Tschüss, Google Plus

Die Musik spielt auf - es erinnert an die letzten Minuten der Titanic

Das Ende von Google Plus naht unaufhörlich - noch ein paar Stunden, dann ist es vorbei mit Google Plus.
Doch Google, der übermächtige Riese, der Google Plus in veränderter Form, natürlich gegen Geld, weiterführt, vernichtet mehr durch den virtuellen Grabstein, als nur Bilder, Geschichten und Geschichte.

Es war das Gefühl einer vergangenen Zeitenepoche.

Anfang dieser Dekade, als die ersten neuen 100 DM Scheine auftauchten. Neue Deutsche Mark. Wer auch immer der Spinner war, der behauptete, dass die neue DM in einem Stollen irgendwo im Osten liegen würde. Es erschien zuerst bei Google Plus.
Die erste giftige Lüge, die der 2.Berliner Republik die Unschuld nahm und die AfD entstehen ließ.
Der griechische Patient hing am Tropf der Banken und Bettina Wulf, die wie Marie-Antoinette behandelt wurde. Die Blondine konnte einem manchmal nur noch leid tun. Bei Google Plus lernte man schnell, den Hass von richtigen Posts zu unterscheiden.
Der Volkssturm Gaddafis, sein letzter Auftritt unter dem Regenschirm wurde von Hunderten kommentiert.

 

Wenn Geld mehr bedeutet als soziale Kontakte, sollte man kein Network aufmachen

Wenige luden in den letzten Wochen ihre Posts über ein sehr komplexes Tool, das wie ein Segen noch auf dem Markt für viel Geld erschien, herunter.

Wer von Anfang an dabei war, ärgert sich sehr über die verlorenen Posts, das Plussen. Die Kommentare, die nicht so vergiftet waren, wie die auf Facebook.
Man kam sich auch nicht so schrecklich bespitzelt vor, wie bei Facebook.
Viele Videos und Bilder aus den Gruppen, mit deren Mitgliedern man einst gerne teilte, sind verloren.

Googles eigener Downloadtool erinnerte eher an eine Schüler-AG-Programmierung. An allem anderen hatte Google kein Interesse mehr.

 

Viele gehen mit Wehmut, auch mit gewisser Wut, weil das soziale Netzwerk, entgegen aller anderslautenden Behauptungen, doch sehr beliebt war.

Google Plus war zu einem ungeliebten Kind des internationalen Multis geworden. Seit 2011 hatte sich neben Twitter ein Netzwerk entwickelt, das mehr Features bot, sehr viel unaufdringlicher als Facebook im Laufe der Jahre wurde.

Facebook war für die Google Plus Gemeinde Googlelaner, niemals eine Alternative.
Angeblich war eine Sicherheitslücke dafür verantwortlich, dass Google im Hinterzimmerchen entschied, das Netzwerk kurzfristig zum 1. April 2019 von der Leitung zu nehmen.

Jahrelange Kontakte und Follower, Gruppen und viele Posts löscht der Internetriese einfach. Ob das so ist, oder die Daten irgendwo gespeichert werden, vermag niemand zu überprüfen oder zu kontrollieren.

 

Google hat durch das Löschen der Daten und die Schließung von Google Plus nicht nur das Social Media Netzwerk verloren, wahrscheinlich, weil es nicht genug Geld brachte, sondern auch sehr viele Anhänger des einfachen Internets.
Es gibt Alternativen zu Google Plus, die bei weitem aber nicht das bieten, was der Totgesagte bot. MAn selbst suchen, was einem am besten zusagt.

 

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Wilde Geschichte

Nicht nur Scam

Unglaubliche Geschichten, die sich die "Drehbuchautoren" der Scam-Profis aus dem Senegal einfallen liessen, um wieder einmal auf Bauernfang zu gehen.

Nun sind es Rebellen, Organisationen, und Ölhändler. "Der Shut" von Karl May oder
"Der Ölprinz" waren dagegen richtig langweilig.

Am besten nicht antworten, wegwerfen, die Spur führt in den Senegal, in ein Strandcafé in Saint Louis, wo ein Nest der Scammer sein dürfte.

Als Entertainment ganz gut, aber dann in den Mülleimer- der nächste Schritt wäre, dass die Dokumente etwas kosten, gewöhnlich 500-800 US $, der Notar und das Flüchtlingscamp, das es nicht gibt, wollen auch Geld.

Von:
Jessica Ali

Grüße meine Liebe,

ich kontaktiere Sie aufgrund meiner Situation, aus einem guten Grund bin ich auf der Suche nach einer Immobilie in Ihrem Land, da ich beabsichtige, in Ihr Land für Investitionen zu kommen.

Obwohl ich Sie noch nicht getroffen habe, glaube ich aber, dass man es riskieren muss, jemandem zu vertrauen, um manchmal im Leben erfolgreich zu sein.

Mein Name ist Mrs. Jessica Mohammad Ali, mein verstorbener Ehemann handelte mit Rohöl mit der libyschen Regierung. Er besass eine Ölfirma in Benghazi, der Ölstadt.

Was ich physisch erlebt habe, möchte ich nicht noch einmal in meinem Leben erleben. Aufgrund der jüngsten zivilen ethnischen Kriegsursache durch unseren Präsidenten, den verstorbenen Präsidenten Muammar al Gaddafi und durch die militanten Gruppen. Ich war im Camp der Vereinten Nationen im Tschad, rettete mein Leben und das meines kleinen Kindes.

Ich weiß zwar nicht, wie Sie meinen Vorschlag bewerten werden, aber die Wahrheit ist, dass ich mich in den Senegal "geschlichen" habe, wo ich jetzt als Muslima lebe- ich stehe unter dem Schutz der Senegal Touba Muslim Organisation. (STMO)

Ich bin mit meinem kleinen Kind entkommen, als die Rebellen am 21.04.2011 in unser Haus einbrachen, und meinen Mann als einen der großen Ölhändler des Landes töteten. Seitdem bin ich auf der Flucht.

Ich möchte um Ihre Partnerschaft und Ihr Vertrauen bitten, die von meinem verstorbenen Mann hinterlegten $ 3,5 Millionen Dollar zu investieren, weil mein Leben in unserem Land nicht mehr sicher ist, da die Rebellen nach den Familien aller Ölunternehmer im Land suchen, um sie zu töten. Die Rebellen sind die, die das Land trockenlegen.

Ich werde Ihnen 20% des Gesamtfonds für Ihre Hilfe anbieten, während ich mit Ihnen für die Investition in Ihrem Land zusammenarbeite.

Ich werde warten, um von Ihnen zu hören, um Ihnen mehr Details zu geben. Hier ist das Bild von mir und meinem kleinen Sohn, helfen Sie mir einfach für das unschuldige Kind.
(Das Bild fehlte (Anmerkung der Redaktion))

Mit Liebe von



Booking.com

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Am Anfang war Wikileaks

 

21.02.2011- ein Situationsbericht II (MCvtH)

Zahlreiche erschreckende Berichte von Einwohnern aus Tripolis und anderen Städten sprechen von abnormen Situationen auf den Straßen. Gemunkelte, leise geflüsterte Gerüchte über Gaddafis überstürzte Flucht machen immer häufiger die Runde. Einmal Venezuela, einmal der Iran, dann wieder ein anderes Land. Die staatliche Ordnung hat aufgehört zu existieren.

Das Schlachten hat begonnen.

Eine Luftbrücke von allerlei Söldnern, die in Tripolis zusammen mit einem eintreffenden Militärkonvoi aus Tajura, für das Fanal eines grausamen Regimes sorgen sollen. Tausende von Menschen haben sich in Tripolis versammelt. In diesen Minuten wird scharfe bei einer Demonstration in der Innenstadt eingesetzt. Viele bangen, dass es zu einem noch größeren Massaker als in Benghazi kommen wird. Dort gab es mehr als 200 Tote und mehrere Tausend Verletzte, die Zahlen sind nicht abschätzbar, über die Opfer der letzten fünf Tage. „Gaddafi spielt den eingeschnappten kleinen Diktator, der sich nochmals mit einem gewaltigen Blutbad von der Herrschaft und der protestierenden Nation verabschieden will!“, schreibt einer der Augenzeugen in einer Mail.

Von der Europäischen Union, der restlichen Welt fühlen sich die Libyer sehr verlassen.<br />
Wieder sind Sniper (Scharfschützen) angetreten, diesmal in Tajura. Zielen in den Außenbezirken von Tripolis auf alles, was sich bewegt. Es soll schon mehrere Tote gegeben haben. „ Alle haben schreckliche Angst, dass der Diktator die Bombardierung von Tripolis anordnet, um Zeit zu gewinnen. Wahllos Wohngebiete angreift!“, sagt ein weiterer Einwohner der Stadt, verweist dabei auf die libysch-ägyptische Grenze und den Umstand, dass die ägyptischen Sicherheitskräfte den Transport von Medikamenten unterbunden haben.

„Am Anfang war Wikileaks. Ohne Assange wären wir nicht in der Lage gewesen, den Mut zu fassen gegen Gaddafi anzutreten!“, sagt ein junger Mann am Telefon.
„Es ist wie die französische Revolution und wir kämpfen diese heute in Tripolis. Morgen werden Menschen im Iran oder in Algerien aufstehen, dann irgendwo anders. Wir alle müssen uns befreien.“ Verwirrung jedoch stiftet auch die scheinbare Proklamation des „Islamischen Emirats Benghazi“. . Dieses Emirat sucht man vergeblich in Benghazi, noch sonst wo in Libyen.

Keiner glaubt mehr der Propaganda des sichtbar unsichtbaren Herrscherclans Ghaddafi, der dies als Revolte von Extremisten und Kriminellen abtat.<br />
„Das Volk ist gegen eine böse, schreckliche 42 Jahre währende Diktatur aufgestanden, kämpft alleine, ohne die Hilfe der Festung Europa!“, ruft ein anderer ins Telefon.<br />
„In Deutschland oder überall anders auf der Welt wäre das ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit,  setzt Jagdbomber gegen Demonstranten ein!“, schreit ein junger Libyer.
„Wenn die ihn kriegen, wird es eine grausame Abrechnung geben! Europa braucht das Öl aber auch noch nach der Revolution, dann werden sich die Libyer sicherlich an die erinnern, die ihnen halfen! Oder auch nicht.“

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