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Die Schönheit Schottlands

Ohne Konkurrenz

Schottland ist konkurrenzlos in Europa, es ist von einer außergewöhnlichen Schönheit, die in der wilden und der rauen Landschaft zu suchen ist. Schottland ist eines der Reiseziele, die jeder Reisende einmal gesehen haben sollte. Die Unabhängigkeitsbestrebungen von Großbritannien sind schon seit sehr vielen Jahren im Norden sehr verbreitet und auch mehr als berechtigt, nachdem das Vereinigte Königreich aus der Europäischen Union ausgetreten ist.
Schottland braucht Britannien nicht, aber Britannien Schottland!

Die Forderungen, die die Schotten stellen, zu Europa zu gehören, sind durchaus nachvollziehbar und daher ist das nur gerecht, indem man Schottland auch im Tourismus unterstützt  und damit auch im  Unabhängigkeitskampf, der auch historisch begründet ist. Schottland ist eines der Länder, das immer etwas zu bieten hat und für jeden Geschmack. Es sind nicht nur Whisky,  nicht nur die zerklüfteten Täler. Es ist einfach auch der Mensch, der Schotte an sich, dem man den buchstäblichen Geiz nachsagt. Was aber nicht wahr ist. Es ist die Art, wie die Schotten mit dem Leben umgehen. Im unwirklichen Norden der britischen Insel.  

London ist weit weg, und man will, wenn man es so erlebt, in diesen Tagen nichts mehr mit Großbritannien zu tun haben. Im Gegenteil, man schämt sich zu einem System von politischen Glücksspielern zu gehören. 

Die blau-weiße Fahne der Unabhängigkeit ist nicht nur ein Symbol, das sich seit Mary Stuart entwickelt hat, sondern über Jahrhunderte gewachsen ist. Man kann auf eigenen Füßen stehen.  Viele Schotten fürchten durch den ekelerregenden Nationalismus der Briten, in die Vergangenheit und damit in eine Abhängigkeit von London zurückgeführt zu werden.

Die Schotten fühlen sich von den Briten in ihrer Eigenständigkeit eingeschränkt und das nicht erst seit dem bizarren EU-Austrittsreferendum 2016.  Es ist ein gewisser Nationalismus für Schottland,  der in die richtige Richtung führt, nämlich nach Europa.

 

Und so mancher Schotte denkt sich, es wird Zeit, dass wir die Zentralregierung in London verlassen und eigene Wege beschreiten.  Man hat von der Willkür und der Großmäuligkeit der Briten genug.

Wer durch Schottland reist, kann an jeder Ecke etwas erleben, was er so im restlichen Europa nicht sehen kann. Die Burgen, die Schlösser, die verfallenen Castles, alles bietet Schottland. Es bietet genauso Wälder, Seen und natürlich Loch Ness. Loch Ness ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Ob die Schotten selbst an Nessi glauben, das kann man nicht ergründen. Auf jeden Fall ist es ein Publikumsmagnet. Diese Kreatur, die in diesem dunklen und zeitweilig von Nebel überzogenen See leben soll. Eine  wirkliche „Sichtung“ war ein Baumstamm oder eine optische Täuschung. So weiß man seit Jahren nicht, ob Nessie wirklich existiert. Forscher haben sich mit U-Booten in den See begeben, nichts gefunden. Der See ist sehr tief, am Grund sehr schlammig.  Eine Kreatur wie Nessie kann es nicht geben. Aber immerhin, der Glaube daran bringt wertvolle Besucher. Im Tourismusbereich von Schottland sind Edinburgh und das Umland wundervolle Plätze, an denen der Besucher tagelange Freude finden kann. Edinburgh ist eine gewachsene Stadt aus der eigenen Geschichte, die sich auf Kultur und auf die Zukunft versteht. Der Dudelsack-Spieler im Schottenrock ist natürlich Pflichtprogramm. Man  muss die Musik nicht mögen, aber es klingt interessant.

Schottland scheint in der Moderne angekommen. Ganz anders als viele Landstriche in England. Es ist ein  Land, in dem die Natur zu bewundern ist. Und nicht nur die, sondern auch die Geschichte, die sich plastisch in der schottischen Gastfreundschaft  abbildet.
 

Hier sind ein paar Eindrücke aus Schottland:

 

Bass Rock aus der Ferne, dram/mcvth, kasaan media, 2020

Bass Rock, dram/mcvth, kasaan media, 2020

   

Bass Rock, kasaan media, 2020

 

 Basstölpel,Bass Rock , dram/mcvth, kasaan media, 2020

 

  

Black Water,  dram/mcvth, kasaan media, 2020

Blair Castle,dram/mcvth,kasaan media, 2020

   Dudelsack Blair Castle, dram/mcvth, kasaan media,2020

  Cairngorm Summit, dram/mcvth, kasaan media, 2020

  Blair Castle,dram/mcvth, kasaan media, 2020       

Blair Castle, dram/mcvth, kasaan media, 2020

  

Dryburg Abbey, dram/mcvth, kasaan media, 2020

  

Duncansby Head,  dram/mcvth, kasaan media, 2020

Dunrobin Castle,  dram/mcvth, kasaan media, 2020

  

Edinburgh, Castle, dram/mcvth,kasaan media, 2020

   

Loch Garry and Glenn,  dram/mcvth, kasaan media, 2020

 

 

Loch Ness,  dram/mcvth, kasaan media, 2020

 

 Melrose Abbey, dram/mcvth, kasaan media, 2020

 

 

Melrose Abbey, dram/mcvth, kasaan media, 2020

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Die Lichter der Stadt

Hier regiert die Gier und Unverschämtheit

 

Conrad Hilton würde sich im Grabe umdrehen, wenn er diese Reportage lesen würde. In seinem Namen müssen Gäste in solchen Umständen übernachten. Einer Kollegin ist genau dieses widerfahren. Viele Gäste bekamen in zahllosen Reiseforen Copy und Paste Kommentare, die das Management auf ähnliche Erlebnisse als Antwort gab. Wie dieses Hotel über 4 Sterne verfügen kann, ist niemandem klar. Es liegen zahllose Beschwerden über das Haus vor, die sich fast alle gleichen.

Hauptsache den letzten Cent aus dem Gast gesaugt Das Hilton Doubletree in Luxembourg hat den Kapitalismus absolut rüde verinnerlicht, jedoch nicht die Gastfreundschaft, die Häuser mit angeblich vier Sternen auszeichnen sollen. Ein liebloser Bau mit dem Muff der 1970er Jahre erhebt sich in der Nähe des Flughafens in Findel. Die Zimmer sind geräumig, jedoch verwohnt. Der Teppich in den Zimmern ist alt und riecht. Die Dusche ist selbst für normal gebaute Menschen zu eng. Im Badezimmer klebt der Dreck der Vorreisenden. Die Klimaanlage ist schlecht einzustellen, obwohl modernes Didget einen kleinen Kasten ziert. In der Minibar scheint Coca-Cola wie vergoldet. Es ist einfach zu teuer, etwas zu trinken. Die Betten sind hart wie Bretter, Rückenschmerzen inklusive. Die Zimmer sind nur oberflächlich gereinigt. Einziger Pluspunkt und dabei bleibt es, man kann sich mittels eines Wasserkochers Tee oder Kaffee selbst zubereiten. Es gibt im schönen Hilton in Luxembourg eine Zweiklassengesellschaft. Die einen, die das Butter- und Brotgeschäft bringen über Buchungsportale, die anderen, die gut behandelt werden. Was in anderen Häusern sofort zu einem Einsatz der Polizei führen würde, ist hier scheinbar ein Tatbestand, der klein geredet wird. Nur ein Lächeln und betretenes Schweigen. Man nervt die Rezeption, wenn man sich über derartige Avancen, wie nachfolgend berichtet wird, beschwert. Das ist die eigentliche Schande dieses Hauses. Man versichert ein wenig oberflächliches Mitgefühl, unternommen wird jedoch nichts, weil es im Ablauf stört. Schuld ist das Opfer dieser Übergriffe. Das wird nicht gesagt, aber gemeint.

Im Aufzug Das Missverhältnis zwischen der Realität einiger orientalischer Männer und dem Anspruch an Frauen, den sie stellen, ist bekannt. Frauen versuchen vorausschauend, sich nicht in diese Situation zu bringen. Was jedoch soll eine Frau tun, wenn sie im Aufzug steht und allein einem Mann mit so einem Verhalten ausgesetzt ist? In diesem Nobelhaus jedoch, gehen manche männlichen Gäste regelrecht auf Frauen los. Das ist wohl bekannt. Im Aufzug wird dann schon mal unverblümt einer einzelnen Frau ein "Blow Job" abverlangt. Er macht schon mal mit den Lippen vor, was er will. #Metoo ist an dem Haus und  den orientalischen Mitbürgern komplett vorbeigegangen. Die Penetranz mit der diese Männer vorgehen, zeigt, dass das Verhalten lange erprobt ist. Augenscheinlich von dem Hotel geduldet wird. Frauen werden in solchen Situationen schnell zu Freiwild, das menschenverachtend behandelt wird. So bleibt denen, die sich eine Gelegenheit für die Nacht suchen wollen, wieder und wieder die Möglichkeit, Frauen in den schlecht laufenden Aufzügen mit ihren latenten Werbeversuchen zu belästigen, um später auf den Fluren nach dem Zimmer derjenigen zu suchen, die sie ausgemacht haben. Sofort fühlen sich die Opfer wie Prostituierte. Das soll auch vermittelt werden. Dem Treiben wird hemmungslos weiter zugesehen.

 

Büffet und andere Schrecklichkeiten

Das Frühstücksbuffet ist eine Beleidigung für den normalen Reisenden. Der Kaffee schmeckt bitter und entspricht nicht dem, was man unter einem morgentlichen Heissgetränk versteht. Das Rührei, das in einer lieblosen Wärmeaufbereitung klebt, schmeckt wie gelber Schleim. Die Kartoffeln sind kalt und fetttriefend, die Würste daneben, erinnern an eine Armenspeisung. Der dazu gehörige Speck ist salzig genug, um den nicht funktionierenden Streuer zu ersetzen. Ein wenig billiger Käse, Schnittwurst und ein Obstsalat mit Haaren, kurzen schwarzen Haaren. Niemand mag so Ananas essen. Jedoch stört sich niemand an dem Umstand. Das Abendbuffet, angeblich vom Chef der Küche, erschreckt sogar erfahrene Reisende. Es werden geschwind 25 Euro fällig. Wurst als kalte Vorspeise wünscht sich jeder, Pasteten, wären diese nur noch da. Die Vorstellung davon alleine, reicht nicht aus. In einer undefinierbaren Pampe präsentiert sich das zähe und verkochte Fleisch, das niemand mehr essen möchte. Das Rindfleisch ist alt und das billigste vom Billigen. Der Käse ist Ausdruck dessen, was von einem Büffet-Massaker übrigbleibt. Krümel werden serviert. Da wird auch schon mal gegen den Tisch gelaufen, wenn die letzten Gäste nicht schnell genug essen. Die Fischpfanne ist so verkocht, dass nichts mehr davon genießbar wäre. Buffet geht anders. Die Salate sehen unappetitlich aus, ein paar bunt zusammengewürfelte, nichtssagende Creationen des Hauses, die nur mit Mayo aus der Plastikflasche schmecken. Kritik wird abgebügelt. Man hat zu essen oder zu gehen. Das Brot steht neben dem Küchenabfall auf einer halbhohen Theke.

 

Frech ist es, für den Hauswein, das wirklich billigste Gesöff, was der Sommelier finden konnte, 6 Euro für 100 ml zu verlangen. Für ein Bier werden geschwind 7,50 Euro fällig. Nicht, dass es eines der edlen Biere ist, es ist ein lokales Bier, das allenfalls mit sehr vielen pikanten Erdnüssen an der Bar schmeckt. Wer glaubt, er bekäme einen kostenlosen Shuttle an den Bahnhof, irrt. Unmissverständlich werden die Gäste zum Bus gesandt. Die Haltestelle ist etwas mehr als 300 Meter entfernt. Das Gepäck dürfen die Gäste schleppen. Das Angebot im Internet ist Bluff, Bauernfängerei. Nur die, die augenscheinlich dem Hotel gefallen oder 1. Klasse logieren, können auf einen Shuttle hoffen. Die anderen können die überteuerten Taxis nehmen, die für gerade einmal fünf km 25 Euro verlangen. 25 Euro scheint hier die magische Zahl zu sein. Es scheint, als würden die, die stören, die Gäste sein. Man kann von diesem Hotel nur abraten. Im 2.Teil: Was sagt der Luxemburger Hotelverband dazu?

 
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Flandria Bus Horrortrip (Teil 2)

Der Horror ging weiter

Julia wollte den Schwager nicht kennenlernen und weigerte sich mehrfach, es störte den Kaufhausbesitzer nicht. Er bedrängte sie richtig, weil sie die einzige alleinreisende Frau war. Dabei sah er sie an wie Fleisch auf einem Markt. Sie wollte gehen.

Er könne auch am folgenden Tag in ihr Hotel kommen, sie könnten sich auch in Spanien treffen. Woher wusste er, in welchem Hotel Julia war???? Aus den Unterlagen von Flandria. Mohammed war zu dem Zeitpunkt verschwunden. Julia wurde gefragt, wo ihr Ehering sei. Sie hätte ihn vorzuzeigen. Dann sagte sie, dass sie sich an den Leutnant der Polizei wenden würde, wenn er sie jetzt nicht in Frieden lassen würde. Auch wurden in diesem Moment andere Frauen massiv bedrängt.

Flucht nach vorne

Ein Mann kam durch den Hinter- oder Seiteneingang. Er fasst noch vor Erscheinen der übrigen Gruppe, die durch eines der oberen Stockwerke des Bazaars ging, Julia an ihre Brust. Auf die Frage, was das sollte, antwortete er, dass das nicht passieren würde, wenn sie bezahlen würde. Sie sollte einen Teppich kaufen. Sie wollte keinen Teppich kaufen. Der ganze Tag war ihr schon verdorben und sie wollte zurück nach Ceuta und von da aus zurück nach Spanien. Der Bazarbesitzer machte ein hölzernes Kabinett an der Seite auf, und sagte, sie sollte sich endlich den Silberschmuck ansehen, er wollte etwas verkaufen oder sie sollte etwas von dem anderen Plunder nehmen. Julia wollte das Kaufhaus verlassen, sie durfte nicht. Weil man dann nicht für ihre Sicherheit garantieren konnte, wurde ihr beschieden.

Julia erwiderte, dass man das nicht mir ihr machen könnte. Der Bazarbesitzer sagte, sie sollte niemals vergessen, dass ihr Pass noch an der Grenze liegen würde und sie frug sich woher er das wusste. Es schien wie ein abgemachtes Spiel zu sein.

Erneut wurde Julia ein Teppich angeboten, von dem man selbst als Laie sah, dass es ein maschinengeknüpfter und kein handgeknüpfter Teppich war, für das er feilgeboten wurde. Für exorbitantes Geld! Der Verkäufer wollte für den Transport sorgen. Sie würde den Teppich auch bekommen, wenn sie seinen Schwager heiraten würde oder seinen Bruder. Sie könnte sich das aussuchen. Frauen in Marokko hätten zu gehorchen und nicht ständig zu widersprechen. Sie hätte doch gesehen, was sie davon gehabt hätte, dass sie nichts gekauft hätte. Er sprach sie auf ihr Bein an und auf den Sturz. Julia würde sich das Leben sehr viel einfacher machen, wenn sie die Gastfreundschaft Marokkos nicht missbrauchen würde. Sie erklärte ihm in Französisch, dass sie die Gastfreundschaft nicht missbrauchen würde; dann sagte er zu ihr, dass sie sie schon missbraucht hätte, weil sie für kein Geschäft zugänglich wäre, und Mohammed schrie wieder über die Balustrade. Sie schämte sich zu Tode. Einer der Helfer Mohammeds trat auf sie zu und erklärte ihr, wenn sie ihm 100 € geben würde, dann könnte er ihr sehr viel weiterhelfen. Er würde einfach die Leute bezahlen und sie würde nichts mehr davon spüren, niemand würde sie mehr ansprechen wegen Gütern und Waren. Außerdem würde sie der Besitzer des Kaufhauses auch nicht mehr darauf ansprechen, einen Teppich zu kaufen oder sinnfreien Blechschmuck, den sie nicht haben wollte.

Raus aus dem Kaufhaus

Wieder erklärte der Kaufhausbesitzer Julia, sie müsste nur einen seiner Schwager oder Brüder heiraten, damit diese eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland erhalten würden. Sie sagte, er sollte ihr von der Pelle gehen und sollte sie nicht mehr darauf ansprechen, sonst würde sie die Botschaft in Rabat anrufen, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlte. Julia würde auch das Auswärtige Amt in Berlin anrufen, weil sie sich derartige Unverschämtheiten nicht gefallen lassen würde. Sie wies ihn darauf hin, dass sie vor der Toilette gestürzt war, nachdem man ihr von hinten das Bein gestellt hatte. Die Frau frug sie noch, ob sie einen weiteren Pfefferminztee haben wollte. Sie sollte dafür sage und schreibe 5 Euro bezahlen. Später gab sie einem der Helfer von Mohammed drei Euro und musste nicht mehr bezahlen.

Es geht nur darum Geld zu erpressen

Wieder musste sie dem Helfer Geld geben, damit sie endlich ihre Ruhe hatte.

Während des Mittagessens saß der die Gruppe begleitende Polizist, Reiseführer und die Helfer an den separaten Tisch. Alle, die sie in einer Form angegangen waren, wie sie es noch nie erlebt hatten, saßen an einem getrennten Tisch und aßen. Als besondere Frechheit empfanden es alle Mitreisenden, dass sie für eine Flasche Wasser (hier Cidi Ali) fünf Euro (!) mussten. Auch sollten die Gäste andere Flaschen bezahlen, die sie nicht getrunken hatten. Mohammed verlangte von den Gästen, die Getränke zu zahlen. Es ging nur um Geld. Er lächelte dabei fein. Der Kellner verlangte noch ein saftiges Trinkgeld und die Musiker stellten sich den Reisenden regelrecht in den Weg, um Geld zu erhalten. Sie wollten natürlich Euro, keinen Dirham!

Flottes Liedchen für Euro kasaan media, 2015

Beim Essen wurde Julia vorgehalten, dass sie für keinerlei Geschäft zugänglich war und daher zahlen müsste. Immer wieder und immer wieder. Und dass sie schneller laufen musste in den Gassen. Dem Fotograf war völlig egal, ob sie es ihm untersagte, Fotos von ihr zu machen oder nicht, er sei ein Fotograf von der marokkanischen Regierung. Ihm stünde dieses Recht zu und sie müssten später für die Fotografien bezahlen. Sie empfand dieses Verhalten als äußerst rüde und kaufte zum Beweis eines der Fotos, das er von ihr gemacht hatte. Später, im Bus auf der Fahrt nach Tanger, für zwei Euro. Das alleine stellte schon ein Skandal dar, da der Wert des Fotos vielleicht 0,30 € war.
Im Übrigen interessierte es die Reisenden auch, was er mit den Dateien und mit den zahllosen Fotos, die er auch von der Gruppe gemacht hatte, anstellte. Er wollte sie aufheben. Dieser Herr stieg bei einer Gelegenheit auf dem Weg zwischen Tétouan und Tanger, auf einem Parkplatz in den Bergen, aus. Die wurde wurde auf der Fahrt sechsmal in den Bus akkommodiert, die Fotos zu kaufen. Er kam immer wieder und verlangte von der Gruppe, die zum Teil richtig schlechten Fotos für 0,50 € zu erwerben. Sonst wollte er die an jemand anders verkaufen. Es wurde ständig mit Druck gearbeitet, um noch mehr Geld aus den Touristen herauszupressen. Alles andere war egal. Das Rundum-Erpressungsprogramm.

Tanger ist immer eine Reise wert

Julia* wollte nicht mehr mit nach Tanger und wollte sich von der Reisegruppe lösen, Mohammed sagte, das ginge nicht, weil ihr Pass an der Grenze liegen würde und sie müsste dableiben. Sie hatte keinerlei Lust mehr, nach den Attacken in Tétouan überhaupt noch mit der Reisegruppe weiterzufahren, aber sie wollte auch den anderen Mitreisenden keine Scherereien bereiten. So fuhr sie mit nach Tanger.

Die Gruppe wurde zum nächsten Bazar geschleust, wo sie einer Meute von Verkäufern ausgesetzt wurden. Es war ein Öl-Handel und irgendwelcher Nepp für viel Geld, den Mohammed ihnen wie Gold anpries. Völlig sinnfrei. Zahlreiche Reisegruppenmitglieder fühlten sich völlig verarscht und betrogen.

Sie setzte sich also, nachdem sie in dem Geschäft mit dem Öl gewesen war und die Teilnahme an der aggressiven Veranstaltung verweigerte, in das Café gegenüber. Sie winkte noch ab und wurde sehr unfreundlich zu Mohammed, der sie in das Café gegenüber geleitete. Dort setzte sich plötzlich nach einigen Minuten ein Mann an den Tisch. Sie wollte alleine bleiben, er aber sprach sie die ganze Zeit vehement an, in Deutsch! Er stellte sich als Immobilienmakler vor, der Wohnungen in Marokko vertrieb. Im Stadtteil Iberia in Tanger. Ein Investment für die Zukunft. Julia könnte die Wohnung an Touristen vermieten, sie könnte auch nur zeitweise oder einen Teil der Wohnung kaufen. Sie wollte nicht. Sie war fertig mit der Welt. Er insistierte und sie sagte ihm, dass er sich seinen Atem sparen konnte, weil sie kein Interesse hatte. Das erklärte die Deutsche auch in Arabisch. Er sagte, ihn würde das nicht interessieren. Sie sollte einfach nur unterschreiben, die Wohnung würde er ihr später zeigen. Er wusste alles über sie, er wusste, dass sie aus Tétouan kamen, dass sie Ärger gehabt hätte, er wollte sie sozusagen „trösten“. "Bessiness" Selbst die mitreisenden Kanadier wunderten sich über das aufdringliche Verhalten, sie nahmen an einem anderen Tisch Platz und fühlten sich genauso bedrängt. Der Makler hörte überhaupt nicht auf zu reden, er zeigte ihr Bilder von mehreren Wohnungen und sie hätte jetzt eine Wohnung in Marokko zu kaufen. Sie sagte, dass sie kein Geld hätte. Darauf erwiderte er, sie könnte einen Kredit aufnehmen oder einen Mann heiraten und einen Kredit aufnehmen. Sie wollte keinen Kredit aufnehmen und erst recht keinen Mann heiraten. Julia sagte, er sollte sie in Frieden lassen und bestellte einen Café. Sie sagte das in Französisch, Deutsch und Arabisch. Er sagte, der Reiseleiter hätte gesagt, sie hätte einen schlechten Tag gehabt. Der Unbekannte wollte ihr helfen, diesen Tag zu verbessern und wollte ihre Adresse in Deutschland. Angeblich würde er diese sowieso von den Grenzbehörden erhalten. Er wollte sie besuchen. Sie sei hübsch und er könne ihr sofort einen Mann besorgen oder wortwörtlich etwas zum „Ficken!“, denn das würden die deutschen Frauen doch immer wollen. Sie seien „Schlampen und Nutten.“ Mohammed stand auf der anderen Seite der Straße und lachte. Er wusste genau, was geschah. Von hinten wurde sie zur gleichen Zeit von einem Mann angesprochen, der ihr ein iPhone Dummy verkaufen wollte. Der Makler bedrängte sie in einer Form, wie sie es noch nie erlebt hatte und sagte, dass sie sich all die blauen Flecke hätte sparen können, wenn sie ihrem Guide Geld gegeben hätte. Das wäre der beste Trick, sozusagen um Schutz zu bekommen. Sie stand auf und ging.

Auf dem Weg zurück zu dem Bus wurden die Reisenden so bedrängt, dass sie kaum noch atmen konnten. Julia kaufte in ihrer Verzweiflung ein hölzernes Kamel für 10 Euro, das vielleicht einen Wert von 50 Cent hatte. Die Händler bedrängten alle bis zum Bus, der absichtlich sehr weit entfernt geparkt war. Es war ein Spießrutenlaufen. Es war einem Hindernislauf gleich. Die Frauen wollten dringend zu einer Toilette, da sie teilweise vor Schmerzen erbrechen musste. Sie mussten 5 Euro an Mohammed zahlen, um auf die Toilette in einem Hotel gehen zu können. Mohammed sagte, dass die Frauen auch auf die Männertoilette in dem Café hätte gehen können. Man hielt dann an einem Hotel.Nach Zahlung.

Mohammed bedrängte nicht nur Julia erneut, sondern auch die Kanadier um Trinkgeld, noch im Terminal in Ceuta. Dabei kamen immer wieder Händler, die unter Beleidigungen und Drohungen, Dinge verkaufen wollten. Alle, die mit Flandria Bus fahren würden, würden auch etwas kaufen!

Durch das Gespräch mit der Reiseleiterin am Ende der Fährfahrt zurück nach Algeciras wurde ihr klar, dass Flandria Bus durchaus über die Machenschaften der vor Ort agierenden Helfer informiert war. Man erwiderte ihr sogar, ob sie das nicht genossen hätte. Julia antwortete, dass sie am liebsten geschrien hätte, wenn sie es gekonnt hätte.

Grenze zu Marokko kasaan media, 2015 Grenze zu Marokko kasaan media, 2015

Julias Körper war mit blauen Flecken übersät. Ihre Hüfte machte ihr danach noch Monate Probleme. sie hatte Kratzwunden am Rücken. Ihre Hüfte wurde so schlimm, dass sie die Reise eine Woche früher abbrach. Da der Bluterguss auf eine Länge von 70 cm Länge so tief saß, war sie gehalten nach der Rückkehr in Deutschland einen Spezialisten aufzusuchen.

Am folgenden Morgen erhielt Julia in Algeciras, wo sie nach einem Arzt suchte, von einem Marokkaner einen Anruf. Ob sie nicht endlich ihren Teppich abholen wollte. Sie sollte nach Tétouan kommen, um die Ware abzuholen. Woher er wohl die Telefonnummer hatte? Sie erinnerte sich nur, dass sie diese auf einen der Extrazettel hatte schreiben müssen, die sie beim Zoll abzugeben hatte.

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Die penetranten Anrufe hörten erst Wochen später auf.

Flandria entfaltete keinerlei Tätigkeiten, es war ein ausgemachtes Spiel, an dem alle gut verdienten. Julia will nicht mehr nach Marokko zurückkehren.

Anmerkung der Redaktion:

Der Text wurde der Redaktion zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt, um auf die Missstände bei Flandria aufmerksam zu machen.

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Guter Rat ist teuer- Bausünden auf Teneriffa Teil 1

Überall stehen sie, wie Mahnmale, die halbfertigen Gebäude auf Teneriffa- verfallen, verlassen, eingeschalt, ohne Fensterscheiben- manchmal stehen auch nur die mittlerweile verrosteten Gerätschaften herum. Zum Teil sind die brauchbaren Teile der Gebäudestruktur demontiert worden.

Es ist Ende Mai 2017.

Seit Jahren steht dieses Gebäude leer. Gerüchteweise seit mehr als 20 Jahren. Es ist eine der wirklich schlimmsten Ruinen aus diesen Tagen.

Dem stetigen Abriss ausgesetzt
All copyrights by kasaan media, 2017

Nur noch eine Frage der Zeit, bis die Statik nachgibt
All Copyrights by kasaan media, 2017

Das Haus liegt an der Costa del Silencio. Ganz im Süden, da, wo es nach ein paar Metern zum offenen Ozean führt. Eigentlich weiss niemand mehr, wer oder wie das Gebäude errichtet wurde, wahrscheinlich war der Abriss zu teuer. In den Boomjahren, als nichts die Invetoren hielt, wurden diese Wohnungen errichtet. Ein einfacher Baustil, der sich nun rächt.

 

 

Die Decke bricht durch
All Copyrights by kasaan media, 2017

Schiefe Träger wie Zahnstocher
All Copyrights by kasaan media, 2017

Im Unterbau des Hauses hat sich ein afrikanischer Händler etabliert, der mit gebrauchten Haushaltsgeräten handelt, überall liegen Müll, Unrat, alte Möbel. Ratten und Katzen streunen, wie wilde Hunde, umher.

 

Etwas wackelig, noch hält es
All Copyrights by kasaan media, 2017

Die meisten Ruinen stammen aus der Zeit der großen Krise. Teilweise noch nicht mal mit Baugenehmigungen vor Jahren errichtet, oder einfach, als das Geld ausging und das ist in der Mehrzahl der Fälle so gewesen, dass den Bauträgern die Mittel versandeten, wurden die halbfertigen Häuser dem Verfall überlassen.

Graffiti ziert die Gebäude. Meistens ranken sich zahllose Geschichte um die Ruinen, diese interessieren die britischen Urlauber wenig, die an diesem Tag an dem weitläufigen Trakt vorbeischlendern.
Die Ruinen sind Normalität geworden. Man hat sich daran gewöhnt.
Natürlich werden Investoren dringendst gesucht, aber viele der Häuser sind in einem Zustand, der sich eher für den Abriss empfiehlt.

 

 

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“Sehr schönes Hotel, jedoch nur für Engländer”

Ein wundervolles Hotel mit zum Teil unfreundlichem Personal. Es nur auf britische Gäste ausgelegt. Das ist kein Nachteil. Sondern die vorher so gescholtenen Briten, die eben im Urlaub trinken, bis zum Umfallen, stehen auch für Ihre eigenen Überzeugungen, und das ist gut so.

Und auf Menschen, die dem Mainstream angehören. Dazu aber später.
Das Frühstücksbuffet ist von enormer Qualität und sättigt bis zum Abend. Es ist das beste Büffet in allen Hotels, die ich je bereist habe. Weltweit. Hut ab.
Die Zimmer sind beispielgebend für andere Hotels, schick, funktionell und großzügig, sauber und auch nicht Hotel verwohnt. Das Labyrinth ist eher der Großzügigkeit des Hauses geschuldet.

Allerdings, deshalb nur zwei Sterne.

Ich warne jeden aus der LGBT Gemeinde dorthin zu fahren.

Einem wird klar gemacht, dass man nicht erwünscht ist. Nicht durch offene Diskriminierung, sondern durch Spott und direkten Hass. Immer wieder, bis man geht. Auch durch Mitarbeiter des Hauses. Absolute Intoleranz und bodenlose Gemeinheiten stehen auf dem Programm. Schuld an dem wird den Opfer der öffentlichen Bloßstellungen gegeben. Selbst andere Gäste, diesmal Briten, waren fassungslos über die Hasstiraden an der Rezeption.


Es ist weit ab, jeglicher europäischer Normen und das Menschenrecht wird extrem mit den Füssen getreten. Das erinnert an die Diktatur unter Franco, gegen die viele tapfere Spanier mit Vehemenz kämpften.

Ich kann jeden nur ausdrücklich warnen, der der LGBT Gemeinde angehört, sich in das Hotel einzubuchen.

Ich kann und will nicht zum Boykott aufrufen, aber ein Hotel sollte internationalen Menschenrechtsfragen offen gegenüberstehen.

Das Einkaufszentrum, in dem das Haus etabliert ist birgt weitere Unwegsamkeiten, es treibt sich Gesindel herum, z. B. männliche Prostituierte, die gezielt alleinreisende Frauen ansprechen und sehr aggressiv werden, wenn man den Wünschen nicht nachkommt, die sie nun zwecks des finanziellen Interesses haben. Man muss sich darauf einstellen, dass man diesen nur entkommt, in dem man die Polizei ruft oder nicht alleine ausgeht. In den Tapas-Bars um das Hotel herum, ist das ein extremes Problem. Weil dann schon mal das Weinglas zu Boden geht oder das Essen vom Tisch gestoßen wird. Die Sonnenbrillenverkäufer, so schwierig die Lage der Immigranten ist, fallen über einen her, wenn man aus der Tür kommt. Die Geschäfte in der Mall sind Nepp und vor falschen Angestellten von Apple oder Samsung, die Telefone verkaufen, sollte man sich vorsehen.etc.etc

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