in Deutschland gebracht wurden.

Interessant war es, dass die Waffe mit ätzender Flüssigkeit bearbeitet worden war, um die Kenntlichkeit der Serie regelrecht zu vernichten.

Seit dem 2. Weltkrieg gibt es nur etwa 15 Leichen, die in Norwegen nicht identifiziert werden konnten. Und gerade drei der Fälle scheinen irgendwie unheilvoll zusammenzuhängen.

Die Zimmertür war von innen verriegelt, die Schlüsselkarten lagen im Zimmer. Die Ermittler fanden nur Kleidung ohne Etiketten, alle Namensschilder und Anhänger an ihren Kleidern wurden entfernt, ein Herrenparfüm, (Ungaro Pour L’Homme 1 cologne) eine Reisetasche und eine Aktentasche mit 32 Schuss Munition.

 
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Kambomannen - ein weiteres Mysterium aus Norwegen

Weiterer Mord

Eigentlich will man den Gesamtzusammenhang nicht glauben.

Doch, es muss einen dieser Zusammenhänge geben, die eben das Leben oder wie in den vorliegenden Fällen, der Tod schreibt. Parallelen finden sich zu den Fällen der Isdal Frau und der Toten, acht Jahre später (1995), im Plaza Hotel in Oslo.

 

Es war nichts Ungewöhnliches, dass eine Leiche am 22.September 1987, entlang der Bahnlinie nahe Oslo, zwischen Kambo und Moss gefunden wurde. Der Tote war, so ergaben rechtsmedizinische Untersuchungen, von einem Zug überrollt worden.

 

Die Bekleidung des Toten war mutmasslich aus Deutschland. Zunächst waren da die obligatorischen Thrombosestrümpfe, zwei Socken für medizinische Unterstützung mit drei blauen Streifen oben und einer offenen Spitze an den Zehen.

Hertie, KaDeWe, Feinripp-Unterhemd (Elan Body), die typische Schimanski-Jacke der Tage 1987, als der Duisburger Rüpel-Ermittler der Quotenkönig der ARD war.

 

 

Zunächst schien es mysteriös, warum auch aus seiner Kleidung die Etiketten herausgetrennt worden waren. Es war wie bei den bereits oben genannten beiden Todesfällen. Ein Päckchen Zigaretten aus dem damaligen Ostblock, eine fast leere Schachtel Camel, die im Westen für den Osten produziert wurde, fand sich bei der Leiche, wie auch ein Schweizer Taschenmesser, ein rotes Victorinox Swiss Army Taschenmesser des Modells "Climber".
Die Zigaretten könnten in diesem Zusammenhang aus den Beständen des ehemaligen Intershops der DDR stammen. Mephisto-Schuhe aus dem Traditionunternehmen aus Sarrebourg in Frankreich, die auf Qualität und einen unbedingten Zusammenhang zu der Bundesrepublik hinwiesen. Auf dem Etikett des Elan-Unterhemdes fand sich eine "deutsch" geschriebene 1. Die Spur der Second Hand Läden wurde nach und nach verworfen, weil die gesamte Kleidung aus der damaligen Bundesrepublik Deutschland stammte.

 

Berlin, Schoeneberg, Tauentzienstrasse 21-24, KaDeWe

Im Laufe der Ermittlungen spielten erneut Spionage für den Ostblock eine Rolle. Entlang der Bahnlinie gab es einen Tunnel, der in den 1980er Jahren zu einer NATO-Einrichtung auf dem Gylder Hügel in Våler führte. Eine dort liegende Radarstation war ein Teil des so genannten Nike-Systems. Es war ein Raketenabwehrsystem, das Oslo vor einem Raketenangriff aus der Sowjetunion schützen sollte.
Aber auch ein Schiff einer Reederei aus Rendsburg geriet in den Fokus der Ermittlungen. Bizzar wurde der Fall, als der Kapitän sich nicht an den Passagier, der angeblich auf seinem Cargo-Schiff gefahren war, erinnern konnte. Damals war es üblich, dass Passagiere auf Cargo-Schiffen transportiert wurden.

 

 

Der Fall wurde, weil keine Papiere bei dem Toten gefunden wurden, 1990 in Norwegen ins Archiv gelegt.
Erneut jedoch führt der mysteriöse Mord, der zunächst als Suizid eingestuft wurde, in die DDR, nachdem eine Spur in die Schweiz, bei der eine Verwechslung vorlag und die sogenannte "Lkw-Spur" ausschied. Ein Zeuge, der Lkw-Fahrer Roy Sandberg, hatte sich nach Jahren gemeldet, dass die Plane seines Lkw durchschnitten war, als sich die Ereignisse abspielten.

 

Wer kennt diesen etwa 50-60 Jahre alten Mann oder kann sachdienliche Angaben zu dem geschilderten Fall machen? Sachdienliche Angaben auch, gerade aus dem Umfeld der ehemaligen Kunst und Antiquitäten GmbH, die der KoKo unterstellt war. Dabei sind auch Spediteure und Fahrer der ehemaligen VEB Deutrans gemeint, die die Schmuggelware ggf. nach Skandinavien verbrachten. Ist ein Mitarbeiter aus diesem Umfeld in der fraglichen Zeit verschwunden? Auch im Zusammenhang mit der Jauerfood, einer Tarnfirma der GENEX und des DDR Aussenhandels in Kopenhagen?
Kam der Tote aus Berlin?
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