RAF

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Schluss mit lustig! Ab Montag werden die Ex- RAF-ler Staub, Klette und Garweg in ganz Europa gesucht

Eskalation

 

Wie der Norddeutsche Rundfunk unter Bezugnahme auf Polizeibehörden meldet, werden ab Montag die ehemaligen Terroristen der Rote Armee Fraktion (RAF) europaweit gesucht. Es sollen ab Montag die Steckbriefe der drei bekannten Täter, die seit 1998 in zahlreiche Überfälle auf Geldtransporter und Einkaufsmärkte verwickelt sein sollen, auf der  EUROPOL Seite veröffentlicht werden. 

Dem seit Jahrzehnten flüchtigen Trio wird auch die Beteiligung an der Ermordung von dem Ex-Treuhand-Chef Detlev Karsten Rohwedder,1991 und die des Deutsche-Bank-Chefs Alfred Herrhausen,1989, vorgeworfen.

Die Polizeibehörden erhoffen sich aus den dann eingehenden Hinweisen den entscheidenen Tipp.

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RAF Rentnerguerilla besorgt sich Pensionszahlung

 

Die RAF hat seit Baader / Meinhof scheinbar eine irrationale Affinität zu Überfällen in Bremen, neuerdings auch zu Geldtransportern entwickelt.
Wir erinnern uns, eine damals „überörtlich tätige Verbrecherbande“ ( 1. Generation der RAF) wurde auch in der Hansestadt aktiv, damit war ein Überfall auf das alteingesessene Bremer Bankhaus Neelmeyer im September 1977 gemeint. Beute damals: 500.000 DM, (etwas mehr als 248.000 Euro), ein paar US$ und Lire Scheine für die Kriegskasse .

Jahre danach verschwand die RAF von der politischen Bühne. Jedoch, der aufmerksame Betrachter hätte den letzten Satz der Auflösungserklärung der RAF, Rote-Armee-Fraktion, nur einmal genau lesen müssen.
Ein Satz von der berühmten Rosa Luxemburg:
Die Revolution sagt:
ich war
ich bin
ich werde sein
Rote Armee Fraktion
März 1998

Das Schreiben, das bei der Nachrichtenagentur Reuters in Köln am 20. April 1998 einging, schien von den Unbekannten, die die Organisation im Untergrund geleitet hatten, um dann sang-und klanglos zu verschwinden. Aber schon etwas mehr als 1 Jahr danach, wurde den entgeisterten Fahndern bei der TE Abteilung im BKA in Meckenheim klar, dass die alternden Terror Kommunaden der 3. Generation ihr Handwerk noch glänzend verstanden.

Nahtlos bildete die ominös gewordene Stadtguerilla aus der 3. Generation gleich die 4. Generation, die sich mit einem Paukenschlag zurückmeldete. Diesmal wurde ein „kapitalistischer Geldspeicher“ geplündert, ein Geldtransporter. Bei dem Überfall in Duisburg-Reinhausen, im Juli 1999, erbeuteten die maskierten Guerilleros mit Panzerfaust und Schnellfeuergewehr etwa 1 Millionen Mark, (ca. 500.000 Euros).

Bekannt in Ermittlerkreisen war, dass die 3. Generation weiterhin die gesamte Infrastruktur der RAF nützte und spätestens ab 2001 murmelten die Ermittler ihre Befürchtungen auch in den bundesrepublikanischen Blätterwald. Die RAF formierte sich neu. Scheinbar war die sonst so einheitliche Struktur nach Selbstanklage und Entrücken des erklärten Lebensziels nicht mehr so homogen.

Ungeklärt aus den 1990 er Jahren blieb der feige Mord an Detlev Karsten Rohwedder aus 1991, bis heute, den die RAF als den „Architekten Großdeutschlands“ diffamierte. Vom mitgebrachten Gartenklappstuhl aus, aus knapp 63 Meter Entfernung, erschossen die Outlaws den ehemaligen Treuhandchef. Die RAF wusste schnell eine Antwort, obwohl damals Gerüchte ins Kraut schossen, dass der Treuhandchef von Stasihand gemeuchelt wurde. Ein Kommando „Ulrich Wessels“ hinterließ am Tatort ein Bekennerschreiben.

Das Leben im Untergrund kostete wahrscheinlich zu viel, als das noch Beute aus den zahllosen anderen Raubüberfällen übriggeblieben wäre. Konspirativ ist teuer!, lautete ein Spruch aus der 2. Generation der „Westeuropäischen Antiimperialistischen Front“. Bis zu 20 Wohnungen unterhielten die Konspirativen, in denen sie nach hektischen Aktionen untertauchten. Diese wollten nicht unbedingt mit Volksmöbeln a la IKEA versehen werden, sondern mit guter deutscher Eiche. Dort ließ sich in behaglicher Atmosphäre der nächste Coup planen. Auch kosteten die Fahrzeuge der Vorstadt-Guerilleros eine Stange Geld, die Vorliebe für schnelle Flitzer war allen RAF Mitgliedern zu Eigen. Falsche Papiere, ein Fundus an Perücken, Fake-Bärten und Waffen aller Art wollte im Untergrund finanziert werden. Dazu wollte man auch kein „Volks- Chappie“ (Raviolis) aus der Sonnen-Bassermann-Dose essen, sondern auch ein wenig leben.

Die verkappten Helden der 1990 er sinnierten über die Selbstanklage hin zu einem ruhigeren Leben, nachdem sie die JVA in Weiterstadt mehr oder minder in die Luft gesprengt hatten. Danach tauchte die RAF Riege selbst in den Unruhestand, der Generalbundesanwalt suchte immer noch nach zahlreichen Mitgliedern der 3. Generation, ab. Aus der revolutionären Meditation erwacht, scheinen die verbliebenen Phantome, im Sommer 2015. Bis dahin blieb der TE Abteilung des BKA, im beschaulichen Meckenheim, nur die Fahndung und die Beobachtung des Schwarzen Blocks bei Demonstrationen. Dieser Schwarze Block aus Antifaschisten schien der sichere Hafen der Alt-Kader und aus ihm rekrutierte sich die nächste Generation.

Vieles, was in den letzten beiden RAF Generationen geschah, schien auch für ehemalige Insider nicht mehr verständlich. Von vielen Seiten wurde den Terroristen unterstellt, dass sie sich zum Werkzeug der Geheimdienste hatten machen lassen. Stasi und CIA standen wahrscheinlich bei einigen Aktionen der 1980 er und 1990 er Jahre Pate. Wie diese Verbindung zustande kam, konnten zahlreiche Sachbuchautoren vermuten, jedoch niemand zweifelsfrei beweisen. Erneut zeigte sich, dass die 3. Generation der RAF durchaus für Geld und sonst verpönte kapitalistische Annehmlichkeiten zu haben war.
Die käufliche Stadtguerilla, die ihre Überzeugungen verrät, kann und soll sich nicht mit den einstigen Frauen und Männern der ersten Stunde aus den 1960 er Jahren messen. Der bewaffnete Kampf durch Fossile einer ausgestorbenen Art konnte nicht weiterbetrieben werden, weil er von Anfang an falsch und dem Ziel nicht entsprechend war.
Nun war scheinbar die Kohle knapp geworden und die unfreiwilligen Rentner mussten erneut zur Waffe greifen, um sich den Lebensabend zu versüßen. So wurde im Juni 2015 in Groß Mackenstedt bei Bremen an einem real-Supermarkt erneut ein Geldtransporter nach alter Manier ausgeraubt.

Niemand beobachtete irgendetwas, bevor der Geldtransporter überfallen wurde. Autos, Motorräder, wie in den alten Tagen, es fehlte nur der Kinderwagen. Die Lautlosigkeit der RAF Mohikaner war noch gegenwärtig. Die Brutalität des dortigen Verbrechens lässt Abgründe erahnen, die gesellschaftlich längst verdrängt waren. Die Gewalt schreckt ab, die RAF als Gespenst eines Zeitgeistes im Umbruch von Generationen zu sehen.
Die RAF hat verloren, auch in der Meinung derer, die sie dereinst heimlich unterstützten oder das offen taten. Mord für Geld, das machen nur gemeine Räuber und kein Weltverbesserer.

 

Spott und Hohn, daran sparte die RAF in den letzten Jahrzehnten nicht und düpierte die Fahnder mehrfach.
Nun ist es Zeit, den Spieß umzudrehen.
Wahrscheinlich leben die linken Terrorrentner in einer ihr vollkommen grotesk erscheinenden Welt voller Gegensätze und weit von dem, was sie sich einst in ihren gescheiterten sozialistischen Träumen vorgestellt hatten, in ganz normalen gesellschaftlichen Kreisen, vielleicht unter der Legende verstorbener Mitstreiter und bedauern einfach, nicht in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt zu haben. Nun erwischt auch die RAF die buchstäbliche Altersarmut.

Vielleicht waren die Kontakte zur Stasi aber auch so gut, dass die RAF Kämpfer nun mitten in der Gesellschaft untertauchen konnten, mit wasserdichten Legenden, mit dem goldenen Handschlag. Wer weiß das schon? Nur das Kapital fehlt, um den gewohnten Lebensstil weiter leben zu können.
Das eigene Gewissen jedoch, kann nicht von einer Legende beruhigt werden.
Nach alledem ist es sehr schwer, mit mehreren offenen Haftbefehlen der Bundesanwaltschaft, Hartz 4 zu beantragen. Am 6. Februar 2001 leitete die Bundesanwaltschaft ein weiteres Verfahren ein, Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung gegen die Flüchtigen, gegen die nunmehr als Täter von Großmackenstedt ausgemachten Ernst Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette. Zwei der Beteiligten wurden schon wegen des Sprengstoffanschlages auf die JVA Weiterstadt, 1993, gesucht. Verwunderlich allerdings ist, dass am real Markt kein Bekennerschreiben hinterlassen wurde, dass es die RAF noch gibt, dass sie noch schlagfertig ist, solche Operationen am Straßenrand durchzuführen. Das lässt so manchen an der an mehreren Tatorten aufgefundenen DNA Spur zweifeln.
Daran kann man leider nicht zweifeln, da die gleichen Täter wohl auch bei einem Überfall auf einen Geldtransporter, wieder in gleicher Besetzung und Ausführung mit einer Panzerfaust beteiligt waren, der sich im Dezember 2015 in Wolfsburg abspielte.

Nun nimmt sich xy ungelöst und Rudi Cerne (Mittwoch, 20. Januar 20.15 Uhr ZDF) der ehemaligen Kämpfer an, die auch als brutale Räuber gesucht werden.
Selbst langjährige Mitstreiter haben kein Verständnis mehr für die doch sehr kapitalistischen Ansprüche der linken Freiheitskämpfer. Viele glauben, dass die Altgenossen nicht mehr umdenken können.
Was diese RAF Kader jedoch ihren Opfern angetan haben, steht außer Frage und hat nichts mehr mit dem eigentlichen, von vielen in den 1960er Jahren begrüßten, Straßenkampf zu tun. Die RAF hat sich selbst demontiert und ist zu einer Horde verkommen, die nur noch kriminellem Machwerk frönt. Auch lässt im Schwarzen Block mittlerweile die Begeisterung für die einstigen Vorbilder stark nach. Es ist nicht mehr zeitgemäß, brutale Überfälle zu begehen.

 

Im Klartext: Die RAF, die wieder aktiv wurde, ist verkommen und eine Schande für die, die einst zumindest im Geiste Aktionen auch gutheißen konnten. Die bewaffneten Betonkopf-Brigadisten sollten aufgeben und sich stellen, damit Wunden der Jahre zuvor auf allen Seiten verheilen können.
Alles andere wäre unanständig.

Es ist zu Ende.

Dazu schrieb damals Kittelmann
"Guter Kommentar, der Gottseidank abweicht von den nur auf Sensation ausgerichteten und mit falschen Inhalten versehenen Meldungen.. Offensichtlich recherchieren auch die „führenden“ Medien oberflächlich spicken das Ganze mit Vermutungen, setzen es in die Welt. Alle anderen Schreiben ohne Prüfung nur noch ab, um ja auch schnell eine Sensationsmeldung zu haben."
Wir antworteten: "Sehr geehrter Herr Kittelmann,
danke für Ihren Kommentar. Mir geht es nicht um die Sensation, sondern um die journalistische Wahrhaftigkeit.
Die RAF hat verloren und ihre eigenen Ziele verraten, wenn sich Rentner aus der Riege, Geld durch Überfälle besorgen müssen.
Das heißt für mich, das Ziel der RAF war von Anfang an, Verrat an der eigenen Motivation, eine Stadtguerilla aus politischen Gründen zu unterhalten.
Damit ist auch die RAF zu einer Schande der deutschen Geschichte geworden und hat sich posthum als diese entlarvt.
Beste Grüße"
Fritz, the Cat schrieb: "…mal wieder ein schöner Artikel, der einfühlsam und vielschichtig hier das in seine Einzelteile zerlegt, das dem einen oder anderen oberflächlich als politische (wenn auch extreme und in seinem Handeln extrem verwerfliche) Meinungsäußerung in Erinnerung geblieben ist."

 
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Offener Brief an Klette, Garweg und Staub und den erbarmungswürdigen Rest der RAF -Verarmte, verzweifelte Terroristen -Update zu den schießwütigen RAF Rentnern-

(MCvtH)
Nach unserem ersten Artikel erhielten wir sehr viele Zuschriften, so entschloss ich mich, meine Gedanken zu der RAF öffentlich niederzuschreiben.

 

Mit Genossen will ich Euch nicht ansprechen,
daher,
hallo Daniela, Burkhard und Volker,

Ihr könnt mich hassen für diesen Brief, die ganze linke Guerilla kann es. Ich will aus meinem Herzen keine Mördergrube machen, deshalb der offene Brief an die ominöse 3. Generation der RAF.

Ihr seid der klägliche Rest der deutschen Stadtguerilla und werdet nunmehr auf einem schnöden, herkömmlichen Fahndungsplakat von der Polizei gesucht. 20.000 Euro, höher ist das Kopfgeld nicht. Mehr seid Ihr der BRD nicht mehr wert, jeder Mörder hat die gleiche Kopfgeldkohle. Wie für gewöhnliche, schnöde Mörder. Letztendlich seid Ihr das auch. Das kommt nicht ohne Häme aus meinem Mund. Ich fand dereinst die Truppe um Andreas cool, wie sie den alten Prinzig in Stammheim vom Stuhl zockten. Irgendwie habe ich heute Mitleid mit Theodor Prinzig. Damals auch, aber anders.

Ich habe, als ich jung war, oft Rechtsanwalt Heldmann getroffen. Er war ein cooler, liebenswerter Genuss- Trinker, anders konnte er die RAF wahrscheinlich auch nicht ertragen. Er passte darein; er ist unvergessen, mit seinen burschenschaftlichen Schmissen im Gesicht und seiner humanistischen Einstellung, Minderheiten zu dienen. Heldmann würde Euch, würde er noch leben, raten, über Haftbedingungen zu verhandeln, aber von jedem Fanal abzusehen.
Ihr zerstört das Bild der rebellierden Jugend in den 1960 / 1970 er Jahren. Permanent, nachhaltig und dauerhaft.
Wie erbärmlich von Euch!
Alle denken nur an sich, nur ich denke an mich!
Selbst die linke Szene, Euer vormaliges Unterstützerumfeld, stöhnt, dem Vernehmen nach, über Euch. Sie können Euch nicht mehr jammern hören. Das geht aber schon seit 2006 so. Seitdem sickern immer wieder News über Euch durch, nicht nur über Euch, sondern aus Eurem direkten Umfeld. Schon damals war klar, dass die 3. Generation der RAF völlig verarmt, krank und verzweifelt war. Alte Kontakte waren verloren, um Deutschland zu verlassen. Der Trick mit den Doubletten-Pässen, etc., funktionierte auch nicht mehr. Eure beschissene Stadtguerilla saß schon damals in der Mausefalle. „Tote“ konntet Ihr auch nicht mehr weiterleben lassen, die Tricks sind alt und abgefahren. Das Leben als untoter Terrorist aus eigener Berufung ist heftig und leider auch unnütz.
Die Polizei pennt nicht. Sie gähnt allenfalls.

 

Die Antifa macht einen flotten Schuh, wenn Ihr nur am Horizont auftaucht. Naja, anderes erwartet man von denen auch nicht, nur so nebenbei. Die Alt-Kommunarden haben auch genug vom Kampf um die „goldene Handgranate“. Die gehören heute zum Establishment. Zweimal Malle im Jahr reicht auch, der Klassenkampf an der Biertheke in Ballermann Nr.6. Die koksen und saufen lieber, an denen ist jede Revolte schmerzfrei vorbeigegangen.
Ihr selbst habt Euch den historischen Anspruch auf die ziemlich verschlissene Fahne getackert. Nun werden Eure wahren Ziele offenbar.
Setzen, sechs!
Ihr seid bigott, selbstsüchtig, selbstgerecht und zynisch geworden.
Nix Terrorismus, der irgendwo noch eine Rechtfertigung haben mag, sondern echt üble Überfälle, um sich selbst zu erhalten. Stadtguerilla? Vorstadtgangster! Mehr als acht Überfälle gescheitert, immer der gleiche Aufzug, wie sorgenfrei und durch muss man sein, so etwas mit fast 60 Jahren zu machen? Seid Ihr bekifft, wenn Ihr so etwas plant oder unter Meth oder Koks?
Angst ist Euer ständiger Begleiter oder mittlerweile der zweite Vorname.
Wie beschissen ist denn das?

Heldmann hat Andreas gemocht, das sagte er einmal, als anno 1977 Bombenstimmung in Deutschland und das Anzünden von Luxustempeln scheinbar ein verwegenes Gesellschaftsspiel war, wie das „Spiel des Lebens“. Ihr habt es verkackt, das Spiel der Großstadtguerilla. Andreas und Uli sind heute heimliche Idole. Ihnen hat man verziehen. Ihr allerdings habt bewiesen, dass Ihr als Großstadtguerilla nichts könnt. Wie „Rambos für Arme“ die Geldspeicher plündern, den Euro ziehen. Als Ihr angefangen habt, gab es noch die alte DM, die zweite Serie.
An Euch ist die Zeit vergangen. Merkt Ihr das nicht? Der Wecker klingelt seit Jahren und Ihr stellt ihn nicht ab.

Mir ist schlecht, wenn ich darüber nachdenke, was die so genannte 3. Generation der RAF angerichtet hat. 1998 war es schon genug, als dieses wehleidige und selbstgerechte Fax in Köln einging.
Was ein feiger und beschissener Abgang?
Eher ein Abort aus der Geschichte, die keine war, sondern, wenn man es aus heutiger Sicht interpretiert, eine völlig beschissene Mordserie ohne Sinn und Verstand. Ein paar verzogene, allerdings intelligente Wohlstandskinder, die sich hinter der Fassade der Biedermänner nun verstecken müssen, um nicht eingestehen zu müssen, die letzten Heuler der Alt 68 er zu werden.
Ich kann mir Euer Leben richtig vorstellen, zwischen Angst, Abtauche, Big Verarsche und dem Traum von Big Raushole, wenn man Euch einmal packt.

 

Wer von Euch hat die ausgelutschten Zeilen an die Nachrichtenagentur geschrieben? Es war armselig, total hinterfotzig, weil Ihr damals schon wusstet, die Pirsch gilt ab jetzt der Kohle. Ohne Moos nix los!
Wie diese rechten Schweine vom NSU, geht Ihr Geldtransporter knacken. Beschaffung gleich, Ideologie anderer Anstrich. Ausführung identisch.
Wie elend ist das?
Ich denke an das Urlaubsfoto des NSU, zelten mit gutbürgerlicher Tarnung? Bockwurst mit Pommes Rot-Weiß und dazu Radeberger und Glotzekiste. Am besten die Wiederholung von Peter Frankenfeld, als die Welt noch für die Vorstadtguerilla attraktiv war.

Gibt es von der RAF auch solche Bilder, die die Öffentlichkeit danach mit Befremden ansehen darf?

Nix mehr „Volks Chappie“ mit Tütenkäse von Aldi. Keine Selbstkritik mehr am Herd über die beschissene Tomatensoße, über die auch die rote Fibel keine Auskunft kannte.

Selbstkritik ist Euch ohnehin fremd. Sonst ballert man nicht Leute ab oder versucht es, um einen fahrenden Geldspeicher zu knacken.

Die RAF ist völlig verkackt, seht das endlich ein. Schluss, es ist aus. Hohe Ziele, falsche Ausführung, unsägliches Leid, jetzt Tunnelblick, stochern im Dunklen der Zukunft. Ihr verratet nicht nur das Volk, sondern auch Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht und schlussendlich Baader-Meinhof. Die Paten Eurer Guerilla-Großeltern. Das finde ich noch pervertierter.

Was für ein Desaster? BM würden sich im Grab umdrehen, wenn es ginge.
Selbst Andreas könnte nicht soviel kotzen, wie er wollte, wenn er die schießwütigen Desperados, die Ihr geworden seid, kommentieren dürfte. Das würde er, er konnte nie die Fresse halten. Gut so. Ihr landet zwischen Wixxern und Schmarotzern an der Idee der RAF.
380.000 Euro dem Vernehmen nach. War das die Idee der deutschen Jugend wert, um die eigene Geschichte aufzuarbeiten.

Ihr habt Rudi Dutschke verraten, das nehme ich Euch persönlich übel, Benno O., Geldspeicher waren eben im real existierten Sozialismus auch der Weg der Begierde. Westware bunkern war angesagt, sonst wurde der Knecht von Margot H. ins KdW nach West-Berlin entsandt, nicht um die Bude abzufackeln, sondern um Margot feine Strumpfwaren zu besorgen.

Darf man mal fragen, was Ihr mit dem Zaster macht? Mehr als ein halbes Dutzend Überfälle seit 2011. Ich möchte nicht wissen, wie viele vorher. Ok, Flucht ist teuer. Aber…
Seid Ihr bekloppt?
Andere müssen mit exakt 402 Euro im Monat plus Miete und Krankenkasse hinkommen. Nennt sich statt RAF3G- Hartz IV. Die, die Ihr eigentlich vertreten wolltet, bescheißt Ihr jeden Tag. Die Proletarier im real existierenden Kapitalismus.

Ihr verratet durch Euren eigenen Anspruch von Gleichheit, den es nie gegeben hat. Was ist Sozialismus, der ist sowieso gescheitert. Honecker, dieser Politbastard und seine lila gefärbte Schluse haben samt Politbüro-Apparatschiks ein ganzes Land zugrunde gerichtet und die Menschen, die der Agitprop gefolgt sind, regelrecht eingesperrt und dann noch wie Sklaven für ihren beschissenen Wandlitz-Kapitalismus knechten lassen. Experiment kläglich und vorsätzlich gescheitert.
Das waren Eure besten Kumpel.

Wenn Ihr Banken überfallen geht, um Euren Arsch in Sicherheit zu bringen, dann seid Ihr zu allem noch Banditen, aber keine Revoluzzer. Ihr macht alle Revoluzzer für die Zukunft unglaubwürdig. Wie sollen Generationen nach Euch den Anspruch auf Widerstand gegen die Staatsgewalt nach Artikel 20.4 GG begründen?
Jetzt kommt nicht mit der Ausrede, die Knechte des Regimes in Bonn und Berlin hätte Euch keinen anderen Weg gelassen, den Scheiß will gar nicht hören. Die 2. Berliner Republik ist unsere.
Selbst für jemanden, der der 2. Berliner Republik kritisch gegenübersteht, sind Mao, Marx und Engels, Honecker, Stalin, Pol Pot, die Sandinisten und jegliche linksautonome Theorie gescheitert. Die meisten der Typen gehen in die Geschichte als grausame Mörder ein.
Die BRD war kein Repressionsapparat, der Morde gerechtfertigt hätte. Autohypnotisch habt Ihr die Thesen von Mao solange gelesen, bis die Knarre locker saß. Sitzt.

Man stellt Euch endlich! Wer so einen Geldbedarf hat, könnte auch schwer krank sein. Der Staat ist verpflichtet, für Eure Gesundheit zu sorgen, wenn Ihr Euch in staatlicher Obhut befindet. Das wisst Ihr. Folter wie bei Holger (Meins) würde heute das ganze Volk auf die Barrikaden treiben. Der Staat Bundesrepublik würde Pflugscharen zu Schwertern umfunktionieren müssen und immer noch verlieren. Dagegen wäre die RAF ein Kindertheater gewesen. Anleitungen für Bömbchen und Volksaufstand gibt es heute im Internet. Ich meine keinen Shitstorm, sondern echte Guerilla. Sie tun Euch nichts, weil auch die andere Seite froh ist, wenn die Tage des Irrsinns, des Mordens vorbei sind.
Selbst Ihr und da steht ein ganzes Volk dahinter, habt ausnahmslos gerechte Behandlung verdient.
Gleich, was Ihr und Eures Gleichen getan habt.

Eure Aufgabe ist auch kein Hungerstreik, sondern historische Aufarbeitung. Auch Eberhard Schleyer hat es verdient, endlich zu erfahren, wer nun seinen Vater umgelegt hat, der Sohn kann nichts für seinen Alten, der wurde genug gequält. Der alte und der junge Schleyer. Heute wird mir schlecht, wenn ich die Bänder sehe, wie er im Wandschrank gehalten wurde. Wie ein ungeliebtes Vieh. Pfui!
Auch, wenn er bei der SS war, und vielleicht ein elender Faschist war. Ihr hattet nicht das Recht, ihn zu richten. Urteile werden gewöhnlich im Namen des Volkes ausgesprochen; seid Ihr, die RAF von der 1. bis zur 3. Generation das Volk?
Hoffentlich nicht.

Schleyer wurde abgeknallt wie ein waidwundes Haustier, danach feige in Mühlhausen im Kofferraum in diesem Audi abgelegt.
Wie beschissen war das?
Die Regierung Schmidt war kein Repressionsapparat, ok, es gab den ollen Strauß, aber der hat mit Eurem besten Kumpel Honecker die fetten Kredite eingefädelt. Davon habt auch Ihr profitiert.
Die Geschichte der RAF ist bizarr und hirnrissig, weil man die Aktivitäten von Strauß selbst in der abgefahrenen Sputnik Gazette des „Neuen Deutschland“ mitverfolgen konnte, wollte man es. Und der mordmüde Haufen der RAF suchte bei Honecker Schutz. Der hat sich sicherlich eins gegrinst, die Terror-Kommunarden jetzt im eigenen Land zu haben, um den erklärten Klassenfeind mit Erpressung gefügig zu machen. Zu mehr taugte der reale Sozialismus nicht.
Die AfD und PEGIDA ist Ausdruck dessen, was Ihr, der militante Flügel der APO für die BRD gewesen seid, man wollte eine andere Republik.
Wie Ihr, werden auch die rechten Geister scheitern.

Das ist doch kein Leben mehr, wenn die Zielfahndung hinter Euch her ist. Das ist doch nur noch eine Frage der Zeit. Ob Ihr Euch unter Umständen auf einem Gestüt in der Nähe der niederländischen Grenze, auf Hausbooten, aufhaltet oder mittlerweile in Schrebergärten ausgewichen seid, Hasen züchtet und selbst an Möhrchen knabbert, die x-te Konspi Wohnung bezogen habt. Etc. Das ist doch alles scheiße.
Ihr habt die große historische Chance, als die 3. Generation, Euch und Eure Ziele zu erklären, den Mythos des Terrorismus zu Entzaubern. Gerade in diesen polarisierenden Tagen ist das wichtig und richtig. Man nehmt die Chance wahr, den Terrorismus endgültig zu entzaubern. Als aussichtsloses Verbrechen, an denen, die Ihr eigentlich zu verteidigen suchtet.

Der vom libyschen Volk erschlagene Graswurzelrevoluzzer hat als „sicherer Hafen“ ausgedient, Saddam und seine widerwärtigen Spießgesellen auch. Gott sei Dank. Das sind die besten Kumpel von Euch gewesen. Ich denke an die Aktion mit Landshut, 1977. Schnell mal zum Terror-Kalifen nach Bagdad. Dazu noch Honecker und sein Betonkopf-Täubchen, den Scheiß Stasi Mielke wollen wir auch nicht vergessen. Selbst, wenn Ihr nach Schleppern sucht, wo wollt Ihr hin, die ganze Welt ist ein Irrenhaus. Ich verstehe es ohnehin nicht mehr, wie man sich selbst, Ihr Euch, ohne Märtyreranspruch, so zugrunde richten könnt.
Irgendwann muss für das Volk, das Eure Ziele am Anfang noch deckte, mal der Budenzauber vorbei sein. Auch für die Polizei.
Ihr müsst doch auch mal zur Ruhe kommen. Es reicht, wirklich.
Deutschland krankte immer daran, keine Möglichkeit gefunden zu haben, sich selbst zu verzeihen und zu trauern, um die Toten, um das, was geschah, damals wie zur Zeit der Großeltern.
Das deutsche Volk muss mit dem abschließen, was war. Das Kapitel zuschlagen, und ein neues Buch aufschlagen.

Märtyrer werdet Ihr sicherlich nicht, Geldschrankknacker fallen nicht in die Kategorie.

Andreas, Gudrun, Uli, Jan-Carl haben sich selbst entleibt. Mit Ansage. Also nicht, wie die „RAF-Schickeria der 2. Generation“ uns allen weiß machen wollte: Sie sind nicht ermordet worden. Die Knechte des Systems sind dazu zu feige. Und vielleicht heute auch zu zivilisiert. Seit den Tagen der 1000 Talare hat sich etwas geändert. Nicht nur der Anstrich ist anders. Prinzig und seine Horde sind im wohldienten Ruhestand. Ihr müsst auch nicht die Hinrichtung fürchten. Frau Hogefeld lebt auch noch. Ja, die Geschichte Grams ist hässlich, wie die von Newrzella, der hatte den Tod genauso wenig verdient, wie Grams.

Selbst wenn Ihr gut untergekommen seid: Man, ich sehe die Omi, der Ihr beim nächsten Überfall das Auto abkaufen wollt. Zu Autohändlern könnt Ihr nicht mehr gehen, nach der Aktion des LKA’s. 4000 Autohändler haben die LKAs abgeleuchtet und ausgecheckt. Das ist das, was die öffentlich sagen, die haben sicherlich noch andere Tricks in der Kiste. Die schlafen nicht mehr auf Apfelbäumen. Die Optionen gehen Euch aus.
Die Omi erkennt Euch in der Formation, vielleicht eher zufällig, sie hat eine Brille von Fielmann. Sie löst immer Kreuzworträtsel. Dann rennt sie zum Telefon, wenn sie die Scheine gezählt hat und ruft hektisch 110 an, weil ihr erst einmal die Nachbarin Luft zufächeln muss. Ich sehe die förmlich mit dem Löffel in der Erbsensuppe rühren, um sich für das Überfallkommando zu wappnen, das dann den nächsten DNA Spurenträger einheimst. Ihr werdet, wie seinerzeit die beiden rechten Ärsche eingekreist und zufällig kommt der absolut genervte Beamte X, der seit Tagen wegen seiner Schichten mit seiner Alten Probleme hat, um die Ecke. Der ist überfordert, zieht die Waffe, Ihr schießt auch: Er und Ihr seid tot. Stellt Euch mal vor, um die Ecke ist ein Spielplatz, nur weil es das Schicksal so will, hauen die Querschläger in die spielenden Kinder. Die Waffen sind nicht mehr die neuesten, die haben Jahre im (Erd)-Bunker (sachsenwaldtechnisch) gelegen, die Munition ist völlig verrostet und tropft und quillt schon. Verrostete Handgranaten, die jederzeit hochgehen können, russische dazu, die man nur werfen sollte, wenn man wodkastoned ist. Das wäre das Komplettdesaster.
Oder jemand läuft über die Straße. Könnt Ihr das verantworten? Vor dem Volk, für das Ihr kämpfen wolltet. Es wird enden wie mit Pimental, August 1985. Es war kein beschissener Fehler, little Edi war t o t, es war Mord.
Das ist durch nichts gerechtfertigt. Mord ohnehin nicht. Scheißdreck und Leid.

Was haben wir davon??
Was habt Ihr davon?
Ihr seid doch nicht Bonny und Clyde, sondern, ja, das frage ich mich, wer seid Ihr eigentlich? Scheinbar voll durch. Ihr lebt in einer Realität, die es nicht gibt. Nie gegeben hat.

Tote schweigen, was haben wir alle davon?
Wieder Verschwörungstheorien?
Ein Barschel in der Badewanne reicht für alle.

Ich finde es zudem scheiße, Räuber und Gendarm zu spielen. Auf unsere Kosten.

Der Mythos RAF, der ist tot, spätestens seit Rohwedder. Da habe ich geweint. Nicht nur ich. Das hatte er nicht verdient. Das war eiskalter Mord. Vom Gartenstuhl aus, das war pervers und scheiße.
Nix Stasi oder CIA, das Phantom auf der Treppe oder so. Rohwedder wurde plattgemacht, weil mal wieder eine Aktion hermusste. Was zählt für Euch ein Menschenleben in Eurem Tunnelblick? Ich hätte hämische Freude empfunden, wenn man Euch abgeknallt hätte, so sauer, wütend, war ich auf den ganzen Stadtguerilla-Scheiß. Sozialismus ist gescheitert, Kommunismus, alles. Weil die, die das umsetzen wollten, Verbrecher, Killer waren, die sich an ihren eigenen Ideen bereichert haben. Das gleiche macht Ihr jetzt.

Die Aktion mit Weiterstadt war einfach nur extrem dumm. Das passt nicht zur Guerilla, Knäste in die Luft jagen. Steine durcheinanderwirbeln, Staub machen. Was hat das gebracht? Zwei Tage Schlagzeilen und die Korruptis, die elenden Knechte, haben sich gefreut, dass sie wieder die Kohle schaufeln konnten, die sie beim ersten Mal schon geschaufelt hatten. Die Knechte haben die Bude abgerissen und neu konzipiert. Besser, „sicherer“ und effektiver. Und nun?

Aus der RAF war die Luft raus, mit Rohwedder habt Ihr es überzogen. Schon bei von Braunmühls, was habt Ihr Herrhausen angetan? Er war der einzige, der dem Kapitalismus Offenheit verordnen wollte, Nicaragua die Schulden erlassen, Griechenland sanieren, etc. Er war kein Maulheld. Er war Alfred Herrhausen, nicht Hans Martin Schleyer oder Siegfried Buback oder von Drenckmann. (Das soll nicht heißen, dass ich den Mord an den Dreien gutheißen will. Mord ist kein Mittel.)
Ich denke da auch an die Fahrer- die RAF hat sich nie entschuldigt für die ermordeten Fahrer. Das kotzt mich an und nicht nur mich. Für Euch sind Fahrer einfach Staffage des Systems. Wie beschissen kapitalistisch ist das denn? Nein, sie sind, waren Menschen, lebende, atmende Wesen mit Gefühlen mit Angst vor dem Tod. (Wie Ihr jetzt, vor Verzweiflung die vollen Kamikazeunternehmen fahrt.) Er war auch nicht Peter Lorenz. Herrhausen war seiner Zeit weit voraus und Ihr tötet ihn. Absolut sinnfrei, die Aktion Herrhausen. Brutal dumm, zukunftsvernichtet, wie Ihr heute seht. Keiner von denen, die in den Jahren gemeuchelt wurden, war ein Scheißnazi oder Präsident der Waffenlobby oder haste nicht gesehen.
Ihr seid intolerant und bequem, bürgerlich und beschissen spießig geworden, Sicherheit für das Alter. Was für ein Desaster für die Stadtguerilla.
Wer einen Überfall, wie in Stuhr auschecken kann, ist auch in der Lage in eine x-beliebige Staatsanwaltschaft zu gehen, zu sagen: „Ich bin der und der. Der GBA sucht mich wegen, …gucken Sie mal in Ihren Computer…“
Das kostet sicher Mut, aber nicht soviel wie noch einen Geldtransporter klarzumachen. Denkt daran, der Staatsanwalt hat genauso viel Angst vor Euch, wie Ihr vor ihm.
Alle wollen, dass die deutsche Stadtguerilla ein gutes Ende nimmt. Wenn man davon überhaupt reden kann.

 

Zwischen uns und dem Feind einen klaren Trennungsstrich ziehen! Mao Ich zitiere mal aus dem April 1971, aus dem Konzept der Stadtguerilla, aus den ersten Zeilen. Jetzt seid Ihr der Feind. Nicht die Knechte des Systems.

Weil Ihr Entwicklung in der Gesellschaft völlig verpeilt habt. Ihr lebt in Eurer eigenen Welt, die Galaxien von den Ideen entfernt ist, die Uli und Andreas hatten. Die hatten noch Ideale, als sie loslegten, Rudi Dutschke und der alte Trupp. Was Ihr heute macht, ist nicht besser, als simpler Mord. Heute kann man sich anders wehren, weder Molli, noch Kalaschnikow, noch Bazooka sind dafür notwendig. Meistens ist das Wort viel stärker als die Jahre des bewaffneten Kampfes.
Das ist doch krank, Leute abknallen gehen. Das hat nix mit Revolution zu tun, nur noch mit Wahn. Tunnelblick für Möchtegern Revoluzzer. Ihr seid Banditen geworden. Ihr habt alles missbraucht, um Euern Arsch zu retten.
Ihr verratet die Idee der 1968 er. Wie kommt man auf die Idee, sich die Kohle für das Rentnerdasein über serienweise Überfälle auf Geldtransporter Boten etc. zu besorgen. Das ist doch krank mit der Bazooka gegen einen Lkw anzutreten. Das ist Tschechenien oder IS oder sowas. Aber doch nicht die Stadtguerilla.
Wie verzweifelt seid Ihr eigentlich?

An Euch verhinderte Guerilleros kann man nur noch appellieren, sich zu stellen, bevor noch Menschen verletzt oder gar getötet werden. Denkt bitte auch mal an die Fahrer der Geldtransporter. Die sind fertig, wenn Ihr mit der MP rumballert, was soll das? Welche Rechtfertigung gibt es dafür? Baader und Co. hatten Stil, wenn sie Banken ausräumten und wie schnell das gehen kann, dass etwas außer Kontrolle gerät, sah man 1971 in Kaiserslautern, als 2 Tage vor Weihnachten Herbert Schoner getötet wurde. Baader sagte einmal, die Idee war gut, die Ausführung war scheiße. Das macht Ihr seit mehr als einem Vierteljahrhundert und hört auf, Euch zu bemitleiden. Ich lege nach, Herbert Schoner war für Euch ein Knecht der Schweine. Ihr seid so bekloppt, dass Ihr nicht gemerkt habt, dass Schoner, wie auch die Geldtransporterfahrer, in erster Linie Menschen waren und sind, für die Ihr eintreten wolltet.
Wie krank ist das?
Das Ansehen der Stadtguerilla ist ohnehin schon sehr beschädigt und ein weiterer bewaffneter Kampf zeigt nur noch Banditentum, aber nicht mehr den Kampf um Gerechtigkeit, den als, die die RAF in irgendeiner Form versuchten zu verstehen, nunmehr verurteilen.
Jetzt seid Ihr wahrhaftige Desperados! Mensch, macht Schluss mit dem Theater!

 

Wenn man so die Artikel im Pressewald liest, staunt man über die hohe Motivation und Mobilität Eurer Truppe, wenn es um den schnöden Mammon geht. Die Fibel von Mao ist dann doch keine eiserne Reisschüssel mehr. Er war auch ein elender Despot.

Wenn Ihr nicht weiterwisst, wendet Euch an jede x- beliebige Zeitungsredaktion, an Anwälte oder sonst was.
Die Spirale der Gewalt muss nur ein Ende haben, und das könnt nur Ihr beenden!

Es ist vorbei
Marinella

 
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RAF Rentner wieder auf Fischzug in Godorf / Köln

Räuberisches Jubiläum
Fast auf den Tag 25 Jahre nach dem Anschlag auf die JVA in Weiterstadt kamen die RAF Rentner wieder zum Zug. Es ist wahrscheinlich, dass die RAF Rentner einen weiteren Überfall begingen.

Teile des ehemaligen Kommandos "Katharina Hammerschmidt" scheinen am Samstagmorgen erneut für ihre Altersversorgung einen Geldtransporter in Köln-Godorf überfallen zu haben.
Morgenstund' hat bei den RAF Pensionären augenscheinlich Gold im Mund.

Die Täter kamen zu zweit um 8.45 Uhr, diesmal auf das Gelände von IKEA, zückten die Waffe und raubten den Geldtransporter aus. Wie bei allen anderen Überfällen zuvor- danach türmten sie in einem BMW, den sie nur kurze Zeit später wieder stehenließen und in Brand setzten. Das geschah wahrscheinlich wegen möglicher DNA Spuren und um diese zu vernichten. Kurz darauf entkamen die rüstigen Rentner wieder.

im wahrsten Sinne des Wortes: Aus dem Staub gemacht

Man wundert sich, wo die RAF Altkader Unterschlupf gefunden haben. Die Polizei sucht seit Jahren nach Garweg, Klette und Staub.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Köln Zeugen und fragt:

Wer hat den Raubüberfall auf dem Gelände des Möbelhauses gesehen? Wer kann Angaben zu den flüchtigen Männern machen? Wer hat verdächtige Beobachtungen am Brandort des Fluchtwagens gemacht?

Hinweise nimmt die Ermittlungsgruppe unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

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Neues von der RAF - unsichtbare Schatten

 Kreuzung zwischen Tupamaros und FDJ 
 
Ein paar unangenehme Wahrheiten für die politische Klasse der 1990er Jahre kommen ans Tageslicht. 
Die Mär, dass die Dienste der Bundesrepublik in den 1980er Jahren nicht gewusst hätten, dass die Terroristen Unterschlupf in der DDR gefunden hatten, ist schlicht falsch.
Das würde beweisen, dass der Kontakt zwischen der DDR und der RAF nicht erst 1978 zustande kam, folgt man den Unterlagen von zahlreichen Historikern und Journalisten, sondern erheblich früher. Damit erklären sich auch Schießtraining und andere Annehmlichkeiten der Terroristen in den 1970er und 1980er Jahren des absurden "Objekt 74" in Briesen. 
 
Eines muss man den noch gesuchten Terroristen  (Klette, Garweg, Staub) der dritten Generation der Rote-Armee-Fraktion lassen: sie sind in der Lage, komplizierte nahezu militärische Aktionen einwandfrei auszuführen und danach wie unsichtbar unterzutauchen. Nun wird der Fahndungsdruck erhöht, anscheinend sind nach Angaben das Präsidenten des LKA Hannover, Friedo de Vries, Zielfahnder unterwegs, „die jeden Stein umdrehen.“
 
Wie kann man sich das jahrelange Untertauchen vorstellen, werden sich die Leser fragen?
 
Ein Beispiel von vielen: Wahrscheinlich wurde zum Ende der DDR von einem damals kürzlich verstorbenen Bürger der Deutschen Demokratischen Republik „quasi das Leben“ weitergegeben. Für den Toten wurde kein Totenschein ausgestellt und sein Körper der Forschung vermacht. Das geschah häufiger in der DDR. Somit fiel nicht auf, dass die eigentlichen Personen, die nunmehr im Besitz der Legende waren und sind, überhaupt diese Legende benutzen. Bei den Anfang der 1990er Jahre in der DDR verhafteten Terroristen, waren im Zentralen Kriminalamt der DDR die „dünnen Akten“ der Einbürgerung aufgefallen. 
 
Für die Ermittler ist das eine Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen, da ungeklärt ist, welche Legende die Stasi oder Terroristen übernahmen. Es würde auch erklären, warum die Stasi Einfluss auf die Attentate der RAF Generation 3 nehmen konnte. Man denke an den Fall von Detlev Karsten Rohwedder. Oder an den Mord an dem Deutsche Bank Chef Alfred Herrhausen im November 1989. Schon die Lichtschranken-Zünder wiesen auf die ehemaligen Schergen der HVA hin. Nicht nur die Ideologie. 
 
Wahrscheinlich wollte sich die Stasi in konkurrierenden Abteilungen die "Tür nach Westen" auch nach dem Zusammenbruch der DDR offenhalten. Dieser war absehbar. 
 
Stattete das Ministerium für Staatssicherheit in Ostberlin zur Zeit der Wende, die Terroristen der dritten Generation der RAF noch mit sozusagen realen Legenden aus, wie sie es auch in dem Fall von Inge Viett und Susanne Albrecht machten? Glaubt man dem 2012 bei Herbig Verlag erschienenen Buch von Regine Igel, die anhand von fast 60.000 gesichteten Akten feststellte, dass die Terroristen, nachdem diese Anfang der 1980er Jahre schubweise in die DDR illegal übergesiedelt waren, doch häufiger unter falscher Legende wieder in den Westen reisten. 
Man wundert sich über diese Aussage, die kaum an die Öffentlichkeit drang. 
 
Legende vernebelt wie beim Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen
 
Nicht mehr feststellbar ist, welche der Legenden den Terroristen seinerzeit vom Ministerium für Staatssicherheit gegeben wurden. Die Stasi und die HVA waren Meister der Desinformation. Es kann durchaus möglich sein, dass noch zu Zeiten der DDR die Bürger ausgeschleust wurden, entweder in den Westen oder in eines der ehemaligen Ostblockländer. 
30 Jahre nach dem "deutschen Sommer" stellen sich ganz neue Fragen an die Sicherheitsbehörden.
Regine Igel fand während ihrer Recherche-Arbeiten zu dem Buch, Dokumente in dem ehemaligen Konvolut der Stasi-Unterlagenbehörde. So kann es schon stimmen, dass die ehemaligen RAF-Terroristen friedlich unter allen Bürgern der Bundesrepublik leben. Der Präsident von Niedersachsens Landeskriminalamt (LKA), Friedo de Vries, teilte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ („NOZ“/Montag) in Sachen Terror-Rentner mit, dass diese abseits ihrer Raubzüge auf Supermärkte und Geldtransporter, ein völlig normales Leben in einem sozialen Umfeld nachgehen. Es kann auch sein, dass sie gar nicht zusammenleben, sondern durchaus einzeln. 
Verbirgt sich hinter den drei Gesuchten doch noch mehr? 
 
Ein weiteres Indiz oder Mysterium im Zusammenhang mit der Legende der vermissten Terroristinnen seit Anfang der 1970er Jahre, ist das Verschwinden von vier Terroristinnen, die angeblich im Libanon oder Jemen, je nach Geschmack auch im Irak untergetaucht sein sollen. 
 
Wegweiser in ein Restaurant auf der Schanze
 
Angeblich hätte der Terror-Psychopath Andreas Baader, Anfang 1972, bei Germersheim eine seiner frühen Weggefährtinnen erschossen. Spätere polizeiliche Grabungen nach Inge Barz erbrachten nichts. Bei Barz soll, nachdem sie 1975 die ehemalige Terroristin Inga Hochstein in Hamburg in einem Restaurant getroffen hatte, zunächst eine schwere Krankheit im Vordergrund gestanden haben. An der sie dann auch verstorben wäre. Aber es wurden, aus welchem Grund auch immer, eine Schachtel Antibabypillen in einem Hotel in Nord-Irland 1974 aufgefunden. Darauf die Fingerabdrücke von der angeblich toten Inge Barz. Natürlich ist nicht geklärt, ob die Vermisste die Packung noch benutzte. Schon damals sah es aus, als hätte jemand absichtlich eine Spur ins Nichts gelegt.  
 
 
Auch eine weitere, bei dem Flug der Terroristen mit Pastor Heinrich Albertz, im Zusammenhang der Entführung des Berliner Kammerpräsidenten Peter Lorenz, 1975, in den Südjemen verschwanden damalige Terroristen auf Nimmerwiedersehen. Ina Siepmann, einst eine der meistgesuchtesten Terroristinnen der Bundesrepublik, Ex von  Dieter Kunzelmann  und Mitglied bei dem  Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen verschwand.
Letzte Spuren führen nach Bagdad und in den Libanon Mitte der 1970er Jahre. Danach gibt es unter Umständen bei Siepmann noch eine nachweisbare Spur, die im Zusammenhang mit der palästinensischen Frauen-Brigade steht, so sollen diese Terroristen 1982, bei einem Bombenangriff Israels auf den Libanon, getötet worden sein. Erwiesen ist dieser Fakt nicht. 
 

 
Auch in dem Fall der unter mysteriösen Umständen verschwundenen ehemaligen Terroristin  Friederike Krabbe , die im Umfeld des palästinensischen Bombenspezialisten Muhammad al-Umari zu suchen war, schauten die Behörden in die Röhre, als sie 2003 in das  Bagdader Villenviertel al-Mansur  kamen. Krabbe und ihr Bombenspezialist waren geflohen. Angeblich soll sie sich dort noch kurz vorher aufgehalten haben. 
 
Nun steht auch anzunehmen, dass die anderen vermissten Terroristen von der DDR mit wasserdichten Legenden ausgestattet wurden. 
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