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Vielleicht legt Trump die Hinrichtungsme…

28-11-2020 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Vielleicht legt Trump die Hinrichtungsmethode für sich selbst fest-  Das Erbe Donald Trumps (1)

Trumps wunderliches Erbe - das eines Pausenclowns Buchhalter des Todes Zum 24.12. dieses Jahres gibt es eine neue Vorschrift, wie Häftlinge auf Bundesebene hingerichtet werden sollen. Trump selbst will noch die Exekution...

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REWE und die mangelnde Versorgung zu Wei…

27-11-2020 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

REWE und die mangelnde Versorgung zu Weihnachten – nur pro forma mal was gesagt!

Diese Woche überraschte uns die Mahnung von Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der Rewe Group, die bestehenden Regelungen zur Fläche pro Kunde besser nicht anzutasten. Wörtlich sagte er: "Wenn nur noch 40 statt...

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Die Hand Gottes und des Koks

25-11-2020 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Die Hand Gottes und des Koks

Maradona war der Inbegriff des Fußballs der 1980er-Jahre. Der Argentinier war eines der Jahrhunderte-Ausnahme-Talente, das nach der Karriere nur noch durch Verbindungen zur Mafia oder in wirren Koks Partys auffiel...

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Geschichte

Geschichte

Sommer 1953 mit Tante Erna

Es waren noch keine zehn Jahre nach dem Krieg vergangen, als im Sommer 1953 Tante Erna über den Wannsee segelte. Berlin war noch teilweise eine Trümmerwüste, eine geteilte Stadt.

Gerade mal einen Monat war der 17. Juni her. Tante Erna wollte Berlin nicht verlassen und segelte mit ihrem Freund und einer Freundin auf dem Wannsee.

Eben im Sommer 1953. 

  Tante Erna auf "großer Fahrt" über den Wannsee, kasaan media, 2020

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Wannsee-Grazien, kasaan media, 2020

 

   Vor dem Auslaufen an einem trüben Tag, kasaan media, 2020

    Überblick über den Wannsee,  kasaan media, 2020

 

Sonntags Flanieren am Wannsee,  kasaan media, 2020

 

Die Bilder sind aus Privatbesitz und wurden der The Kasaan Times zur Verfügung gestellt. 

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Tito's Trugschluss - 30 Jahre nach Anfang des Balkankrieges (1)

Wann fing der blutigste Krieg auf europäischem Boden nach dem 2. Weltkrieg an?

Die ersten Geplänkel fanden schon 1990, also vor 30 Jahren statt. Nach der Wahl in Slowenien im Frühjahr 1990

War es nicht so, dass die einzelnen Beteiligten nicht darüber Bescheid wussten, was sich zu diesem Zeitpunkt abspielte?

Protagonisten aus einer Zeit des Hasses und des jämmerlichen Nationalismus.

Die einzige Gerechtigkeit war lange Zeit Marschall Tito. Titos Politik führte nach dessen Tod, eine Dekade früher, in das Verderben des Vielvölkerstaates Jugoslawien. Bis dahin war es nicht friedlich, aber erträglich auf dem Balkan gewesen. Sicherlich, Tito war kein Held. Er war unmenschlich, korrupt und ein Despot. Ein Diktator des Sozialismus und seiner Zeit.

 

 

 

Der Vielvölkerstaat Jugoslawien, den Tito geschaffen hatte, war gescheitert. Spätestens ab 1990 wurde klar, dass sich die Geschichte Jugoslawiens wiederholen würde. Ein zerrissenes Land mit zerrissenen politischen Strukturen und einer Regierung in Belgrad, die auf den Schwur auf dem Amselfeld (Gazimestan) hoffte. Dieser Schwur kam nicht erneut, der die Menschen dereinst auf dem Balkan wachgerüttelt hatte.

Der Schwur des Amselfeldes verkam zu einer nationalen Angelegenheit, die Slobodan Milošević als kleiner Parteifunktionär forderte und dann Kreaturen wie  Radovan Karadžić, General Ratko Mladić und andere Schlächter wie Arkan (Željko Ražnatović) hervorbrachte.

 

 

 

Ethnische Säuberung wurde ein Unwort des Jahres 1992.

 

 

Es war der Hass der Tschetniks gegen die Ustascha in Kroatien. Es war der Hass Serbiens gegen alles, was anders war als Serbien selbst.

Den Tod brachte Milošević in Form von Sonder-Kommandos wie Arkan oder seinen Getreuen, die mordend, Vergewaltigung als Waffe im Gepäck, über das Land zogen, das sie besetzt hatten.

Ein jeder aus dieser Generation kann sich noch an die Bilder erinnern.

Jeder kann sich noch an die Bilder erinnern, die die Gegner in den Lagern zeigten. Die Weltöffentlichkeit war damals entsetzt und nur schleppend kam ein Verfahren in Gang gegen die Verantwortlichen, die den schlimmsten Völkermord auf europäischem Boden nach dem Zweiten Weltkrieg begangen hatten.

Selbst das österreichische Bundesheer musste 1991 ausrücken. Eine der besten Reportagen entstand durch die Journalisten des ORF, die mit an die Front gingen. (Sehenswert)

 

 

Man konnte, wenn man die Lager sah, sich schon erinnert fühlen an die Bilder, die die Briten 1945 vorfanden, als sie deutsche Konzentrationslager befreiten.

Die Schande, dass die Niederländer nicht in der Lage waren, diese Katastrophe aufzuhalten berührte viele Millionen. Der niederländische General wurde gar später auf Schadensersatz verklagt. Von den Familien der Getöteten, der Verscharrten, der Gefolterten. Die Gerechtigkeit blieb auf der Strecke. Aber nach und nach fand man die Massengräber, die die Serben einfach so eingerichtet hatten, Verschleppte, Ermordete, Verstümmelte, Gefolterte. Das war der Krieg der Serben gegen ihr eigenes Volk, das Marschall Tito über Jahrzehnte versuchte zusammenzuhalten. Tito war unmenschlich und von einer besonderen Gier besessen. Nicht etwa ein großer Marschall oder ein besonderer Widerstandskämpfer. Er war im Grunde genommen einer der Boten des Sozialismus, der am Ende auch die Sozialistische Volksrepublik Jugoslawien ausbeutete.  

 

Die Infrastruktur war so derartig geschädigt nach dem Balkankrieg, dass niemand mehr in der Lage war, überhaupt in dem Land zu leben. Es war eine Art „Verbrannte Erde Befehl“ herausgegeben worden. Wenn die Serben es nicht kriegen konnten, die Vertreibung und die Unmenschlichkeit ihr Ende genommen hatten, blieben rauchende Trümmer zurück. Wie die Menschen in der Zeit auf dem Balkan lebten, konnte man sich nicht vorstellen. Viele flohen, gerade aus Bosnien-Herzegowina, oder aus den anderen besetzten Gebieten der Republik Srpska. Es war das Ende einer ganzen Klasse sozialistischer Politiker, die nur nach und nach durch die Sanktionen und das Bombardement der NATO, Anfang 2000, Einsicht gewann, dass es so nicht mehr weiter ging.

Kriegsverbrecher auf dem Balkan wurden lange von der Bevölkerung versteckt, weil jedes neu entstandene Land sagte: „Das sind unsere Nationalhelden. Das sind die einzigen, die für uns gekämpft haben.“

Doch der Schwur des Feldes wurde zum Fluch des Amselfeldes. Serbien war total isoliert. Aber wie schon zu Titos Zeiten, der sich nie scheute, auch Oppositionelle zu inhaftieren oder zu töten, um Befehle zu geben und Todesschwadronen nach Deutschland zu entsenden. Wie man aus dem Jahr 1978 nur noch zu gut in Bayern weiß.

Aber das, was Slobodan Milošević weiterführte in einer ungeahnten Brutalität und einer Menschenverachtung, die für ihn vor dem Gericht in Den Haag endete, ahnte damals, als der Krieg anfing, niemand.  Radovan Karadžić, der jahrelang als Psychiater in Belgrad unauffällig lebte und irgendwelche Therapien bewerkstelligt hat, konnte sich nach dem Krieg unerkannt absetzen und mit einem langen Bart und einem langen Zopf grauer Haare durch Belgrad frei bewegen. Eine ganz neue Existenz aufbauen.

Man staunte nicht schlecht, als dieser rasierte Mann dann am Ende vor dem Gericht in Den Haag erschien, und eine gewisse Ähnlichkeit mit dem gesuchten Kriegsverbrecher hatte.

General Ratko Mladić war des Satans General und einer der widerlichsten Kreaturen des Balkankrieges. Bei ihm mischte sich gefährliche Intelligenz, taktisches Denken, eine ungeheure Brutalität und Menschenverachtung in einer Kreatur. Die ihresgleichen suchte, und häufig mit Heinrich Himmler verglichen wurde.  

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Buchenwald

Heute vor 75 Jahren wurde das Konzentrationslager Buchenwald befreit.

Unbeschreibliches Grauen offenbarte sich den Soldaten, die in das Lager eindrangen. 

Wer das Grauen nicht begreifen kann, sollte es nicht leugnen. 

Was sich an dem Ort bei Weimar abspielte, ist Teil des größten Verbrechens der Menschheitsgeschichte gewesen. 

Den Opfern des Nationalsozialismus sei gedacht. Wehret den Anfängen!

Krematorium als Teil der industriellen Tötung von Menschen, kasaan media, 2020

 

Zufahrtsweg zum Krematorium, kasaan media, 2020

 

 

Erhaltene Gebäude der ehemaligen Desinfektion und der Effektenkammer, kasaan media, 2020

 

Hinweisschild, kasaan media, 2020

 

Eingangstor mit dem zynischen Spruch: Jedem das Seine, kasaan media, 2020

 

 

Übersicht über das Gelände, kasaan media, 2020

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Vor 80 Jahren: Panzerschiff „Admiral Graf Spee“ und das Gefecht am Rio de la Plata

Am Rio de la Plata

Am 13. Dezember 1939 kam es vor der Mündung des Rio de la Plata vor Südamerika zu einem Seegefecht zwischen dem damals sog. Westentaschenschlachtschiff Admiral Graf Spee und drei englischen Kreuzern. Nachdem die Engländer auf Grund schwerer Schäden das Gefecht abbrechen mussten, lief das deutsche Panzerschiff Montevideo im neutralen Uruguay an, um Reparaturen ausführen zu können.

Was dann folgte, schrieb damals Weltgeschichte. Radioreporter aus aller Welt berichteten live über jede Bewegung. Ähnlich einem Endspiel bei einer Fußballweltmeisterschaft. Doch was machte den Fall so besonders, dass diesem Geschehen heute noch gedacht wird?

Als die Vertreter der Weimarer Republik den Friedensvertrag von Versailles unterzeichneten, verzichteten sie u.a. auch darauf, größere Kriegsschiffe (mehr als 10.160 Tonnen) und mit größeren Geschützkalibern (mehr als 28 cm) zur Hauptbewaffnung zu bauen. Im internationalen Vergleich, in dem inzwischen Schiffe von 38.000 Tonnen und bis zu 40,6 cm-Kanonen Normalität wurden, war das ein Aspekt, der die deutsche Marine dauerhaft "aus dem Spiel" nehmen sollte. Damit musste die Weimarer Republik praktisch von vorn anfangen, da die ihnen verbliebenden Linienschiffe allesamt schon 1914 völlig veraltet gewesen waren, nur noch als Schulschiffe taugten. Bestenfalls einmal Flagge zeigen konnten. Vor Ort an eigenen Gestaden, da sie niemals wirklich als hochseetaugliche Schiffe konstruiert worden waren, wie es bei den Briten normal war.

So lief schon 1925 der neue leichte Kreuzer Emden vom Stapel, der diese Repräsentationsaufgaben weltweit übernahm. Doch das reichte natürlich nicht. Daher begann die Marine der Weimarer Republik im Rahmen der Vorgaben schon früh damit, einen kampfstarken Kriegsschifftyp zu entwickeln, der aus den auferlegten Prämissen Vorteile schaffen konnte.

Es entstand die Idee, ein kreuzergroßes Kriegsschiff um einen damals hochmodernen Dieselantrieb herum zu konstruieren. Der Diesel hatte den Vorteil, dass er weniger Raum und viel weniger Gewicht benötigte als damals herkömmliche Antriebe. Zudem war er wirtschaftlicher im Verbrauch und ermöglichte größere Reichweiten. Das so eingesparte Gewicht ging in die zusätzliche Panzerung und eine starke 28 cm-Artillerie, die allen damaligen Kreuzertypen überlegen war. Gleichzeitig war das Schiff schneller als alle Schiffe, die ihm artilleristisch überlegen waren. Konnte also allen gängigen Schlachtschiffen ihrer Zeit davonlaufen, möglichen Gefechten ausweichen.

So entstand das Motto der als Panzerschiffe bezeichneten Kreuzer, die in aller Welt bald als „German Pocket Battleships“ bekannt waren: Schneller als jeder Stärkere und stärker als jeder Schnellere. Und gerade das machte sie zu einer ernsten Gefahr für britische Handelswege, die traditionell von nur leichten bis mittleren Kreuzern gedeckt wurden. Diese waren billig im Unterhalt, schnell und überall in der Lage englische Interessen, gerade auch gegen Kleinstaaten, ​durchzusetzen und koloniale Interessen zu wahren. Dies wiederum ermöglichte die Reduzierung ihrer großen aber teuren Schlachtflotte. Der Washingtoner-Flottenvertrag von 1922 hatte u.a. auch das Ziel, die immensen Flottenkosten zu reduzieren, die während des Krieges explodiert waren. So wurde auch ein zehnjähriger Baustopp aller Großkampfschiffe vereinbart. Da das geschlagene Deutschland diesen Vertrag so nie mitunterzeichnet hatte, noch nicht mal zur Konferenz eingeladen worden war, waren die drei neuen Panzerschiffe, die ab 1928 gebaut wurden, im Mittelpunkt weltweiten Interesses.

Schnell wurde den Briten klar, dass diese Schiffe ein echter Gegner waren. Ihr Schutzkonzept der Handelswege in einem möglichen neuen Konflikt aushebeln konnten, zumal sie selbst den Diesel nicht als Antrieb favorisiert hatten. Durch geschickte Täuschung hatte es die Kriegsmarine auch geschafft den Eindruck zu erwecken, dass diese Schiffe tatsächlich nur 10.000 Tonnen groß waren, damit die Schiffe im Rahmen der Vorgaben von Versailles lagen.

Das war Teil der Legende dessen, was das Gefecht im Dezember 1939 dann so interessant für die Welt machte. Die Admiral Graf Spee war nach dem Admiral benannt worden, der 1914 mit dem kaiserlichen Ostasiengeschwader unweit des Dramas von 1939 bei den Falklands untergegangen war. Allein daher war schon vom Namen des Schiffes her ein Bezug für die weltweite Öffentlichkeit hergestellt. Das Interesse vorprogrammiert, da die "Graf Spee" vor Kriegsbeginn im September von den Engländern unentdeckt in den Südatlantik entsandt worden war. Von dort hatte sie die Handelsrouten vom indischen Ozean und des Pazifiks gestört und bis zum Gefecht am Rio de la Plata noch neun Handelsschiffe mit 50.000 BRT versenkt.

Als sich der Kommandant, Kapitän zur See, Hans Langsdorff, entschloss wieder Richtung Heimat zu fahren, wollte er noch die für England wichtigen Getreide- und Fleischtransporte aus Argentinien stören. Und exakt damit hatte der englische Commodore Harwood gerechnet und seine Verbände dort zusammengezogen. Die Kreuzer HMS Ajax (Flaggschiff), HMNZS Achilles und HMS Exeter warteten dort in der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember gefechtsbereit auf die erwartete Ankunft der "Graf Spee". Diese tauchte tatsächlich auch ein paar Stunden später auf und hielt die zwei leichten Kreuzer Ajax und Achilles und den schweren Kreuzer Exeter für einen Verband aus zwei Zerstörern und einem Kreuzer, da sie sich auch so verhielten.​

Commodore Harwood hatte seine Kommandanten angewiesen, sofort nach Sichtung, unter allen Umständen die Gefechtsentfernung zu verringern und so in Reichweite der eigenen leichteren Geschütze zu gelangen. Sich zudem in zwei Gruppen aufzuteilen, die getrennt von einander die deutsche Zielerfassung aufsplitten sollten und so das Gegenfeuer der "Graf Spee" streuen sollten. Damit sollte immer mindestens ein Schiff vom Feuer der zwei schweren 28cm-Drillingstürme des Panzerschiffs verschont werden.

Der Plan ging zum Teil auf. Die schnelleren englischen Kreuzer konnten selbst auf Gefechtsentfernung vordringen und das deutsche Schiff ausmanövrieren. Doch die Schnelleren wurden hier vom Stärkeren zusammengeschossen, wie es dem Konzept des Panzerschiffes entsprach. Die HMS Exeter mit ihren sechs 20,3cm-Geschützen wurde zusammengeschossen und musste zu den Falklands ablaufen. Die verbliebenden zwei englischen leichten Kreuzer mit ihren 15,2cm-Geschützen mussten sich ebenfalls angeschlagen zurückziehen. Sie warteten auf die avisierte HMS Cumberland mit ihren acht 20,3cm-Geschützen, die aber noch in zehn Tagen Entfernung vermutet wurde. Auch die "Admiral Graf Spee" war mehrfach getroffen worden. Ein Treffer hatte die Kombüse zerstört, sodass keine warmen Mahlzeiten mehr zubereitet werden konnten, was die Seeausdauer erheblich einschränkte; den Rückmarsch unmöglich machte. Daher lief das Schiff mit 36 Toten und 60 Verwundeten Montevideo zu Reparaturen an. Diese mussten gemäß internationalem Recht binnen 72 Stunden abgeschlossen sein, und das Schiff danach die neutralen Gewässer wieder verlassen haben.

Davon war aber die "Graf Spee" am 17.12.39 noch weit entfernt. Die Kombüse konnte nicht wiederhergestellt werden. Das Schiff konnte so die Rückfahrt nicht verwirklichen.

Zwischenzeitlich zogen die Briten alle Einheiten vor der Flussmündung zusammen. Darunter auch die HMS Cumberland, die innerhalb von nur 35 Stunden über 1000 Seemeilen geschafft hatte. Mit seinen drei Kreuzern wartete nun Rear-Admiral Harwood auf das Auslaufen der "Graf Spee". Durch geschickte nachrichtendienstliche Maßnahmen, Schüren von Gerüchten und diplomatischen Tricks glaubte Kapitän Langsdorff aber daran, dass sich auf See mehr als diese drei englischen Kreuzer befanden und auf ihn warteten.

Die Unmöglichkeit vor Augen ohne Kombüse die Heimat zu erreichen und gegen einen überlegenen Gegner antreten zu müssen, ohne Hoffnung diesen Sieg für eine Rückkehr nutzen zu können, entschloss sich der Kommandant sein Schiff selbst zu versenken, um die deutsche Technik so auch geheim zu halten. Ein andere Grund war das Leben seiner noch 1100 Mann starken Besatzung zu schonen.

Die Regierung in Berlin kochte vor Wut, warf dem hochdekorierten Kriegsveteran des ersten Weltkriegs Feigheit vor dem Feind und Hochverrat vor und drohte mit dem Kriegsgericht. Kapitän Hans Langsdorff regelte in den folgenden Tagen mit der Regierung in Buenos Aires die Internierung seiner Besatzung, die Versorgung der Verwundeten, sowie die Beisetzung der Gefallenen seines Schiffs auf dem Cementerio del Norte und beging anschließend auf seinem Zimmer im Marinearsenal am 20.12.39 Selbstmord. Während ihm bei seiner Beisetzung in Buenos Aires unter großer Anteilnahme der Bevölkerung selbst Besatzungsmitglieder der von ihm versenkten Schiffe das letzte Geleit gaben, kürzte man in der Heimat die Bezüge der Kapitänswitwe.

 

Grab Hans Langsdorff.JPG
Von Voyager2 - Voyager2, CC BY-SA 3.0, Link

 

Die drei englischen Kapitäne und ihr Commodore erhielten am Tage nach dem Seegefecht den Bath-Orden samt Ritterschlag. Harwood wurde zum Rear-Admiral befördert. In Ontario (Kanada) wurde die Stadt Ajax gegründet, deren Straßen nach Persönlichkeiten des Gefechts benannt wurden. Darunter auch eine Straße, die nach Kapitän Hans Langsdorff benannt wurde. Langsdorff in Montevideo, Cementerio del Norte Langsdorff in Montevideo, Cementerio del Norte

Alljährlich legen die noch lebenden Besatzungsmitglieder und deren Nachfahren einen Kranz am Grab von Kapitän Langsdorff nieder, das in Buenos Aires wie ein Heldendenkmal gestaltet ist.

Sinkende Exeter, taken from a Japanese aircraft - Imperial Japanese Navy; this photo was captured by U.S. Forces on Attu Island, Alaska in 1943 and became U.S. Navy photo 80-G-179020 from the U.S. Navy Naval History and Heritage Command, Gemeinfrei, Sinkende Exeter, Photo taken from a Japanese aircraft - Imperial Japanese Navy; this photo was captured by U.S. Forces on Attu Island, Alaska in 1943 and became U.S. Navy photo 80-G-179020 from the U.S. Navy Naval History and Heritage Command, Gemeinfrei,

Die HMS Exeter wurde am 1. März 1942 durch japanische Seestreitkräfte gestellt und versenkt. Die HMNZS Achilles wurde an Indien verkauft, 1978 außer Dienst gestellt und verschrottet, während die HMS Ajax vor ihrer Verschrottung 1949 noch eine gewisse Berühmtheit erlangte, da sie die britischen Einheiten anführte, die dem jüdischen Flüchtlingsschiff Exodus 1947 mit 4600 Menschen an Bord die Einreise nach Palästina verwehrte und kaperte. Kommodore Henry Harwood KCB, wurde im Verlauf des Krieges noch Vice-Admiral, war ein Protegé von Winston Churchill und starb mit 62 Jahren gesundheitlich angeschlagen 1950 in London.

Kürzlich wurde der Heckadler der "Graf Spee" geborgen, was prompt einen Streit darüber auslöste was mit ihm zu geschehen habe. Der Schlusspunkt einer Geschichte, der zeigt, wie absurd manchmal Geschichte werden kann, wenn Unbeteiligte mit Anspruch und wenig Bildung neue Geschichte machen wollen. Gern auf Kosten derer, die die Geschichte wirklich geschrieben haben. Das Gefecht und das Schicksal der "Graf Spee" ist gleich nach dem Krieg mit noch vorhandenen Originalschiffen als "Panzerschiff Graf Spee" 1956 verfilmt worden.

 

 

 

 

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SMS Scharnhorst wiedergefunden: Vizeadmiral Graf Spee und das Ende des Ostasiengeschwaders 1914 vor den Falklands

„Der letzte Mann“ rs „Der letzte Mann“ von Hans Borth ist ein Gemälde, das in zigtausenden deutschen Wohnzimmern hing. Es zeigt einen Signalgast der sich mit der Kriegsflagge in der Hand, auf dem Kiel des gekenterten kleinen Kreuzers SMS Leipzig gestellt hat und dann mit ihm untergegangen sein soll. Im Hintergrund die noch kämpfende aber schon brennende Scharnhorst, das Flaggschiff des kaiserlichen Ostasiengeschwaders unter Vizeadmiral Maximilian Reichsgraf von Spee.

Lebende Geschichte

Doch wie kam es zu dem Bild, das als das Marinepropagandagemälde schlechthin Einzug in deutsche Wohnstuben hielt?

 

„Der letzte Mann“ von Hans Borth

 

Und was war dieses Ostasiengeschwader überhaupt? Als das kaiserliche Deutschland nach 1870/71 seinen Aufstieg als neue europäische Großmacht begann stellte es fest, dass in Sachen Kolonialmacht die Welt schon aufgeteilt war. Fast schon komplett. Und was übrig blieb war weit entfernt, an sich wirtschaftlich unbedeutend oder komplett uninteressant und insgesamt eine Investition, die sich erst langsam auszahlen würde. Dennoch musste man vor Ort Flagge zeigen. Und mit dem 1897 annektierten chinesischen Tsingtau hatte man eine geeignete Flottenbasis, in der bei Kriegsausbruch 1914 die beiden Panzerkreuzer SMS Scharnhorst (Flaggschiff) und SMS Gneisenau, sowie die Kleinen Kreuzer SMS Emden, SMS Leipzig, SMS Dresden und SMS Nürnberg stationiert waren. Ein Blick auf die Karte zeigt, dass solch ein Verband in China auf verlorenem Posten stand. Auch wenn mit den beiden Panzerkreuzern Schiffe vor Ort waren, die deutlich moderner waren als alles andere, was sonst von Europäern in diesen Gewässern vor Ort war. Doch mit dem Kriegseintritt Japans gegen Deutschland war dieses Geschwader der modernen kaiserliche japanischen Marine, die 1905 im russisch-japanischen Krieg nicht nur die komplette russische Flotte versenkte hatte sondern auch die moderne Seekriegsführung revolutionierte, deutlich unterlegen. Die beiden Panzerkreuzer wurden 1908 und 1907 in Dienst gestellt. Bei einer Länge von 144,60 Metern hatten sie eine Maximaltonnage von 12.895 Tonnen und benötigten 764 Mann Besatzung. Bewaffnet mit acht 21cm-, sechs 15cm und achtzehn 8,8cm-Schnellfeuerkanonen waren sie gut bewaffnet und können als Vorläufer späterer schwerer Kreuzer angesehen werden. (diverse)

Doch mit dem Aufkommen der englischen Dreadnoughts und den daraus entwickelten Schlachtkreuzern waren diese Panzerkreuzer genauso veraltet wie die Linienschiffe. Die Scharnhorst-Klasse war also mit dem Stapellauf schon technisch überholt. Die später gebaute SMS Blücher, der letzte reine Panzerkreuzer, versank dann auch 1915 im Seegefecht auf der Doggerbank gegen überlegene englische moderne Schlachtkreuzer. Ein Schicksal, das vor ihr schon den Kreuzern des Ostasiengeschwaders zu Teil wurde. Überhaupt lief es zu Kriegsanfang nicht gut für das deutsche Kaiserreich. Schnell wurde offensichtlich, dass die weltweite maritime Aufrüstung an zu alten Vorstellungen hing. Eine Erfahrung, die man auch schon aus dem russisch-japanischen Krieg mitgenommen aber taktisch und strategisch kaum beherzigt hatte. So kam es gleich in den ersten Monaten zu verheerenden Verlusten. Gerade unter und bei den kleinen und geschützten Kreuzern. Gleich im August verlor die kaiserliche Flotte vor Helgoland drei Kreuzer samt kommandierendem Admiral. Der Untergang der SMS Cöln war ein Fanal, dem alljährlich in Köln noch gedacht wird (HIER). Der Panzerkreuzer SMS Yorck lief am 4. November auf eine Mine und sank mit 336 Mann an Bord. Auch die Engländer büßten am 22.9.14 drei ihrer veralteten Panzerkreuzer in der Schelde-Mündung ein. U9 unter Kapitänleutnant Otto Weddigen versenkte sie mit einer Waffe, die bis dato keiner in seinen Planungen hatte: dem U-Boot.

Dass England ein vitales Interesse daran hatte alle außerhalb der Nord- und Ostsee stehenden deutschen Überwasserkampfschiffe auszuschalten war klar. Nur gestaltete es sich schwierig. Der moderne deutsche Schlachtkreuzer SMS Goeben mit dem kleinen Kreuzer SMS Breslau im Mittelmeer isoliert, schaffte den Durchbruch zum Osmanischen Reich, wo er fortan unter osmanischer Flagge mit deutscher Besatzung weiterkämpfte. Später sogar noch Teil der NATO-Reserveflotte wurde, bevor er 1972 in der Türkei verschrottet wurde. Der angebotene Rückkauf zum Erhalt als Museumsschiff wurde von Deutschland nicht wahrgenommen. Und der zweite starke Verband, das Ostasiengeschwader, lichtete ebenfalls die Anker und verschwand mit allen Trossschiffen in das weitläufige deutsche Mandatsgebiet im Pazifik, dessen Atolle und Inselketten zunächst die Versorgung sicherten. Der zum Kaperkrieg entlassene kleine Kreuzer SMS Emden schrieb Kriegsgeschichte. Die Rückkehr von Teilen der Besatzung über den indischen Ozean, Arabien und dem osmanischen Reich nach Deutschland, nachdem die SMS Emden versenkt wurde, wurde verfilmt.

Daher war die Aufbringung eben dieses Geschwaders für die Engländer eine absolute Notwendigkeit, um ihre Handelsrouten zu schützen. Man vermutete zu Recht, dass Admiral v. Spee Südamerika anlaufen würde. Versuchen würde Feuerland zu umrunden und via dem Atlantik versuchen würde Deutschland zu erreichen. Das englische Geschwader unter Rear-Admiral Cradock wurde bei Coronel am 1.November nicht gerade von Spee überrascht, war aber mit seinen völlig veralteten Schiffen den moderneren Panzerkreuzern unterlegen. Diese versenkten zwei Panzerkreuzer ohne eigene Verluste, verschossen dabei aber fast fünfzig Prozent ihrer schweren Granaten. Daher waren weitere schwere Seegefechte nicht mehr möglich, wenn man die Heimat erreichen wollte. Admiral von Spee schlich also weiter. Mied gängige Seewege und klärte immer vorweg auf. So dann auch bei den Falklandinseln, einer Basis am Ende der südlichen Welt, die vom Geschwader möglichst nah passiert werden musste. Der schwindende Kohlevorrat als Brennstoff zwang den Verband auf einen möglichst geradlinigen Kurs. Damit hatten die Engländer unter ihrem Ersten Seelord, Sir Winston Churchill, aber gerechnet und zwei ihrer neuen Schlachtkreuzer entsandt exakt an dieser Stelle dem Verband aufzulauern. Admiral Fredrick D. Sturdee erreichte am 7. Dezember 1914 gerade noch rechtzeitig mit seinen Schlachtkreuzern HMS Invincible und HMS Inflexible die Falklands, lief in den Hafen ein und versorgte nach. Zusammen unterstanden ihm weitere drei Panzerkreuzer und zwei leichte Kreuzer. Als deutsche Spähkräfte den Hafen von Port Stanley in Augenschein nahmen, entwickelte sich die Seeschlacht langsam. Admiral Spee, dem die Gegenwart starker Verbände im Hafen liegend gemeldet wurde suchte sein Heil in der Flucht. Drehte nach Südosten ab.

Ein Manöver, das mit Sicherheit geklappt hätte, zumal die englischen Schiffe bedingt einsatzbereit im Hafen langen und nicht gefechtsklar waren. Mit mehr Munition an Bord hätte er vermutlich auch seine Chance genutzt und hätte den Hafen samt dort liegenden Schiffen selbst angreifen können. Eine historisch einmalige Gelegenheit, die Admiral Nelson 1799 vor Aboukir gegen die ankernde französische Flotte zum Ruhm verhalf. Ähnlich wie vor Kopenhagen schon. Ankernde Flotten waren noch nie ein Ziel, das man aussparte. Doch der akute Munitionsmangel und die Unmöglichkeit gerade die 21cm-Granaten anderswo zu bekommen zwangen zu Flucht.

Und genau für diesen Fall hatte man in England eben diese Schlachtkreuzer konstruiert. Sie sollten gegnerische Aufklärungsverbände vernichten, Fühlung mit der gegnerischen Schlachtflotte auf artilleristischer Augenhöhe halten und Seegebiete vor starken Störverbänden schützen. Diese Schiffe waren mit 171 Metern und 20.000 Tonnen schwerer als die deutschen Panzerkreuzer. Dazu auch noch schneller und mit acht 30,5cm-Geschützen bewaffnet. Sie konnten also ihre Gegner einholen und auf Reichweiten bekämpfen, die ein Gegenfeuer unmöglich machte. Und sich dabei durch ihre überlegene Geschwindigkeit außerhalb der gegnerischen Reichweite halten. Das Todesurteil für den deutschen Verband, der nicht kämpfen aber auch nicht fliehen konnte (HIER). So befahl Vizeadmiral von Spee, dem Verband sich auflösen und in verschiedene Richtungen abzulaufen. Den Gegner so auch zu Einzelgefechten zu drängen, um wenigstens ein paar seiner Schiffe zu retten.

 

Gleichzeitig befahl er seinem schon mehrfach getroffenen Flaggschiff SMS Scharnhorst umzukehren, den überlegenen Gegner direkt anzugreifen. So der schon übel zugerichteten SMS Gneisenau das Ablaufen zu ermöglichen. Das Manöver überraschte die Engländer und brachte ihren eigenen Angriff ins Stocken. Für ein paar Minuten. Dann konzentrierte sich das überlegene Feuer auf die vorstürmende Scharnhorst, die um 16:17 Uhr, knapp acht Stunden nach der Sichtung englischer Verbände im Hafen von Port Stanley, als erstes deutsches Schiff am 08. Dezember sank. Der Kreuzer SMS Leipzig sank dann als letztes Schiff um 21:23 Uhr, was das o.g. Gemälde dann so dramaturgisch unmöglich macht; zumal beim Untergang der SMS Nürnberg britische Seeleute einige deutsche Matrosen beobachtet haben wollen, die an einem Bootshaken auf dem Achterdeck ihres sinkenden Kreuzers stehend, eine Seekriegsflagge schwenkten. Daher rührt die Legende.

 

 

Letztlich entkam keines der deutschen Schiffe, zwei Trossschiffe wurden am Tag darauf aufgebracht und versenkt. Das Lazarettschiff des Verbandes ließ sich internieren. Und der einzig entkommene Kleine Kreuzer, die SMS Dresden, wurde bei der Robinson-Crusoe-Insel in neutralen chilenischen Gewässern von den Engländern gestellt und entgegen allen Seerechts versenkt. Die Besatzung wurde interniert, kehrte 1919 nach Deutschland zurück. Doch einigen gelang vorher die Flucht ins weit entfernte Deutschland. Unter ihnen ein Leutnant, der dann zur U-Bootwaffe ging. Später in Berlin an maßgeblicher Stelle saß und seinen Widerstandswillen erneut zeigte: Admiral Wilhelm Canaris.

Mit dem Untergang des deutschen Ostasiengeschwaders verschwand für die englischen Handelsrouten eine enorme Gefahr. Man atmete in England und im gesamten Empire auf. Sah die Schmach der Niederlage von Coronel nur einen Monat früher als gerächt an. Und man verkannte die Gefahr für eben diese nun offen scheinenden Handelsrouten durch U-Boote. Das sollte sich dann auch rächen. Für die deutsche Flotte war es wieder ein Schicksalsschlag. Des Kaisers liebstes Spielzeug hatte wieder 2.200 Tote zu beklagen. Und das nur ein viertel Jahr nach der Katastrophe von Helgoland. Zu einer Zeit, wo sich die Westfront festgelaufen hatte und im Osten die Russen auf Tannenberg zumarschierten.

 

 

Als ein besonderes Drama kann man diese von Anfang an verlorene Seeschlacht für die Familie von Spee (HIER) ansehen. Die beiden Söhne des Admirals, Söhne Otto (* 1890) und Heinrich (* 1893), dienten als Leutnants z. See an Bord der Schiffe des Geschwaders. Damit starb dieser Arm der Familie mit Sitz in Düsseldorf komplett aus. Eine Gedenktafel erinnert dort daran. Dem Admiral zu Ehren sollte ein Schlachtkreuzer der Mackensen-Klasse benannt werden, doch wurde das Schiff nach dem Stapellauf 1917 abgebrochen. Das erste Panzerschiff der Weimarer Republik wurde aber nach ihm benannt. 1939 am Rio de la Plata gegen drei englische Kreuzer kämpfend lief es beschädigt nach Montevideo ein und versenkte sich dort selbst. Der Kapitän verweigerte sich gegen überlegene britische Verbände kämpfend untergehen zu sollen. Ein Kinofilm darüber, zum Teil mit den Originalschiffen, füllte nach dem Krieg die Kassen.

 

 

Die Nachkommen der 1100 Mann starken Besatzung der Admiral Graf Spee erinnern jährlich an diese Tat. Nur „unweit“ dem Grab derer, die mit der SMS Scharnhorst fielen. 105 Jahre nach ihren Untergang wurde ihr Wrack in 1610 Metern Tiefe gefunden (HIER). Auch wenn dieses Seegefecht ein sehr kleiner Fußabdruck in der Seekriegsgeschichte ausmacht, hat es dennoch Spuren hinterlassen. Es waren Männer beteiligt, die später noch in Erscheinung treten sollten. Hat Ereignisse losgetreten, die anderswo bis heute nachwirken. Nicht umsonst suchte man das Wrack des Schiffes, dessen Admiral aus China kommend mit seinem Verband um den halben Globus herum kämpfend nach Hause wollte. Wie er das schaffen wollte bleibt sein Geheimnis. Aber der Anspruch es dennoch zu versuchen, gegen alle Chancen, führte zu dem verklärenden Bild „Der letzte Mann“. Und ist deshalb auch Teil dessen, was deutsche Marinegeschichte – zu Recht! - ausmacht.

Anzumerken ist, dass die neue Scharnhorst, ein Schlachtschiff der späteren Kriegsmarine, am 26. Dezember 1943 am Nordkap gegen überlegene britische Kräfte kämpfend versenkt wurde. Fast die gesamte Besatzung von 1600 Mann ging mit ihr unter. Auch daran sollte man sich erinnern. Besonders in Zeiten, wo man politischerseits gewillt ist Matrosen mit Schiffen in Einsätze zu schicken, die bestenfalls genauso tauglich dafür sind, wie es das Ostasiengeschwader war. An sich modern, aber irgendwie schon überholt, mies versorgt und ohne nötige Ersatzteile und Munition.

 

 

 

 

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03-11-2020 Hits:0 Breaking News Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Islamistischer Terror in Wien - der verbale Brandstifter sitzt in Ankara und heißt Erdogan

Vor einigen Minuten lief eine Pressekonferenz in Wien    Auf unserer Facebookseite gibt es in Kürze einen Livestream zu Pressestatements von BM Nehammer, LPP Pürstl und Generaldirektor f. d. öff. Sicherheit Ruf:...

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Sandkunst in Graz - spektakulär, aber v…

15-08-2020 Hits:0 Kunst dram - avatar dram

Sandkunst in Graz - spektakulär, aber vergänglich

Spektakulär, aber vergänglich   Unter dem Motto „Summer in the City“ gibt es in vielen Städten zahlreiche Events, um den Leuten das Stadtleben oder das Zuhausebleiben zu versüßen, insbesondere da in diesem...

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Hallstatt im Salzkammergut - ein Weltkul…

23-07-2020 Hits:0 Reisen Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Hallstatt im Salzkammergut - ein Weltkulturerbe in Corona-Zeiten

  Seit Ausbruch von Corona liegt die Reisebranche weltweit am Boden und viele beliebte Ausflugsziele kämpfen wirtschaftlich ums Überleben, weil die Urlaubsgäste ausbleiben.   Eines der beliebtesten Ziele in Österreich für ausländische Touristen...

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Namibia

Wundervolles Namibia (1)

20-01-2020 Hits:72 Tourismus Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Wundervolles Namibia (1)

Vergangenheitsbewältigung Das eher beschauliche Windhoek ist die Hauptstadt Namibias, noch immer von kolonialer Vergangenheit geprägt, die die Deutschen maßgeblich von 1885 bis 1915 gestalteten. Nicht nur die Kaiserstraße, die Allgemeine Zeitung...

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Serienmord in Namibia – in Rehoboth un…

17-07-2019 Hits:612 Cold Case Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Serienmord in Namibia – in Rehoboth und Okahandja

(BlR/MCvtH) Leichenteile in der Region um Khomas Normalerweise ist Namibia das Land der Schönheit für Einheimische und für Urlauber. Die ehemalige deutsche Kolonie zeigt sich für Ausländer von ihrer besten Seite. In der...

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Cold Cases

Der mysteriöse Tod im Oslo Plaza

16-12-2019 Hits:78 Cold Case Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Der mysteriöse Tod im Oslo Plaza

Wieder eine Unbekannte Der verstörende Fund einer Leiche im Oslo Plaza, die am Samstag, den 3. Juni 1995, im Zimmer 2805, aufgefunden wurde, schlägt immer höhere Wellen. Dieser Artikel erschien zuerst...

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Aktenzeichen xy - wer kennt die unbekann…

18-09-2019 Hits:742 Cold Case Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Aktenzeichen xy - wer kennt die unbekannte Sprengstoffleiche aus der Elbe?

Die Polizei sucht am Ufer der Elbe nach Hinweisen auf die Identität des Toten.Quelle: Kripo Stade   Am Samstag, den 10.08. 2019 wurde gegen 18:30 Uhr durch Spaziergänger eine in der Elbe...

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Weitere erfolglose Suche nach der Identi…

13-09-2019 Hits:502 Cold Case Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Weitere erfolglose Suche nach der Identität der Isdal-Frau (1)

Unglaubliche Spuren   In Zeiten von Fake News wollen wir unser Journal transparenter machen. Vorab, es sind unsere Recherchen, wir haben das Copyright an allem, was wir hier präsentieren. Es hatten zwei norwegische...

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Vermisste

Spaziergänger macht supergruseligen Fun…

08-06-2020 Hits:0 Vermisste Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Spaziergänger macht supergruseligen Fund - ist es ein Pärchen, das 18 Jahre vermisst war?

Gruseliger Fund   Ein Spaziergänger fand am 2.5.2020 bei einem Ausflug in einem Waldstück in der Gemeinde Kipfenberg einen skelettierten menschlichen Schädel und weitere dazugehörende Knochen. Die polizeilichen Sicherungsmaßnahmen erfolgten umgehend. Für die Kriminalpolizei...

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Katrice Lee - seit dem 28. 11.1981 vom …

19-06-2019 Hits:818 Vermisste Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Katrice Lee  - seit dem 28. 11.1981 vom Erdboden verschluckt

   Operation Bute      Einer der mysteriösesten Vermisstenfälle nach dem Krieg in der Bundesrepublik ist das Verschwinden der 2-jährigen Katrice Lee, die mit ihren Eltern am 28. November 1981 in einem englischen...

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Lars Mittank

02-05-2019 Hits:311 Vermisste Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Lars Mittank

 Fünf Jahre spurlos    Der gesamte bizarre Fall von Lars Mittank liegt nunmehr fünf Jahre zurück. Zahlloser Aufrufe der Polizei, wie dem Bundeskriminalamt, und der Presse halfen dem Schicksal von Lars Mittank...

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Die Causa Rebecca Reusch

22-03-2019 Hits:437 Vermisste Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Die Causa Rebecca Reusch

Update 22.3.2019 11.00 Uhr Wie das zuständige Berliner Landgericht mitteilte, wurde der Haftbefehl gegen den mutmasslichen Tatverdächtigen, den Schwager, aufgehoben. Das ist nun das zweite Mal, dass die Polizei ihren Tatverdächtigen...

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Madeleine Beth McCann - ein 43 jähriger…

19-03-2019 Hits:382 Vermisste Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Madeleine Beth McCann - ein 43 jähriger Deutscher steht unter dringendem Tatverdacht

Was geschah in Portugal an der Algarve?   update 3.Juni 2020   Fernseh-Deutschland stand während der xy Sendung an diesem Abend das Herz still.    Es gibt einen Tatverdächtigen, der von 1995 bis 2007 mehr oder...

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Wikileaks und das mysteriöse Verschwind…

16-11-2018 Hits:475 Vermisste Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Wikileaks und das mysteriöse Verschwinden von Arjen Kamphuis

Das seltsame Verschwinden des Cybersecurity - Experten Arjen Kamphuis Gesichert gilt, dass Kamphuis, der seit Jahren zu dem engeren Kreis der Unterstützer von Assange gehörte, am 20. August in Bodø, vor...

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Reisen / Travel

Damals in Ägypten - die Farbe des Nils

11-10-2020 Hits:0 Reisen Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Damals in Ägypten - die Farbe des Nils

Die Farbe des Nils  Es war eine viel ruhigere Zeit, die auch damals die Urlauber in Ägypten spüren konnten, während sie die kulturellen Schätze aus den Jahrtausenden zuvor betrachteten. Die Bilder...

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Für alle, die es gar nicht mehr abwarte…

14-08-2020 Hits:0 Reisen Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Für alle, die es gar nicht mehr abwarten können: Ein paar Bilder aus Mallorca,1996

Kleine Kirche auf dem Land bei Magaluf, kasaan media, 2020 Teutonengrill, kasaan media, 2020 Da war die Welt am Ballermann noch in Ordnung. Die deutschen Urlauber tanzten in der Schinkenstrasse um das...

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Hallstatt im Salzkammergut - ein Weltkul…

23-07-2020 Hits:0 Reisen Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Hallstatt im Salzkammergut - ein Weltkulturerbe in Corona-Zeiten

  Seit Ausbruch von Corona liegt die Reisebranche weltweit am Boden und viele beliebte Ausflugsziele kämpfen wirtschaftlich ums Überleben, weil die Urlaubsgäste ausbleiben.   Eines der beliebtesten Ziele in Österreich für ausländische Touristen...

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Mars

Unglaubliche Aufnahmen vom Mars - MSL 11…

04-08-2020 Hits:0 Mars Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Unglaubliche Aufnahmen vom Mars - MSL 1144 - ML 34 - Ankunft in Meeteetse

Während sich die Menschheit derzeit mit gleich drei Raketen zum Mars aufgemacht hat, findet man in den Fotos, die der Rover Curiosity bereits zur Erde gesandt hat, zahllose Anhaltspunkte für...

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Mars Science Laboratory- 1419 SE-S

10-12-2019 Hits:49 Mars MCvtH - avatar MCvtH

Mars Science Laboratory- 1419 SE-S

"Marsianische Fledermaus"Was ist das? Es hat augenscheinlich Haare, eine Art Sensor,daneben liegen nebst mysteriösen "Würmern, andere Überbleibsel, NASA JPL Caltech, Gigapan, Neville Thompson, 2019"   Unglaubliche Schönheit! Umso öfter man sich die Bilder...

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Riesige Lawine auf dem Mars

15-09-2019 Hits:512 Mars Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Riesige Lawine auf dem Mars

Die US-Weltraumbehörde Nasa veröffentlichte jetzt ein Bild , das der Mars Reconnaissance Orbiter im Mai 2019 aus dem Orbit aufnahm. Eine gigantische Lawinen aus einer Staubwolke, Eis und Gestein rutschte...

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