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Nachrichtenticker

Marokko setzt Kontakt zu deutscher Botsc…

02-03-2021 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Marokko setzt Kontakt zu deutscher Botschaft aus - angeblich tiefe Missverständnisse

Nasser Bourita verkündete den Schritt, die Vertretung der Bundesrepublik in Rabat zu isolieren. "Le Desk", eine marokkanische Online-Zeitung meldete unter Berufung auf das Schreiben des Ministers die Nachricht zuerst. „Tiefe Missverständnisse...

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Selbst dem Geduldigsten wird es irgendwa…

28-02-2021 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Selbst dem Geduldigsten wird es irgendwann zu bunt... Covid-19 Kontrollen

Geschwurbel von rechtem Pack Vorab: Niemand bestreitet, dass Corona Covid-19-eine der übelsten Seuchen seit der Pest ist. Auch will keiner, der vernünftig ist, in das Geschwurbel des braunen, rechten Packs einstimmen...

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Nüßlein ist das Symbol für Gier und K…

25-02-2021 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Nüßlein ist das Symbol für Gier und Korruption

Ungehemmte Gier Abgeordneter Nüßlein konnte den Hals nicht voll genug kriegen. Während alle unter der Coronakrise wirtschaftlich leiden, denkt sich der Abgeordnete der CSU, Georg Nüßlein, dass er noch an der weltweiten...

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European News Agency

Rauschenberger' s Kommentar: Deutscher Onlinebuchhandel verkauft Windsor- Ware

Buchbranche: Deutscher Onlinebuchhandel verkauft Bücher als Raubkopien

Der Skandal um den WINDSOR-Skandal zieht weitere Kreise. Wie es scheint war nicht nur Thalia am unbeabsichtigten Abverkauf gestohlenen geistigen Eigentums beteiligt, sondern fast alle, die Bücher in Deutschland online verkaufen (HIER).

Bol.de und libri.de reagierten recht schnell. Libri.de sogar so schnell, dass sie lieber die Autoren samt aller ihrer Werke aus dem Handel nahmen anstatt das Verlagsproblem an sich zu lösen. Glückwunsch. Allein dafür gebührt libri.de schon der Trostpreis für moralisches Handeln im Buchgeschäft. Ursache und Schlussfolgerung sollten aber einmal ernsthaft überdacht werden.

 

 

Bücher.de ist da noch nicht so weit. Unter WINDSOR-Verlag sind nach wie vor Titel gelistet.

 

Abb.: WINDSOR-Treffer „SPQR - Der Falke von Rom – Teil 6“ bei Bücher.de

Und als Lagerabverkauf kann man das auch nicht bezeichnen, da die Lieferzeit 2-4 Wochen beträgt, was die Sache nun für andere interessant macht.

 

Auch amazon.de ist betroffen, was beim weltweiten Marktführer überraschend ist, zumal Urheberechtsverletzungen in den USA recht teuer werden können und WINDSOR sich als USA-Unternehmen mit Sitz in Cheyenne ausgegeben hat. Und da amazon auch ein Mutterhaus in den USA hat…

 

Abb.: WINDSOR-Treffer „SPQR - Der Falke von Rom – Teil 6“ bei amazon.de

Amazon ist besonders dreist, denn es verkauft von zwölf gelisteten Titeln des Autors sechs sogar ausschließlich als Plagiat. Trotz Hinweis 2018 durch den Autor, dass der WINDSOR-Verlag nicht existiert. Und trotz zwischenzeitlicher Änderung auf BoD, was eine zweite Korrektur zu Gunsten des kriminellen Verlages dann offensichtlich macht. Und trotz dem Umstand, dass die zugehörigen ebooks ALLE auf BoD laufen.

 

Doch was heißt das nun für den digitalen Buchhandel an sich?

Wie es scheint hat der deutsche Online-Buchhandel keinerlei Kontrolle darüber, welche Verlage tatsächlich existent, und welche nur als betrügerischer digitaler Postkasten unterwegs sind. Ware anbieten, deren geistiges Eigentum von Autoren gestohlen wurde. Die kleinere Verlage um Umsatz betrügen, die hier Arbeitsplätze erhalten. Überhaupt erst das Geschäft des Buchhandels begründen!
Und wenn das auf Bücher zutrifft, was ist dann mit Hörbüchern, CDs und anderen Medien?

Während man heute keine DVD und Blueray mehr abspielen kann ohne auf Raubkopierer aufmerksam gemacht zu werden, hat sich im Buchhandel scheinbar ein System der stillschweigenden Gleichgültigkeit gegenüber einem Klientel gebildet.
 

Bei amazon.de eine Strafverfolgung anzunehmen, zumindest hier in Deutschland oder der EU, ist sowieso lächerlich, da selbst der Fiskus seinem Geld erfolglos hinterherhechelt. Da sind Urheberrechte und geistiges Eigentum von Autoren die Lachnummer schlechthin.

Weiterhin ist komisch, warum Onlinehandelsplattformen für Verlage verkaufen, die ihre VAT-Nummer (Umsatzsteuernummer) nicht hinterlegen können. Diese Anmeldungen schaffen nun selbst schon chinesische Unternehmen zu tausenden und es ist eine gesetzliche Vorgabe! Komisch, dass es im Online-Buchhandel eben nicht geht.

 

 

Ist im Online-Buchhandel schlicht die beiläufige, weil billige, Inkompetenz allein ursächlich für die freundliche Unterstützung des betrügerischen WINDSOR-Verlages? Warum teure Prozesse implementieren, wenn das Risiko aufzufallen recht gering ist? Zumal hier auch nicht Raubbücher vom Impact eines „Harry Potter“ vertrieben wurden. Es betrifft ja nur(!) kleinere Autoren. Leute, die schon immer mal ein Buch schreiben wollten. Mit kleinen Auflagen., ohne große Verlage im Rücken, die selbst nach dem Rechten sehen würden. Auflagen, die in ein paar Tausend gehen, nicht in Millionen, wie bei „Harry Potter“.

Nur sind es halt in solchen Fällen Bücher, wo sich Autoren selbst an der Erstellung, Lektorat und Design beteiligt haben. Mit ihrem Geld, quasi als Unternehmer, das Buch mitverlegt haben. Wo jahrelang Herzblut, Zeit und auch Mut eingeflossen sind, bis dieses Buch dann erschien.

Doch wer sind solche Menschen? Was bewegte sie ein Buch zu schreiben?

Ich selbst wollte schon immer mal einen SciFi-Roman schreiben. Setzte mich anno 98 an den PC und fing an. Tippte immer wieder mal ein paar Seiten. Bis dann genug zusammen war um daraus drei Bücher zu machen. 2013 sprach mich dann der WINDSOR-Verlag an, ob ich ihnen nicht mal ein Kapitel zuschicken wollte. Zur Qualitätsprüfung zum Preis von 29,99 Euro. Nach fünfzehn Jahren Tipperei war das ein guter Vorschlag. Und klar, man wollte es. Welche Überraschung aus heutiger Sicht…
Und 1700,- Euro Eigenanteil klang auch machbar, zumal man mit dümmeren Ideen schon im Leben mehr verloren hatte...
Und dann wurde das auch noch ein Erfolg. Eine ständig wachsende Leserschaft wollte nun jährlich ein Buch. Und dieses neben Arbeit und Familie in eine Worddatei zu bringen ist zunehmend eine Herausforderung. Bis dato, wo „SPQR – Der Falke von Rom“ seinen neunten Band feiert.

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Andere Autoren schreiben als Therapie. Als Teil ihrer Behandlung mit Problemen umzugehen oder fertig zu werden. Sogar unter ärztlicher Anleitung und Aufsicht. Der fragliche Autor war nach den Wirren des WINDSOR-Betruges dann auch wieder ein paar Monate stationär in Behandlung, weil seine Erkrankung einen neuen Schub bekommen hatte.

 

Eine andere Autorin, Petra Jahrend, beschrieb die Folgen und den Umgang mit der seltenen und schmerzhaften Erkrankung Lipödem (HIER). Wollte so anderen Erkrankten Tipps, Hilfe und Zuspruch geben. Dass sich das Buch als Bestseller entpuppte und wochenlang bei amazon als Ratgeber auf Platz Eins stand war ein motivierender Zusatzgewinn. Motivierend, nicht finanziell, denn WINDSOR betrog die Frau um ihre Tantiemen. Wie alle anderen Autoren auch. Denn trotz Platz Eins hatte sich das Buch angeblich nicht „so richtig oft“ verkauft…

Dann ist da das Ehepaar. Beide schon in Rente oder auf dem Weg dahin. Beide an Krebs erkrankt. Ohne Aussicht, dass da noch ein Licht am Horizont wäre. Und so schrieben beide ein Buch. Als Nachlass und Erinnerung für die Familie, Freunde und Bekannte. Sind am Lebensende also auch noch betrogen worden. Und das dann zweimal hintereinander.

Andere wollten nur mal ihr Expertenwissen in ein Buch bringen. Als Ratgeber für dies und das. Als Fachbuch zum Thema XY oder auch als Anspruch an sich selbst.
Andere schrieben Kochbücher oder brachten lyrische Sammlungen heraus.

So schrieben tausende von Autoren weltweit Bücher, die durch WINDSOR verlegt wurden. In Deutschland allein sind 753 Titel gelistet. Allesamt mit viel Liebe, Herzblut und Anspruch verfasst. Von Hinz und Kunz sozusagen. Allesamt natürlich keine „Harry Potter“, der auch mit einer Anfangsauflage von 1500 Büchern startete. Unter ähnlichen Bedingungen des Außenseiters.

Aber ist das ein Grund Hinz und Kunz anders zu behandeln als Böll, Rawling und andere? Ihr geistiges Eigentum, ihre Autorenrechte anders zu behandeln als die mit großen Verlagen im Rücken? Gibt es für den deutschen Buchhandel verschiedene Urheberechte, Autorenrechte und Verlagsrechte? Recht nach Neigungsgruppen?

WINDSOR hat tausende von Autoren betrogen. Tauchte 2018 über Nacht unter, weil sie auch das Finanzamt in Hamburg betrogen hatten. Sie betrogen jeden, mit dem sie Geschäfte gemacht hatten. Am Ende selbst den Dienstleister, die ihnen unwissentlich geholfen hatte, am Markt überhaupt präsent sein zu können: die Druckerei BoD.

Und als wenn das nicht reichen würde, versuchten sie es wieder, als reines Buchangebot für Onlinehändler und schafften es erneut. Brachten die Bücher ihrer Autoren, an denen sie keinerlei Rechte mehr besaßen, in Konkurrenz zu den Neuerscheinungen heraus. Parallel zu einer Kölner Staatsanwaltschaft, die angeblich mit Frau Staatsanwalt Höffner Ermittlungen durchführte. Den Fall WINDSOR (Az: 590 UJs 3681/18 ) verfolgte…

Am Ende stellt sich der Verbraucher, nicht nur die Autoren, die Frage, wie viele dieser Geisterverlage verkaufen eigentlich noch hier in Deutschland gestohlenes geistiges Eigentum. Der Börsenverein des deutschen Buchhandels war auf Anfrage zumindest recht sparsam mit Worten – er antwortete mit der Floskel sich über wirtschaftliche Angelegenheiten der Mitglieder nicht äußern zu wollen... Wusste wohl nicht wen er zuerst schützen sollte: die Verlage oder den Handel. Immerhin fühlt man sich für beide irgendwie verantwortlich. Und natürlich bedauert man ganz sicher auch die Autoren. Sagte es aber lieber nicht.

Wer als Verbraucher sicher gehen will, keine Plagiate zu kaufen, nicht am Betrug teilnehmen zu müssen, Autoren und Verlage nicht um Einnahmen zu bringen, sollte nicht online kaufen. Eine Überprüfung vor Ort in verschiedenen Buchläden hat ergeben, dass die Grossisten als Zwischenhändler komischerweise keine WINDSOR-Titel anbieten. Das gibt Anlass zur Hoffnung, dass auch andere Geisterverlage dort keine Chance haben. Man dort sein Sortiment besser auf Plagiate kontrolliert.
So macht es in Zeiten von Corona wirklich mal gleich mehrfach Sinn den örtlichen Präsenzbuchhandel zu unterstützen. Sic!

Jeder will für seine Arbeit entlohnt werden. Gern auch fair. #fairtrade ist nicht umsonst in Mode gekommen. Nur gilt das nicht nur für Soja, Kaffee und Teeblätter. Es gilt immer und für alle. Und gerade auch für geistiges Eigentum.

Und ein Buchhandel, der das nicht garantieren kann, hat keine Existenzberechtigung am Markt. Weder wirtschaftlich noch moralisch.
Gerade auch in Zeiten von wegbrechenden Staatseinnahmen ist der damit einhergehende und durch Onlineplattformen begünstigte zusätzliche Steuerbetrug unentschuldbar. Ein regulärer und rechtmäßiger Handel ist arbeitsplatzerhaltend.

Abschließend noch der Witz der Woche: Warum fiel das Ganze überhaupt bei Thalia auf?
Weil der Autor etwas Socialmedia-Werbung für seine Bücher machen und explizit den link zu Thalia setzen wollte. Eben um Thalia mit seinem Präsenzhandel und den dort arbeitenden Mitarbeitern in der Corona-Krise zu unterstützen…

Zumindest ist nun klar, wo der Autor nie wieder einkaufen wird. Sic!

 

 

Rechtsbeistand für Autoren:
Kompetenz und Sachverstand gibt in dieser sehr unschönen Situation die Anwaltskanzlei Baumbach et Collegae, (Kaldenkirchener Str. 3, 41063 Mönchengladbach), die zahlreiche der Opfer von WINDSOR vertritt.
Allen Autoren sei dringenst angeraten ihre Autorenrechte an ihren Werken zurückzuholen. Allein schon deshalb, weil WINDSOR über Panama weiterhin die e-Books verkauft… Schöne neue Welt!

Und als Schlusssatz, für all die Autoren, die geschädigt wurden, die sich dem hilflos ausgeliefert fühlen:
Aufgeben ist keine Alternative für mich! Tradition. Sic!

 

 

 

 

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Liebesgrüße aus Panama und von der Alm - Neues vom Windsor-Verlag (3)

In 280 Tagen um die Welt

 
BAlR/MCvtH
Vorab:

Danke für alle Zusendungen, die wir erhielten. Einige Leserbriefe zu den letzten beiden Artikeln aus 2018 konnten wir leider nicht veröffentlichen. Auch für die drei Damen vom Windsor Verlag (eigentlich vier Damen, aber dazu später mehr) gilt der Rechtsstaat. Ohne Wenn oder Aber. Niemand will es unmöglich machen, einen rechtsstaatlichen Prozess zu ermöglichen, in dem auch die Damen vom Windsor-Verlag ihre Sichtweise der Geschehnisse schildern sollen und können. Es gilt auch für den Herrn "Somes", den vermeintlich Untoten aus Chinas West-Provinz, der in der Schweiz und in Österreich sein virtuelles Zombie-Dasein führt, die Unschuldsvermutung. Bis ein ordentliches Gericht zu einem Urteil gekommen ist, sollte dies auch so sein. Artikel aus unserem Umfeld sollen niemals der Vorverurteilung dienen, auch nicht Leserbriefe.

Einem Schriftsteller muss man sehr danken, er bemühte sich im Laufe unserer Recherchen sehr. Alle anderen Windsor-Schriftsteller haben ihm viel zu verdanken. Auch, dass die Sache überhaupt weiterging.

Eric J. Somes, seines Zeichens Phantom am Indianerpfad in Cheyenne

Natürlich fragten wir nochmals bei den chinesischen Behörden an. Dabei kam das gleiche heraus wie vorher. Somes war nicht zum fraglichen Zeitpunkt nach China eingereist, ergab die Auskunft. So kann er auch schlecht verschwunden sein, der "Amerikaner" mit dem seltsamen schweizerischen Akzent. Auch in Hongkong war er nicht, wo Somes dereinst einmal residierte. Wahrscheinlich ist auch Somes ein doppeltes Lottchen - ein doppelter Eric. Hinter dem der Drahtzieher der gesamten Operation Windsor steht. Fest steht, es wurde seit Jahren geplant, lange bevor Windsor auf den Markt kam. Windsor war ein lange gewählter Name, um zu vernebeln. Es machte keinen Sinn, dass Somes dieses Modell aufzog und dann digital verschwand. Somes schien auch nicht die Leuchte zu sein, der man ein solches Netzwerk zutrauen konnte. Seine vier Damen sicherlich auch nicht, die sich als Frontfrauen und Anchor-Women hergaben.  

Twitter Screenshot, Monika Hartmann, kasaan media, 2019

Twitter Screenshot, Monika Hartmann, kasaan media, 2019

Whiskey aus Panama, Aggro Werbung, twitter Monika Hartmann, 2015, kasaan media, 2019

Whiskey aus Panama, Aggro Werbung, twitter Monika Hartmann, 2015, kasaan media, 2019

 

Ein deutscher Vorschuss-Verlag, der mafiöse Strukturen nützte, um Autoren in zahlreichen Ländern abzuzocken. Monika Hartmann hätte den Weg Windsors beschreiben sollen und wäre an Tantiemen vermutlich sehr, sehr reich geworden und hätte sich in den Cocktailstuhl in Panama setzen können. Es liegt der Verdacht der Geldwäsche, für was auch immer, nahe. Zumal Spuren von Frau Sanchez nach Rumänien führen. Aber dazu mehr im nächsten Artikel. Die rumänische Mafia wäre eine Erklärung für das multinational verzweigte Netz von Windsor und schlicht der Identitätsdiebstahl der Bilder und des Lebens von ganz anderen Beteiligten.

Carolina Sanchez,Screenshot, kasaan media, 2019

Carolina Sanchez, Screenshot, kasaan media, 2019

 
Groteskes Chop suey

Somes konnte auch nicht nach China eingereist sein, weil der falsche Somes, unter richtigem Namen Ernest J. Siegert, zu diesem Zeitpunkt vermutlich Geld, die Beute, verschob. Dabei gab es Banken in Wien, Berlin und in der Gegend von Salzburg, sowie im beschaulichen Liechtenstein, die Somes dabei aktiv unterstützten. Eigentlich ein Geschäft, das er sicherlich auf Reisen in Panama lernte. Man denke nur an Fonsecca und seinen Kollegen Mossack, die Somes augenscheinlich der bereits in den ersten beiden Artikeln erwähnten Handelsregisterauszüge durchaus bekannt waren. Deren absurde Steuersparmodelle à la mittelamerikanische Bananenrepublik inspirierten den variablen Identitätskünstler zu zahlreichen finanziellen Manövern mit Offshore - und Prepaidbanken. Noch kurz vor dem virtuellen Abtauchen wurden Gelder auf eine Prepaidbank geleitet. Dabei fiel besonders die in ehemals Baar bei Zug in der Schweiz tätige Intertrade Enterprises LTD. auf, die Somes/Siegert persönlich bis zur Auflösung der IT-Firma gehörte. Auch eine Nachfolgefirma , C + M international trading gmbh in St. Wolfgangstrasse 26, 6331 Hünenberg/Schweiz, die noch aktiv sein soll, brachte uns nicht weiter. Der eingetragene Geschäftsführer gab keine Auskunft. Dabei wurde klar, dass Siegert über beste Kontakte nach Australien verfügte. Auch die Schweizer SHAB interessiert sich für den umtriebigen Weltenbummler. Schon 2006, also lange vor dem Windsor Verlag, erkundigte sich Siegert über eine Immigration nach Australien. Dahin führt auch das Hosting der ehemaligen Windsor-Schützlinge. Die Hoster in Australien sind nicht sehr auskunftsfreudig. Unter der ehemaligen Verlagsseite werden mittlerweile japanische Hormonpräparate für die Postmenopause gedealt. Wem es hilft. In diesem Zusammenhang bekommt Windsor-Lifestyle eine ganz neue Bedeutung. Die Leser mögen sich erinnern, der Windsor Verlag hatte sich auch mit dem DuMont Verlag in Köln in der ersten Zeit nach dem digitalen Verschwinden verlinkt und verlagstechnisch einseitig fraternisiert. DuMont, ein ehrbarer Verlag, entfernte die Links unmittelbar nachdem bekannt wurde, dass Windsor in dem Kölner Haus in der Amsterdamer Straße nicht bekannt war.

  Screenshot Windsor-Verlag.com, 2019 Screenshot Windsor-Verlag.com, 2019

 

Leider können wir zahlreiche Informationen nur vage umschreiben, weil unsere Recherche zunächst an die zuständigen Behörden ging. Da kamen wir zum nächsten grotesken Punkt. Eigentlich war niemand zuständig. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hatte nach Köln abgegeben und dort versickerte das Strafverfahren langsam. Vom Finanzamt kann in diesem Zusammenhang keine Rede sein, da wusste die eine Abteilung nicht, was die andere tat. Der "clevere" Windsor-Verlag schlüpfte durch. Diese Woche: Wahrsagen mit Windsor  Beschimpfungen, Morddrohungen und Verwünschungen, selbst in Prosa (göttlich war die teilweise Umschreibung des "Schimmelreiters" von Th. Storm auf den Windsor Verlag) etc. können wir nicht abdrucken - auch nicht das Horoskop für die nächste Zukunft der Windsor-Frauen - und dazu muss man wahrlich kein Hellseher, wie Windsors Bruder im Geiste, "Der außergewöhnliche Chris", sein, um zu wissen, wo das Desaster endet. Wir bitten darum, uns gerne in zivilisierter Form Nachrichten zu übermitteln. Keine Todesdrohungen mehr in Gedichtform gegen die Strategen des Windsor Verlages! So sauer Autoren auch sein mögen. Und das ist verständlich. Auch die Todesstrafe ist, Gott sei Dank, seit dem 23. Mai 1949, mit Inkrafttreten des Grundgesetzes abgeschafft. ( Art.102 GG ) Daran wollen sich bitte auch alle Kommentatoren halten.

Nächster Teil: Die Reinkarnation des Alm-Öhis in Hamburg, Geschichten aus Lugano-Paradiso und "Käse" aus Rotterdam 

Es wird für Autoren, die an ihren Büchern hängen, wichtig nach rechtlichem Beistand zu suchen: Kompetenz und Sachverstand gibt in dieser doch recht zweifelhaften Situation die Anwaltskanzlei Baumbach et Collegae, Kaldenkirchener Str. 3, 41063 Mönchengladbach, der zahlreiche der Opfer von Windsor vertritt.    

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