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Covid19 und die Folgen

15-10-2020 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Covid19 und die Folgen

Was man nicht alles dieser Tage liest. "Good Morning in the Morning" als Gruß der Spaßgesellschaft Verschwörungstheoretiker haben derzeit Hochkonjunktur. Nun ist es nicht mehr Neuschwabenland der Nazis, sondern eine Seuche, die...

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Bundeswehr: Die Vertuschung als neustes …

07-10-2020 Hits:0 News Desk Sascha Rauschenberger - avatar Sascha Rauschenberger

Bundeswehr: Die Vertuschung als neustes Mittel der IT-Security

  Wenn uns im Rahmen der Digitalisierung die rosaroten Wolken verkauft werden, werden uns gern die Prämissen unterschlagen. Nötige Netzbandbreiten, Hochverfügbarkeit, Sicherheitsanforderungen und vor allem auch Risiken. Es hat immer alles...

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Der Chef des Militärischen Abschirmdien…

26-09-2020 Hits:0 News Desk Sascha Rauschenberger - avatar Sascha Rauschenberger

Der Chef des Militärischen Abschirmdienstes, Christof Gramm, muss gehen

Bundeswehr: MAD-Präsident muss gehen – Warum eigentlich? von Sascha Rauschenberger Die Entscheidung über die Personalie von Christof Gramm kam überraschend. Der Präsident war ein in Nachrichtendiensten geschätzter und verlässlicher Partner.  Der Präsident des...

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European News Agency

Türkei

Türkei

Dieses Jahr besser keinen Urlaub in der Türkei

Statt Sonnenliege Pritsche

Geiselnahme mit Ankündigung, deutliche Worte sind angebracht

Über das Regime des Herrn Erdogan muss man nichts mehr schreiben. Diese Regierung hat sich selbst entlarvt. Mittlerweile hegen seriöse Quellen Zweifel an den von Erdogan geschilderten Ereignissen des Putsches.

Die Türkei hat sich seit dem "Putschversuch" zu einer schäbigen Diktatur entwickelt. Tausende politischer Gegner, denen man aus Protest verpflichtet ist, fristen ihr ungewisses Schicksal in Gefängnissen. Der Rechtsstaat Türkei ist eine Fehlanzeige.
Bei Diktaturen gibt es keine Ausnahmen. Diktaturen finden immer Opfer ihrer Säuberungen. Willkür ist in der Türkei Programm.Selbst aus dem Ausland werden Kritiker in die Folterknäste verschleppt.

Es gibt geheime Gefängnisse. Es soll gefoltert und verschleppt werden. Besonders eifrig sind die Häscher des MIT auch im Ausland unterwegs, wie zahlreiche internationale Medien berichten. Das heisst - wie zu Zeiten der DDR, werden die ausgemachten Gegner Erdogans durch Kommandos verschleppt.

Wer seinen Urlaub in der Türkei verbringt, ist selbst schuld, wenn ihm etwas geschieht. Man fährt ja auch nicht Nordkorea, um dort in Schwierigkeiten zu geraten.
Daher kann die Antwort nur sein, keine Euros für eine mögliche Geiselnahme. Freiheit definiert sich nicht nach Erdogans Willen, ein beliebiges Sultanat zu schaffen.
Der Reisehinweis des Auswärtigen Amtes ist angebracht.

Was die Türkei unter Pressefreiheit versteht, ist allen klar. Im Klartext heisst das, das Regime in Ankara verhindert eine freie Berichterstattung, weil der Neu-Sultan Erdogan keinerlei freie Presse haben will, die über die Untaten berichtet, die im Zuge der "Terror-Prozesse" laufen. Jeder ist verdächtig, der Likes irgendwo setzt und damit auch in Gefahr in der Türkei verhaftet zu werden.

Das Regime von Erdogan hat ein Klima der Angst geschaffen.

In einer solchen Türkei möchte man keinen Urlaub machen, so schön das Land, so herzlich die Gastfreundschaft der türkischen Bevölkerung auch immer sein mag.
Wer etwas zur Normalisierung in der Türkei beitragen will, bucht seinen Urlaub woanders. Je weniger Devisen in die Kassen Erdogans gespült werden, je eher muss das Regime in Ankara einsehen, dass Urlauber nur in Freiheit die Freuden am Sandstrand geniessen können.
Mal ehrlich, wer will im Urlaub schon verhaftet und gefoltert werden.

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Gefährliche osmanische Großmannsträume Erdogans

Update vom 23. Mai 2020

Wie die Agenturen nunmehr melden, hat die Türkei eine Insel im Grenzfluss Evros besetzt, die eigentlich Griechenland gehört. Das NATO-Mitglied Türkei lenkte von den Problemen nach Corona in der Türkei ab und von der türkischen Autokratie, die Erdogan seit dem Putsch 2016 auf sich zugeschnitten hat. 

Der türkische Diktator will seine spätpubertären Großmannsträume von einem zweiten osmanischen Reich erfüllen. Das hat er immer wieder betont. 

 

 

 

Ablenken vom innenpolitischen Chaos
Die schwelende Krise auf Imia

Erdogans Islam kann nicht zu Deutschland gehören, weil dieser nichts mit Religion, sondern nur mit religiös gefärbter Expansionspolitik zu tun hat.

In diesem Zusammenhang versteht sich Erdogan bestens auf die Instrumentalisierung der Religion zu politischen Zwecken.

Das ist eigentlich seine einzige Grundlage als Diktator der Türkei aufzutreten. Von einer Demokratie will man im Zusammenhang mit der Türkei sicherlich nicht mehr sprechen. Eher von einer Autokratie, in der Erdogan die Religion Islam, regelrecht für seinen Machterhalt missbraucht.

Während in der Bundesrepublik Ostern gefeiert wird und die Islam-Debatte weitergeführt wurde, bildet sich an der griechischen Flanke ein gefährliches Bedrohungspotential, das dringende Aufmerksamkeit, auch der EU und der NATO, verlangt.

Erdogans Osmanisches Reich

Erdogan, derzeit der einzige Despot der ehemaligen türkischen Republik, die mehr und mehr an ein "erputschtes Sultanat" erinnert, will mittlerweile als der Nachfolger des Sultans der Türken in die Geschichtsbücher eingehen.

Erdogans politische Halluzinationen erstrecken sich auch auf den 1923 geschlossenen Vertrag von Lausanne, indem er die Inseln in der Ägäis, das türkisch-italienischen Abkommen von 1932 in dem die Inseln als griechisches Territorium anerkannt wurden, als Absurdum erklärt.

Erdogans AKP betreibt politischen Selbstmord.
2016, als die AKP immer weiter ihre Machtansprüche formulierte, erklärte Erdogan, dass die Türkei die Agäis verschenkt hatte. "Dort wären immer noch die Moscheen.." Er bezog sich dabei auf eine militärische Besetzung der Osmanen auf den ägäischen Inseln. Erdogan war kein Mittel unrecht, um seinen Willen, wie ein trotziger, kleiner Junge zu bekommen.

Griechische Soldaten

Als politischer Intrigant und Erpresser verstand sich der ausgewiesene politische Pöbler aus Ankara immer. So nahm er, weil acht türkische Soldaten im Zusammenhang mit dem Putschversuch nicht aus Griechenland ausgeliefert wurden, zwei griechische Soldaten als Quasi- Geiseln.
Die ungerechtfertigte Festnahme der beiden griechischen Soldaten lässt die angeheizte Situation weiter eskalieren.

Erdogan, der von der fixen Idee besessen ist, ein politisches Erbe zu hinterlassen, das alle anderen bisherigen türkischen Führer übertrifft, hat bestimmte Ziele formuliert, die den 100. Jahrestag der Gründung der Türkischen Republik, im Jahr 1923, markieren sollen. Bis dahin ist es ihm nur wichtig, einen national-faschistische Staat zu schaffen, Land zu erobern. Daher schaltet er die Opposition, die im Grunde genommen die gleiche Idee vertreten muss, wie republikanische Volkspartei (CHP), aus. Die türkische Inseln müssen besetzt werden, erklärten die Blockflöten des AKP Regimes. Erdogan möchte den Vertrag von Lausanne revidiert wissen. Sicherlich wird er dafür auch einen Krieg in Kauf nehmen, wie er bei politischen Problemen, die Verhaftung von Tausenden vertrat, die angeblich der Gülen-Bewegung angehört haben.

Das Kriegsgetöse aus Ankara muss ein Ende haben

Ablenken muss er wie ein jeder Diktator. Hierbei wird auch nicht vor rüder Propaganda gegen Griechenland zurückgeschreckt. Übrigens werden türkische Propagandisten, AKP-Einheizer, alles versuchen, Griechenland als den Angreifer darzustellen. Griechenland wird jetzt schon als ein Kriegstreiber bezeichnet. Wie soll Griechenland sich gegen die Türken stellen?

Ein gewisser Neoosmanismus und die Türkei hat nun gedroht, dass auch Zypern erneut in den Blickwinkel des nationalen Interesses gerät. Angesichts der noch lebhaften Erinnerung, als die Türkei 1974 mit äußerster Brutalität Zypern vereinnahmte, sind die Drohungen der türkischen Regierung nicht mehr zu dulden. Auch in Afrin ist es Verstößen gegen das Kriegsvölkerrecht gekommen. Zivilisten wurden abgeschlachtet, damit Erdogan von seinen eigentlichen Zielen ablenken konnte.

Es bleibt nur zu klären, ob die Türkei überhaupt noch Mitglied der NATO sein kann, zumal Erdogan auch dem französischen Präsidenten Macron barsch abwies, der sich in der Kurdenfrage als Vermittler anbot.

Die EU sollte sich auf der Seite Griechenlands positionieren, um dem "Sultan" Erdogan die Grenzen von 1923 aufzuzeigen.

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Einen eigenen Beitrag für alle Journalisten und Blogger aus der Türkei

Worte kommen nicht leicht

Wenn es für Journalisten und Bürger unter Erdogan keine Freiheit gibt, müssen wir alle Widerstand leisten.
Noch immer werden Journalisten unter dubiosesten Umständen gefangen gehalten.
Europa verbindet eine Freundschaft mit der Türkei, die auch durch Regierungen nicht zu brechen ist.
Gerade deshalb.
Jeder kann Widerstand leisten. Sogar wir hier. Sie da.

Wenn es keine Hoffnung mehr gibt, dass die Pressefreiheit wiederhergestellt wird, verstanden wir es als das, was es wirklich ist:

Wir alle müssen eine Tür für die Freiheit öffnen.
Nicht Solidarität mit der türkischen Regierung zeigen, und den nächsten Urlaub nach Antalya buchen.

Dazu muss sich vieles in der Türkei ändern.

Diktatoren zu beleidigen ist sinnfrei. Sie wissen, wir mögen sie nicht.

Wir werden unsere Tür für jeden öffnen, der das Gefängnis, Urteile für freie Meinungsäußerung oder für das Schreiben fürchten muss.

Alles andere wäre absurd und eine feige Geste, mit der man nicht gegen eine Diktatur des Regimes unter Erdogan vorgehen kann. Es ist nicht gegen die wunderbare türkische Bevölkerung oder ihren Glauben gedacht.

Wir vertrauen auf Gott und auf die Freiheit. Was geredet wird, ist nicht der Punkt, was man tut ist wichtiger für uns.

Egal, ob der Putschversuch von den Gülen-Anhängern begangen wurde oder nicht. Wir können es nicht beurteilen, aber die Zeit danach machte uns misstrauisch.

 

Beweise für den Putschversuch der Gülen-Bewegung bleiben abstrakt und im Dunkeln.

In diesem Kontext zolle ich Respekt gegenüber Freiheit und Demokratie und Respekt für den Glauben gegenüber allen, die sie gegen Diktatoren brauchen.

Jeder türkische Kollege, der nicht genannt werden möchte, kann hier veröffentlichen.

Wir prüfen den Artikel auf Plausibilität und Wahrhaftigkeit. Niemand muss fürchten, dass jemand ihn oder sie verfolgen wird.

Jedes kleine Detail des Regimes wurde gezeigt. Kein demokratischer Apparat geht über zu Massenverhaftungen, und alle Zeitungen können nicht Erdogan-Linie sein.

Der ehemalige Reichspropagandaminister Dr.Joseph Goebbels nannte es Gleichschaltung. Die türkische Diktatur wird es sicherlich anders verklausolieren. Es ist genauso furchtbar.
Wir kämpfen gegen politisches Verhalten wie dieses.

Sie sind willkommen in dunklen Zeiten, gerade dann und jetzt.

Eine demokratische Türkei müsste Menschenrechtsaktivisten aus dem Ausland oder Journalisten nicht kontrollieren.

Legen Sie fest, was Sie auf Englisch oder Deutsch, Französisch und Niederländisch in das folgende Postfach schreiben möchten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In Bezug auf die Kollegen, die im Sultanat oder bei Erdogan inhaftiert sind:

Wir fordern ihre Freiheit.

Pressefreiheit ist ein Menschenrecht.

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Erdogan und der nächste Krieg des osmanischen Sultans

Erdogan und der nächste Krieg des osmanischen Sultans

 

Söldner, türkische Flugzeuge, Drohnen -  während des kriegerischen Konfliktes mit Armenien unterstützt der türkische Despot Aserbaidschan mit allerlei Waffenhilfe.  

Wahrscheinlich will Erdogan Armenien dafür strafen, dass es auf den Genozid vor Jahren ansprach. Nun kann sich der Möchtegern Sultan von Ankara in den Konflikt mit Aserbaidschan einmischen. Erdogan dreht die Geschichte zu seinem Bild der systematischen Unterdrückung, des Völkermordes und der Fremdherrschaft. Mit Aserbaidschan verbindet ihn noch ein Slogan aus dem Kabinett des Ewiggestrigen, den Erdogan gerne schwadroniert: "Eine Nation, zwei Staaten", weil meint Aserbaidschan sei ein Turkvolk und deshalb können man sich mit Drohnen und Söldnern in die Kriegshandlungen einmischen. Recep Tayyip Erdoğan setzt laut internationaler Medien, Söldner aus Syrien ein, es sollen laut dem The Guardian mehrere hundert Söldner sein, dazu kommen etwa 150 türkische Offiziere, die die Kampfhandlungen in dem krisengeschüttelten Bergkarabach koordinieren. Weil niemand in der derzeitigen internationalen Krise eingreifen kann, wird, trotz aller Proteste aus Moskau, Paris und Washington weiter gebombt.

Recep Tayyip Erdoğan ist seit Jahren für irrationale Großmannssucht bekannt. Die Menschenrechte und Verträge stören den Mann aus Ankara nicht, seit dem angeblichen Putsch zeigt der zum Despot gewordene, ehemalige Reformer, sein wahres Gesicht:

Nach dem fragwürdigen Putschversuch in der Türkei strebt der neue osmanische Sultan von eignen Gnaden nun zu Höherem.
Er will jetzt auch seine Befugnisse noch weiter ausdehnen, vollmundig kündigte er ein Verfassungsreferendum an. Wohin, fragt man sich, will seine Machtbefugnisse noch ausdehnen? Schon sitzen ihm die UN und zahlreiche Menschenrechtsorganisationen im Nacken. Es kommen verstörende Nachrichten aus den Folterkellern der Türkei.
Wer vorausschauend handelt, sieht Erdogan, nach seiner hoffentlich baldigen Ablösung, in Den Haag vor seinen Richtern.

 

 


Visafreiheit kann es nicht geben für ein Volk, das einem Despoten zujubelt.

Noch immer fühlt sich der Führer der AKP Partei ungerecht behandelt. Erdogan fühlt sich von niemandem für voll genommen. Das hat seine Gründe. Er sollte die Opfer seiner diktatorischen Politik fragen, wie diese sich fühlen. Mehr und mehr Stimmen werden laut, dass Erdogan selbst in den Putsch verwickelt war, oder den Staatsstreich selbst inszenierte, um seine kruden politischen Ziele durchzusetzen. Vielen Türken wird mittlerweile klar, dass Erdogan der Verräter ist. Nicht nur am türkischen Volk, sondern auch an der Politik von Staatsgründer Atatürk.
Erdogan weiß mit markigen Worten, sich in Szene zu setzen. Bei vielen dieser, wie ein pubertierender, sehr trotziger Schuljunge vorgetragenen Ideen bis hin zu unverhohlenen Drohungen sorgt man sich um die geistige Gesundheit des türkischen Diktators. Despoten ernähren sich von irrealen Großmannsträumen und wahnwitzigen Verschwörungsideen.
Erdogan behandelt die Flüchtlinge wie Tauschware in einem Geschäft, das er, wie ein Händler auf einem Basar im heimischen Ankara, führen will.
Dabei entgeht dem aufmerksamen Betrachter nicht, dass Erdogan im Hinterhof seines osmanischen Reiches "Säuberungen" durchführt.

Derweil werden tausende Bürger des tief gespaltenen Landes in fragwürdiger Polizeihaft gehalten. Angeblich, weil sie der diffusen Gülen-Bewegung angehören sollen. Journalisten, Oppositionelle und Kurden sind die hauptsächlichen Opfer des vollkommen aus den Fugen geratenen Sultanats.
Von jedem wird ein Geständnis scheinbar erfoltert. Schließlich braucht Erdogan jemanden, den er dann hinrichten lassen kann. Die Jagd auf die Sündenböcke hat begonnen, die für die politischen Intrigen des Despoten im 1000 Zimmer Palast herhalten müssen.

Glaubwürdig ist die propagierte Anti-Folterpraxis des türkischen Staates schon lange nicht mehr. Folter hat in der Türkei eine feste Tradition, die der Sultan offensichtlich weiter fortführen will. Die EU würde sich der absoluten Unglaubwürdigkeit hingeben, würde sie einem solchen Regime, als Türkische Republik kann man die Türkei nicht mehr bezeichnen, die Tür nach Europa öffnen.
Erdogan wird wieder krakeelen, neue Drohungen ausstoßen, mit Vergeltung drohen, Menschenmassen, wie ein jeder Despot, mobilisieren. Das muss und kann in Brüssel nur auf taube Ohren stoßen. Weil ein Diktator wie Erdogan kein Verhandlungspartner ist, und der Druck auf Ankara nur verstärkt werden kann, wenn auf die Einhaltung der Menschenrechte gepocht wird.
Ein erster Schritt für Erdogan könnte sein, die Presse in seinem Staat nicht mehr zu verfolgen, wenn sie dann anderer Meinung ist, als er, der nur seine Meinung zulässt.
Zudem ist Druck auf Ankara notwendig, um sich zu vergewissern, dass sich zeitnah demokratische Kräfte in der Türkei mobilisieren, die den Despoten endgültig absetzen.

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Realität- Letzte Ausfahrt Beşiktaş

Die Erlebnisse mit dem Erdogan-Regime der Monate, mit Ankara, reichen für folgenden Generationen von Historikern, um diese analysieren. Es wird ihnen sicherlich schwer werden.

Erdogan, einst gefeiert als Reformer vom Kemalismus, übt sich seit geraumer Zeit als Vorbild von Diktatoren, die, so beweist es der Bericht des Bundesministeriums des Innern, sich auch nicht zu schade sind, mit Terroristen zu paktieren.

Hier muss man in der europäischen Politik leidenschaftslos operieren. Es helfen keine guten Worte für einen offensichtlichen Despoten, der, so pfeifen es die Spatzen von den Dächern in Istanbul, mit dem Militär taktierte, um einen "Putsch" zu provozieren.
Hier helfen nur klare Bekenntnisse und nicht eine diplomatische Basar-Politik der EU.
Dann würde man sich selbst verraten.
Da wurden Listen aus der Schublade gezaubert, als hätte Erdogan den Dschin bemüht, über Nacht flugs die besagten Verdächtigen herauszufiltern. Zwei Tage nach dem Putsch waren die Listen der Gülen Anhänger schon fertig. Die, für Erdogan, üblichen Verdächtigen wurden verhaftet, Oppositionspolitiker, Journalisten und Richter, die das AKP Regime schon lange auf dem Zettel hatte.
Wahrscheinlich gab es schon Femeprozesse. Man will es nicht glauben.

Dem Despoten im 1000 Zimmer -Palast mit Löschteich widerspricht man nicht. Seine Frau lobte unlängst, öffentlich, die Vorzüge des Harems. Wie gesagt, ein paar Jahre jünger, und Emine wäre sicherlich auch eine Kandidatin für diese doch verstörende Institution gewesen.

Erdogan ist ein großer Künstler im Spalten, ganze Gesellschaften fallen ihm und seinen bis zur Absurdität verzogenen Ideen von Politik zum Opfer. Er nennt das mal, weil ihm nichts besseres einfällt, Demokratie.
Was eigentlich eine Beleidigung für das Wort und den Ansatz ist.

Die Kurden, die ausgemachten Gülen Leute- ach ja, die Türkei verkommt dadurch zu einem Folterstaat, in dem das notorische Denunziantentum, wie bei solchen selbst ernannten Monarchen und ihren Speichelleckern üblich, ungeahnten Aufschwung findet.
Noch sind es Gerüchte- es soll zu Sippenhaft gekommen sein.

Journalisten dürfen nicht zu feige sein, darüber zu berichten. Es geht auch um unsere Kollegen, die sich Hilfe von uns erwarten, von allen Redaktionen auf dieser Welt. So kann man die offensichtliche Folter vielleicht ertragen. Erdogans Folterknechte sind nicht zimperlich.

Aber es geschehen auch Wunder in der Türkei: Nur vier Wochen nach dem Putsch gelang es einem Staatsanwalt, wie in einer schlechten Soap, mehr als 2000 Seiten Anklageschrift gegen Gülen selbst, samt mehreren Tausend Jahre Gefängnisforderung, fertigzustellen. Immerhin in Abwesenheit des Angeklagten und zweimal lebenslänglich dazu fielen nicht mehr ins Gewicht.
Ein ungehörig fleißiger Mann, im Dienste seines Sultans.

Jeder politisch Desinteressierte ahnt, dass das Wort Rechtsstaatlichkeit eher im Archiv einen staubigen Platz fand.
Erdogan schimpft immer, verleumdet die Justiz, den Staat, die Gegner, die er ausgemacht hat. Er zeigt munter an, verklagt und schmäht, die die nicht schweigen wollen.

Aber, wer fürchtet sich vor einem großen Diktator, doch nur der, der den Erdoganismus nicht durchschaut hat.
Ironie muss Erdogans Züge tragen. Er muss von den gravierenden Problemen in seinem Land, das innerlich völlig zerrissen ist, ablenken. Sonst kommt es unweigerlich zum Bürgerkrieg. Er muss den Türken erklären, dass die EU und Deutschland sie nicht wollen, weil die Europäer Türken und Moslems angeblich nicht mögen. Was für ein Blödsinn. Die türkische Nation ist ein wundervolles Volk. Und, im Gegensatz zur erdoganistischen Türkei, verfolgen die Europäer keine anderen Glaubensrichtungen.

Erdogan selbst scheint dem Größenwahn einen jeden Tag mehr und mehr zu verfallen.

Erdogan ist mit seiner Politik verantwortlich für den Tod von mehr als 200 Menschen und ca. 2500 Verletzten. So unterscheidet Erdogan sich wenig von den anderen europäischen Diktatoren, die in den letzten 50 Jahren in der Geschichte vorbeizogen.

Warum spricht das niemand aus?
Fürchtet man den Diktator? Das wäre arm.
Fürchtet jemand, entführt oder verschleppt zu werden, wie seinerzeit die Stasi Menschen aus dem Westen abholte. Zuzutrauen ist es Erdogan, der sich an nichts, außer an seinen Kurs der absoluten Vernichtung jeglicher Demokratie in der Türkei hält.
Nun will er das auf Deutschland ausdehnen.

Erdogan hätte dann sein Nahziel erreicht. Sein Fernziel will er mit ferngesteuerten Marionetten, die sich dafür, wie in einer jeden schäbigen Diktatur bezahlen lassen, erreichen. In Deutschland, das er mittlerweile so sehr hasst.

Deutschland täte gut daran, die in dem staatstragenden Papier aufgelisteten Vereine zu verbieten.

Erdogan will systematisch in den Staatsapparat eines anderen Landes einzugreifen. Erpressen, desinformieren, unter dem Schleier der Religion. Religion sollte überhaupt kein Thema in der Politik sein, Erdogan befindet sich auf Kreuzzug.
Nein, so einer gehört wahrlich nicht in die EU. Aber, wie man aus dem bundesrepublikanischen Papier erkennt, hat Erdogan genug Freunde in der Achse der terroristischen Boshaftigkeiten.

Diktatoren brauchen immer einen Grund, um hinterher ihr zeitweise recht dummes Verhalten rechtfertigen zu können. Erdogan wird zum Vorreiter aller Despoten in Europa. Dabei erblödet er sich nicht, wehrlose Flüchtlinge, deren Wohlergehen von der EU gezahlt wurde, in die Waagschale zu werfen, um auch im Ausland seine Kritiker mundtot zu machen.

Oder, er lässt Demonstrationen in fremden Ländern ausgestalten, die seinen Machtanspruch zementieren sollen. Die Deutschen haben ihm, bei seinen seltsamen Wahlkampfauftritten, viel zu viel durchgehen lassen.
Erdogan ist ein Diktator. Mit solch einer kruden Figur macht man keine Geschäfte.

Findet man doch, in dem teilweise als Verschlusssache eingestuften Dokument, allerlei alte Bekannte aus der Szene der Terrorfürsten im Nahen Osten. Man will es nicht glauben.

In dem neuen, schrägen Selbstbewusstsein der erdoganischen Form der „Demokratur“ ist es sicherlich auch nicht verwunderlich, jegliche Verbindung zu leugnen, die zu den radikalen Klerikern in der Bundesrepublik führen könnten. Wir erinnern uns alle lebhaft an den tagelangen Wutausbruch eines spätpubertären Erdogans, als der Bundestag über den Genozid an den Armeniern abstimmte. Erdogan drohte, schimpfte, drohte wieder, spielte den starken Mann. Er ist, wie jeder Diktator, ein aufgeblasenes Männchen.

Nun bricht ihm auch sein auf Sand gebautes Wirtschaftswunder ein. Ablenken soll die Devise sein,ja, Devisen fehlen ihm, mehr als 10 Milliarden Euro aus dem Tourismus dieses Jahr. In Kemer gehen die Lichter aus.

Derweil lässt er munter seinen Intimfeind Gülen verfolgen, dessen Anhänger werden zu Tausenden gleichsam abgeführt. Was mit ihnen gemacht wird, kann man erahnen, Folter und die so herbeigesehnte Todesstrafe, damit er auch gleich den letzten Kritiker töten kann.
Er übt sich in Staatsterror, Leitbilder hat er sicher genügend. Nach der Drucksache des deutschen Bundestages benötigt man keine große Fantasie mehr.
Letzte Ausfahrt Beşiktaş, willkommen in der Realität der Türkei.

Hier die Antwort an die Abgeordnete Sevim Dağdelen, Die Linke.

Originaldokument Drucksache 18-9274

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Märchen des Sultans aus Ankara - nun ist Schluss!

Herr Erdogan, Sie sind eine historische Schande für das gute türkische Volk.
Irgendjemand muss das aussprechen, was alle denken.
Sie sind kein Verhandlungspartner für die EU, Sie sind elender Tyrann.
Sie mögen an die Worte des ehrenwerten Propheten glauben. Verstanden allerdings haben Sie diese wertvollen Suren nicht.

Vorab, mich stört der Paragraf 103 StGB sehr wenig, wenn es darum geht Menschenrechte in dem Augenblick zu verteidigen, wenn es darum geht Journalisten in der Türkei helfend zur Seite zu stehen, Menschenrechtsgruppen, die von Ihnen, Herr Erdogan verfolgt werden, zu verteidigen. Wenn Sie andere Nationen allerdings, wie Deutschland, bedrohen, werden Sie eine Gefahr für den Frieden. Die Türkei haben Sie innerlich schon zerstört und es wird Jahrzehnte dauern, ehe wieder Frieden einkehrt...

Es geht um die Pressefreiheit und Meinungsfreiheit in der Türkei, in Deutschland. Unlängst kam es zu einer Debatte im Deutschen Bundestag, die man mit Aufmerksamkeit nochmals in Erinnerung rufen sollte.
Ich kusche nicht, weder vor einem Despoten, noch vor seinen Lakaien.
Post von den Anwälten Erdogans machen den Despoten nur noch lächerlicher. Er überzieht jeden mit Klagen und Anzeigen, der nicht spurt. Erdogan betreibt seinen dynamischen Hass gegen jedermann, der nicht seiner bizarren Weltordnung zuspricht. DAs bedeutet Veröffentlichung, diese bedeuten Klicks und Umsätze für den Verlag.
Diktatoren laufen bei mir ins Leere.
Ich werde auch nicht auf irgendwelche üblichen Beschimpfungen und Drohungen türkischer Nationalisten reagieren. Morddrohungen hin oder her. Bei Diktatoren prallen diese an mir ab. Ein tobender Präsent im 1000 Zimmer Palast sollte am Abend eigentlich so erschöpft sein, dass er am nächsten Tag zumindest ein wenig leiser wird. Nicht so Herr Erdogan, der gerade der Welt vorführt, was Größenwahn und politische Karikaturen betrifft. Erdogan benimmt sich wie die Axt im Walde, so auch auf der Trauerfeier von der Boxlegende Muhammed Ali. Dort musste er gehen. Selbst dort glänzt er durch sein politisches Zappelphilipp-Syndrom als Kalif auftreten zu wollen.
Er wirkt mittlerweile wie ein Ballon, der bald platzt.
Vor einiger Zeit waren Jubeltürken am Hamburger Bahnhof Dammtor versammelt, die ganz genau solche größenwahnsinnigen Ansichten wie der "Staatspräsident" vertraten.
Diese beschimpften, während sie ihre Fähnchen schwenkten, Journalisten und Fotografen. Auch militante Schläger waren dort eingesetzt.

[KGVID]http://marinellaswallpaperjournal.eu/wp-content/uploads/2016/06/Türkische-Nationalisten-II.mov[/KGVID]

Solche Türken braucht Deutschland nicht. Die oberste Versammlungsleiterin versuchte sich in ihrem Kosmos, als sie darauf hinwies, dass sich alle Pressevertreter bei ihr zu melden hätten, weil sie bestimmen würde, wer wen filmt oder nicht. Für sie, eine Deutsche, wie sie feststellte, galt das türkische Presserecht. Lachhaft. Wer nicht hören wollte, wie ich, wurde damit bedroht, dass wir zuhause heimgesucht würden. Türkische Sicherheitskräfte würden das schon übernehmen.
Statt die Deutschen zu beschuldigen, dass sie den Terror in die Türkei tragen würden, wurde der "Terror" nachweislich in deutsche Straßen getragen. Normal war der Auftritt der "Jubeltürken" nicht, als ich das Video auf YouTube später veröffentlichte, wurde mir von der selbsternannten "türkischen Zensur" verboten, dieses zu veröffentlichen.

Nicht genug im Absurditäten- Kabinett Ankaras.Die EU hätte gewarnt sein müssen, denn Erdogans Kontakte zur syrischen Machthabetruppe waren außerordentlich gut, bevor der Krieg Assad Reich heimsuchte.

Erdogan droht, lässt beleidigen, drohen und wer weiss, was er sonst noch so macht, wenn er sich zu langweilen scheint. Familien von deutschen Bundestagsabgeordneten müssen dem Vernehmen nach Sippenhaft fürchten. Diese Türkei hat in der EU nichts zu suchen.
Er beleidigt Frauen als quasi unnütz, wenn sie sich nicht seinem, wohl dem Ego des Kalifen von Ankara geschuldeten, Gebärzwang unterwerfen. Erdogan legt die Zahl der Kinder fest und befindet sich damit, seiner Meinung nach, auf einem Pfad mit dem Prophet Mohammed. Selbst seine Frau Eine propagierte unlängst die Vorzüge des osmanischen Harems.Die Eine Erdogan, die Suizidgedanken gehabt haben soll, als ihr Bruder sie angeblich dazu zwang, mit 16 Jahren ein Kopftuch zu tragen. Die Geschichte nimmt komische und groteske Züge an.
Zu was der Islam, eine Religion seit Erdogans Wandel zum machtversessenen Diktator, wieder missbraucht wird, lässt jeden Menschen erschaudern.
Erdogan scheint sich an den Kurden für die 1998 ergangene Verurteilung wegen Aufstachelung zur Feindschaft auf Grund von Klasse, Rasse, Religion, Sekte oder regionalen Unterschieden zu rächen, damals wurde er in Diyarbakir zu zehn Monaten Haft und einem lebenslangen Politikverbot verurteilt.
Gut, das ist Schnee von gestern und längst vergessen, jedoch, was macht er jetzt und was ist mit dem lebenslangen Politikverbot, erkannten die damals die Gefahr, die von ihm ausging?

Erdogan hat auch nichts zu melden, was die Armenien Resolution angeht, denn Deutschland arbeitet seine eigene, in diesem Fall, unrühmliche Geschichte auf. Erdogan hat vergessen, dass Deutschland, das Kaiserreich, der Verbündete der Türkei in den Tagen des Exodus der Armenier und so vieler anderer war.
Er sollte sich schämen, vor Menschheit und vor der Geschichte.
Angeblich, so meldete das Propagandablatt Günes gestern, wurde Cem Özdemir die Angehörigkeit der Stadt Tokat entzogen. Das erinnert an Nazis oder an die DDR. Jedenfalls an eine eklige Diktatur.Auch wenn Bürgermeister Pervanlar Þerafettin im Raum gewesen sein soll. Das ist für die Geschichte, die über Erdogan einst geschrieben wird, absolut unerheblich.
Er hat es geschafft, dass sein Volk völlig zerrissen ist.

Im Stile eines Faschisten drohte der türkische Despot, wie ein Kalif aus den Erzählungen von Ali Baba mit Bluttesten, das erinnert an finsterte Kapitel der Geschichte.
Erdogan ist untragbar für Europa, für eigenes türkisches Volk geworden. Er vermochte es, jeden zu verprellen.
Erdogan lässt sich wie ein Sultan feiern, dabei hätte er alle Not, sich in Demut zu präsentieren. Wieder jemand, der den Koran für wirre Aktionen schlicht missbraucht.

Ganz anders sieht das der türkische Staatspräsident Erdogan, dessen persönliche Angriffe immer heftiger und unberechenbarer werden. Wie ein kleiner beleidigter Junge, dessen Matchboxauto von einem anderen Jungen mitgenommen wurde, während die beiden im Sandkasten der internationalen Politik spielten.

Erdogan vergisst abseits all seiner Tiraden, hauptsächlich gegen türkischstämmige Abgeordnete im Bundestag, dass ihn niemand mehr für voll nehmen kann.
Da bleibt die Frage, kann Erdogan überhaupt Verhandlungspartner für die Bundesregierung in Flüchtlingsfragen sein? Mittlerweile kann die Frage mit Nein beantwortet werden, weil der derzeitiger Herrscher in Ankara jegliche Moral über Bord geworfen hat und jeden Kritiker in der Welt mit Anwälten verfolgen lässt.
Dabei steht auch die Türkei vor großen Problemen.Diesen sich zu widmen, möchte Herr Erdogan nicht. Er lenkt von den innenpolitischen Tragödien, ganz im Stile anderer Diktatoren, ab.
Wenn ein Diktator nicht mehr weiter weiss, dann muss er die BRD noch damit beschimpfen, dass sie in Verschwörung gegen den eigenen, leider, NATO Partner, Anschläge in der Türkei gehen lässt.
Das ist schon so erbärmlich, dass es pathogen ist.

Dereinst war die Türkei eine Demokratie, die die Freiheit des Denkens der Kunst und des politischen Trennung von Staat und Religion seit Atatürk, 1923, betrieb. Nun sieht das alles sehr viel anders aus. Dass in der Türkei in bestimmten Bereichen die Menschenrechte mit den Füßen getreten werden, weiß man nicht erst seit den schwelenden Auseinandersetzungen in Kurdistan, sondern auch seit den bürgerkriegsähnlichen um die Proteste im Gezi Park.Proteste werden niedergeknüppelt, Beispiele gibt es da noch viele, die Recep Tayyip Erdoğans Weg in einer Form des türkischen Pseudo-Sultanat führen, die den meisten Mitteleuropäern entgangen sind, da wären der Kızılay-Platz, im Kuğulu-Park, Dikmen in Ankara, der ungehemmte Völkermord an den Kurden.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Teil der Anschläge, die angeblich von Kurden ausführt wurden, Hintermänner in ganz anderen Etagen hat.
Wie Weiße Fahnen Aktionen zu bewerkstelligen sind, wissen auch Provokateure Ankaras.

Seit Erdogan in seinen 1000 Zimmer Palast einzog, wird das türkische Volk in einer Weise unterdrückt, die an Zeiten von Sindbad, dem allseits bekannten Seefahrer, erinnern.
Nun die Antwort auf die seit Jahrzehnten überfällige Resolution des Bundestages zum Genozid am armenischen Volk.
Niemand hat gesagt, Erdogan selbst sei dafür verantwortlich, seine Propagandamaschine allerdings scheint das zu implizieren.
Den Botschafter abzuziehen, bitte, es ist ein international anerkanntes und bekanntes Mittel, diplomatisch den Unmut auszudrücken. Soll er in Ankara den Sommer verbringen und es sich wohlergehen lassen. Berlin ist sicherlich dieser Tage, vor der Sommerpause, ziemlich hektisch. Das Wetter ist launisch wie die Geliebte eines Großvisiers.
Noch dreister wird die derzeitige Administration in Ankara, wenn mit allerlei Getöse Einfluss auf die Meinung der Abgeordneten des Deutschen Bundestages Einfuss und Kontrolle genommen werden soll.Drohungen gegen Abgeordnete kann und sollte die Bundesrepublik Deutschland nicht reflektieren. Norbert Lammert (CDU) fand deutliche Worte vor der Aussprache und der Abstimmung im Bundestag.
Nun, muss man anfangen, Herrn Erdogan und seine bizarren Ziele zu hinterfragen.
Wer dann noch so wahnsinnig ist, und tatsächlich auch den Beschluss des Bundestages als "null und nichtig" zu erklären, kann kein Verhandlungspartner für irgendjemanden sein, weder für die EU noch für Berlin.
Wie ein kleiner bockiger Junge stampft Herr Erdogan mit den Füssen auf den Boden, der beim Naschen an der Keksdose erwischt wurde.
Recep Tayyip Erdoğan sollte auch für alle Türken da sein, ist aber nicht. Auch in seinem Land leben heute noch die Nachfahren derer, die nach Gerechtigkeit dürsten.

Es ist eine Unverschämtheit, dass die türkische Administration der Bundesrepublik Deutschland vorwirft mit ihrem Verhalten von dem Holocaust ablenken zu wollen. Jeder in Deutschlands Grenzen ist sich der Tragik dieses Genozids bewusst. Gerade deshalb schützt Deutschland Millionen von Flüchtlingen vor einem weiteren Genozid. Deshalb nahm Deutschland auch gerne die Gastarbeiter auf, die von der Militärdiktatur verfolgt wurden, die einige Jahrzehnte in der Türkei regierte.
Herr Präsident Erdogan allerdings kassiert nicht schlecht an der Flüchtlingskrise und so manchem Journalisten, der das muntere Treiben des türkischen Präsidenten beobachtet, der eher wie ein Teppichhändler aus einem der bezaubernden Bazare in Istanbul agiert, als ein vernünftiger Staatsmann, der sich leider auch mit der Vergangenheit seiner politischen Großeltern auseinandersetzen muss.
Superdreist wird es und nun ist nicht nur die Berufsdiplomatin Angela Merkel gefragt, sondern die Kanzlerin Angela Merkel, ist der Umstand, dass sich das Aussenministerium in Ankara über die deutschen Sünden hermacht, die alle Deutschen verstanden haben- dabei lässt Erdogan den Genozid an den Nama und Herero Völkern nicht aus, die die deutsche Schutztruppe in Südwest beging.
Herr Erdogan hat davon keinerlei Ahnung, wie auch, entfällt ihm der Genozid an den Pontos Griechen genauso wie der an den Armeniern und anderen.

Die EU sollte überprüfen, ob das Geld, dass sie für das Flüchtlingsabkommen zahlt, das gescheitert ist, nicht durch die Hintertür in irgendwelchen Schurkenstaaten Waffen gekauft werden, die Erdogans Großmannssucht befriedigen, um den nächsten Genozid an dem ihm so verhassten kurdischen Volk zu begehen.
Vielleicht ist es jedoch der Hass, den er an denen auslässt, die ihm im Weg stehen, um sich zum nächsten Sultan von Großosmanien krönen zu lassen. Niemand erkennt ein Motiv, außer napoleonischer Selbstvernichtung.

Ich kannte vor Jahrzehnten eine der so genannten Pontos Griechen, die die türkischen Auswüchse noch aus eigenem Erleben schildern konnte. Sie hatte keine Veranlassung der Türkei etwas anzudichten. Warum auch, an der Weltpolitik hatte sie allenfalls in der Zeit der Vertreibung und der Obristenregierung in Athen passiv als Betroffene teilgenommen, sonst war der genügsamen Frau das Schicksal der Welt zu weit entfernt auf ihrem Bauernhof im Norden Griechenlands.

Warum wurde sie gefoltert, sichtbar noch nach Jahrzehnten, wurden ihr die Finger, die Hände, die Beine von sadistischen Türken gebrochen. In der Türkei oder dem damaligen Ottomanische Reich.
Herr Erdogan würde jetzt wahrscheinlich argumentieren, die Armenier haben den Kontos Griechen diese und andere Verletzungen beigebracht. Nein, das ist falsch und geschichtlich durch viele Zeugen verbrieft, was damals geschah. Tausende schreiender Kehlen klagten an. Niemand wollte das hören.

Nein, ein Mann wie Herr Erdogan hat nicht das Recht für Europa einzutreten, für die Flüchtlinge schon gar nicht. Auch diese sind nicht willkommen in seinem Reich, sondern augenscheinlich nur Mittel zum Zweck, zur Durchsetzung seiner brachialen Rhetorik und Politik.
Visafreiheit für wen? Für ein Volk, dass offensichtlich sich weder mit der Gegenwart, noch mit der Vergangenheit auseinandersetzen kann.Europa macht sich unglaubwürdig mit Erdogan weiterzubehandeln, der die Flüchtlinge als willkommene Verhandlungsmasse anerkennt, als Menschen nur in den seltensten Fällen. Man denke nur daran wie die LGBT Gemeinde in Istanbul behandelt wird.

Die Rolle der Türkei muss nicht in Ankara neu überdacht werden, sondern in der EU.

Keinerlei Visafreiheit bis zum Amtende von Herrn Erdogan. Jeder Demokrat, der etwas auf sich hält, sollte die Türkei als Urlaubsland meiden. Herr Erdogan wird das verstehen, die bösen "Assimilatoren", die den Türken in Deutschland die nationale Identität nehmen wollen, sind sicherlich auch in der Türkei als Urlaubsgäste nicht willkommen.
Ja, ich weiß, ich rufe damit zum Boykott auf. Ich spreche das aus, was viele denken.
Kein Herr Erdogan Auftritt mehr vor ausverkauften "Jubel Akplern" in Köln oder anderswo, wer Erdogan live sehen will, darf gerne nach Istanbul reisen, um ihm dort in "Jubelpersermanier" zuzujubeln.
Überprüfung der Importe aus der Türkei, Obst gibt es auch aus der EU reichlich. Die Türkei ist allerdings angewiesen auf Importe von Maschinen, Fahrzeugen und anderem. Es würde der Erfolgsgeschichte der AKP einen empfindlichen Dämpfer geben.
Vielleicht gibt es Herrn Erdogan die notwendige Erdung zur Demokratie zurückzukehren.
Zu wünschen wäre es ihm, bevor seine großtürkischen Träume wirklich ein jähes Ende finden.

2. Teil Wege aus dem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei

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Eigentlich unglaublich

Reiseziel überdenken

Heute erging ein Reisehinweis des Auswärtigen Amtes in Berlin, für deutsche Staatsangehörige in sozialen Netzwerken. Schon die kleinste Sympathiebekundung für eine von Erdogan verschmähte Gruppe, könnte als "Präsidentenbeleidigung" oder "Propaganda für eine terroristische Vereinigung" ausgelegt werden.

Dort, in den sozialen Netzwerken, werden die Liker und Kommentartoren augenscheinlich systematisch ausgespäht.

Schlimm genug.

Das heisst im Umkehrschluss, dass die Türkei die Meinung Andersdenkender nicht akzeptiert, sondern nur die Meinung der AKP. Eine gewisse Salamitaktik, während der Aufklärung zum Mord an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi, der in Istanbul in dem saudischen Konsulat bestialisch umgebracht wurde.

Erdogan betreibt die Ermittlung nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern weil er handfeste Interessen verfolgt, um Saudi-Arabien aus dem Mittelpunkt arabischen Welt abzulösen.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Erdogan schwingt sich zum Hüter der Freiheit auf, der Pressefreiheit und anderer Grundrechte. Viele Menschen in der Türkei verschwinden einfach. Minderheiten aller Art sind im Focus der Sicherheitsbehörden der Türkei.
Interpol wird über Haftbefehle der Türkei regelrecht missbraucht.Stichwort: Red Notice.

Es gab Zeiten, da akzeptierte der türkische Staat die Meinung des Auslandes.
Erdogan akzeptiert die Meinung nicht - er kann es nicht, weil jeder ein Terrorist ist, der nicht seiner Meinung ist.

Viele zweifeln an dem, was Erdogan den Putsch durch die Gülen - Bewegung nannte.

Die Türkeiurlauber müssen sich fragen lassen, ob sie dieses Risiko bewusst eingehen wollen, für einen Like der eigenen Meinung am Ende Jahre in türkischen Gefängnissen abzusitzen. Mit dubioser Anklage.

Natürlich hat das, und das muss klar sein, nichts mehr mit Demokratie, sondern mit dem von Erdogan und seiner AKP geförderten Diktatur zu tun.
Erdogan ist kein Demokrat, es sitzen mehr 100 Journalisten in türkischen Gefängnissen, die dort sicherlich nicht hingehören. Schlicht, sie sind Erdogan ein Dorn im Auge.

Nun der Warnhinweis des Auswärtigen Amtes.
Jeder sollte sein Urlaubsziel gut überlegen, kein Risiko eingehen für die freie Meinungsäußerung willkürlich bestraft zu werden. Die Türkei, so wunderschön das Land ist, kann man auch noch später besuchen.

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Erdogan und die Flüchtlinge

Ja, es gibt ihn noch. 

Den türkischen Despoten Recep Tayyip Erdoğan. Lange war es still um den Diktator vom Bosperus, nun meldet er sich wieder zu Wort. 

Diesmal spielt er wieder mit dem Feuer. Er nimmt Flüchtlinge aus Syrien als Verhandlungsmasse für einen neuen Anlauf im Erpressungspoker aus Ankara. Mehr war von Erdoğan, der sich auf  einer Parteiversammlung der herrschenden AKP äusserte, auch nicht zu erwarten. 

 

Er wolle die Grenzen öffnen und so eine zweite Flüchtlingswelle initiieren, wenn man seine Forderungen nicht erfülle, meinte Erdoğan. Ein politischer Psychopath ist sicherlich nicht ein geeigneter Verhandlungspartner, wenn es um die Existenz ganzer Staaten und das Leben der Flüchtlinge geht. 

Der EU-Türkei Deal von 2016 scheint geplatzt, in dem garantiert wurde, dass der Erdoğan-Staat die illegal in die EU eingereisten Flüchtlinge zurücknimmt, wenn sie Griechenland erreichten, war seit jeher problematisch. Der türkische Diktator erpresst die EU mit neuen finanziellen Forderungen, die er als nur gerechtfertigt für die Türkei sieht. Er hätte nur 3 Milliarden Euro erhalten und 40 Milliarden US$ ausgegeben für die syrischen Flüchtlinge, die Erdoğan in der Türkei aufgenommen hätte, liest man dieser Tage im Hürriyet

 

Erdoğan droht unverhohlen damit, dass er Flüchtlinge wieder nach Europa senden will. Natürlich, um seiner Forderung nach den Sicherheitszonen in Syrien, damit will er die Kurden ausschalten, Nachdruck zu verleihen. Weil er aber auch zuhause wirtschaftlich angeschlagen ist, versucht er im gleichen Atemzuge eine vollkommen wirre Rechnung aufzumachen, die beim besten Willen von niemandem mehr nachvollzogen werden kann.  Offensichtlich ist, dass das Regime Erdoğan nach der verlorenen Oberbürgermeisterwahl in Istanbul abgewirtschaftet ist und dem Schwund an Macht nur noch außenpolitische Ablenkung hinzuzusetzen hat.


Derweil wird in Griechenland beobachtet, dass die Flüchtlingszahlen ansteigen. Nach einem Bericht von ntv beobachet die Bundesregierung in Berlin die Situation mit wachsender Sorge. Das heisst für den aufmerksamen Beobachter: Berlin scheint ratlos. 
Eine weitere Flüchtlingskrise kann sich Europa nicht leisten und das weiss Erdoğan bauernschlau umzusetzen. Derweil spielt er schon mal mit denen, die seine Mildtätigkeit nicht erwarten dürfen und lässt Flüchtlinge zu der griechischen Insel Lesbos "weiterreisen". 

 

 

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